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Erforschung neuer Fertigungsverfahren zur Verringerung der Produktionskosten für Leichtbauteile
27.09.2010
Erforschung neuer Fertigungsverfahren zur Verringerung der Produktionskosten für Leichtbauteile
Das Konsortium, bestehend aus österreichischen und deutschen Unternehmen, stellt sich im Projekt ProFIT eben dieser Herausforderung und erforscht ein effizientes Fertigungsverfahren für Faserverbund-Bauteile mit komplexen Geometrien. Dazu wird eine durchgängig automatisierte Prozesskette entwickelt bei der ein Legeroboter gleichzeitig mehrere Faserbändchen oder Gewebestreifen gemäß den Hauptlastrichtungen auf einer Form verlegt. Zusätzlich wird der Roboter mit Sensorik ausgestattet, damit er flexibel auf Variationen in der Teilegeometrie reagieren kann. Durch diese automatische Produktion können komplexe Bauteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK-Bauteile) in wesentlich kürzerer Zeit und zu deutlich geringeren Kosten hergestellt werden.
PROFACTOR koordiniert einerseits die Aktivitäten des, aus sechs Projektpartnern bestehenden, österreichischen Konsortiums und ist andererseits auch Ansprechpartner für die deutschen Kooperationspartner. „Wir entwickeln in diesem Projekt auch eine neue Methode zur In-line-Qualitätssicherung. Damit können direkt beim Ablegen Defekte in den Faserbändchen oder Gewebestreifen automatisch erkannt werden. Zu diesem Zweck wird mit einer Kamera eine Bildsequenz unter verschiedenen Beleuchtungen aufgenommen und analysiert. Das macht es möglich auch die dunkle, glänzende Struktur von CFK-Teilen zu bewerten, an der herkömmliche Bildverarbeitungssysteme meist scheitern“, erklärt DI Dr. Christian Eitzinger, Leiter des Fachbereiches Machine Vision bei PROFACTOR.
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