Die Integration von bisher meist getrennt betrachteten Technologien, (Mechanik, Elektronik & Informatik) stellt die Unternehmen vor neue Herausforderungen. Bereichsübergreifende Entwicklungs- und Serviceleistungen sind gefordert, da sich der Wertschöpfungsanteil nicht-mechanischer Komponenten kontinuierlich erhöht. Steigende Produktivitäts- und Sicherheitsanforderungen und die Miniaturisierung von Bauteilen beschleunigen den Einsatz mechatronischer Komponenten. Zudem müssen sich Maschinenbauer gestiegenen Anforderungen von Kundenseite, wie der Bereitstellung kompletter Fertigungslinien anstelle von Einzelmaschinen, stellen. Dies bringt für den traditionell starken oberösterreichischen Maschinen- und Anlagenbausektor große Herausforderungen.
Eine oberösterreichische Kernkompetenz - und auch ein Kernanliegen der oö. Wirtschaft - ist die Mechatronik. Mehrere hundert Unternehmen aus Industrie und Gewerbe sowie den entsprechenden Forschungs-, Entwicklungs-, Aus- und Weiterbildungseinrichtungen in Oberösterreich beschäftigen sich mit diesem Bereich. Heute gilt in vielen Bereichen: Moderner Maschinenbau = Mechatronik. Denn: Ohne diese Verbindung zwischen Mechanik, Elektronik und Informationstechnologie geht in der Wirtschaft praktisch nichts mehr.
Der Maschinenbau hat im Bereich der Maschinen- und Metallwaren mit einer abgesetzten Produktion von 12,4 Millarden Euro im Jahr 2003 das höchste Gewicht und steigerte diese um 7,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Maschinenbau ist auch jene Branche, die gegenüber dem Jahr 1997 mit einem Plus von über 45 Prozent ein sehr hohes langfristiges Produktionswachstum verzeichnet.
Österreichweit betrugen laut Statistischem Jahrbuch 2006 im Jahr 2004 die Exporte alleine für Maschinenbau und Automative 40,3 Milliarden Euro, während die gesamten Einnahmen aus dem Tourismus "nur" 12,3 Millionen Euro betrugen.
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