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FH-Wels

v.li.n.re.: Prof. (FH) DI Dr. Franz Auinger mit DI (FH) Stephan Hutterer.


Bildquelle: FH OÖ Campus Wels, Abdruck honorarfrei


29.03.2012

Welser Forscher wollen der E-Mobilität den Weg ebnen

Der zunehmende Anteil alternativer Energieerzeuger und der stark steigende Einsatz von Elektromobilen im Individualverkehr führen zu neuen Anforderungen an das Stromnetz. Alternative Energieerzeuger, wie etwa Photovoltaik- oder Windkraftanlagen, werden meist dezentral installiert und der erneuerbare Strom wird an vielen verschiedenen Stellen ins Netz eingespeist. Beim Ladevorgang eines Elektro- oder Hybridfahrzeuges in den Garagen der Autobesitzer entstehen wiederum hohe Belastungen für das Stromnetz. „Intelligente Energieversorgungssysteme, sogenannte Smart Grids, sollen in Zukunft für ein abgestimmtes Energiemanagement sorgen. Damit kann die Versorgungssicherheit gewährleistet werden und es können noch mehr dezentrale erneuerbare Energiequellen ins Netz eingespeist werden“, so der Projektleiter Prof. (FH) DI Dr. Franz Auinger.

 

Jederzeit genügend Strom
Der Automatisierungstechnik-Absolvent DI (FH) Stephan Hutterer forscht nun seit knapp 3 Jahren an mathematischen Algorithmen, die speziell für das Stromnetz entwickelt wurden. Diese sollen eine optimale Versorgungsqualität für alle Verbraucher – auch für die Elektromobile - sicherstellen und alle Einflussgrößen auf das Stromnetz berücksichtigen. „Mit Hilfe von Simulationen kann das Stromnetz in Zukunft realgetreu abgebildet werden. So kann man sagen, wann und wo die Autofahrer voraussichtlich ihr Elektrofahrzeug beladen werden, wodurch eine prognostizierbare elektrische Last entsteht“, so Hutterer. Der Stromnetzbetreiber kann dadurch Erzeugungs- und Übertragungskapazitäten optimal abstimmen um Energie genau dort bereitzustellen, wo sie auch benötigt wird. „Die Batterien der Elektroautos könnten bei diesem intelligenten Energiemanagement sogar als regelbare Puffer dienen – beispielsweise zum Ausgleich von Spitzenlasten im Netz“, ergänzt Auinger.

 

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