Siemens-Lehrlinge werden digitale Pioniere: Einzigartige Digitalisierungs-Lerninseln in Linz

Siemens hat in Linz eines der österreichweit modernsten Ausbildungsangebote für technikbegeisterte Jugendliche geschaffen: In einem einzigartigen Lerninselkonzept können Lehrlinge an realen Digitalisierungsprojekten praxisnahe Berufserfahrung sammeln und an der Vernetzung von Anlagen, Maschinen und mobilen Endgeräten arbeiten. Foto Siemens
Siemens hat in Linz eines der österreichweit modernsten Ausbildungsangebote für technikbegeisterte Jugendliche geschaffen: In einem einzigartigen Lerninselkonzept können Lehrlinge an realen Digitalisierungsprojekten praxisnahe Berufserfahrung sammeln und an der Vernetzung von Anlagen, Maschinen und mobilen Endgeräten arbeiten. Foto Siemens

16.02.2018

  •  12 Lerninseln in Linz: Lehrlinge lernen und gestalten praxisnah Industrie 4.0
  • Erweiterung und Vernetzung mit Ausbildungsstandort Wien geplant
  • Siemens Lehrlinge werden Digitalisierungsspezialisten

Die voranschreitende Digitalisierung verändert die Art, wie in Zukunft gearbeitet wird sowie jobspezifische Anforderungen und Tätigkeitsprofile. Daher geht Siemens mit seinen Lehrlingen neue Wege und integriert digitale Konzepte in die Ausbildung. Konkret hat Siemens Österreich in Linz eines der österreichweit modernsten Ausbildungsangebote für technikbegeisterte Jugendliche geschaffen: Mit den neuen, einzigartigen Lerninseln können Lehrlinge an realen Digitalisierungsprojekten praxisnahe Berufserfahrung sammeln und an der Vernetzung und Programmierung von Anlagen, Maschinen und mobilen Endgeräten arbeiten.

Siemens bildet aktuell in Österreich 400 Lehrlinge aus, davon 90 in Oberösterreich. Neben dem eigenen Bedarf nach hervorragend ausgebildeten Fachkräften übernimmt das Unternehmen Verantwortung für den Wirtschaftsstandort und steuert dem in Zukunft drohenden Fachkräftemangel aktiv entgegen. Die Lehrlingsausbildung nimmt daher einen zentralen Stellenwert bei Siemens Österreich ein.

Insgesamt wurden in Linz 12 Lerninseln mit verschiedenen Themenschwerpunkten aufgebaut – von der Industrie-Automatisierung und -Digitalisierung über Transformatorentechnik bis zur Energie- und Gebäudetechnik. An den Lerninseln werden reale Projekte in kleinen Teams bearbeitet. Aufgrund der hohen Bedeutung von Digitalisierungskompetenzen gibt es bereits erste Pläne, das erfolgreiche Projekt zu erweitern: Künftig sollen auch in der Siemens-Lehrwerkstätte in Wien Lerninseln entstehen. Geplant ist, die Lerninseln in Linz und Wien miteinander zu vernetzen und überregionale Zusammenarbeiten zu trainieren – ähnlich einer vernetzten Fabrik mit mehreren Standorten.

6-wöchige Projektarbeiten mit Fokus auf Praxisbezug und Digitalisierung
Bis zur vier Lehrlinge im dritten und vierten Lehrjahr arbeiten gemeinsam an Projekten auf den Lerninseln. Für die Fertigstellung eines Projekts ist ein Zeitaufwand von etwa sechs Wochen notwendig – es können aber alternativ auch einzelne oder modular kombinierte Aufgabenteile bearbeitet werden. Vorbild sind zum Beispiel Aufgabenstellungen von der Lehrlingsweltmeisterschaft, die in Linz um Digitalisierungsaufgaben erweitert wurden. Dabei erarbeitet jedes Projektteam unter anderem die passende Projektplanung, sorgt für Montage, Programmierung und auch Visualisierung der Ergebnisse.

Details über die Lehre bei Siemens, Benefits, Karrieremöglichkeiten und Schwerpunkte, wie die Lehre mit Matura und die Förderung von Frauen in technischen Berufen entnehmen Sie bitte dem >>Factsheet.

Siemens nimmt im September 2018 österreichweit rund 100 neue Lehrlinge auf. Die Bewerbungsphase läuft, Informationen und Bewerbung mit Lebenslauf und Motivationsschreiben unter: www.siemens.at/ausbildung.

Fotos von den Lerninseln können Sie unter sieag.at/za herunterladen.
Pin Code: 4ExZWD1sUY3M

 

Ansprechpartner für Journalisten:
Siemens AG Österreich
Gerald Kastner Tel.: +43 664 80117 24037
E-Mail: gerald.kastner@siemens.com

 

Über Siemens Österreich
Siemens Österreich zählt zu den führenden Technologieunternehmen des Landes. Insgesamt arbeiten für Siemens in Österreich rund 10.300 Menschen. Der Umsatz lag im Geschäftsjahr 2017 bei rund 3,4 Milliarden Euro. Die Geschäftstätigkeit konzentriert sich auf die Gebiete Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Dazu gehören im Wesentlichen Systeme und Dienstleistungen für die Energieerzeugung, -übertragung und -verteilung ebenso wie energieeffiziente Produkte und Lösungen für die Produktions-, Transport- und Gebäudetechnik bis hin zu Technologien für hochqualitative und integrierte Gesundheitsversorgung. Automatisierungstechnologien, Software und Datenanalytik spielen in diesen Bereichen eine große Rolle. Mit seinen sechs Werken, weltweit tätigen Kompetenzzentren und regionaler Expertise in jedem Bundesland trägt Siemens Österreich nennenswert zur heimischen Wertschöpfung bei. Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug alleine das Fremdeinkaufsvolumen der Siemens AG Österreich bei rund 11.000 Lieferanten – etwa 6.900 davon aus Österreich – über 1 Milliarde Euro. Siemens Österreich hat nicht nur die Geschäftsverantwortung für den heimischen Markt, sondern auch für 18 weitere Länder in der Region Zentral- und Südosteuropa sowie Israel. Weitere Informationen: www.siemens.at


Festo und Hightech-Start-ups gestalten gemeinsam die digitale Zukunft

Dank der Lösung von aucobo können Produktionsmitarbeiter bei Festo mit Smartwatches flexibel Anpassungen vornehmen.
Dank der Lösung von aucobo können Produktionsmitarbeiter bei Festo mit Smartwatches flexibel Anpassungen vornehmen. Bild: Universität Stuttgart/Max Kovalenko

13.02.2018

Der Automatisierungsspezialist Festo baut die Zusammenarbeit mit Start-ups weiter aus, um mit ihnen gemeinsam Technologien voran zu treiben. Mit dem Programm M.Tech fördert Festo im Verbund mit anderen Firmen das Wachstum von Start-ups finanziell und ideell. Im Rahmen eines ähnlichen Programms hat das Unternehmen in den letzten vier Jahren bereits 23 Pilot-Projekte mit Start-ups erfolgreich umgesetzt.

Beim Innovationsunternehmen Festo ist man immer auf der Suche nach guten Ideen. Daher arbeitet man auch eng mit Start-ups zusammen. Partnerschaften und Kooperation sind ein fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie von Festo. Dipl.-Ing. Rainer Ostermann, Country Manager von Festo Österreich: „Wir unterstützen Start-ups und begleiten sie auf ihrem Weg in die industrielle Praxis – das eröffnet den Start-ups und auch uns selbst tolle Chancen“. Bereits seit 2014 arbeitet Festo mit mehreren aussichtsreichen Start-ups zusammen, die vom Branchen-Know-how von Festo profitieren. Ein Team, das bei Festo im Bereich Forschung angesiedelt ist, kümmert sich um die Kooperationen.

Win-Win-Situation

Dipl.-Ing. Rainer Ostermann: „Die intensive Zusammenarbeit hilft, neue Technologien und externes Knowhow aufzuspüren. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten, denn durch die Kooperationen können Produktinnovationen vorangetrieben und neue Geschäftsmodelle schnell auf den Markt gebracht werden. Zudem bietet Festo den Start-ups neben den Pilotprojekten den Zugang zu Kunden. Und es besteht immer die Möglichkeit einer Weiterführung der Kooperation über das Accelerator-Programm hinaus.“

Beteiligung an Accelerator-Programmen

Acceleratoren sind Programme oder Organisationen, die in einem beschränkten und vorab definierten Zeitraum, Start-ups durch Mentoring, Investitionen, physische Ressourcen sowie der Bereitstellung eines Netzwerkes fördern. Festo kooperiert seit 2014 mit dem Frühphasen Start-up Accelerator Techfounders in München.

In 2017 folgte die Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrags mit dem M.Tech Accelerator – Engineering the Future of Mobility in Stuttgart. Ab 2018 starten hier die ersten Kooperationen.

 

Erfolgreiche Pilotprojekte im Umfeld von Industrie 4.0

In den vergangenen Jahren hat Festo bereits erfolgreiche Pilotprojekte mit dem Accelerator-Programm von Techfounders (www.techfounders.com) realisiert.
Dazu zählen:

Der österreichische Softwareentwickler Holo-Light konzentriert sich auf Industrie 4.0-Lösungen mit Augmented Reality-Geräten wie der Microsoft HoloLens. Der Nutzer solcher Geräte kann seine reale Umgebung mit zusätzlichen Informationen digital ergänzen. Im Festo Werk in Rohrbach wird die Datenbrille HoloLens erstmals in einem Pilotprojekt erprobt. Die Technologie unterstützt bei typischen, sich wiederholenden Prozessen, beispielsweise im Einlernprozess von Mitarbeitern.


ProGlove entwickelt Wearables für die Industrie – Computertechnologien, die man am Körper trägt. Das 2014 von Ingenieuren und Innovationsberatern in München gegründete Start-up erprobte in einem Pilotprojekt bei Festo den Einsatz eines intelligenten Handschuhs mit integriertem Scanner in der Technologiefabrik in Scharnhausen. Dabei steht die Verbesserung und Vereinfachung der Produktions- und Logistikprozesse an erster Stelle.

Einfache Vernetzung verschiedener Schnittstellen, Geräte und Maschinen – dieses Ziel verfolgt das Stuttgarter Start-up aucobo. Das zweiköpfige Gründerteam hat Anfang 2016 mit seiner Arbeit begonnen. Ihre smarten Systeme, zum Beispiel eine Smartwatch, ermöglichen es, Informationen zwischen Mitarbeitern und Maschinen ganz einfach auszutauschen. Abläufe in der Produktion werden so optimal miteinander vernetzt. In der Technologiefabrik Scharnhausen wird die mobile Maschinenbedienung mit Smartwatches bereits angewendet. Die Lösung erhöht die Maschinenverfügbarkeit und reduziert unnötige Laufwege der Mitarbeiter in der Produktion.

Mit dem Münchner Start-up Soley, welches auf innovative Smart-Data-Analysen spezialisiert ist, erprobt und nutzt Festo derzeit Lösungen für die Auslaufplanung von Produkten. Bisher mussten Stücklisten für Produkte, die aus dem Programm genommen werden sollen, manuell zusammengeführt, Abhängigkeiten identifiziert und Auswirkungen auf Baugruppen und Einzelteile abgeleitet werden. Nun ist es möglich, diese Arbeitsschritte effizienter zu gestalten.

Weitere Informationen zu den Start-up-Kooperationen bei Festo:

www.festo.com/networks

Interessierte Start-ups können sich bei Festo melden, um im Rahmen einer Kooperation gemeinsam Ideen umzusetzen: start-up@festo.com


Projektstart Boost 4.0 – die größte europäische Initiative für Big Data für Industrie 4.0 zum Zusammenschluss zu einem europäischen industriellen Datenraum

Partner der Initiative boost 4.0
RISC Software GmbH aus Hagenberg und Fill aus Gurten sind Teil des aus 50 Partnern bestehenden Konsortiums aus 16 Ländern. Bild: RISC

05.02.2018

RISC Software GmbH aus Hagenberg und Fill aus Gurten sind Teil des aus 50 Partnern bestehenden Konsortiums aus 16 Ländern.

Die Auftaktveranstaltung für Boost4.0 fand am 30. Januar im Automotive Intelligence Center (AIC) in Boroa statt. Boost4.0 ist die größte europäische Initiative für Big Data für Industrie 4.0. Boost 4.0 hat ein Budget von 20 Mio. Euro mit einer zusätzlichen privaten Investition von 100 Mio. Euro.

Das Konsortium besteht aus 50 Unternehmen aus 16 Ländern, die alle von Innovalia Group koordiniert werden. Diese Initiative wird den Aufbau des Europäischen Industriedatenraums vorantreiben, um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Automobilindustrie zu verbessern. Darüber hinaus wird es die Fertigungsindustrie bei der Einführung von Big Data in der Fabrik unterstützen und der Industrie die notwendigen Werkzeuge zur Verfügung stellen, um den maximalen Nutzen aus dem industriellen Wert von Big Data zu ziehen.

 

Während dieser Auftaktveranstaltung werden die wichtigsten Vertreter der Europäischen Kommission und des spanischen Industrieministeriums internationale und nationale Richtlinien zu Big Data, digitalen Produktionsplattformen und Industrie 4.0 vorstellen. Die Unterstützung von ACICAE ist Hauptvertreter der Automobilbranche, die ebenfalls Teil der Boost 4.0-Initiative sind, wie Gestamp, FIAT oder Volkswagen, eine Plattform geben, um die Entwicklung der Automobilbranche hin zur Digitalisierung, einschließlich praktischer Beispiele, zu diskutieren Geschichten und reale Anwendbarkeit in Fabriken. Durch die Unterstützung von ACICAE – Hauptvertreter der Automobilbranche, die ebenfalls Teil der Boost 4.0-Initiative sind, wie Gestamp, FIAT oder Volkswagen – wird eine Plattform geboten, um die Entwicklung des Automobilsektors in Richtung Digitalisierung zu diskutieren, einschließlich praktischer Beispiele, Erfolgsgeschichten und echter Anwendbarkeit in Fabriken. Die Veranstaltung wird von dem baskischen Wirtschaftsentwicklungsrat Arantxa Tapia mit einer besonderen Abschlusszeremonie abgeschlossen.

 

Die Boost 4.0-Initiative wird eine Gruppe intelligenter und vernetzter Fabriken in Europa etablieren, die als Leitfaden für die europäische Industrie dienen werden. Diese Initiative wird die Einführung von Big Data und fortschrittlichen Analyselösungen in der europäischen Automobilindustrie durch globale Standards, offene APIs, sichere digitale Infrastrukturen, vertrauenswürdige Big Data Middleware und digitale Fertigungsplattformen beschleunigen.

 

Boost 4.0 wird von baskischen Industriepartnern angeführt und wird erhebliche Auswirkungen auf die Automobil- und Investitionsgüterindustrie, strategische Sektoren der baskischen Wirtschaft und die Säulen der baskischen Industrie 4.0-Strategie haben. Neben der Zusammenarbeit zwischen den größten europäischen Industrieunternehmen wird dieses 36-monatige Vorhaben, das von Baskenland betrieben wird, erhebliche Produktivitätssteigerungen mit erwarteten Steigerungen von fast 20% sowie Einsparungen von 50% bei unerwarteten Instandhaltungsarbeiten bringen.

 

Weitere Infos: http://boost40.eu/


Mit Wintersteiger in den „Skiverleih der Zukunft“

Den „Skiverleih der Zukunft“ präsentierte die Wintersteiger AG auf der ISPO in München.
Sporthändler testen den „Skiverleih der Zukunft“ von Wintersteiger Bild: Heuser

29.01.2018

Den „Skiverleih der Zukunft“ präsentierte die Wintersteiger AG auf der ISPO in München. Weitere Neuheiten und Highlights des Rieder Unternehmens auf der weltgrößten Messe für Sportartikel waren auf mehr als 500 m² Standfläche das „Race Lab“, ein neues Design bei Shopmöbeln und Skiaufbewahrungsschränken sowie die aktuellen Entwicklungen im „Bootfitting“ mit Produkten für Fußanalyse und Skischuhanpassung.

Mit dem „Skiverleih der Zukunft“ hat Wintersteiger ein Konzept entwickelt, das das Skiausleihen beschleunigt und standardisiert. Die Skifahrer müssen in Zukunft weniger warten und probieren, sie erhalten schneller den perfekt passenden Skischuh – und kommen entspannt auf die Skipiste. Im Verleih der Zukunft leitet ein spezielles Softwaremodul die Kunden über Bildschirme durch den Skiverleih oder das Sportgeschäft. Der 3D Fußscanner erfasst alle relevanten Daten wie Schuhgröße, Risthöhe und Fußgewölbe und schlägt gleich den optimalen Skischuh vor. Die Bindungseinstellung erfolgt ebenso automatisch, das erneute Ausziehen der Skischuhe fällt weg und die Füße bleiben trocken.

 

Weltmarktführer im Rennservice – willkommen „im Race Lab“.

Mit rund 40 Jahren Erfahrung und mehr als 1.250 ausgelieferten Skiserviceautomaten hat sich Wintersteiger außerdem zum Weltmarktführer im Rennservice entwickelt. Das Unternehmen fragte bei Skiverbänden und Skiherstellern nach und zeigt im Race Lab auf der ISPO, warum z.B. Toni Giger, Leitung Abteilung Entwicklung und Forschung des Österreichischen Skiverbandes, und viele Rennlaufverantwortliche auf die Skischleifmaschinen aus Ried setzen.


di-soric übernimmt Schweizer Ultraschallspezialist

Synergien und Know-how bündeln: Rolf Kuratle (re.), Geschäftsführer der neuen di-soric SNT AG und Stefan Eisemann, Geschäftsführer der di-soric GmbH & Co. KG, besiegeln den Zusammenschluss; Bild di-soric
Synergien und Know-how bündeln: Rolf Kuratle (re.), Geschäftsführer der neuen di-soric SNT AG und Stefan Eisemann, Geschäftsführer der di-soric GmbH & Co. KG, besiegeln den Zusammenschluss; Bild di-soric

24.01.2018

Mit dem Kauf der SNT Sensortechnik AG mit Sitz in Bülach bei Zürich verstärkt di-soric GmbH & Co. KG ihre Technologiekompetenz im Bereich Ultraschallsensoren. Mit dem neuen Tochterunternehmen baut der Sensorspezialist aus Urbach den Direktvertrieb in der Schweiz auf.

Das Familienunternehmen di-soric ist auf Expansionskurs und konnte im Jahr 2017 mit einem zweistelligen Wachstum das bislang erfolgreichste Geschäftsjahr abschließen. „Diese positive Entwicklung möchten wir sowohl mit den bestehenden Gesellschaften als auch mit Unternehmenszukäufen in Zukunft fortführen. Die Übernahme der SNT Sensortechnik AG ist aus mehrerlei Hinsicht sehr positiv für uns und unsere Kunden. Zum einen erhöhen wir unsere Technologiekompetenz und Portfoliotiefe im Bereich Ultraschallsensoren, zum anderen können wir unsere Schweizer Kunden mit einem Direktvertrieb besser unterstützen. Mit SNT haben wir bereits seit über 10 Jahren eine erfolgreiche und enge Partnerschaft, was den jetzigen Zusammenschluss begünstigt“, sagt Stefan Eisemann, Geschäftsführer der di-soric GmbH & Co. KG.

di-soric erwirbt die SNT Sensortechnik AG zu 100 Prozent, seit 28 Jahren ist das Unternehmen auf Ultraschallsensoren spezialisiert. Verbunden mit der Übernahme kommt die Marke „di-soric“ in der neuen Firmierung „di-soric SNT AG“ zur Geltung. Der Standort in Bülach bleibt erhalten, von dort aus werden die Vertriebsaktivitäten schrittweise verstärkt. Rolf Kuratle, bisheriger Inhaber und Geschäftsführer, wird auch die neue Gesellschaft als Geschäftsführer leiten.

Weitere Informationen:www.di-soric.com
Die di-soric Unternehmensgruppe ist seit über 35 Jahren auf die Entwicklung, Fertigung und den Vertrieb von Sensoren für die Industrieautomation spezialisiert. Hinzu kommt das umfangreiche Lieferprogramm aus hochwertigen LED-Beleuchtungen, Hard- und Software von Bildverarbeitungs- und ID-Systemen. Das erschließt komplexe anwendungsspezifische schlüsselfertige Lösungen industrieller Bildverarbeitung aus einer Hand. Im Unternehmen sind gegenwärtig weltweit über 200 Mitarbeiter tätig.


SICK Österreich als „klimaneutrales Unternehmen“ ausgezeichnet

22.01.2018

SICK ist sich seiner Verantwortung für die zukünftigen Generationen bewusst. Eines der wichtigsten Ziele des Unternehmens ist es, auch im Klima- und Umweltschutz führend zu werden. Damit folgt SICK auch den Bestrebungen des Firmengründers Dr. Erwin Sick, dem der Schutz der Umwelt bereits vor mehr als 60 Jahren am Herzen lag. Um unvermeidliche Emissionen zu kompensieren, unterstützt SICK Österreich internationale Klimaschutzprojekte. Für die Kompensation der Treibhausgase hat SICK Österreich nun die Auszeichnung „klimaneutrales Unternehmen“ erhalten.

Der Klimawandel ist die größte Herausforderung für die Menschheit seit dem Ende der Eiszeit. Weltweit besteht inzwischen Einigkeit, dass wir diesen menschengemachten Klimawandel dringend eingrenzen müssen. Ein Gelingen der Emissionsminderungen hängt ganz wesentlich vom freiwilligen und konsequenten Handeln der Wirtschaft in den Industrieländern ab. Die Vermeidung von Emissionen kostet nur 0,6 % der jährlichen Wertschöpfung, während die Beseitigung der Schäden bei einem „Weiter-wie-bisher“ ein Vielfaches kostet.

 

SICK Österreich ist sich der besonderen Verantwortung als Unternehmen gegenüber kommenden Generationen bewusst und hat entsprechend gehandelt. Fokus Zukunft GmbH & Co. KG hat die mit SICK Österreich verbundene Klimabelastung ermittelt: Der CO2-Fußabdruck des Unternehmens beträgt ca. 350 Tonnen CO2 äquivalente Schadstoffe pro Jahr. Zur Veranschaulichung: Jeder Bürger Österreichs verursacht pro Jahr durchschnittlich etwa 10 Tonnen CO2 durch seine Lebensführung. Durch den Kauf von 700 Klimaschutzzertifikaten unter der Hoheit der Vereinten Nationen hat SICK Österreich seine Treibhausgasemissionen für zwei Jahre kompensiert. Mit diesen Zertifikaten wird ein Wasserenergieprojekt in Uganda und ein Photovoltaikprojekt in Indien unterstützt.

 

Treibhausgase verteilen sich gleichmäßig in der Atmosphäre. Es ist deshalb sinnvoll, die Emissionen dort zu vermeiden, wo die Kosten dafür am geringsten sind. Zudem tragen Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern zur Verbesserung der ökonomischen, sozialen und ökologischen Situation bei und unterstützen die Realisierung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Für Schwellen- und Entwicklungsländer ist der Emissionshandel ein wesentlicher Treiber für den Transfer sauberer Technologien und einer nachhaltig ausgerichteten wirtschaftlichen Entwicklung.

 

„Damit ist unser Unternehmen eines der ersten in unserer Branche, welches seine Emissionen nach dem Kyoto-Protokoll freiwillig kompensiert. Darauf sind wir sehr stolz! Zudem sind wir Mitglied in der Klima-Allianz des Senates der Wirtschaft geworden.“, so Ing. Helmut Maier, Geschäftsführer SICK Österreich.


Zukunftsthema beschert DS AUTOMOTION größten Auftrag der Firmengeschichte

Im Bild die Motorradmontage im BMW-Werk Berlin
Fahrerlose Transportsysteme von DS AUTOMOTION ermöglichen eine agile Montage nach den Grundsätzen von Industrie 4.0. Im Bild die Motorradmontage im BMW-Werk Berlin. Bild: DS AUTOMOTION

22.01.2018

Fahrerlose Transportsysteme (FTS) von DS AUTOMOTION übernehmen immer mehr innerbetriebliche Transportaufgaben. Sie flexibilisieren Montageprozesse in der Industrie, denn sie können besser als alle Alternativen auf veränderte Erfordernisse reagieren. Deshalb setzen viele Hersteller die agilen Anlagen aus Linz für die Montage der Batterien für die Elektromobilität ein. Die bereits langjährige Erfahrung mit diesem Zukunftsthema bescherte dem oberösterreichischen Hightech-Unternehmen nun den größten Auftrag der über 30-jährigen Firmengeschichte.

Zum Jahresende 2017 erhielt die DS AUTOMOTION GmbH den ersten Teil eines über drei Jahre laufenden Auftrages zur Ausstattung eines neuen Montagewerks für Elektroauto-Batterien in Deutschland mit einem fahrerlosen Transportsystem (FTS). Wenn die Anlage nach mehreren Teilinbetriebnahmen Ende 2020 den Vollbetrieb aufnimmt, wird sie mit ca. 150 Fahrzeugen unterschiedlicher Bauarten zu den weltweit größten FTS-Anlagen gehören. Mit insgesamt EUR 19 Mio. ist sie der größte Auftrag in der mehr als 30-jährigen Geschichte des Linzer Unternehmens.

Bereits seit 1984 erzeugt DS AUTOMOTION FTS jeder Größe und Komplexität für Industrie und Gesundheitswesen. Das Unternehmen bedient sowohl mit spurgeführten als auch mit frei navigierenden FTS unterschiedlichste Anforderungen und gehört auf diesem Gebiet zu den weltweit führenden Herstellern.

Voraussetzung für Industrie 4.0

FTS von DS AUTOMOTION ermöglichen eine agile Montage nach den Grundsätzen von Industrie 4.0. Damit lässt sich die Produktion im Hinblick auf heute noch nicht vorhersehbare zukünftige Anforderungen flexibel gestalten. Das ist auch der wesentliche Grund, weshalb zahlreiche E-Automobilhersteller in Europa und den USA FTS von DS AUTOMOTION nutzen, darunter die meisten deutschen Premium-Hersteller.

 

„Seit über 30 Jahren entwickelt DS AUTOMOTION FTS gemäß den Leitsätzen der Industrie 4.0, auch wenn das damals noch nicht so bezeichnet wurde“, schließt Ing. Arthur Kornmüller, Geschäftsführer bei DS AUTOMOTION. „Nicht zuletzt unserer ebenfalls bereits langjährigen Erfahrung mit dem Zukunftsthema Batteriemontage für die E-Mobilität verdanken wir das Vertrauen der Branche, das zu diesem Auftrag geführt hat.“


Zwei FTS-Anlagen von DS AUTOMOTION flexibilisieren Teileproduktion bei Volkswagen

18 kundenspezifische Fahrzeuge eines fahrerlosen Transportsystems des österreichischen Herstellers DS AUTOMOTION
Im Volkswagen Werk Kassel bringen 18 kundenspezifische Fahrzeuge eines fahrerlosen Transportsystems des österreichischen Herstellers DS AUTOMOTION Transportbehälter zu und von 45 Laserschneidmaschinen, wo diese von Robotern mit formgehärteten tragenden Bauteilen beladen werden. Sie legen dabei in jedem Zyklus 800 m Strecke zurück. Foto: DS AUTOMOTION

08.01.2018

In Kassel produziert Volkswagen Fahrzeugkomponenten und beliefert damit sieben Marken in 35 Ländern. Hergestellt werden die Getriebe, Abgasanlagen und weitere Komponenten auf spezialisierten, räumlich getrennten Produktionslinien. Ebenso unterschiedlich sind die beiden fahrerlosen Transportsysteme von DS AUTOMOTION, die dort den innerbetrieblichen Transport erledigen. Jede auf ihre Art, tragen beide zu einer Flexibilisierung der Produktion mit hoher Prozessstabilität bei. Mit ihrer Hilfe betreibt Volkswagen Kassel die Automobilteileproduktion nach den Grundsätzen und mit den Methoden von Industrie 4.0.

Das Werk Kassel ist der wichtigste Getriebehersteller und zählt zu den bedeutendsten Komponentenlieferanten für die fahrzeugbauenden Werke des Volkswagen Konzerns. Außerdem werden in Kassel Abgasanlagen und formgehärtete tragende Karosserieteile für den „Modularen Querbaukasten“ von Volkswagen produziert. In speziell konstruierten Transportboxen gelangen die Teile von den rund 45 Laser-Schneidmaschinen, wo sie Ihre endgültige Form erhalten, zu einer Behälterversandanlage mit 8.000 Stellplätzen.

 

Intelligentes Navigations- und Ladekonzept

Dazu transportiert ein Fahrerloses Transportsystem von DS AUTOMOTION mit 18 kundenspezifisch entwickelten Unterfahr-Fahrzeugen 500 (im Endausbau 800) leere Behälter Leergut-Lager lagerichtig für die Beladung per Roboter zum Laserpark und von dort zur Behälterversandanlage. Die 2012 in Betrieb genommenen Fahrzeuge überprüfen den vom Leitrechner berechneten Kurs mittels in den Boden eingelassener Permanentmagnete. Der Leitrechner schaltet auch eine Verkehrslichtanlage an einer niveaugleichen Kreuzung mit bemannten Fahrzeugen. Zudem besteht eine Verbindung zum Notrufsystem, sodass die Fahrzeuge des FTS im Notfall zur Seite fahren, um eine Rettungsgasse zu bilden. Nach jedem Transportzyklus fahren die Fahrzeuge an eine der sechs Ladestationen zum Nachladen ihrer NiCd-Akkus. Das vermeidet angesichts der langen Strecke Staus vor den Ladestationen durch gleichzeitigen Bedarf und maximiert so die Fahrzeugverfügbarkeit. Carsten Kühlewind, Anlagenplaner bei Volkswagen Kassel, bestätigt: „Das FTS ist von Beginn an stabil gelaufen und hat den Leistungstest auf Anhieb bestanden.“

 

FTS mit automatisierten Serienfahrzeugen

Bei der Getriebemontage, die seit 2014 in einer neuen Halle erfolgt, konnten die Planer den innerbetrieblichen Teiletransport frei gestalten. Die Transportbehälter sind mit Konturwannen für die Aufnahme bestimmter Getriebe werden von automatisierten Still-Hochhubstaplern eines FTS von DS AUTOMOTION leer zum Ende der Linie und beladene Behälter wieder zurück gebracht. Pro Schicht werden 240 Getriebegestelle bewegt. Für diese Anwendung favorisierten die Volkswagen-Planer wegen der geringen Anzahl benötigter Fahrzeuge ein System mit automatisierten Serienfahrzeugen. Das bringt Synergien im Bereich der Instandhaltung, da diese im Unternehmen im bemannten Betrieb bereits im Einsatz stehen.

 

Die Fahrzeuge sind mit Lithium-Ionen-Akkus ausgestattet und werden an zwei Stationen nach einem zyklischen Plan aufgeladen. Die Überprüfung des vom Leitsystem errechneten Fahrkurses erfolgt mittels Laser-Navigation. Zu den Herausforderungen gehörte das hohe Transportgewicht von bis zu 1,9 Tonnen, speziell weil die Fahrzeuge wegen des „Clean Factory Konzeptes“ einen Bürstenteppich überqueren müssen, um keinen Schmutz in die Halle zu bringen. Stefan Greif Logistikplaner, Volkswagen AG: „Dass im Werk Kassel zwei völlig verschiedene FTS-Anlagen im Einsatz sind, zeigt die Sinnhaftigkeit anwendungsorientierter und nicht notwendigerweise gleicher Lösungen“.


EVOTECH - Hausmesse und 5-Jahresfeier am 25. und 26. Jänner 2018

Hausmesse bei EVOTECH Bild: EVOTECH

02.01.2018

Am 25. und 26.1.2018 findet bei EVOTECH eine Hausmesse und die 5-Jahresfeier in Schörfling statt

Einige Highlights der Hausmesse
•    12 technische Kunststoffe, die Sie mit dem 3D Drucker von EVOTECH verarbeiten können.
•    Der Kunde Gerald Paschinger Prototypen & Maschinenbau e. U. stellt Anwendungen aus dem Vorrichtungsbau vor.
•    Die Firma RHP Technology informiert rundum das Entbindern und Sintern von 3D gedruckten Bauteilen.


Ablauf
•    25 und 26.1.2018: Hausmesse von 9-16 Uhr
•    26.1.2018: ab 16 Uhr, 5-Jahresfeier für alle Kunden, Lieferanten und Freunde der EVO-tech GmbH

>> Zur Anmeldung


Siemens Österreich unterstützt soziales Projekt in Linz

Josef Kinast überreicht den Scheck über 5.500 Euro an Marlene Fehringer von PIA
Josef Kinast überreicht den Scheck über 5.500 Euro an Marlene Fehringer von PIA. Bild: Siemens

22.12.2017

Siemens Österreich unterstützt Projekte in allen neun Bundesländern von LICHT INS DUNKEL heuer wieder mit insgesamt 50.000 Euro.
In Oberösterreich kommen dem Verein „PIA“ 5.500 Euro zugute.

Siemens Österreich unterstützt LICHT INS DUNKEL auch dieses Jahr wieder mit insgesamt 50.000 Euro: Das Geld wird auf verschiedene Projekte in ganz Österreich aufgeteilt, damit in jedem Bundesland zielgerichtet Projekte unterstützt werden. Die gesamte Spendensumme kommt österreichweit all jenen zugute, die es am dringendsten benötigen: benachteiligten Kindern, traumatisierten Jugendlichen, sozial Schwachen und Menschen mit Behinderungen. „Als weltweit erfolgreiches Unternehmen ist uns die soziale Verantwortung sehr wichtig. Daher unterstützen wir mit unserer Spende auch heuer die Aktion LICHT INS DUNKEL. In Oberösterreich kommen dem Verein PIA 5.500 Euro zugute, damit die wichtige Arbeit, die dort geleistet wird, auch weiterhin auf diesem hohen Niveau fortgeführt werden kann“, erklärt Josef Kinast, Leiter der Siemens Niederlassung in Linz, bei der Spendenübergabe. 


Siemens spendet 5.500 Euro an PIA – Prävention, Beratung und Therapie bei sexueller Gewalt
Wer in der Kindheit beziehungsweise Jugend sexuell missbraucht wurde, leidet oft ein Leben lang unter sozialen, psychischen, gesundheitlichen oder ökonomischen Problemen. Der Verein „PIA“ ermöglicht daher Mädchen und Frauen kostenlose, professionelle Therapien und verbessert so wesentlich die schwierige Situation. Die Betreuungs- und Präventionsarbeit soll aber auch dazu beitragen, dass sexuelle Gewalt gegen Mädchen und Frauen nicht weiter tabuisiert wird.
 


Welser FH OÖ-Roboterteam nahm erfolgreich an der IAEA Robotics Challenge in Brisbane teil

Michael Zauner (li.) und Raimund Edlinger mit dem Roboter beim Wettbewerb in Brisbane.; Foto: FH OÖ
Michael Zauner (li.) und Raimund Edlinger mit dem Roboter beim Wettbewerb in Brisbane.; Foto: FH OÖ

19.12.2017

Um in Zukunft die Inspektoren bei ihrer gefährlichen Arbeit mit radioaktivem Material unterstützen zu können, veranstaltete die Internationale Atomenergiebehörde IAEA einen Roboter-Wettbewerb in Brisbane/Australien. Dabei mussten selbst entwickelte Roboter die Tätigkeiten von Inspektoren erledigen und auch den unwirtlichen Umgebungseinflüssen standhalten. Sehr erfolgreich war ein Automatisierungstechniker-Team der FH OÖ Wels dabei, das gemeinsam mit der bayrischen Firma Active Roboticx einen Roboter für derartige Einsätze entwickelt hat. Bei den kniffligen Aufgaben konnte das Team die internationale Jury überzeugen.     

Radioaktive Abfälle von Atomkraftwerken werden in Fässern gelagert. Inspektoren kontrollieren in regelmäßigen Abständen diesen Atommüll, zählen und identifizieren routinemäßig die Behälter und führen Messungen durch. Damit kann die unzweckmäßige Verwendung von strahlendem Material verhindert und die Bevölkerung geschützt werden.

27 Teams aus 17 verschiedenen Nationen hatten sich für den Wettbewerb angemeldet. Zugelassen wurden nur 12 Gruppen. Darunter auch das Welser Team mit den beiden wissenschaftlichen Mitarbeitern Raimund Edlinger und Michael Zauner. In diesem exklusiven Starterfeld konnten die Roboterentwickler ihr Können unter Beweis stellen.

Zivilbevölkerung vor Schäden schützen
Unter Zeitdruck führten die Roboter im Wettbewerb die Aufgaben der Inspektoren aus – teils ferngesteuert und teils autonom. „Ein Ziel ist es, die sich immer wiederholenden Aufgaben und gleichzeitig die erhöhte Strahlenbelastung für die Prüfer zu reduzieren. Um dies zu erreichen, sollen in Zukunft mobile Roboterplattformen Teilaufgaben übernehmen“, erzählt Raimund Edlinger. „Ein solcher Roboter soll die Lagerbereiche autonom abfahren und Veränderungen beim Lagerbestand feststellen können. Diese sind über ID-Tags gekennzeichnet oder über ihre Form bzw. Geometrie eindeutig zu identifizieren. Damit kann das Verschwinden oder die unzweckmäßige Verwendung von strahlenden Materialen verhindert werden und somit die Zivilbevölkerung vor Schäden geschützt werden“, erklärte Craig Everton, Director IAEA Safeguard Section bei seiner Eröffnungsrede.

Langjährige Robotererfahrung
„Um an solchen hochkarätigen Veranstaltungen teilnehmen zu können, bedarf es an einem großen Know-how im Bereich der mobilen Robotertechnologie, dem autonomen Fahren und der dreidimensionalen Erfassung der Umgebung“, erklärt der Welser Roboterforscher Michael Zauner. „Weiters ist auch die konstruktive Umsetzung des Roboters von großer Bedeutung, denn die Roboter müssen sich nach einem Einsatz einem Dekontaminierungsprozess unterziehen.“

Diese Schlüsseltechnologien wurden in den letzten Jahren von der Forschungsgruppe für mobile, autonome Robotersysteme unter der Leitung von Raimund Edlinger und Michael Zauner am Campus Wels erfolgreich umgesetzt.

„Dieser internationale Roboter Wettbewerb war für uns eine tolle Gelegenheit, unsere Forschungsarbeit der letzten Jahre unter Beweis zu stellen“, berichteten die beiden Forscher unisono. Weiters war die Anerkennung von den anderen Teilnehmern und der Fachjury eine große Bestätigung für das innovative Konzept und die erbrachte Leistung.

Firmenstipendium für Automatisierungstechnik-Studium
Drei Industrieunternehmen bieten derzeit einen speziellen Anreiz für ein Automatisierungstechnik-Studium. B&R Industrial Automation, die STIWA Group und TRUMPF Maschinen Austria bieten zukünftigen Automatisierungstechnik-Studierenden der FH OÖ je 15.000 Euro Firmenstipendium - Praktikumsplätze und Jobangebot  inklusive. Nähere Infos zum FH-Studium Automatisierungstechnik sind zu finden unter: www.fh-ooe.at/at 

Rückfragekontakt:
Mag. Peter Helmberger, Marketing/PR, peter.helmberger@fh-wels.at;
Fakultät für Technik und Angewandte Naturwissenschaften am FH OÖ Campus Wels,
Tel. 050804-43120, Mobil 0664/8048443120, peter.helmberger@fh-wels.at


abatec baut erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Solarelektronik-Spezialisten my-PV aus

Nuck und Rimpler
Erfolgreiche österreichische Spezialisten unter sich: abatec-Geschäftsführer Christian Nuck und my-PV-Geschäftsführer Dr. Gerhard Rimpler mit dem neuen AC•THOR. Foto: abatec electronic solutions

19.12.2017

Vor fünf Jahren erfand der oberösterreichische Hersteller my-PV eine Lösung für Warmwasser mit Photovoltaik und positionierte sie sehr erfolgreich auf dem Markt. Jetzt geht das Unternehmen aus Neuzeug einen Schritt weiter und macht auch die Raumwärme solar-elektrisch. Kompetenter Partner für die gesamte Elektronik ist dabei die Firma abatec electronic solutions aus Regau (OÖ), die damit eine weitere Branche mit innovativen elektronischen Lösungen versorgt.

Das neue Gerät namens AC•THOR ist ein Photovoltaik-Power-Manager für Warmwasser und Heizung und regelt stufenlos elektrische Wärmequellen in Abhängigkeit von Photovoltaik-Energieangebot und Wärmebedarf. Er kommuniziert über ein Netzwerk mit Wechselrichtern, Batteriesystemen und Smart-Home-Steuerungen und erhält die Information, wieviel photovoltaische Energie zur Verfügung steht. Fehlende Energie wird aus dem öffentlichen Stromnetz bezogen, der Start eines konventionellen Heizsystems ist nicht länger erforderlich. Das Ergebnis: Der Überschuss wird intelligent gemanagt, der Eigenverbrauch weiter erhöht und die Betriebskosten werden deutlich reduziert.

Dabei besticht AC•THOR neben seiner Kompaktheit durch seine Benutzer- und Installationsfreundlichkeit. Das Gerät ist mit einer Verbrauchersteckdose und einem Netzkabel ausgestattet und lässt sich dadurch denkbar einfach installieren. Die Inbetriebnahme erfolgt über ein farbiges Touch-Display oder via Webinterface.

Die gesamte elektronische Steuerung des AC•THOR wird vom Elektronikspezialisten abatec electronic solutions aus Regau gefertigt. Bei der Produktion liegt der Fokus auf optimierten Fertigungsprozessen, die für den Kunden höchste Qualität und Wirtschaftlichkeit garantieren. „Die Zusammenarbeit mit my-PV besteht bereits seit 2014 – wir bauen mit der Fertigung des neuen AC•THOR unsere Partnerschaft jetzt weiter aus und setzen damit in einer sehr zukunftsorientierten Branche unser elektronisches Know-how ein. Der AC•THOR ist ein höchst innovatives Gerät, dass in Österreich entwickelt wurde und nun auch in Österreich gefertigt wird“, freut sich abatec-Geschäftsführer Christian Nuck über die erfolgreiche heimische Kooperation.


Auszeichnung für Lenze Austria beim „Fabrik 2017“-Award

Preisverleihung
Lenze-Operations-Austria-Chef Marco Gattringer-Ebner (3.v.r.) und Alfred Ritirc (2.v.r.), Leiter Prozessmanagement und Logistik freuten sich mit den Jurymitgliedern und weiteren Preisträgern über die Auszeichnung. Bild: (c) MatthiasHeschl.com

15.12.2017

Der „Fabrik-Award“ gilt nicht nur als der renommierteste sondern auch als der härteste Produktionspreis Österreichs. Im Rennen um die beste Produktion 2017 überzeugte der Automatisierungsspezialist Lenze mit außergewöhnlichen Leistungen und belegte in diesem Jahr den zweiten Platz in der Gesamtwertung.

Lenze-Vorstand Dr. Yorck Schmidt, betonte: „Über diese Auszeichnung freuen wir uns ganz besonders, denn sie zeigt, dass wir mit unseren Leistungen für eine Lean-Fertigung in Österreich – und weltweit – großen Erfolg haben“. Marco Gattringer-Ebner, Geschäftsführer der Lenze Operations Austria, ergänzte: „Die Expertenjury hat unsere Fertigung in einem mehrstufigen Prozess auf Herz und Nieren geprüft. Dazu zählten mehrere Auswertungen vor Ort in Asten und eine abschließende Präsentation vor der Jury. Es macht uns stolz, dass wir mit unserem Gesamtkonzept überzeugen konnten und bestätigt uns darin, den eingeschlagenen Weg weiter mit Elan zu verfolgen“.


Spatenstich bei KUKA Roboter CEE GmbH

Spatensticht KUKA Roboter CEE GmbH
Von rechts nach links: BM Ing. Thomas Burger, MBA, Ing. Erich Schober, MBA, Mag. Johann Würzburger, Dir. Klaus Stöckler, Dipl.-Ing. (FH) Reinhard Nagler, Bmst. Ing. Franz Hentschläger, Bmst. Dipl. Ing. Johannes Roithner Bild: KUKA Roboter CEE GmbH

12.12.2017

KUKA feiert im Rahmen eines Spatenstichs den Baubeginn eines neuen Firmenstandorts. Auf einer Gesamtfläche von 3.220 Quadratmetern entsteht in der Steyregger Gewerbeallee ein Bürogebäude, das neben mehr als 60 Arbeitsplätzen mit einem TechCenter und einem KUKA-College ausgestattet sein wird. 

KUKA Roboter CEE GmbH investiert in das neue Gebäude, da der aktuelle Standort in der Gruberstraße in Linz zu klein für das stark wachsende Technologie-Unternehmen wird. Neben einem Bürogebäude mit drei Geschossen entsteht ein neues KUKA College sowie ein umfassendes TechCenter, das der Beratung und dem Support, zur Entwicklung gemeinsamer Lösungen oder zur Durchführung von Machbarkeitsstudien mit und für KUKA, Kunden, Integratoren und Systempartner dient.

„KUKA steht weltweit für Robotik und Automatisierung. Hier in Steyregg entsteht die neue Firmenzentrale der KUKA Roboter CEE GmbH.“ so Erich Schober, CEO der KUKA Roboter CEE GmbH. „Der Bau des neuen Firmenstandortes ist ganz klar eine Investition in die Zukunft.“ KUKA Roboter CEE GmbH hat sich für das Projekt eine Bauzeit von einem Jahr vorgenommen. Ende 2018 soll die neue Firmenzentrale bereits fertig bezogen sein.

Wie es sich für ein Automatisierungsunternehmen gehört, wurde der Spatenstich auch von einem Roboter namens LBR iiwa begleitet. Der Steyregger Bürgermeister Johann Würzburger begrüßte den Roboter mit einem Händeschütteln und freut sich darüber, mehr über die neuen Kollegen am Arbeitsplatz der Zukunft zu erfahren.


Fill Maschinenbau investiert weitere 7,5 Millionen Euro in Standort Gurten

In den kommenden Monaten entstehen bei Fill Maschinenbau in Gurten 5.000 Quadratmeter zusätzliche Produktionsfläche.
In den kommenden Monaten entstehen bei Fill Maschinenbau in Gurten 5.000 Quadratmeter zusätzliche Produktionsfläche. Bild: Fill Maschinenbau

04.12.2017

Das Innviertler Hightech-Unternehmen ist weiterhin auf Expansionskurs. 5.000 Quadratmeter neue Produktionsfläche entstehen. 
Fill ist weiterhin auf Wachstumskurs. Um die bewährte Qualität des international erfolgreichen Maschinenbauunternehmens langfristig sicherzustellen, wird die Produktionsfläche erweitert. In den kommenden Monaten entstehen 5.000 Quadratmeter zusätzliche Produktionsfläche für die Montage von Maschinen und Anlagen. Auch der Bereich der Elektrowerkstätte wird verdoppelt. Insgesamt werden 7,5 Millionen Euro in den Firmensitz im Innviertel investiert. Sämtliche Bauarbeiten werden von Unternehmen aus der Region bzw. Oberösterreich durchgeführt. Die Fertigstellung des gesamten Projektes ist für Ende März 2018 geplant.

Mit der Vergrößerung der Produktionsfläche schaffen wir ausreichend Platz für beste Montagebedingungen angesichts steigender Kapazitätsanforderungen“, erklärt Eigentümer und Geschäftsführer Andreas Fill. Die Arbeiten schreiten zügig voran, bereits Ende November fand die Gleichenfeier statt. Nach derzeitigem Stand werden in der ersten Dezemberhälfte dieses Jahres die Hallen zur Gänze geschlossen, das Dach montiert, die Türen und Tore eingebaut, sein. Bis Ende 2017 sind die neuen Montagehallen soweit winterfest. Gleich im neuen Jahr wird mit den Innenarbeiten begonnen. Sukzessive werden alle drei Hallenteile bis Ende März fertig gestellt.

 

Zehn neue Elektro-Ladestationen

Durch die Pfahlbauweise, in der die neuen Hallen errichtet werden, entstehen unterhalb der Montagefläche für die Mitarbeiter attraktive überdachte Parkplätze. Um für die E-Mobilität gerüstet zu sein und ganz dem Innovationsgeist des erfolgreichen Unternehmens entsprechend, werden in diesem Bereich auch zehn E-Ladestationen errichtet. Diese werden den Mitarbeitern kostenlos zum Aufladen ihrer Elektroautos zur Verfügung stehen. Geplant ist darüber hinaus auch die Errichtung einer großflächigen Photovoltaikanlage, die zukünftig umweltfreundliche Energie für die Produktion und die Stromtankstellen liefern wird.

 

Corporate Data

Fill ist ein international führendes Maschinen- und Anlagenbau-Unternehmen für verschiedenste Industriebereiche. Modernste Technik und Methoden in Management, Kommunikation und Produktion zeichnen das Familienunternehmen aus. Die Geschäftstätigkeit umfasst die Bereiche Metall, Kunststoff und Holz für die Automobil-, Luftfahrt-, Windkraft-, Sport- und Bauindustrie. In der Aluminium-Entkerntechnologie, in der Gießereitechnik, in der Holzbandsägetechnologie sowie für Ski- und Snowboardproduktionsmaschinen ist das Unternehmen Weltmarkt- und Innovationsführer. Andreas Fill und Wolfgang Rathner sind Geschäftsführer des 1966 gegründeten Unternehmens, das sich zu 100 Prozent in Familienbesitz befindet und rund 800 MitarbeiterInnen beschäftigt. 2016 erzielte das Unternehmen eine Betriebsleistung von 145 Millionen Euro.

Mehr Informationen unter: www.fill.co.at


B&R Industrial Automation, STIWA Group und TRUMPF Maschinen Austria vergeben Stipendien um 45.000 Euro

Smart Production und Industrie 4.0 sind Ausbildungsschwerpunkte im Welser Automatisierungstechnik-Studium. Jetzt wird den Studierenden ein gleitender Berufseinstieg in namhafte Industrieunternehmen geboten. Bildquelle: FH OÖ
Smart Production und Industrie 4.0 sind Ausbildungsschwerpunkte im Welser Automatisierungstechnik-Studium. Jetzt wird den Studierenden ein gleitender Berufseinstieg in namhafte Industrieunternehmen geboten. Bildquelle: FH OÖ
Franz Enhuber, Direktor B&R Automation Academy; Bildquelle B&R Industrial Automation
Franz Enhuber, Direktor B&R Automation Academy; Bildquelle B&R Industrial Automation
Automatisierungstechnik-Studiengangsleiter und Dekan FH-Prof. Dr. Günther Hendorfer; Bildquelle: FH OÖ
Automatisierungstechnik-Studiengangsleiter und Dekan FH-Prof. Dr. Günther Hendorfer; Bildquelle: FH OÖ
DI Armin Rau, Geschäftsführer Trumpf Maschinen Austria; Bildquelle: Trumpf Maschinen Austria
DI Armin Rau, Geschäftsführer Trumpf Maschinen Austria; Bildquelle: Trumpf Maschinen Austria
Ing. Mag. Peter Sticht, Geschäftsführer STIWA Holding GmbH; Bildquelle: STIWA Group
Ing. Mag. Peter Sticht, Geschäftsführer STIWA Holding GmbH; Bildquelle: STIWA Group

27.11.2017

AutomatisierungstechnikerInnen sind am Arbeitsmarkt gefragt. Gerade in Hinblick auf Smart Production und Industrie 4.0 setzen Unternehmen auf junge, top ausgebildete AkademikerInnen, die Know-how aus Maschinenbau und Elektrotechnik vereinen. B&R Industrial Automation, die STIWA Group und TRUMPF Maschinen Austria bieten deshalb zukünftigen Automatisierungstechnik-Studierenden der FH OÖ je 15.000 Euro Firmenstipendium an - Praktikumsplätze und Jobangebot inklusive.

MaturantInnen, die im Oktober 2018 mit dem Automatisierungstechnik-Studium beginnen wollen, können sich für die drei Stipendien bewerben. Eine Jury – bestehend aus UnternehmensvertreterInnen und dem Studiengangsleiter – bewertet die Bewerbungen. Ende Juni 2018 werden die Stipendien im Wert von je 15.000 Euro vergeben, in Teilbeträgen werden sie semesterweise ausgezahlt. Zusätzlich haben die Studierenden die Möglichkeit, Projekte, Ferialpraktika, Berufspraktikum, Bachelor- und Masterarbeit im Unternehmen auszuarbeiten. „Ziel dieser Maßnahme ist es, dass die Unternehmen zu guten AutomatisierungstechnikerInnen kommen und andererseits auch mehr junge MaturantInnen am Welser Automatisierungstechnik-Studium Interesse finden“, so Studiengangsleiter Dr. Günther Hendorfer.

„Oberösterreich soll eine Modellregion für Smart Production werden. Umso mehr sind technische Fachkräfte und HochschulabsolventInnen für die Industrie unverzichtbar. Bis zum Jahr 2020 werden in Oberösterreich 11.000 Fachkräfte im MINT-Bereich fehlen“, sagt Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael Strugl.

Firmen brauchen dringend AbsolventInnen
Um die Produktion der Zukunft zu verwirklichen, müssen IT und Automatisierung zusammenwachsen. B&R bietet Lösungen für die Automatisierungsindustrie. Dazu beinhaltet unser Portfolio alle notwendigen Produkte, um Maschinen und Anlagen zu automatisieren. Entscheidend dabei ist, dass alle Produkte nahtlos aufeinander abgestimmt sind“, erklärt Franz Enhuber, Direktor B&R Automation Academy.

B&R beschäftigt schon jetzt zahlreiche Automatisierungstechnik-AbsolventInnen aus Wels. Durch den geplanten Ausbau hat B&R auch in Zukunft einen großen Bedarf an Technikerinnen und Technikern der FH OÖ in Wels. „Wir wollen uns nun weiter gezielt mit AutomatisierungstechnikerInnen verstärken und schreiben daher ein 15.000 Euro Stipendium aus. Der Studierende kann bei uns Praktika absolvieren, Bachelor- und Masterarbeiten schreiben und bekommt bei Studienabschluss bestimmt ein attraktives Jobangebot“, so Enhuber. „Die Vergabe wird nicht nur nach formalen Kriterien erfolgen, sondern es wird auch bewertet, wie die jeweilige Person ins Team passt.“

„Die STIWA Group hat das Automatisierungstechnik-Studium an der FH OÖ in Wels von Anfang an begleitet und unterstützt. Viele AbsolventInnen sind bei uns in Schlüsselpositionen beschäftigt, was die Bedeutung des Studiengangs für unser Unternehmen unterstreicht“, sagt Ing. Mag. Peter Sticht, Geschäftsführer der STIWA Holding GmbH. Die STIWA Group zählt zu den führenden oberösterreichischen Unternehmen im Bereich Hochleistungsautomation. Der Familienbetrieb aus Attnang-Puchheim integriert die drei Bereiche Anlagenbau, Serienproduktion und Software erfolgreich unter einem Dach. Im Geschäftsjahr 2016/17 erwirtschaftete das Unternehmen mit 1.542 Mitarbeitern einen Umsatz von 206 Millionen Euro – um rund 15% mehr als im Jahr zuvor. Für das geplante Wachstum der kommenden Jahre benötigt das Unternehmen auch zukünftig hochqualifizierte Fachkräfte. „Das Stipendium für den Studiengang Automatisierungstechnik ist für uns die ideale Gelegenheit, die ExpertInnen von morgen intensiv kennenzulernen und so eine Win-Win-Situation für beide Seiten zu erzeugen“, sagt Sticht.

„TRUMPF Maschinen Austria stellt Werkzeugmaschinen und Automatisierungssysteme her. Bereits heute sind ca. 15 Automatisierungstechnik Absolventen der FH OÖ Wels im Unternehmen beschäftigt. Um unsere zukünftigen Wachstumspläne in den Bereichen Automatisierung, Robotik und Produktionslösungen zu erreichen, müssen wir uns in diesen Bereichen deutlich verstärken. Deshalb haben wir jetzt auch ein Stipendium von € 15.000 für den Bereich Automatisierungstechnik der FH OÖ in Wels ausgeschrieben. Begeisterung für Teamarbeit und automatisierte, mechatronische Lösungen setzen wir voraus. Das gegenseitige Kennenlernen durch paralleles Arbeiten an der FH und im Betrieb erhöht die Chancen der Übernahme nach erfolgtem Studium und ermöglicht bereits ein lukratives Einstiegsangebot“, sagt DI Armin Rau, Geschäftsführer TRUMPF Maschinen Austria.

Nähere Infos
Detaillierte Informationen zu den drei Firmenstipendien sind online zu finden: www.fh-ooe.at/stipendium-at

Rückfragekontakt:
Mag. Peter Helmberger, Marketing/PR, FH OÖ Fakultät für Technik und Angewandte Naturwissenschaften, Campus Wels, Tel. 050804-43120, Mobil 0664/8048443120, peter.helmberger@fh-wels.at


abatec erhält Auszeichnung als vorbildlicher Lehrbetrieb

v.l.n.r. Werner Müller (Vorstand abatec), Gabi Burrer (Personalabteilung abatec), WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer sowie WKOÖ-Bezirksstellenleiter Josef Renner Bild: Kunasz Wolfgang, cityfoto

20.11.2017

Für besondere Leistungen im Bereiche der Lehrlingsausbildung hat die Wirtschaftskammer Oberösterreich vor fünf Jahren den „ineo“-Award ins Leben gerufen. Anfang November wurde der Hausruckviertler Elektronikspezialist abatec als einer von 47 neu hinzugekommenen Betrieben mit dem ineo-Award ausgezeichnet. Die abatec group entwickelt und produziert elektronische Bauteile und Steuerungen im Hightech-Bereich, die weltweit zum Einsatz kommen.

 

Dass hervorragend ausgebildete MitarbeiterInnen der wesentliche Faktor für nachhaltigen Erfolg sind, weiß abatec Vorstand Werner Müller, wenn er sagt: „Die jüngst verliehene Lehrlingsauszeichnung „ineo“ freut uns riesig. Sie bestärkt uns und fügt sich exakt in unsere Personaloffensive.“ „ineo“ steht für Innovation, Nachhaltigkeit, Engagement und Orientierung. Bei abatec wurden zuletzt fünf Lehrlinge aufgenommen, die eine umfassende Ausbildung als Elektroniker, Mechatroniker sowie als Bürokauffrau/mann erhalten. Zusätzlich ermöglicht abatec jungen Menschen die Ausbildung zur/zum Betriebslogistikkauffrau/mann, EinkäuferIn und InformationstechnologIn.

 

Als Basis einer umfassenden Ausbildung bei abatec durchlaufen Lehrlinge interne Abteilungen und lernen das gesamten Produkt- und Leistungsspektrums kennen. Müller ergänzt: „Die Lehrlinge bekommen ihrem Wissens- und Ausbildungsstand entsprechend passende Aufgaben. Dabei unterstützen sie die Ausbildner – auch in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit.“ So besuchen die AusbildnerInnen regelmäßig entsprechende Fortbildungen, um fachlich und in pädagogischer Hinsicht auf dem letzten Stand zu sein.

 

Neben dem Engagement für Lehrlinge arbeitet abatec noch eng mit HTLs, Fachhochschulen und Universitäten zusammen. Der Betrieb nutzt Schulkooperationen, Jobbörsen und Karrieretage im Hochschulbereich, um potentielle MitarbeiterInnen im Technikbereich gezielt anzusprechen. Die druckfrische Broschüre „Karriere bei abatec“ zeigt alle Jobmöglichkeiten und -chancen im Unternehmen auf. Sie kann bei abatec kostenlos angefordert werden und steht auch unter www.abatec-ag.com als Download zur Verfügung.


Siemens präsentiert eine in Zusammenarbeit mit Intel entwickelte IoT-basierte Digitalisierungslösung für Ölfelder

Die weltweite Markteinführung von Siemens IoT Well Surveillance ist für 2018 geplant.  ©OMV Aktiengesellschaft
Die weltweite Markteinführung von Siemens IoT Well Surveillance ist für 2018 geplant. ©OMV Aktiengesellschaft
Der Mineralölkonzern OMV betreibt in Österreich mehrere hundert Pferdekopfpumpen. Das von Siemens und seinem Entwicklungspartnern Intel auf der ADIPEC in Abu Dhabi präsentierte IoT Well Surveillance ermöglicht eine vollständige Einbindung von derarti
Der Mineralölkonzern OMV betreibt in Österreich mehrere hundert Pferdekopfpumpen. Das von Siemens und seinem Entwicklungspartnern Intel auf der ADIPEC in Abu Dhabi präsentierte IoT Well Surveillance ermöglicht eine vollständige Einbindung von derartigen Produktionssystemen in die Automatisierungsumgebung. ©OMV Aktiengesellschaft

15.11.2017

  • Siemens IoT Well Surveillance ist eine Digitalisierungslösung für die sichere und skalierbare dezentrale Automatisierung von Öl- und Gasförderanlagen
  • Die Lösung wird auf ADIPEC vom 13. bis 16. November 2017 in Abu Dhabi präsentiert
  • Projektpartner OMV hat die IoT Well Surveillance seit April 2017 in einem Pilotprojekt erfolgreich im Einsatz

Siemens hat eine skalierbare End-to-End-IoT-Lösung präsentiert, die Öl- und Gasunternehmen dabei unterstützen wird, ihre Produktion zu optimieren und Kosten durch vernetzte Systeme zur dezentralen Automatisierung und Datenanalyse zu senken. IoT Well Surveillance wurde in Zusammenarbeit mit der Intel Industrial IoT Group entwickelt und wird auf der internationalen Erdöl-Fachmesse und -Konferenz ADIPEC vom 13. bis 16. November 2017 in Abu Dhabi präsentiert. Mit diesem innovativen Ansatz bietet Siemens gemeinsam mit Intel der internationalen Öl- und Gasindustrie eine kosteneffiziente Lösung an, um in der Fläche verteilte Anlagen mit minimalem Aufwand in ein Netzwerk zu integrieren und gleichzeitig einen hohen Automatisierungsgrad zu erreichen.

Sinkende Umsätze erfordern neue Ansätze
In einer von fallenden Preisen gekennzeichneten Branche hilft Siemens IoT Well Surveillance Öl- und Gasförderunternehmen, die Kostenvorteile der Digitalisierung umfassend zu nutzen. Da die Öl- und Gaspreise seit 2014 um rund 50 Prozent gesunken sind, suchen Unternehmen derzeit verstärkt nach Technologien, die die Anlageneffizienz steigern und den Betrieb optimieren. Die in der Fläche weit verteilten Ölförderanlagen haben in der Regel einen beträchtlichen Abstand zueinander und sind daher meist nur teilweise in Automatisierungssysteme integriert. Dies macht die Datenerfassung für die zentrale Speicherung und Analyse schwierig und begrenzt die betrieblichen Möglichkeiten. Siemens IoT Well Surveillance gestattet es Öl- und Gasförderunternehmen, Daten von zuvor nicht vernetzten Anlagen kosteneffizient in ihre Automatisierungssysteme zu integrieren. Dies erlaubt eine umfassende Zustandsüberwachung (Condition Monitoring), vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) und damit die Reduktion von Anlagenausfallzeiten.

Smart Data für dezentrale Anlagen
Siemens IoT Well Surveillance zielt auf einen effizienteren Betrieb und eine verbesserte Überwachung von Ölfeld-Förderanlagen ab. Die Lösung nutzt vorhandene Sensoren und das Simocode-Motormanagementsystem von Siemens für die dezentrale Datenanalyse. Das Edge-Computing-Gerät, die mit Intel Komponenten ausgestattete Siemens Nanobox, führt mit Hilfe der gewonnen Daten anspruchsvolle Analyse- und Soft-Sensing-Aufgaben durch, berechnet daraus die Pumpenparameter, löst Alarme aus und optimiert die Produktion. Die Durchführung dieser Berechnungen an der Pumpe gewährleistet einen unabhängigen Betrieb am Bohrloch. Zur Weiterverarbeitung und Feldanalyse werden die Informationen an ein zentrales SCADA-System bzw. an eine IoT-Plattform gesendet. Weitere Betriebs- und Alarmfunktionen inklusive Videointegration stehen dem Personal vor Ort über ein interaktives Webportal zur Verfügung.

 

Integration in Siemens IoT-Betriebssystem MindSphere
Die Lösung ist in die Siemens IoT-Plattform MindSphere integriert und bietet eine nahtlose Verbindung zwischen der Produktionsanlage und den Anwendungen für die erweiterte Analyse mehrerer Bohrlöcher. Zu den weiteren Vorteilen dieser Digitalisierungslösung zählen die gesteigerte Anlagen-Transparenz, die hohe betriebliche Effizienz und die maximierte Produktivität.
„Siemens IoT Well Surveillance optimiert die Ölproduktion und arbeitet mit höchster Energieeffizienz“, bestätigt Uwe Tröger, Siemens Global Head Oil & Gas Onshore und Senior Executive VP Process Industries und Drives (PD) sowie Digital Factory (DF), verantwortlich für den mittleren Osten. „Dies ermöglicht es, die Kosten in einer Branche zu senken, die enorme Anstrengungen unternimmt, um angesichts der niedrigen Ölpreise eine anhaltende Rentabilität zu gewährleisten. Durch die Digitalisierung und den Einsatz innovativer Technologien, die sich bereits in anderen Branchen bewährt haben, können Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit nachhaltig verbessert werden.“

Technologiekooperation mit Intel
Intel hat bei der Entwicklung von Siemens IoT Well Surveillance eng mit Siemens zusammengearbeitet. Intel-Technologien und Hardware sind in der Lösung enthalten, darunter ein mit einem Intel® Atom™-Prozessor ausgestattetes Gateway, die Siemens Nanobox, und ein Intel-basierter Wireless Access Point. Ein robustes, mit einem Intel® Core™ i5-Prozessor betriebenes Siemens Industrie Tablet wird vor Ort für die Visualisierung der aktuellen Daten und der bis zu sechs Monate umfassenden Datenhistorie eingesetzt. Intel war zudem an der Softwareentwicklung beteiligt.
„Die innovative IoT-Lösung von Siemens für die Überwachung, Analyse und Steuerung von Erdölförderanlagen basiert auf der skalierbaren Intel IoT-Technologie und demonstriert den Nutzen moderner Analysemethoden und von Soft Sensing für die Optimierung und Überwachung von Bohrlöchern, womit die Gesamtbetriebskosten deutlich gesenkt werden“, erklärt Christine Boles, General Manager der Division Industrial & Energy Solutions in der Internet of Things Group von Intel. „Gemeinsam helfen Intel und Siemens dabei, die Welt der Ölfeldautomatisierung zu verändern und Unternehmen in einem schwierigen Marktumfeld erfolgreich zu machen.“

Erfolgreiches Pilotprojekt mit OMV
Partner für das Pilotprojekt von Siemens und Intel ist das in Wien ansässige Öl- und Gasunternehmen OMV, welches seit April 2017 die IoT-Bohrlochüberwachungslösung auf einem Ölfeld testet. OMV ist Betreiber von mehreren tausend sogenannten Beam Pump Stripper Wells weltweit. IoT Well Surveillance ermöglichte neben der Produktionsoptimierung das frühzeitige Erkennen und Beheben von Produktionsverlusten, die Optimierung der Instandhaltung und eine Entlastung des Personals vor Ort. „Die Siemens-Lösung ermöglicht die vollständige und zugleich kosteneffiziente Überwachung von Sonden mit geringer Produktion wie Stripper Wells“, bestätigt Saša Blažeković, Team Leader Production Support bei OMV.

 

Ansprechpartner für Journalisten:
Siemens AG Österreich
Kerstin Glatz-Krainz
Tel.: +43 664 88550377
E-Mail: Karin-Kerstin.glatz-krainz@siemens.com

Folgen Sie uns auf Twitter: twitter.com/Siemens_Austria

 

Über Siemens Österreich
Siemens Österreich zählt zu den führenden Technologieunternehmen des Landes. Insgesamt arbeiten für Siemens in Österreich rund 10.200 Menschen. Der Umsatz lag im Geschäftsjahr 2016 bei rund 3,3 Milliarden Euro. Die Geschäftstätigkeit konzentriert sich auf die Gebiete Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Dazu gehören im Wesentlichen Systeme und Dienstleistungen für die Energieerzeugung, -übertragung und -verteilung ebenso wie energieeffiziente Produkte und Lösungen für die Produktions-, Transport- und Gebäudetechnik bis hin zu Technologien für hochqualitative und integrierte Gesundheitsversorgung. Automatisierungstechnologien, Software und Datenanalytik spielen in diesen Bereichen eine große Rolle. Mit seinen sechs Werken, weltweit tätigen Kompetenzzentren und regionaler Expertise in jedem Bundesland trägt Siemens Österreich nennenswert zur heimischen Wertschöpfung bei. Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug alleine das Fremdeinkaufsvolumen der Siemens AG Österreich bei rund 10.500 Lieferanten – etwa 6.700 davon aus Österreich – über 1 Milliarde Euro. Siemens Österreich hat nicht nur die Geschäftsverantwortung für den heimischen Markt, sondern auch für 18 weitere Länder in der Region Zentral- und Südosteuropa sowie Israel. Weitere Informationen: www.siemens.at


MC-Partner GW St. Pölten ist "PROZESS AWARD SIEGER" in der Kategorie Managementprozesse

Urkundenverleihung
v.l.n.r.: DI Dr. Karl Wagner (Geschäftsführender Vorstand GP) / Ing. Gerhard Nachförg, MBA (Geschäftsführung; GW St. Pölten) / Silvia Parteder (Marketing) / Josef Müller, MSc (Bereichsleiter QM/Organisation/Innovation). Copyright Lukas Dostal;

14.11.2017

Am 8. November 2017 wurde in der Orangerie Schönbrunn im Zuge des Prozessmanagement Summit 2017 der Prozess-Award durch die Gesellschaft für Prozessmanagement (GP) verliehen.

"Da wir beim Pozess-Assessment im September 2017 den Prozess-Fähigkeitslevel „CL 3" für unseren Managementprozess "Organisation strategisch planen und steuern" erreicht haben, nahmen wir automatisch auch am Wettbewerb um den Process Award in der Kategorie Managementprozesse teil. Im Rahmen der oben genannten Veranstaltung wurde die GW St. Pölten als Process Award-Sieger in der Kategorie Managementprozesse ausgezeichnet. Auf diese Leistung können wir als Unternehmen sehr stolz sein, da dies die höchste Auszeichnung in Bezug auf Prozessmanagement in ganz Österreich ist", so Gerhard Nachförg - Geschäftsführer der GW St. Pölten. 

Process Award Sieger in der Kategorie „Kernprozesse von Dienstleistungsunternehmen" sowie Process Award Gesamt-Sieger 2017 wurde das AMS Österreich.
Der verantwortliche Qualitätsmanager des AMS Österreich - Mag. Gerhard Pöschl, MAS MSc - war sehr interessiert an unserem Unternehmen und hat uns daher mit seiner Kollegin, Frau Marlies Gatterbauer, bereits am 6. Dezember 2017 zu einem sehr offenen und konstruktiven Erfahrungsaustausch zu den Themen Prozessmanagement und Organisationsentwicklung besucht. Ein weiterer Erfahrungsaustausch ist bereits für das Jahr 2018 geplant.


Chancengleichheit als Schlüssel zum Erfolg: RISC Software startet FEMtech Projekt

Chancengleichheit als Schlüssel zum Erfolg: RISC Software startet FEMtech Projekt Bild: RISC

31.10.2017

Mit einem Frauenanteil von ungefähr einem Drittel der Belegschaft ist die RISC Software GmbH bereits über dem Branchendurchschnitt von ca. 14%. Diese Stärke soll mit Hilfe des Projektes „FEMPowered@RISC“ weiter ausgebaut werden. In diesem vom FFG Programm „Talente“ geförderten Projekt werden bestehende Mitarbeiterinnen auf Führungsrollen vorbereitet

Die erste von vielen Weiterbildungsmaßnahmen war der Workshop zum Thema Genderkompetenz, an dem 10 Mitarbeiterinnen und 4 Mitarbeiter der RISC Software teilnahmen. „Chancengleichheit fängt bereits bei der Sprache an“, erklärt Dipl.-Ing. Angelika Rauch.

 

Als erfahrene Gender-Expertin begleitet sie das Projekt und unterstützt mit ihrem fachlichen Know-how im Bereich gender- und diversity-freundlicher Mediengestaltung. Im Workshop wurden neben der gendergerechten Kommunikation auch die Themen Frauen in der Technik und Gender in der Forschung diskutiert. Die Darstellung der Relevanz des sozialen Geschlechts (Gender) in den spezifischen Forschungsthemen ist für die RISC Software besonders wichtig. Neben Frauenförderung im Unternehmen wird speziell dieser Aspekt gemeinsam mit Angelika Rauch auch in weiterer Folge noch thematisiert und diskutiert.

 

Frauen in Führungspositionen bringen

„Ich finde es wichtig, dass Frauen in Führungsebenen vertreten sind. Das wirkt sich auch positiv auf das Unternehmen aus. Wir machen mit diesem Projekt erneut einen wichtigen Schritt, um Frauen in der Technik zu fördern“, so Projektleiterin Dipl.-Ing. Dr. Manuela Wiesinger-Widi. Weitere Trainings werden in den Bereichen Projektmanagement, Mitarbeiterführung, Konfliktmanagement und fachliche Weiterbildung durchgeführt. Zusätzlich führt die RISC Software GmbH ein Mentoring-Programm ein, das neuen Mitarbeiterinnen Orientierung beim Einstieg in die Firma bieten wird. Um das Thema „Frauen in der IT“ sichtbarer zu machen, werden auch Vorträge an Bildungseinrichtungen abgehalten.

 

Bereits Vorprojekt war erfolgreich

Das Vorgängerprojekt FUTURISC setzte den Fokus auf die Vergabe von Praktikumsplätzen. „Durch das Projekt damals konnten wir viele neue Mitarbeiterinnen für uns gewinnen und langfristig halten. Es war ein voller Erfolg“, so Geschäftsführer Dipl.-Ing. Wolfgang Freiseisen. Das Ziel ist nun, einerseits die Frauenquote im Unternehmen weiter zu erhöhen und andererseits Mitarbeiterinnen als Projektleiterinnen zu gewinnen.


#70000Lenze – 287.714 Kilometer für Pink Ribbon

Gemeinsam für den guten Zweck. Bild: LENZE

31.10.2017

Kilometer sammeln für den guten Zweck. Anlässlich seines 70- jährigen Firmenjubiläums setzte sich der Automatisierungsspezialist Lenze für die Organisation „Pink Ribbon“ in Bewegung. Lenzianer auf der ganzen Welt waren aufgerufen, sich sportlich zu betätigen und Kilometer zu sammeln: ob gemeinsam laufen, schwimmen, reiten, Kanu oder Fahrrad fahren – ganz egal. Am Ende kamen insgesamt 287.714 zurückgelegte Kilometer zusammen. 

Dafür spendete das Unternehmen nun 30.000 Euro an die „Pink Kids“. „Pink Kids“ ist eine Initiative von Pink Ribbon Deutschland: Junge Menschen, deren Mütter an Brustkrebs erkrankt sind, stehen dabei anderen Kindern und Jugendlichen zur Seite. Ursprünglich war das Ziel der Aktion, passend zum 70. Geburtstag des Unternehmens, 70.000 Kilometer zu erreichen. Doch diese Marke war bereits nach wenigen Wochen weit überschritten. Beim großen Familienfest anlässlich des Jubiläums im Oktober übergab Steffen Schwerd, Geschäftsführer des Deutschlandvertriebs von Lenze, den Scheck an die „Pink Kids“.


ENGEL Composite Systems neu gegründet

Im Technologiezentrum für Leichtbau-Composites entwickelte neue Verarbeitungsverfahren finden zunehmend ihren Weg in die Praxis. © ENGEL AUSTRIA
Im Technologiezentrum für Leichtbau-Composites entwickelte neue Verarbeitungsverfahren finden zunehmend ihren Weg in die Praxis. © ENGEL AUSTRIA

13.10.2017

Mit einer neuen Struktur stärkt ENGEL weiter seine Leichtbaukompetenz und rüstet sich für den zunehmenden Einsatz innovativer Composite-Technologien in der Praxis. ENGEL Composite Systems heißt der neugegründete Teilbereich, der die Kunden von ENGEL bei der Projektierung und dem Serienstart von Fertigungsanlagen zur Herstellung von Faserkunststoffverbundbauteilen begleitet. Das Technologiezentrum für Leichtbau-Composites fokussiert sich von nun an noch stärker auf die interdisziplinäre Entwicklung neuer besonders wirtschaftlicher Verarbeitungsverfahren und erhält dafür noch umfangreichere Ressourcen.

Der Leichtbau gehört zu den wichtigsten Wachstumstreibern in der Kunststoffindustrie. ENGEL hat diesen Trend früh erkannt und 2012 am Standort seines Großmaschinenwerks in St. Valentin, Österreich, ein eigenes Technologiezentrum für Leichtbau-Composites gegründet. Ziel war es von Beginn an, gemeinsam mit Kunden, Partnerunternehmen und Forschungsinstituten Faserverbundtechnologien intensiv weiterzuentwickeln, um zum Beispiel für den Automobilbau und die Unterhaltungselektronik hocheffiziente und wirtschaftliche Verfahren für die Serienfertigung in hohen Stückzahlen zu ermöglichen. „Wir haben in den vergangenen fünf Jahren gemeinsam mit unseren Partnern sehr viel erreicht“, betont Dr. Stefan Engleder, CEO der ENGEL Gruppe. „Einige Verfahren sind inzwischen dem Stadium der Grundlagenentwicklung entwachsen und werden immer zahlreicher in Kundenprojekten realisiert. Diesem Trend tragen wir mit der neuen Struktur Rechnung.“

 

Schnittstelle zwischen Entwicklung, Branchen- und Automatisierungsexperten

ENGEL Composite Systems ist von jetzt an für die Projektierung von Composite-Anlagen und die Projektabwicklung in allen Ländermärkten verantwortlich. Damit bildet der neue Teilbereich für die Kunden von ENGEL eine wichtige Schnittstelle zwischen dem Technologiezentrum für Leichtbau-Composites, den Business Units und dem Geschäftsbereich Automation Systems. ENGEL Composite Systems hat ebenso wie das Technologiezentrum für Leichtbau-Composites seinen Sitz in St. Valentin. Matthias Mayr hat die Leitung dieses Teilbereichs übernommen.

Bislang wurden die verkauften Composite-Anlagen im Technologiezentrum für Leichtbau-Composites projektiert. Die steigende Nachfrage nach integrierten Leichtbaulösungen erfordere inzwischen jedoch eine Aufteilung zwischen dem konkreten Projektgeschäft und der Entwicklungsarbeit, so Dr. Christoph Steger, CSO der ENGEL Gruppe: „Wir stellen damit sicher, dass wir auch in Zukunft mit Intensität die Erforschung und Entwicklung neuer Verarbeitungsverfahren vorantreiben und auch weiterhin ein breites Technologiespektrum abbilden können.“

Das ENGEL Technologiezentrum für Leichtbau-Composites befasst sich mit allen derzeit zukunftsweisenden Composite-Technologien, von HP-RTM und SMC über die Verarbeitung von thermoplastischen Halbzeugen wie Organoblechen und Tapes bis hin zu reaktiven Technologien wie die In-situ-Polymerisation (T-RTM). Die hohe Automatisierungs- und Systemlösungskompetenz von ENGEL ist für die Entwicklung besonders wirtschaftlicher Lösungen für die Großserie ein wichtiger Erfolgsfaktor. Mit der v-duo bietet ENGEL eine gezielt für die Anforderungen der Composite-Industrie entwickelte eigene Maschinenbaureihe an. „Die Entwicklungsressourcen werden wir im Zuge der Neustrukturierung erhöhen“, so Engleder. Neuer Leiter des Technologiezentrums für Leichtbau-Composites ist Dr.-Ing. Norbert Müller.

Sowohl Matthias Mayr als auch Norbert Müller sind bereits seit vielen Jahren im ENGEL Leichtbauteam beschäftigt und bringen viel Erfahrung in ihre neuen Verantwortungen ein.

 

Peter Egger leitet Entwicklung von Spritzgießsondertechnologien

Peter Egger, der bisherige Leiter des Technologiezentrums für Leichtbau-Composites, wechselt in die ENGEL Anwendungstechnik an den Stammsitz Schwertberg. Als Director Advanced Technologies ist er für die Entwicklung, Markteinführung und Marktbegleitung von ENGEL Sondertechnologien, wie zum Beispiel clearmelt, foammelt oder optimelt, verantwortlich. Dem Composite-Leichtbau bleibt er als Vorstandsvorsitzender der VDMA-Arbeitsgemeinschaft Hybride Leichtbautechnologien weiterhin eng verbunden.

„Peter Egger hat das ENGEL Leichtbauzentrum von der ersten Stunde an mit sehr großem Engagement aufgebaut und schon innerhalb kurzer Zeit zum Erfolg geführt“, sagt Stefan Engleder. „Sowohl in der Kunststoff- als auch der Leichtbauindustrie hat er ENGEL in den Fokus der Composite-Entscheider gerückt und in den wichtigen Netzwerken etabliert. Wir danken ihm für die hervorragend geleistete Pionierarbeit.“

 

Quelle & Rückfragen

ENGEL AUSTRIA GmbH
Ludwig-Engel-Straße 1
4311 Schwertberg | Austria
www.engelglobal.com


PR-Office: Theodor-Heuss-Str. 85 | 67435 Neustadt | Germany Tel. +49 6327 9769902


Wintersteiger Lehrlinge starten ins Berufsleben

Die sieben neuen Wintersteiger-Lehrlinge mit (hinten, v. l.) Lehrlingsausbildner Johann Hattinger, Vorstandsvorsitzendem Florestan Boxberg, Finanzvorstand Harold Kostka, Technikvorstand Christian Rauscher und Lehrlingsausbildner Christian Scharnböck (Fot
Die sieben neuen Wintersteiger-Lehrlinge mit (hinten, v. l.) Lehrlingsausbildner Johann Hattinger, Vorstandsvorsitzendem Florestan Boxberg, Finanzvorstand Harold Kostka, Technikvorstand Christian Rauscher und Lehrlingsausbildner Christian Scharnböck (Foto: Enzlmüller)

11.10.2017

Bei der Wintersteiger AG starteten im August sieben Lehrlinge ihr Berufsleben. Sie werden zu Metall- und Elektroanlagentechnikern ausgebildet.

Die künftigen Facharbeiter werden bei Wintersteiger auf allen Ebenen top ausgebildet. Die Lehrwerkstatt ist mit den gleichen Maschinen ausgestattet wie die Produktion, daher ist das Lernen von Anfang an nah an der Praxis.

Vorbereitung auf die Abschlussprüfung

Wintersteiger-Lehrlinge werden bestens auf Berufsschule und Lehrabschlussprüfung vorbereitet: Mehr als 30 Prozent haben in den letzten zehn Jahren die Lehrabschlussprüfung mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen. Zusätzlich unterstützt Wintersteiger die Lehre mit Matura – ab dem zweiten Lehrjahr können die Lehrlinge starten.

Im 3. Lehrjahr, bzw. ab dem 18. Lebensjahr, werden Wintersteiger Lehrlinge mobil und dürfen erfahrene Servicetechniker auch zu Auslandseinsätzen begleiten.

Ein besonderer Meilenstein am Ende der Lehrzeit ist die mehrmonatige Projektarbeit, wo Lehrlinge eine Maschine bzw. ein Projekt entwickeln, das bei Wintersteiger in der Produktion zur Anwendung kommt. Dieses Projekt durchläuft den gesamten Produktentwicklungsprozess und wird zum Abschluss vor dem Vorstand, den Meistern und Führungskräften präsentiert.

Das bestmögliche Rundherum

Abgesehen vom Ausbildungspaket, sind auch die Rahmenbedingungen wichtig. Wintersteiger-Lehrlinge profitieren von der zentralen Firmenlage mitten in Ried und der sehr guten Verkehrsanbindung – der Bahnhof grenzt ans Firmengelände. Zusätzlich gibt es das Jugendticket-Netz: eine Jahreskarte, die für alle OÖVV-Linien und auch in den Ferien gültig ist.

Weitere Benefits sind zahlreiche Vergünstigungen wie z.B. das Mittagessen in der Betriebskantine, täglich kostenlos frisches Obst und vergünstigte Mitgliedschaft im Fitness-Studio. Weihnachtsfeier, Betriebsfeste, gemeinsames Skifahren und der Betriebssport runden den Arbeitsalltag ab und sorgen außerdem für ein ausgezeichnetes Betriebsklima.


Industrie 4.0 Transportfahrzeug SALLY überzeugte Teilnehmer am Europäischen Forum Alpbach:

Die Zusammenarbeit von Menschen und autonomen Maschinen war Thema bei den Wirtschaftsgesprächen am Europäischen Forum Alpbach. Dazu passend interagierte das fahrerlose Transportfahrzeug SALLY von DS AUTOMOTION per Foto-Applikation mit BesucherInnen wie
Die Zusammenarbeit von Menschen und autonomen Maschinen war Thema bei den Wirtschaftsgesprächen am Europäischen Forum Alpbach. Dazu passend interagierte das fahrerlose Transportfahrzeug SALLY von DS AUTOMOTION per Foto-Applikation mit BesucherInnen wie dem OÖ Wirtschaftslandesrat LH-Stv. Dr. Michael Strugl. Foto: ds automotion
Auch Dr. Franz Fischler, Präsident des Europäischen Forums Alpbach, überzeugte sich davon, dass die Industrie 4.0 und autonome Maschinen keine reinen Zukunftsthemen sind, sondern dank österreichischer Hidden Champions wie DS AUTOMOTION längst Realit
Auch Dr. Franz Fischler, Präsident des Europäischen Forums Alpbach, überzeugte sich davon, dass die Industrie 4.0 und autonome Maschinen keine reinen Zukunftsthemen sind, sondern dank österreichischer Hidden Champions wie DS AUTOMOTION längst Realität. Foto: ds automotion

01.09.2017

SALLY frei navigierend auf Zukunftskurs

Um das Miteinander von Menschen und autonomen Maschinen ging es bei den Alpbacher Wirtschaftsgesprächen als Teil des Europäischen Forums Alpbach 2017. Das konnten die Teilnehmenden aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft auch gleich praktisch ausprobieren: Im Foyer trat das innovative Fahrerlose Transportfahrzeug SALLY von DS AUTOMOTION in direkte Interaktion mit den BesucherInnen und machte einige der in Alpbach diskutierten Themen direkt greifbar.

Die Teilnehmenden an den Wirtschaftsgesprächen beim Europäischen Forum Alpbach hatten eine für viele unerwartete Begegnung. Im Kunstfoyer des Congress Centrums wurden sie auf ihrem Weg zum Plenum von SALLY begrüßt, einem frei navigierenden Logistikroboter auf Zukunftskurs. Das kompakte cyber-physikalische Fahrzeug von DS AUTOMOTION aus Linz, einem weltweit führenden Hersteller von Fahrerlosen Transportsystemen (FTS), machte Fotos der Besucherinnen und Besucher und gab ihnen ein ausgedrucktes Bild als Souvenir mit. So demonstrierte es die sichere Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine.

„Vor meiner Begegnung mit SALLY hatte ich autonom fahrende Fahrzeuge als reines Zukunftsthema eingestuft“, sagte ein begeisterter Teilnehmer. „Dass Transportfahrzeuge wie SALLY schon seit Jahren selbsttätig durch die Werkshallen fahren und Themen wie die Personensicherheit bereits gelöst sind, erfuhr ich erst in beim Europäischen Forum Alpbach.“

Seit Jahrzehnten auf Zukunftskurs
„Die Möglichkeiten einer nutzenbringenden Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine zu demonstrieren, war der Zweck des Auftrittes von SALLY“, sagt DS AUTOMOTION Geschäftsführer Ing. Arthur Kornmüller. „Wir wissen, dass es ein Miteinander von Hardware, Software, Datenübertragung und Bewegung sowie von Mensch und Maschine braucht, um Industrie 4.0 möglich und zu einem Gewinn für die Menschen zu machen.“

SALLY ist ein speziell für Kleinlasten entwickeltes und in Serie produziertes Fahrerloses Transportfahrzeug von DS AUTOMOTION. Das Linzer Unternehmen entwickelt und produziert bereits seit mehr als 30 Jahren Fahrerlose Transportsysteme. Deren Aufgabe ist es, einen flexiblen Materialfluss zu gewährleisten, um damit die agile Produktion individualisierter Produkte nach den Grundsätzen von Industrie 4.0 zu ermöglichen. Nicht nur in Produktionsbetrieben, sondern beispielsweise auch in Krankenhäusern arbeiten FTS von DS AUTOMOTION längst Hand in Hand mit den dort beschäftigten Menschen. Sie werden von diesen geschätzt, denn sie entlasten die Kolleginnen und Kollegen von körperlicher Arbeit.

„Wir konnten vielen überraschten Teilnehmenden des Europäischen Forums Alpbach zeigen, dass autonome Systeme, die mit dem Menschen zusammenarbeiten, keine Zukunftsmusik sind, sondern seit Jahrzehnten in Linz hergestellt werden“, sagt Ing. Arthur Kornmüller. „Damit konnten wir einen Beitrag zu den Diskussionsthemen leisten und ein wenig aus der Rolle des ‚Hidden Champions‘ treten.“

Über DS AUTOMOTION
Die DS AUTOMOTION GmbH mit Sitz in Linz ist ein weltweit führender Anbieter fahrerloser Transportsyste-me. Das Unternehmen ist seit 1984 auf die Entwicklung und Produktion von Automatisierungslösungen für unterschiedlichste Anwendungen und Branchen spezialisiert. Mehr als 180 Mitarbeitende erwirtschaften heute mehr als EUR 30 Mio. Jahresumsatz, 95% davon werden weltweit exportiert.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ds-automotion.com.


EVO-tech präsentiert neue Technologie für kostengünstigen Metalldruck

EVO-lizer
EVO-lizer Bild: EVO-tech

25.08.2017

Filament Metal Printing (FMP) ist ein weltweit neues Verfahren für die additive Fertigung von Werkstücken aus Metall. BASF hat das Filament Ultrafuse 316LX entwickelt und EVO-tech produziert dafür die 3D - Drucker “EVO-lizer”, welche natürlich auch von BASF eingesetzt werden.

Kürzlich präsentierte EVO-tech die Weltneuheit am Unternehmenssitz im oberösterreichischen Schörfling zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit. Geschäftsführer Markus Kaltenbrunner: „Gemeinsam mit BASF ist uns eine Lösung gelungen, die dem Anwender eine Reihe von Vorteilen bringt. So etwa betragen die Investitionskosten für unseren FFF-Drucker EVO-lizer weniger als 10 Prozent von dem, was bislang in einen Metalldrucker investiert werden musste.“

 

Professioneller Metalldruck auch im Büro

FMP vereinfacht auch das Prozesshandling, weil das Metallpulver mit einem Polymer im Filament gebunden ist, das der EVO-lizer druckt. Der geschlossene Bauraum sowie die Aktivkohlefilter des Geräts sorgen für eine leise Fertigung sowie für saubere Luft. Dadurch soll Metalldruck auch im Büro möglich sein. Ein Vorteil für Unternehmen wie Designbüros oder Entwicklungsabteilungen ohne eigene mechanische Fertigung.

 

EVO-tech erster Vertriebspartner von BASF

Als weiteren Benefit bezeichnet EVO-tech die Möglichkeit, Hohlräume in Werkstücke zu integrieren. Zum Beispiel komplexe Strukturen für Kühlkanäle oder Wabenstrukturen für Werkstücke in Leichtbauweise. Markus Kaltenbrunner: „Die Zusammenarbeit mit BASF geht auch in Zukunft weiter. Ab sofort sind wir erster Partner von BASF für den Vertrieb von FMP in den DACH-Staaten.“


Akademie für Weiterbildung der FH OÖ - Modul: Industrielle Messtechnik

31.07.2017

Ab Herbst 2017 bietet die Akademie für Weiterbildung der FH OÖ neben Lehrgängen auch eine neue Schiene zur modularen Weiterbildung an. Bei diesen Modulen handelt es sich im Wesentlichen um Kombinationen von passenden Lehrveranstaltungen eines berufsbegleitenden Bachelorstudiums, das einerseits zur beruflichen Weiterbildung besucht werden kann, wobei der Abschluss andererseits aber auch für ein späteres Studium angerechnet werden kann und somit einen sanften Einstieg in ein berufsbegleitendes Studium ermöglich.

Im Mittelpunkt der vierten industriellen Revolution stehen Daten zur Überwachung der Wertschöpfungskette von immer individuelleren Produkten, betrachtet über deren gesamten Lebenszyklus. Daten können heute einfacher denn je erfasst, gespeichert und übertragen werden. Für die Messtechnik bietet dies neue, umfassende Möglichkeiten. So können Unternehmen nun statt einfacher Messprotokolle immer komplexere Analysen erstellen. Das Ergebnis sind aussagekräftige Informationen zu immer komplexeren Produkten und Systemen im synchronisierten Entwicklungs- und Produktionsumfeld – statt Daten wie bisher. Effektive Qualitätssicherung braucht hocheffiziente Messtechnik. Moderne Messtechnik kann für schnelle und präzise Informationen bezüglich der Dimensionen und weiterer Eigenschaften der Produkte sorgen. Ein stabiler und effektiver Produktionsprozess ist nur mit diesen Informationen zu erreichen!

 

Details dazu finden Sie hier >>

https://www.fh-ooe.at/studieren/akademie-fuer-weiterbildung

 

Am 5. September 2017 findet um 17:00 Uhr ein Infoabend "Modulare Weiterbildung an der FH OÖ, am FH OÖ Campus Linz statt.

 

Agenda:

  •  Vorstellung des Konzepts "Modulare Weiterbildung an der FH OÖ" Modul Industrieelle Messtechnik, Modul Industrielle Softwareentwicklung (siehe Link oben)
    • Abstimmung der Rahmenbedingungen
  • Diskussionen und Fragen bezüglich Anmeldung

Anfahrt:

FH Oberösterreich
Fakultät für Medizintechnik & Angewandte Sozialwissenschaften
Semmelweisstraße34 / Bauteil D, Raum SR-D-209

4020 Linz

 

Parkmöglichkeit FH Linz, Semmelweisstraße


Christian Nuck führt die Geschäfte bei abatec electronic solutions GmbH

Christian Nuck
Christian Nuck führt die Geschäfte bei abatec electronic solutions GmbH Bild: abatec

28.07.2017

Christian Nuck ist neuer Geschäftsführer des Regauer Elektronikspezialisten abatec electronic solutions GmbH. Der Spezialist für elektronische Lösungen entwickelt und produziert im oberösterreichischen Regau Spezialprodukte für den Heizungs-, Automotive-und Automatisierungsbereich.

Der 48-jährige Elektrotechniker und Wirtschaftsingenieur war zunächst im technischen Vertriebsaußendienst für namhafte österreichische Firmen tätig. Danach übte er über zehn Jahre die Positionen des Vertriebsleiters und Geschäftsführers eines deutschen Automatisierungs- und Antriebstechnikspezialisten aus. Der verheiratete Familienvater Christian Nuck lebt in Edt bei Lambach und wechselte nach über 25 Jahren im Automatisierungsbereich Ende 2016 zu abatec. Dort ist Nuck nun als Geschäftsführer der abatec electronic solutions GmbH verantwortlich für die Weiterentwicklung des Spezialisten für elektronische Gesamtlösungen. Der Hausruckviertler Elektronikspezialist abatec electronic solutions entwickelt, produziert und liefert elektronische Bauteile und Steuerungen für Speziallösungen in die ganze Welt. „150 Mitarbeiter an zwei Standorten im oberösterreichischen Regau und salzburgischen Mariapfarr sorgen für hochqualitative Lösungen aus Österreich“, betont der neue abatec electronic Geschäftsführer Christian Nuck, der die Geschicke von abatec electronic leitet. Erfreulich ist der jüngste Großauftrag für innovative Parksensoren in Dubai.


Ginzinger electronics systems: Hard- & Softwareintegration bei Embedded Systemen

Hard- & Softwareintegration bei Embedded Systemen - Wege zur glücklichen Ehe Bild: Ginzinger

24.07.2017

Hard- und Software werden meist getrennt voneinander entwickelt. Die Aufwände dafür sind einzeln gut abschätzbar, die Zusammenführung beider Bereiche, hin zum fertigen System, wird jedoch noch immer auf die leichte Schulter genommen.

Ginzinger electronic systems bietet Planbarkeit und Transparenz durch vorintegrierte, vorqualifizierte und robuste Bausteine. Für eine perfekte Hochzeit ohne Reibereien.

Multimediainhalte, Internetanbindung, Komfortbedienung: Was lange kein Thema war, ist bei Geräteherstellern heute Standard. Entwicklungsaufwände für Software sind überproportional gestiegen, Gesamtaufwände von 70-80% sind keine Seltenheit. Noch aufwändiger wird es, wenn Software zum Laufen Hardware benötigt, diese aber erst maßgeschneidert entwickelt werden muss.

 

Daher suchen manche Hardware-Entwickler ihr Heil in Prozessormodulen von der Stange und kombinieren diese mit einem selbst entwickelten Base-Board für Geräteschnittstellen und Energieversorgung. Mehr oder weniger unterstützende Firmware, sogenannte Board Support Packages (BSPs) gibt es vom Modulhersteller als Mitgift dazu. Leider hapert es viel zu oft an der Qualität dieser BSPs und der Entwickler muss sich jetzt mit vielen ungeplanten „Kleinigkeiten“ auseinander setzen, um überhaupt eine belastbare Basis zu schaffen. Außerdem stellen die zugekauften Standard-Prozessor-Module entweder zu viele oder zu wenige notwendige Systemsignale zur Verfügung, ein Preis-/Leistungsoptimum kann nicht getroffen werden.

 

Für neue Chips am selbst designten Base-Board müssen Treiber erst entwickelt werden. Dem Entwickler fehlt dafür das Know-How, dem Modulhersteller das wirtschaftliche Interesse. Die Integration von Hard- und Software birgt also hohe, schwer einschätzbare Risiken und Aufwände. Ist der technische Hafen der Ehe schlussendlich erreicht und das Gerät im Feld, steigen die Kosten für langfristige Wartung und Pflege des Systems weiter an.

 

Darum prüfe, wer sich ewig bindet: Als Antwort auf diese Herausforderungen bietet Ginzinger electronic systems ein Eheversprechen in Form eines bewährten, skalierbaren, logischen Systems vorintegrierter Bausteine aus Hard- und Software für Mikrocontroller und leistungsstarke Anwendungsprozessoren. Ginzinger electronic systems setzt bei der Hardware auf die Prozessorserien Cortex-M, ARM9 und Cortex-A der ARM Architektur. Bei der Software werden ausschließlich langzeitverfügbare Open Source Komponenten verwendet.

 

Mit GELin, der Ginzinger Embedded Linux Distribution wird eine über viele Jahre und in vielen Projekten bewährte Entwicklungsplattform angeboten. Hinter dieser stehen tausende Entwickler auf der ganzen Welt. Systeme werden rasch realisiert, die neuesten Connectivity und Usability Standards genügen und sämtliche Treiber und das Betriebssystem laufen problemlos nach dem ersten Einschalten. Ginzinger hält sich streng an die Linux Mainline. Langzeitverfügbarkeit, Wartung und Kompatibilität sind damit garantiert.

 

All diese Komponenten, Hard- und Software können schnell und unkompliziert zu maßgeschneiderten Systemen für den Kunden kombiniert werden. Die Boards werden an vorgegebene, mechanische Formen angepasst. Für den raschen Entwicklungsstart bei der Anwendungssoftware stehen Evaluation Boards zur Verfügung. Alle Bausteine verfügen über schlüsselfertige Schnittstellen für spätere Funktionstests in der Serienproduktion. Die Prüfsoftwareerstellung für Nadeladaptertests ist ebenfalls standardisiert. Dies verringert den Aufwand zur Erstellung von Serienprüfgeräten erheblich.

 

Da jeder Kunde individuelle Anforderungen an die Embedded-Ehe stellt, werden für Spezialwünsche Elektronikschaltungen und Treiber individuell entwickelt, integriert und langfristig gepflegt. Dabei kann auf jahrelange Erfahrung mit Schnittstellen, Analogtechnik und Leistungselektronik in den unterschiedlichsten Projekten und Branchen zurück gegriffen werden.

 

Auch Kosteneffizienz und die Anforderungen aus der Serienfertigung inkl. Test und Zertifizierung haben vom Anfang einer Entwicklung an einen hohen Stellenwert. Industrialisierung, langfristige Produktion in modernen Produktionsanlagen und ein kundenfreundliches Reparaturmanagement gehören selbstverständlich zum Service. Ginzinger electronic systems ist in jedem Fall „eine gute Partie“ für maßgeschneiderte, hochqualitative Kundenprodukte.


technosert electronic GmbH: Nominierung zum Staatspreis für Unternehmensqualität

Andreas Gschwandtner, Marlene Potye und Jürgen Freynhofer (technosert electronic GmbH) nahmen die Urkunden entgegen. Bild: technosert electronic GmbH

10.07.2017

Im Rennen um den Staatspreis für Unternehmensqualität wählte die Jury den Mühlviertler Elektronikspezialisten unter die Top 3 in der Kategorie Mittlere Unternehmen (50 bis 200 Mitarbeiter).

Der Markt befindet sich in einem permanenten Umbruch. Als 100prozentige Dienstleisterin auf dem Elektroniksektor ist die technosert electronic von diesen Veränderungen betroffen. Jedoch gelingt es den Verantwortlichen aufgrund vorausschauender Unternehmenspolitik den Widrigkeiten wirksam gegenzusteuern und neue Wege zu beschreiten. Flexibilität und Präzision sind zwei der Erfolgsfaktoren, die dazu beitrugen, dass das High-tech-Unternehmen bereits zum dritten Mal ins Finale des international bekannten Bewerbs gewählt wurde.

Exzellenz bedeutet Ausdauer und Kontinuität beweisen. Michaela Drascher, Operationsmanagement Quality Austria betont: „Am Staatspreis Unternehmensqualität nehmen die besten Unternehmen Österreichs teil. Die technosert electronic wurde für die hervorragenden Spitzenleistung bereits zum wiederholten Mal als Finalist ausgezeichnet. Federführend bei der Einreichung für die technosert electronic GmbH war Qualitätsmanager Jürgen Freynhofer: "Durch die Teilnahme am Staatspreis für Qualität konnten wir - besonders durch die umfangreiche Selbstbewertung - viele Anregungen für uns mitnehmen. Die neue Auszeichnung ist für uns ein Auftrag uns konsequent zu verbessern und weiterzuentwickeln." Die Finalisten des Staatspreises für Qualität waren am 31. Mai 2017 zur Quality Winner´s Conference und zur anschließenden Preisverleihung ins Studio 44 in Wien geladen - mit dabei an der Spitze die technosert electronic GmbH. Aufmerksam erwarteten die Gesandten der geladenen Firmen die Bewertung der Jury.

 

Im Zuge des Assessments zur Einreichung zum Staatspreis 2017 erhielt die technosert electronic GmbH bereits Anfang des Jahres von Quality Austria die Auszeichnung Recognised for Excellence 4* verliehen. Andreas Gschwandtner, Marlene Potye und Jürgen Freynhofer (technosert electronic GmbH) nahmen die Urkunden entgegen.

 

Staatspreis für Unternehmensqualität

Das Wirtschaftsministerium und die Quality Austria vergaben heuer zum 22. Mal die höchste Auszeichnung für Unternehmensführung. „Die prämierten Organisationen haben bewiesen, dass sie die Unternehmenszukunft durch kontinuierliche Weiterentwicklung und qualitätsorientierte Strategiearbeit positiv und mutig gestalten, sagte Konrad Scheiber, CEO von Quality Austria, anlässlich der Preisverleihung. Den Nutzen der Unternehmensqualität hob auch Franz Peter Waldner, Member of the Board der Quality Austria, hervor: „Die konsequente Ausrichtung auf ein hohes Qualitätsniveau trägt eindeutig zum langfristen Erfolg bei. Die Auseinandersetzung mit Qualität ist daher eine Investition in die Zukunft des Unternehmens und die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Österreich.“


„Automatisierungstechnik“ und „Metall und Kunststofftechnik“ verleihen akademischen Grad „Diplom-Ingenieur“

Dekan FH-Prof. Univ.-Doz. Dr. Günther Hendorfer; Bildquelle FH OÖ
Dekan FH-Prof. Univ.-Doz. Dr. Günther Hendorfer; Bildquelle FH OÖ
AutomatisierungstechnikerInnen und Metall und KunststofftechnikerInnen erhalten nach ihrem Masterstudium den Titel Diplom-Ingenieur/in. Bildquelle FH OÖ Smetana
AutomatisierungstechnikerInnen und Metall und KunststofftechnikerInnen erhalten nach ihrem Masterstudium den Titel Diplom-Ingenieur/in. Bildquelle FH OÖ Smetana
Derzeit absolvieren mehr als 2000 Studierende ein FH-Studium in Wels; Bildquelle R.Steiner
Derzeit absolvieren mehr als 2000 Studierende ein FH-Studium in Wels; Bildquelle R.Steiner

29.06.2017

Die beiden technischen Welser Master-Studiengänge Automatisierungstechnik und EntwicklungsingenieurIn Metall und Kunststofftechnik stellen den akademischen Grad von „Master of Science in Engineering MSc“ auf „Diplom-Ingenieur / Diplom-IngenieurIn für technisch-wissenschaftliche Berufe“ um. Mit dem bereits bestehenden Master „EntwicklungsingenieurIn Maschinenbau“ und dem neu beantragten „Bauingenieurwesen im Hochbau“ verleihen damit vier Studiengänge diesen renommierten Titel an der Fakultät für Technik und Angewandte Naturwissenschaften.

„Der renommierte Titel Diplom-Ingenieur wird in den technikorientierten Berufsfeldern zehn Jahre nach dem zweistufigen Bolognaprozess nach wie vor gegenüber dem Titel MSc bevorzugt. Auch an den Technischen Universitäten Wien, Graz, Leoben und Linz werden im Technik-Bereich die Titel Diplom-Ingenieur verliehen. Der Titel steht für Qualität im Technik-Bereich – auch über die Landesgrenzen hinaus“, begründet Dekan Dr. Günther Hendorfer, der selbst auch Studiengangsleiter von Automatisierungstechnik Master ist, die Entscheidung.

Firmen sind für „Diplom-Ingenieur“ im Technik-Bereich

Untermauert wurde die Umstellung mit einer Befragung namhafter und wirtschaftsstarker oberösterreichischen Firmen. 81 Prozent der Geschäftsführer der FH-Fördervereins-Firmen haben den Titel „Dipl.-Ing.“ bevorzugt. 13 Prozent stimmten neutral und 3 Prozent waren für eine Beibehaltung von „Master of Science in Engineering MSc“. 100 Prozent der aktiven Automatisierungstechnik-Studierenden und 92 Prozent des Studienganges EntwicklungsingenierIn Metall und Kunststofftechnik wünschten sich in einer Umfrage ebenfalls den Titel „Dipl.-Ing.“.

„Die Mitglieder des Fördervereins sind Firmen, die besonders engen Kontakt zur Welser Fakultät pflegen und zahlreiche AbsolventInnen aufnehmen. Einige Firmen haben sehr umfangreiche Rückmeldungen gegeben, einige suchten sogar telefonischen Kontakt, um ihren Standpunkt zu erklären. Begründet wurde das positive Voting für Diplom-Ingenieur meist mit seinem hervorragenden Renommee im technischen Bereich“, berichtet Hendorfer.

Die Titelumstellung erfolgt ab positiven Bescheideingang durch die Qualitätssicherungsagentur AQ Austria. „Das heißt, dass alle Automatisierungstechnik- und Metall-und Kunststofftechnik-Studierende, die ab jetzt zur Sponsion antreten, bereits den Titel „Diplom-IngenieurIn für technisch-wissenschaftliche Berufe“ erhalten“, sagt Hendorfer.

Alle übrigen naturwissenschaftlichen und international ausgerichteten Studiengänge in Wels bleiben bewusst beim Titel „Master of Science in Engineering MSc“. „Das ist auch an den Universitäten so üblich“, bestätigt Hendorfer.

 

Rückfragekontakt:
Mag. Peter Helmberger, Marketing/PR, peter.helmberger@fh-wels.at, Tel. 050804-43120, Mobil 0664/8048443120


Produktivität steigern mit Anti-Sloshing

Als einziges System am Markt unterstützt SuperTrak die Anti-Sloshing-Technologie, welche Oberflächenschwingun-gen von Flüssigkeiten unterdrückt und so verhindert, dass das Material beim Transport verschüttet wird. Foto: B&R
Als einziges System am Markt unterstützt SuperTrak die Anti-Sloshing-Technologie, welche Oberflächenschwingun-gen von Flüssigkeiten unterdrückt und so verhindert, dass das Material beim Transport verschüttet wird. Foto: B&R

16.06.2017

Flüssigkeiten ohne Verschütten schneller transportieren
Flüssigkeiten schnell und ohne Verschütten zu transportieren ist nun mit dem industriellen Transportsystem von B&R ganz einfach möglich. Als einziges System am Markt bietet SuperTrak die Anti-Sloshing-Technologie. Diese Technologie unterdrückt Schwingungen der freien Oberfläche von Flüssigkeiten und ver-hindert so, dass das Material beim Transport aus Behältern herausschwappt.

Kein Verschütten aus offenen Behältern
Sloshing beschreibt das Bewegungsverhalten von Flüssigkeiten in Gefäßen, die bewegt werden. Das Auf-schaukeln der Flüssigkeit wird durch spezielle Bewegungsprofile des flexiblen Transportsystems gezielt unterbunden. Somit wird die Flüssigkeit während der Beförderung ausbalanciert. Stillstandszeiten werden minimiert und ein erhöhter Durchsatz bei der Handhabung von offenen Behältern gewährleistet.

Höhere Produktionsgeschwindigkeit
Die Minimierung der Oberflächenschwingung von Flüssigkeiten ist vor allem in der Verpackungsindustrie von großer Bedeutung. Je geringer die Schwingungen der Flüssigkeiten gehalten werden, desto schneller können die Produkte transportiert werden. Durch das spezielle Verfahren der Anti-Sloshing-Technologie wird zudem verhindert, dass Luftblasen in die Flüssigkeit eingezogen werden und es daher zu Schaumbildung kommt. Stillstandszeiten, die zur Beruhigung der Flüssigkeit benötigt werden, werden drastisch reduziert, oder entfal-len vollständig. Dadurch steigt die Produktivität der Verpackungslinie.

 

Über B&R
B&R ist ein innovatives Automatisierungsunternehmen mit Hauptsitz in Österreich und Niederlassungen in der ganzen Welt. Als Branchenführer in der Industrieautomation kombiniert B&R modernste Technologien mit fortschrittlichem Engineering. B&R stellt den Kunden verschiedenster Branchen perfekte Gesamtlösungen in der Maschinen- und Fabrikautomatisierung, Antriebs- und Steuerungstechnik, Visualisierung und integrierten Sicherheitstechnik bereit. Lösungen für die industrielle Feldbus-Kommunikation – allen voran POWERLINK und der offene Standard openSAFETY – runden das Leistungsportfolio von B&R ab. Darüber hinaus ist die Software-Entwicklungsumgebung Automation Studio Wegweiser für zukunftsgerichtetes Engineering. Mit seinen innovativen Lösungen setzt B&R neue Standards in der Automatisierungswelt, hilft Prozesse zu ver-einfachen und übertrifft Kundenerwartungen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.br-automation.com


Mit digitalem Turbo zum richtigen Führungswagen

Der Online-Konfigurator für Führungswagen führt den Benutzer schnell und intuitiv durch den Auswahlprozess, vermeidet Konfigurationsfehler und stellt noch vor der Bestellung die CADDaten bereit. (Bildquelle: Bosch Rexroth)
Der Online-Konfigurator für Führungswagen führt den Benutzer schnell und intuitiv durch den Auswahlprozess, vermeidet Konfigurationsfehler und stellt noch vor der Bestellung die CADDaten bereit. (Bildquelle: Bosch Rexroth)

16.06.2017

Bosch Rexroth setzt seine Serie an durchgängig digitalen eTools für die

Lineartechnik fort: Der neue Online-Konfigurator für Führungswagen

bildet das komplette Angebot des Unternehmens für Kugel- und

Rollenschienenführungen ab. Damit kann der Nutzer in wenigen

Schritten sein individuelles Produkt selbst definieren und bestellen.

Automatische Plausibilitätschecks verhindern Konfigurationsfehler,

insbesondere, wenn einzelne Auswahlen nachträglich geändert werden.

Noch vor der Bestellung kann der Nutzer ein 2D- oder 3D-Modell

herunterladen. Eine begleitende 3D-Zeichnung im PDF-Format

erleichtert den Austausch vor der abschließenden Bestellung über den

eShop.

Mit einem Baukasten für über 1 Million mögliche Einzelteilkombinationen profitieren Anwender des neuen Online-Konfigurators von einem außergewöhnlich hohen Individualisierungsgrad bei minimaler Engineering- Zeit. Dem Anspruch an eine Smart Factory folgend fertigt Rexroth auch kleine Stückzahlen bis hin zur Losgröße eins. Konstrukteure können so schnell und einfach den genau auf ihre Anforderung zugeschnittenen Führungswagen konfigurieren und in einem durchgängig digitalen Prozess in der individuell benötigten Menge bestellen – 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.

Die Definition des Führungswagens beginnt mit der Auswahl der Führungsart, gefolgt von der gewünschten Größe, Bauform und Ausführung. In den weiteren Schritten fragt der Konfigurator die Vorspannung, Präzisionsklasse und Dichtungsart ab, danach Optionen wie Kugelkette, Erstbefettung/Schmierstoff und Anbauteile. Letztere lassen sich links, rechts oder beidseitig definieren, beispielsweise für einen Schmieranschluss oder eine Zusatzdichtung.

Nach Registrierung und Anmeldung lassen sich Konfigurationen als Projekt speichern, um sie später wieder aufzurufen. Dies spart zusätzlich Zeit bei der Bestellung, die nahtlos angeschlossen über den eShop von Bosch Rexroth erfolgt. Zuvor kann der Nutzer bereits in verschiedenen Formaten 2D- und 3D-CAD-Daten anfordern. Begleitend wird automatisch eine drehbare 3DZeichnung im PDF-Format verschickt, die über den Teilebaum auch Detailansichten der kombinierten Bauteile zeigt. So können sich etwa Einkäufer vor der abschließenden Bestellung über den eShop noch mit der Fachabteilung abstimmen. Bei Beratungsbedarf erlaubt der Online- Konfigurator auch eine zusätzliche Kontaktanfrage.

Der neue Online-Konfigurator ist ab sofort in acht Sprachen verfügbar.

 

Wirtschaftlich, präzise, sicher und energieeffizient: Antriebs- und Steuerungstechnik von Bosch Rexroth bewegt Maschinen und Anlagen jeder Größenordnung. Das Unternehmen bündelt die weltweiten Anwendungserfahrungen in den Marktsegmenten Mobile Anwendungen, Anlagenbau und Engineering sowie Fabrikautomation für die Entwicklung innovativer Komponenten, maßgeschneiderter Systemlösungen und Dienstleistungen. Bosch Rexroth bietet seinen Kunden Hydraulik, Elektrische Antriebe und Steuerungen, Getriebetechnik sowie Linear- und Montagetechnik aus einer Hand. Mit einer Präsenz in mehr als 80 Ländern erwirtschafteten die über 29.500 Mitarbeiter 2016 einen Umsatz von rund 5 Milliarden Euro. Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com
Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 390 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2016). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von 73,1 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch- Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 59 000 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 120 Standorten. Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de, www.twitter.com/BoschPresse


Genehmigt - Neues COMET K2 Kompetenzzentrum: Symbiotic Mechatronics, die Maschinen werden autonom und intelligent

Die beiden Geschäftsführer des Linz Center of Mechatronics
Dipl-Ing. Gerald Schatz (Geschäftsführer, LCM) und Dipl-Ing. Dr. Johann Hoffelner (Wissenschaftlicher Geschäftsführer, LCM.) Bild: LCM

01.06.2017

Ein neues COMET K2 Kompetenzzentrum: Symbiotic Mechatronics, eingereicht von einem Team der Linz Center of Mechatronics GmbH (LCM) und Mechatronik Professoren der Johannes Kepler Universität, federführend Dipl.-Ing. Dr. Johann Hoffelner (Wissenschaftlicher Geschäftsführer, LCM), wurde von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) bzw. Wirtschafts- und Infrastrukturministerium mit einer Laufzeit von vorerst 4 Jahren und einem Gesamtbudget von ca 48 EUR Millionen genehmigt. Das neue Zentrum wird im Jänner 2018 starten und ist in die Linz Center of Mechatronics GmbH integriert. Symbiotic Mechatronics ist ein neues Konzept, um die Herausforderung der industriellen Zukunft zusammen mit nationalen sowie internationalen Industrie- als auch wissenschaftlichen Partnern zu meistern.

„Monatelange Arbeiten an einem neuen innovativen, zukunftsweisenden Konzept und die Festlegung der Forschungsschwerpunkte für das neue Zentrum haben sich nun ausgezahlt“, freut sich Hoffelner. Symbiotic Mechatronics ist ein neuartiges Paradigma für mechatronische Systeme, ein perfektes Zusammenspiel zwischen mechatronischen Systemen ihren Komponenten und deren physischer, digitaler und menschlicher Umgebung”, erklärt er weiter.

 

Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft

Die Linz Center of Mechatronics GmbH ist Forschungs- und Entwicklungspartner von österreichischen und internationalen Betrieben für Lösungen im Bereich (autonomer) Systeme und Komponenten, sowie für die Weiterentwicklung von Produktionsprozessen. LCM schließt als F&E Dienstleistungsunternehmen typische Lücken zwischen Wissenschaft & Forschung und sorgt so für den Transfer von Forschungsergebnissen in die Wirtschaft. Basis ist die Mechatronik, eine hochentwickelte Technologie, welche die Bereiche Mechanik, Elektronik, Informationstechnologie und Automatisierung auf Prozess-, System- und Komponentenebene integriert.

 

„Heuer konnten wir zusammen mit unserem Projektpartner Salvagnini, für das Projekt ‚Digitaler Zwilling‘ eine Nominierung für den Hermes Award erreichen. Das ist der internationale Preis für Leitinnovationen, der jährlich auf der Hannover Messe Industrie von der deutschen Bundesregierung vergeben wird“, erwähnt Dipl.-Ing. Gerald Schatz, Geschäftsführer LCM.

 

„Die Förderzusage für das COMET K2-Zentren LCM Center for Symbiotic Mechatronics ist ein Meilenstein in der OÖ Forschung. Die Linz Center of Mechatronic GmbH spielt eine sehr wichtige Rolle für die OÖ Industrie und hat sich in den vergangenen Jahren durch viele innovative technologische Entwicklungen ausgezeichnet. Das Land OÖ steuert in den nächsten vier Jahren in Summe acht Millionen Euro zur Finanzierung des Zentrums bei. Die weitere Forschungsarbeit am Zentrum wird zu einem massiven Innovationsschub in strategischen Segmenten beitragen und den Technologiestandort OÖ weiter stärken“, zeigt sich Wirtschafts- und Forschungsreferent Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael Strugl über die Förderzusage erfreut.

 

„Als zentraler wissenschaftlicher Partner und Miteigentümer der Linz Center of Mechatronics GmbH freuen wir uns über die Zusage zum neuen K2-Zentrum. Ich danke allen Beteiligten, die den Antrag über viele Monate umfassend vorbereitet und intensiv begleitet haben. Das K2-Zentrum ist ein essenzieller Baustein unserer Strategie, auch international weiter technischer Schrittmacher zu sein“, erklärt JKU-Rektor Univ.-Prof. Dr. Meinhard Lukas. „Die JKU ist Innovator, die Mechatronik klar eine unserer Kernkompetenzen, die wir am Puls der Zeit stetig weiterentwickeln. Das LCM ist in Wissenschaft und Wirtschaft gleichermaßen anerkannt, mit klarem Blick in die Zukunft.“

 

„Mit der massiven Firmenbeteiligung sind die Zentren im COMET-Programm als Vorzeigemodelle einer effizienten Forschungskooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft im Sinne eines intensiven Technologietransfers zu betrachten. In der koordinierenden Rolle der UAR konnte man das enorme Engagement der Konsortien – insbesondere der wissenschaftlichen Partner sowie der Unternehmen – sehen. Wir freuen uns sehr über den großen Erfolg“, so DI Dr. Wilfried Enzenhofer, Geschäftsführer der Upper Austrian Research GmbH die an der Linz Center of Mechatronics GmbH beteiligt ist.

 

Symbiotic Mechatronic Zentrum

In Zukunft werden die Optimierung und der Betrieb von technischen Systemen und deren Interaktion mit veränderlichen Umgebungen ermöglicht. Dazu bedarf es effizienter Modelle und hochentwickelter numerischer Methoden. Die Systeme erfassen ihre Umgebung und kommunizieren mit relevanten Nachbar-Systemen. Sie schätzen die Auswirkung ihrer Entscheidungen ab. Innovative Antriebe setzen diese virtuellen Entscheidungen dann in realen Prozessen um. Das Ziel ist es, neue Anwendungsmöglichkeiten und die Mehrwertgenerierung in verschiedensten Branchen zu verbessern. Dabei wird ein symbiotischer Ansatz verfolgt, der den gegenseitigen Nutzen eines Systems, seines menschlichen Nutzers und der physischen und digitalen Umgebung maximiert. Symbiotische Mechatronik ist ein Designansatz, der über den Tellerrand der klassischen mechatronischen Systeme hinaus denkt und dabei jegliche Umgebungsfaktoren miteinbezieht.


Rund um die Uhr zur perfekten Welle

Der neue Online-Konfigurator für Präzisions-Stahlwellen von Kugelbüchsenführungen spart wertvolle Zeit im Engineering. Bild: Bosch Rexroth

31.05.2017

Einfach und umfassend: Der neue Online-Konfigurator für Präzisions-Stahlwellen von Kugelbüchsenführungen spart wertvolle Zeit im Engineering.

- Welle nach Maß: viele Varianten, einfache Konfiguration

- Neu: spezifische Bearbeitungen an den Wellenenden

- CAD-Modelle in unterschiedlichen Formaten sofort verfügbar

 

Bosch Rexroth setzt seine Serie an neuen eTools für die Lineartechnik konsequent fort: Der neue Online-Konfigurator für Präzisions-Stahlwellen von Kugelbüchsenführungen leitet Konstrukteure und Techniker mit laufender Plausibilitätsprüfung intuitiv durch den Gestaltungs- und Bestellprozess. 

Im Zuge des maßgeschneiderten Engineerings durch einfaches Parametrieren lassen sich auch die beiden Wellenenden individuell festlegen. Noch vor der Preisinformation und Bestellung über den Warenkorb erhält der Nutzer bereits Zugriff auf die 3D- und 2D-Daten der Welle, um sie sofort in sein CAD-Modell integrieren zu können. Mit dem neuen Lineartechnik eTool von Bosch Rexroth lassen sich neben Voll- und Hohlwellen nun auch Wellen mit Wellenunterstützung konfigurieren, die beim Transport hoher Lasten über größere Strecken vor Verformung schützen. Das Längenspektrum reicht abhängig von der Wellenart von 15 bis zu 6.850 mm Länge, der Durchmesser von 3 bis 110 mm. Im Rahmen verschiedener Bearbeitungsarten können Anwender die Wellenenden rechts und links unterschiedlich gestalten, zum Beispiel mit Innen- und Außengewinde, Zapfen oder geglüht. Weitere Bearbeitungsoptionen bilden Schlüsselweiten und Flächen in L- oder U-Form, Einstiche, Senkung und Passfedernut. Eine automatische Plausibilitätsprüfung verhindert Fehler bei der Konstruktion und liefert ergänzende Hinweise. Mit dem neuen Online-Konfigurator bildet Bosch Rexroth den kompletten Bestellprozess durchgängig digital ab - inklusive Preisbildung und der automatischen Generierung von Fertigungsauftrag und CAD-Daten. Am Ende des einfachen und schnellen Konfigurations- und Bestellvorgangs erhält der Nutzer eine Auftragsbestätigung mit einer eindeutigen Materialnummer für Voll- und Hohlwellen, anhand derer sich die Lineartechnikkomponente ohne erneute Konfiguration nachbestellen lässt. Darüber hinaus kann sich der Anwender für sein Modell sofort 2D- und 3D-CAD-Daten der konfigurierten Welle in unterschiedlichen Formaten herunterladen.


RISC Software setzt Digitalisierungsprojekt für die Miba um

Miba Application Engineering Tool
Miba Application Engineering Tool Bild: RISC Software GmbH

24.05.2017

Software-Experten aus der Abteilung Industrial Software Applications entwickelten gemeinsam mit der Miba-Forschungsabteilung eine Software zum effizienten Entwurf von Reibsystemen. Der Prozess wurde in der Software digital abgebildet und unterstützt die Mitarbeiter in den weltweiten Niederlassungen.

Digitalisierung verändert die Welt die wir kennen

Digitalisierung durchdringt immer mehr Lebens- und Unternehmensbereiche. Für die Industrie bietet sie die Möglichkeit Produkte besser auf individuelle Kundenanforderungen abzustimmen und effizienter zu produzieren. Digitalisierung ist damit nicht nur als Herausforderung, sondern vor allem als Chance zu betrachten.

 

Für die Miba, als strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie und Technologieführer im Bereich von Reibsystemen, ist die Digitalisierung ein zentrales Thema. Gemeinsam mit der RISC Software wurde ein Werkzeug zur systemgestützten Entwicklung von Reibsystemen realisiert und damit nicht nur die Effizienz, sondern auch die Standardisierung und Transparenz des Designprozesses wesentlich verbessert. Das in Form von Software gesicherte Know-how steht nun allen Mitarbeitern weltweit zur Verfügung und verschafft diesen den Freiraum sich auf die wirklich anspruchsvollen und wertschöpfenden Tätigkeiten zu konzentrieren und folglich neue Produkte schneller auf den Markt bringen zu können.

 

Langfristige Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor

Die RISC Software unterstützt die Miba bereits seit Anfang 2014 bei der agilen Umsetzung des Projekts. Im Zuge eines Vorprojekts wurde das von der Miba vorab bereits detailliert ausgearbeitete Konzept gemeinsam verfeinert und ein erster Prototyp realisiert. Anfang 2015 wurde mit der konkreten Umsetzung begonnen und aufgrund der engen und intensiven Zusammenarbeit konnte Anfang 2016 bereits die erste Ausbaustufe der Software innerhalb des Miba Konzerns erfolgreich ausgerollt werden. Die Software ist seither in weltweit allen Niederlassungen der Reibbelagsunternehmensgruppe der Miba erfolgreich im Einsatz.

 

Kunden definieren, analysieren und bewerten. Die Analyse und Bewertung basiert auf einem leistungsfähigen und flexiblen Berechnungskern mit dem die charakteristischen Systemparameter ermittelt und für den Anwender in Form von aussagekräftigen Visualisierungen (Diagramme, Plots usw.) aufbereitet werden. Die Unterstützung des Anwenders geht mittlerweile so weit, dass unter Berücksichtigung der eingegebenen Parameter konkrete Belagstechnologien und Beläge vorgeschlagen werden. Im nächsten Schritt ist die Realisierung eines weiteren Moduls zur Kostenberechnung geplant. Die notwendigen Vorarbeiten wurden bereits weitgehend abgeschlossen und einem Start steht damit nichts mehr im Weg. Die Entwicklung der entsprechenden ersten Ausbaustufe soll bereits Ende des Jahres abgeschlossen sein und ausgerollt werden.


Trotec erhält zwei EDP Awards auf der Fespa 2017

Trotec Laser GmbH
Trotec erhält zwei EDP Awards auf der Fespa 2017

17.05.2017

Trotec wird auf der FESPA in Hamburg gleich zweimal mit dem renommierten Award der European Digital Press Association (EDP) ausgezeichnet. In der Kategorie „Laser Cutting Systems“ hat die Jury den

Großformat Laser Cutter SP2000 ausgezeichnet, in der Kategorie "Special Application Substrate" erhalten die gravierbaren Kunststoffplatten "Digital Print Series" aus dem Trotec Materialportfolio den Award.

„Wir sind sehr stolz auf die Auszeichnung. Die beiden Awards zeigen, dass wir sowohl im Bereich Lasermaterial als auch bei den Finishing Systemen die hohen Ansprüche der Druckindustrie erfüllen“, freut sich Dr. Andreas Penz, Geschäftsführer der Trotec Laser GmbH.

 

Großformat Laser Cutter SP2000
Das CO2 Lasergerät ist ein einzigartiges Werkzeug für die Druckindustrie und Werbetechnik. Auf der Bearbeitungsfläche von 1680 mm x 2510 mm können verschiedenste Materialien, wie zum Beispiel Acryl, Holz oder Textilien lasergraviert und –geschnitten werden. Als Highlight zur Fespa stellt Trotec zwei neue Features der SP Serie vor: Den Tandem Assistenten und die Erweitung für das Laserschneiden von Rollenmaterial.

 

Trotec Lasermaterial für den Digitaldruck
Die Digitaldruckserie aus dem Trotec Lasermaterial Sortiment besteht aus einem zweifärbigen Acrylsubstrat. Die Oberfäche ist vorbehandelt, sodass die Druckfarbe aufgenommen und gebunden wird. Damit ist das Plattenmaterial prädestiniert, um die Prozessarten Digitaldruck, Lasergravur und Laserschnitt zu kombinieren. Die metallischen und farbigen Flächen des Lasermaterials können in der kreativen Erstellung des Druckfiles miteinbezogen werden – spannende Effekte im Endprodukt sind damit garantiert.

 

Über die EDP Awards
Die European Digital Press Association zeichnet jährlich zur Fespa die besten Produkte am europäischen Druckmarkt mit Hinblick auf die Bedeutung von Forschung und Entwicklung aus . Die Bewertungen basieren dabei auf der Innovationskraft der Neuentwicklungen.

 

Über Trotec:
Trotec ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der Lasertechnologie und setzt neue Standards. Als Teil der Trodat-Trotec-Unternehmensgruppe entwickelt, produziert und vermarktet der europäische Innovationsführer Lasersystemlösungen und Lasergeräte zum Beschriften, Schneiden und Gravieren von verschiedensten Materialien und Werkstoffen. Absaugsysteme und Laser- und Gravurmaterial runden das Produktportfolio ab. Trotec beschäftigt mehr als 500 Mitarbeiter und betreut Kunden in über 90 Ländern. Weitere Informationen finden Sie unter www.troteclaser.com.

 

Kontakt für weitere Informationen:
Christine Klinke
Email: christine.klinke@troteclaser.com


RUBBLE MASTER erweitert Service um App

RM GO! SMART Bild: RUBBLE MASTER

10.05.2017

Großes Interesse zeigten die Besucher der diesjährigen Recycling Aktiv an den präsentierten RM Innovationen. Das Flaggschiff, der RM 120GO!, wurde erstmalig in Kombination mit dem neuen Service Tool, RM GO! SMART, im Einsatz gezeigt. Als erster seiner Branche bindet RUBBLE MASTER mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets in die Infrastruktur seiner mobilen Brechanlagen ein. Die Vision eines Tools, das den Betreiber bei der Optimierung der Durchsatzleistung sowie Fehlerbehebung anleitet, wird beim Linzer Aufbereitungsspezialisten für Gestein und Recyclingbaustoffen im Rahmen von Service 4.0 in naher Zukunft Wirklichkeit.

„Service ist seit jeher ein zentraler Aspekt unserer Firmenphilosophie. Die bewährten Serviceleistungen wie die RM Academy, die 24/7 Service-Hotline und der RM Lifetime-Support wurden 2016 mit RM GO! SMART um eine digitale Serviceinnovation erweitert“, erklärt Gerald Hanisch, Gründer und CEO von RUBBLE MASTER. Besucher der Recycling Aktiv konnten sich selbst im Rahmen einer Vorführung des RM 120GO! mit integrierten RM GO! SMART von den Vorteilen dieses Flottenmanagement Tools und der überragenden Durchsatzleistung des RM 120GO! überzeugen. „Der RM 120GO! ist zusammen mit dem Service und Optimierungstool RM GO! SMART der Wegweiser in unsere Zukunft. Der mobile Prallbrecher ist mit einer Durchsatzleistung von bis zu 350 t/h bei einem Gewicht von nur 35 t unsere neue Größe im Zerkleinern. “ ist Hanisch überzeugt. Mit diesem mobilen Brecher bietet RM eine kompakte Alternative zu anderen Brechern in dieser Leistungsklasse. Service, Kostenersparnis und Effizienz sind nur einige der Kriterien, warum sich Unternehmen für den Kauf eines RUBBLE MASTER Prallbrechers entscheiden. Mit RM GO! SMART wird jetzt ein weiteres Differenzierungsmerkmal hinzugefügt.

 

Remote Service ermöglicht effiziente Zustandsüberwachung der Maschine

RM Anlagen stehen häufig an den entlegensten Orten der Welt. Was bisher an der schlechten Netzabdeckung der Brecher-Einsatzorte (z.B. Minen oder Tunnel) scheiterte, konnte nun gelöst werden. RM GO! SMART stellt die richtigen Information zur richtigen Zeit und vor allem am richtigen Ort zur Verfügung. Um das Problem instabiler Internetverbindungen zu umgehen, speichert die RM Lösung Daten zwischenzeitlich am mobilen Endgerät und ist somit überall und jederzeit verfügbar. Derzeit werden die fünf wichtigsten Leistungsparameter ausgewertet und live am Gerät zur Verfügung gestellt. Diese Werte setzen sich aus über 200 verknüpften Datensätzen, wie Stromaufnahme des Motors oder Temperatur von Flüssigkeiten zusammen. Wird ein Schwellenwert übertreten, meldet der mobile Brecher dies sofort und selbstständig an den Bediener. Rund 50 dieser digitalen Fehlerbehebungsroutinen können schon bald via App genutzt werden. Künftig sollen mithilfe weiterer Leistungsparametern noch zusätzliche, detailliertere Analysen und Optimierungsmöglichkeiten hinzugefügt werden.


Botschafter von Kanada besucht B&R

Kanadischer Botschafter und Vertreter Schunk
Sichtlich beeindruckt war Botschafter Mark Bailey (3. von links), der zusammen mit Botschaftsrat Simon-Pierre Rhéaume (links) B&R besuchte. Geschäftsführer Hans Wimmer (2. von links) und Vertriebsmitarbeiter Christian Kastinger (rechts) präsentieren beiden das Unternehmen. Bild: B&R

02.05.2017

Der kanadische Botschafter Mark Bailey hat das Industrie-Unternehmen Bernecker + Rainer (B&R) in Eggelsberg besucht. Im Gespräch mit Hans Wimmer, Geschäftsführer von B&R, hat er sich über Produktneuheiten und vor allem die Erfolgsfaktoren für das rasante Wachstum des Unternehmens speziell in Kanada informiert.

Immer nah am Kunden

In Kanada ist B&R ein wichtiger strategischer Partner für Maschinenbauer in unterschiedlichen Branchen, zum Beispiel in der Verpackungs- und Kunststoffindustrie oder im Sondermaschinenbau. „Unser hochqualifiziertes Team aus Support-, Applikations- und Verkaufsingenieuren unterstützt unsere Kunden von der Konzeptphase über die Umsetzung der Software bis hin zu intelligenten Servicekonzepten“, sagt Christian Kastinger, bei B&R zuständig für Vertriebsaktivitäten in Nord Amerika. „Mit den Büros in Toronto und Montreal sind wir nahe an unseren Kunden in den Ballungszentren des kanadischen Maschinenbaus.“

 

B&R-Produktion beeindruckt

Im Rahmen einer Werksführung haben Hans Wimmer und Christian Kastinger dem Botschafter die Leistungsvielfalt der Produkte und die hauseigene Industrie-4.0-Produktion präsentiert. „Was ich hier bei B&R gesehen habe, hat mich sehr beeindruckt. In der modernen Fertigung werden die Begriffe „Industrie 4.0“ und „Industrial IoT“, die weltweit in aller Munde sind, gelebt“, sagt Mark Bailey, Botschafter von Kanada in Österreich.


Wintersteiger 2016 mit deutlichem Gewinnsprung

Produktion/Montage Skiservicemaschinen
Produktion/Montage Skiservicemaschinen Bild: Wintersteiger

27.04.2017

Die Wintersteiger Gruppe erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 mit einer Betriebsleistung von mehr als EUR 145 Mio. den höchsten Wert in der Unternehmensgeschichte. Das Ergebnis vor Steuern konnte dabei um 33% deutlich gesteigert werden. Der Konzernumsatz liegt über EUR 140 Mio.

Die Entwicklung im Geschäftsfeld Sports, das mit mehr als 40% des Konzernumsatzes das größte Standbein von Wintersteiger darstellt, war 2016 sehr erfreulich. Mit über EUR 60 Mio. Umsatz und einem Wachstum von jeweils mehr als 5% im Vergleich zu den Vorjahren 2014 und 2015 konnte Wintersteiger seine Spitzenposition erneut deutlich ausbauen. Trotz eines stagnierenden Gesamtmarktes ist es 2016 gelungen, auf wichtigen Märkten im Alpenraum und in Nordamerika ein signifikantes Wachstum zu erzielen. Besonders erwähnenswert ist die positive Entwicklung in Italien, der Schweiz und den USA. Auch die Umsatzrendite der Sparte konnte 2016 erneut gesteigert werden.

 

Der Bereich Woodtech entwickelte sich 2016 bei Umsatz und Ergebnis deutlich positiv. Das Geschäft mit Sägemaschinen und -werkzeugen verlief dabei stabil, im Segment Holzreparatur und –kosmetik sowie Automatisierungsanlagen konnten im vergangenen Jahr zahlreiche internationale Projekte realisiert werden, die zu einem signifikanten Umsatz- und Ertragswachstum beigetragen haben.

 

In einem weiterhin herausfordernden Marktumfeld für Agrarmaschinen, konnte Wintersteiger 2016 im Geschäftsfeld Seedmech seine führende Marktposition behaupten und die Ertragssituation im Vergleich zum Vorjahr verbessern. Mit einer erfolgreichen internationalen Einführung des neuen Mähdreschers QUANTUM wurde im vergangenen Geschäftsjahr ein bedeutender Meilenstein in der technologischen Weiterentwicklung der Produktpalette gesetzt.

 

Die Geschäftszahlen der Sparte Metals, die zu einem wesentlichen Teil im Anlagenbau tätig ist, waren 2016 geprägt durch die erfolgreiche Neuausrichtung des Geschäftsfeldes. Der Auftragseingang stieg im Vergleich zum Vorjahr um 25%, der Auftragsbestand zum Geschäftsjahresende hat sich mehr als verdoppelt. Besonders erfreulich war die Geschäftsentwicklung in Asien, wo 2016 der Standort Shanghai deutlich ausgebaut wurde.

 

Im Geschäftsfeld Automation konnte 2016 die Betriebsleistung auf einem hohen Niveau gehalten werden.

 

Per 31.12.2016 beschäftigte Wintersteiger weltweit 893 Mitarbeiter. Das sind um 3% weniger als ein Jahr zuvor. In der Muttergesellschaft, der Wintersteiger AG in Ried, waren per Jahresende 2016 529 Personen angestellt (plus 1% zum Vorjahr). Mit einer erneut gesteigerten Umsatz-, Gesamt- und Eigenkapitalrentabilität sowie einer Eigenkapitalquote von über 50% ist Wintersteiger weiterhin eine stabile Unternehmensgruppe.


RECOMs kostengünstige 1W und 2W Mini-Netzteile für Smart Home und Smart Office Anwendungen

Mini-Netzteile für Smart Home und Smart Office Anwendungen. Bild: Recom

21.04.2017

Intelligent vernetzte Häuser und Bürogebäude erfordern häufig Steuersysteme mit einer Vielzahl an Teilnehmern mit geringer Leistungsaufnahme, wie z.B. Sensoren und Aktoren die dauerhaft im Standbybetrieb auf ihren Einsatz warten. Um der steigenden Nachfrage an dafür geeigneten Komponenten nachzukommen, ergänzt RECOM ihre RAC-Serie um neue kostengünstige Netzteile mit EN60335 Zertifizierung für elektrische Haushaltsgeräte.

Die RAC01-G (1 Watt) und RAC02-G (2 Watt) Serien wurden speziell für die dauerhafte und effiziente Versorgung von intelligenten Gebäudesteuerungen entwickelt. Durch ihren weiten nominalen Eingangsspannungsbereich von 100VAC bis 240VAC sind sie für den weltweiten Einsatz geeignet. Erhältlich mit 5 oder 12VDC Ausgängen, versorgen sie Relais, Gateways und Sensoren in der Gebäudeautomation. Der Standby-Verbrauch von nur 180mW macht aus den Modulen energiesparende Lösungen. Sie können in einem weiten Temperaturbereich von -25°C bis +80°C betrieben werden. Die überstrom- und kurzschlussgeschützten Mini-Netzteile sind in einem kleinen 33.7x22.2x19.0mm Gehäuse untergebracht. Sie sind EN60950 und EN62368 zertifiziert und es gilt auch für diese Module die 3-jährige Herstellergarantie. Um EN55032 Class A (RAC-GA) und Class B (RAC-GB) zu entsprechen, sind keine zusätzlichen Komponenten erforderlich. Die EN60335 Zertifizierung der RACxx-GA Serie ermöglicht darüber hinaus den Einsatz in Haushaltgeräten. RECOM baut ihr Portfolio für dieses Segment stetig aus, daher werden in der nahen Zukunft noch weitere Netzteile für diesen Anwendungsbereich neu hinzukommen. Muster sind ab sofort bei allen autorisierten Distributoren erhältlich.


Kooperation B&R und voestalpine Stahl GmbH

Am Bild: Werner Grubmüller, Ausbildungskoordinator des Ausbildungszentrums (Dritter von links) und Hermann Obermair, General Manager Sales Region Austria (Fünfter von Links).
Am Bild: Werner Grubmüller, Ausbildungskoordinator des Ausbildungszentrums (Dritter von links) und Hermann Obermair, General Manager Sales Region Austria (Fünfter von Links). Quelle: B&R

21.04.2017

Für das hauseigene Ausbildungszentrum hat die voestalpine Stahl GmbH einen Kooperationsvertrag mit dem oberösterreichischen Automatisierungsspezialisten B&R unterzeichnet. Für eine praxisnahe Ausbildung stellt B&R dem Ausbildungszentrum 13 Übungsstationen mit verbauten Automatisierungskomponenten zur Verfügung.

Immer am Stand der Technik Die voestalpine Stahl GmbH ist der größte Lehrlingsausbilder Oberösterreichs. Die von B&R zur Verfügung gestellten Übungsstationen sind bereits im Ausbildungsplan zum „Facharbeiter Elektrotechnik“ enthalten. Damit die Lehrlinge mit modernsten Maschinen und Werkzeugen arbeiten können, versichert B&R ein kontinuierliches Produkt-Update bei möglichen technischen Weiterentwicklungen. „Wir sind mit der Zusammenarbeit mit B&R sehr zufrieden, unsere Ausbilder wurden professionell auf die neuen Produkte eingeschult und können so unsere Lehrlinge optimal trainieren", sagt Werner Grubmüller, Ausbildungskoordinator des Aus-bildungszentrums.

 

Fundierte Vorbereitung auf die Arbeitswelt

„Für die Praxis ist es wichtig bereits in der Ausbildung mit Geräten und Komponenten aus dem Feld zu arbeiten. So lernen die Lehrlinge bereits früh mit den Werkzeugen umzugehen und bleiben kontinuierlich am Stand der Technik“, sagt Hermann Obermair, General Manager Sales Region Austria bei B&R. Mit den Übungsstationen können die Lehrlinge das Wissen, das sie vermittelt bekommen, unmittelbar im Betrieb anwenden. Nach Abschluss der Lehrperiode haben die Lehrlinge der voestalpine die Möglichkeit die Automatisierung im Werk von B&R live zu erleben.


Katharina Kaiser-Frauenschuh leitet Marketing bei DS AUTOMOTION

Katharina Kaiser-Frauenschuh
Mag. Katharina Kaiser-Frauenschuh (Jahrgang 1980) leitet seit Jahresbeginn 2017 die Marketing-Aktivitäten der DS AUTOMOTION GmbH. Foto: Nik Fleischmann

14.04.2017

Seit Anfang 2017 zeichnet Mag. Katharina Kaiser-Frauenschuh für das Marketing der DS AUTOMOTION GmbH verantwortlich. Mit deutlich intensivierten Marketingaktivitäten und dem Fokus auf Pressearbeit verfolgt sie das Ziel, das Unternehmen noch besser als Marke zu etablieren und das Unternehmenswachstum dauerhaft abzusichern.

DS AUTOMOTION ist auf Entwicklung und Produktion von fahrerlosen Transportsystemen (FTS) spezialisiert und ein weltweit führender Anbieter. Die über 180 Mitarbeitenden des Linzer Unternehmens erwirtschaften mehr als EUR 30 Mio. Jahresumsatz, 95% davon werden weltweit exportiert. Um den anhaltenden Wachstumskurs des FTS-Herstellers bestmöglich zu unterstützen, verstärkte das Linzer Unternehmen im Februar 2016 sein Marketing-Team mit einer noch jungen, aber bereits sehr erfahrenen Mitarbeiterin. Mag. Katharina Kaiser-Frauenschuh bringt die nötige Sachkenntnis im Marketing nicht nur aus ihrem Betriebswirtschaftsstudium mit. Aus ihren Vortätigkeiten in den Marketingabteilungen großer Lebensmittel- und Sportartikelunternehmen verfügt sie über die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten für die Marktbearbeitung. Zu den kommunikativen Skills der verheirateten Mutter eines Sohnes hat zudem ein Bachelor-Studium der Kulturwissenschaften beigetragen.

 

Kaiserliches Marketing

Mit Jahreswechsel 2016/17 übernahm sie die Leitung der Marketingabteilung. „Das mehrfach ausgezeichnete Unternehmen DS AUTOMOTION ist ein Hidden Champion“, sagt die Linzerin und fügt hinzu „mit der Übernahme der Marketing-Agenden setze ich vermehrt auf Kommunikation und PR. Durch Networking mit Meinungsmachern werde ich die Marke DS AUTOMOTION als Wegbegleiter für Kunden an der Schwelle zur Industrie 4.0 weiter festigen.“ In Österreich und weit darüber hinaus.


Siemens und SAP bieten EVU Meter-Data-Management für neue Geschäftsmodelle

Siemens und SAP bieten EVU Meter-Data-Management
Siemens und SAP haben eine globale Wiederverkäufervereinbarung unterzeichnet, die es SAP ermöglicht, künftig das Meter-Data-Managementsystem EnergyIP von Siemens zusammen mit seiner Unternehmenssoftware für Energieversorger zu vertreiben. Diese Kombination adressiert durchgängig digitale Geschäftsszenarien für Energieversorgungsunternehmen (EVU) weltweit. Bild: Siemens

13.04.2017

Siemens und SAP haben eine globale Wiederverkäufervereinbarung unterzeichnet, die es SAP ermöglicht, künftig das Meter-Data-Managementsystem EnergyIP von Siemens zusammen mit seiner Unternehmenssoftware für Energieversorger zu vertreiben.

Diese Kombination adressiert durchgängig digitale Geschäftsszenarien für Energieversorgungsunternehmen (EVU) weltweit. Künftig wird die Lösung nicht nur bei Siemens sondern auch direkt bei SAP verfügbar sein und vereinfacht für die Kunden sowohl den Kauf- als auch den Supportprozess. Die Softwarelösung für Energieversorger wird unter dem Namen SAP Meter Data Management by Siemens vermarktet. Erwartet wird, dass die Lösung im Laufe des zweiten Quartals 2017 verfügbar sein wird. Als Teil der Vereinbarung planen Siemens und SAP zudem, die Entwicklung ihrer Roadmaps anzugleichen, um allen Teilnehmern am Energiemarkt künftig die Grundlage für die nächste Generation von Geschäftsmodellen bieten zu können.

 

Das Meter-Data-Managementsystem EnergyIP von Siemens kommt beim österreichweiten Smart Metering Roll-out bereits bei mehreren Energieversorgungsunternehmen, wie etwa den Kärntner Netzen, zum Einsatz.

 

Im Fokus neuer Geschäftsmodelle für Energieversorgungsunternehmen steht eine zuverlässige und effiziente Energieversorgung vor dem Hintergrund eines sich wandelnden Energiesystems mit immer mehr verteilten Energiequellen im Netz. Die Partnerschaft wird Energieversorger dabei unterstützen, eine riesige, von Millionen vernetzter Zähler und Sensoren erzeugten Datenmenge in Echtzeit verarbeiten zu können, um Energieerzeugern und -verbrauchern, vom Großkraftwerk bis zum Microgrid, bessere Erkenntnisse und Kontrollmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen.

 

„Siemens und SAP unterhalten langjährige Beziehungen zu Energieversorgern und Stadtwerken. Zusammen genommen erreichen unsere Smart-Grid-Anwendungsplattform EnergyIP und die Informationssysteme von SAP fast die Hälfte aller Energieversorgungsunternehmen weltweit“, sagte Thomas Zimmermann, CEO der Business Unit Digital Grid in der Siemens-Division Energy Management. „In der heutigen, informationsbasierten Welt liefern sie unseren Kunden ein nie dagewesenes Maß an Einblicken und Informationen auf Basis wertvoller und handlungsrelevanter Daten.“

 

„SAP sieht in dieser strategischen Partnerschaft eine einzigartige Möglichkeit für unsere Kunden, von dem Know-how und den Lösungen zur Integration von Informations- und Betriebstechnologie (IT/OT) zu profitieren, über die SAP und Siemens als Marktführer verfügen“, sagte Henry Bailey, Global Vice President der SAP Business Unit Utilities. „Der Echtzeitzugriff auf Geräte- und Zählerdaten kombiniert mit Kunden- und Geschäftsdaten vermittelt Energieversorgern einen umfassenden Überblick über Kunden und technische Geräte. Dies wird das Umfeld, in dem die Energieversorger künftig agieren, verändern.“


Lenze-Getriebe mit doppeltem Drehmoment

Lenze-Getriebe mit doppeltem Drehmoment
Mehr Kraft an der Welle: g500-Reihe liefert jetzt bis 20.000 Nm Foto: Lenze

05.04.2017

Drehmomente bis zu 20.000 Nm: Lenze hat seine Getriebebaureihe g500 wesentlich ausgebaut. Mit den neuen zwei- und dreistufigen Stirnrad-, Kegelstirnrad- und Flachgetrieben eröffnet der Spezialist für Motion Centric Automation neue Einsatzgebiete. Denn die Getriebe aus Grauguss verdoppeln das maximale Drehmoment des bisherigen Lenze-Programms.

 

Drei unterschiedliche Typen für den passenden Einsatz und alle mit einem Wirkungsgrad größer 94 Prozent: Die Kegelradgetriebe g500-B lassen sich in ihrer zwei- und dreistufigen Ausführung platzsparend in Maschinen integrieren, liefern fein gestufte Übersetzungen bis i=360 und ein Drehmoment bis 20.000 Nm. Die Stirnradgetriebe g500-H erreichen in zwei- und dreistufigen Ausführungen Drehmomente bis 14.000 Nm bei einer Übersetzung bis i=370. Die neuen Flachgetriebe g500-S zeichnen sich vor allem durch ihre schmale Bauform aus.

Das Drehmoment erreicht in zwei- und dreistufiger Ausführung 19.000 Nm mit fein gestuften Übersetzungen bis i=500. Lenze setzt jetzt mit den größeren Leistungen fort, was schon für die kleineren g500 galt: Eine möglichst intelligente und passgenaue Übersetzung von Drehzahl in Drehmoment. Hierbei sind die Getriebe auf eine Weise konstruiert, dass Motoren weniger Energie aufbringen müssen, weil die Verluste der drei Typen so gering sind. Während auf diese Weise die Energieeffizienz steigt, sinkt im gleichen Zuge die Eigenerwärmung, was sich schließlich in einer längeren Lebensdauer niederschlägt.  

Und apropos Energieeffizienz: Mit den Reihen m240-P und m550-P stehen genau passende Motoren der Energieeffizienzklasse IE3 zur Verfügung und machen den kompletten Getriebemotor zu einer effizienten Sache. Darüber hinaus lassen sich die neuen Getriebe in der Praxis sowohl mit den Lenze Smart Motoren zu intelligenten anwendungsbezogenen Paketen kombinieren, als auch mit den umrichteroptimierten MF-Motoren sowie den MCA- und MCS-Servomotoren von Lenze.


Industrie 4.0 geht nicht im Alleingang

Vorne im Bild: Das Gewinnerteam „SICK Fridge“ bei der Arbeit. Bild: Bosch Rexroth
Vorne im Bild: Das Gewinnerteam „SICK Fridge“ bei der Arbeit. Bild: Bosch Rexroth

04.04.2017

Auf der Bosch ConnectedExperience (BCX17) entwickelten rund 100„Hacker“ mit Bosch Rexroth und 14 Partnern konkrete IoT-Anwendungen.

 

- 14 internationale Teams erarbeiteten konkrete Use-Cases
- IoT Gateway als zentraler Baustein des Connectivity-Baukastens
- 14 Hack Enabler repräsentieren breites Partnerökosystem

Mehr Performance, Verfügbarkeit und Qualität für die industrielle Fertigung: Mit aktuellen Tools wie dem Rexroth IoT Gateway suchten die rund 100 Teilnehmenden der Hack Challenge Manufacturing nach neuen Wegen für mehr Gesamtanlageneffektivität.

In 48 Stunden mit aktuellen IoT-Werkzeugen und realen Fertigungsdatenzu mehr Gesamtanlageneffizienz (GAE): dieses Ziel verfolgtenerfolgreich etwa 100 Teilnehmer aus 14 Ländern auf dem ManufacturingHackathon der Bosch ConnectedExperience. Austragungsort derinsgesamt 500 Besucher zählenden BCX17 war die STATION Berlin, inderen kreativer Atmosphäre vom 15. bis 16. März zeitgleich die IoTKonferenz Bosch ConnectedWorld stattfand.

Für ihre Arbeit in den drei klassischen GAE-Feldern Performance,Verfügbarkeit und Qualität bot „Hack Master“ Janette Kothe den 14 Hack-Teams konkrete Datenquellen aus der Praxis an. So etwa den digitalen Zwilling eines auf der BCW ausgestellten Maschinenmoduls einerVerpackungslinie von WestRock, reale Maschinedaten aus derHydraulikfertigung oder die Echtzeitaufzeichnungen des i4.0-tauglichenHandschraubers Nexo.

Werkzeugseitig stellte Bosch Rexroth den Teams einen komplettenConnectivity Stack zur Verfügung. Im Zentrum: das in nur fünf Minutenkonfigurierbare Rexroth IoT Gateway, welches Sensor-und Maschinendatenohne Beeinflussung der vorhandenen Automatisierungslogik sammelt und anein übergeordnetes Analysetool weiterleitet.

Zur Auswertung, Visualisierung und Initiierung von Maßnahmen,beispielsweise für eine zustandsbasierte Wartung, nutzten die Teilnehmerentweder den als Starter Kit mit dem IoT Gateway erhältlichen ProductionPerformance Manager von Bosch Software Innovations oder die Cloud-Plattform Predix von GE Digital. Auf der „unteren“ Datenebene profitierten dieTeams von modernsten Sensoren nebst zugehöriger Plattformen wie SICKAppSpace oder Bosch Sensor Cloud. Ein Team von Accenture unterstützedie Konzeption der Use-Cases mit DesignThinking. Zu den weiteren 14 HackEnablern zählten unter anderem Amazon WebServices, Axway und dieEclipse Foundation.

Zu Gewinnern der Hack Challenge Manufacturing wurden die Teams „SICKFridge“ und „HYDRA – Hydraulic Data Realtime Analysis“ gewählt. Aufgabevon „HYDRA“ war es, per IoT Gateway erfasste Daten einesHydraulikprüfstands über PPM und Predix in Echtzeit auszuwerten, umVerfügbarkeit und Wartungszyklen zu optimieren. Für ihre Predix-Implementierung erhielt das Team von Hack Partner GE Digital einenSonderpreis.

Das zweite Gewinnerteam SICK Fridge bearbeitete spielerisch die ThemenVerfügbarkeit und Produktqualität: Um stets ein bestimmtes Sortiment an guttemperierten Kaltgetränken parat zu haben, überwachte das Projekt denKühlschrank auf der Manufacturing Hack Area in Echtzeit mittels KameraundTemperatursensoren. Die Smart Fridge konnte so mitteilen, zu welchemZeitpunkt welches Produkt in welcher Menge nachzufüllen war.

„Die Veranstaltung machte allen großen Spaß und zeigte einmal mehr, wieschnell sich das Connected Automation Portfolio von Bosch Rexroth und diegezeigten Lösungen aus dem breiten Partnerökosystem in konkrete UseCases verwandeln lassen“, resümiert Hack MC Janette Kothe, Technical Sales Support für Industrie 4.0 bei Bosch Rexroth. „Darüber hinaus macht derHackathon die Bedeutung der Zusammenarbeitet bei den ThemenkomplexenIoT und Industrie 4.0 deutlich, die sich nur gemeinsam bewältigen lassen.“

 

Wirtschaftlich, präzise, sicher und energieeffizient: Antriebs- und Steuerungstechnik von BoschRexroth bewegt Maschinen und Anlagen jeder Größenordnung. Das Unternehmen bündelt dieweltweiten Anwendungserfahrungen in den Marktsegmenten Mobile Anwendungen,Anlagenbau und Engineering sowie Fabrikautomation für die Entwicklung innovativerKomponenten, maßgeschneiderter Systemlösungen und Dienstleistungen. Bosch Rexrothbietet seinen Kunden Hydraulik, Elektrische Antriebe und Steuerungen, Getriebetechnik sowieLinear- und Montagetechnik aus einer Hand. Mit einer Präsenz in mehr als 80 Ländernerwirtschafteten die über 31.100 Mitarbeiter 2015 einen Umsatz von rund 5,4 Mrd. Euro.Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- undDienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 390 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2016). Sieerwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 73,1Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche MobilitySolutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Alsführender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für SmartHome, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik,Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinenKunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten.Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativenund begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit dieLebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasstdie Robert Bosch GmbH und ihre rund 450 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweiteFertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt.Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigtweltweit 59 000 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 120 Standorten.Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de,www.twitter.com/BoschPresse


Wirtschaftlicher mit SuperTrak - B&R präsentiert intelligente Transporttechnologie auf der interpack

Hersteller von Konsumgütern können mit Packaging 4.0 ihre Gesamtanlageneffektivität (OEE) und ihre Gesamtkosten (TCO) optimieren. Bild: B&R
Hersteller von Konsumgütern können mit Packaging 4.0 ihre Gesamtanlageneffektivität (OEE) und ihre Gesamtkosten (TCO) optimieren. Bild: B&R

04.04.2017

B&R präsentiert auf der interpack (Stand E62, Halle 6) den SuperTrak. Mit diesem flexiblen Transportsystem leistet B&R einen großen Beitrag zu Packaging 4.0. Durch bisher unerreichte Flexibilität und Vernetzung kön-nen Hersteller von Konsumgütern ihre Gesamtanlageneffektivität (OEE) und ihre Gesamtbetriebskosten (TCO) mit Packaging 4.0 optimieren.

SuperTrak ist die neue Generation einer robusten, benutzerfreundlichen und intelligenten Transporttechnologie auf der Basis von Langstator-Linearmotoren. Im Gegensatz zu bisherigen Systemen bietet SuperTrak industrielle Zuverlässigkeit und einfache Wartbarkeit. Shuttles, die sich unabhängig voneinander bewegen, ermöglichen die Massenfertigung von kundenspezifischen Produkten. Gleichzeitig werden Stillstands- und Rüstzeiten minimiert.

Durchgehende Vernetzung
B&R zeigt zudem, wie mit den offenen Standards POWERLINK, OMAC PackML und OPC UA die nötige Vernetzung für das Industrial IoT umgesetzt wird. Mit der durchgehenden Vernetzung von herstellerübergreifenden Linien und Wertschöpfungsketten können Anlagenbetreiber die Wirtschaftlichkeit ihrer Produktion deutlich erhöhen.

Weitere Informationen über B&Rs Beitrag zur Zukunft der Verpackungsindustrie gibt es im Whitepaper Packaging 4.0 und in einer Sonderausgabe des B&R-Technologiemagazins automotion. Beide Publikationen sind auf Stand E62 in Halle 6 der interpack erhältlich.

 

Über B&R
B&R ist ein Privatunternehmen mit Hauptsitz in Österreich und Niederlassungen in der ganzen Welt. Als Branchenführer in der Industrieautomatisierung kombiniert B&R modernste Technologien mit fortschrittlichem Engineering. B&R stellt den Kunden verschiedenster Branchen perfekte Gesamtlösungen in der Prozessautomatisierung, Antriebs- und Steuerungstechnik, Visualisierung und integrierten Sicherheitstechnik bereit. Lösungen für die industrielle Feldbus-Kommunikation – allen voran POWERLINK und der offene Standard openSAFETY – runden das Leistungsportfolio von B&R ab. Darüber hinaus ist die Software-Entwicklungsumgebung Automation Studio Wegweiser für zukunftsgerichtetes Engineering. Mit seinen innovativen Lösungen setzt B&R neue Standards in der Automatisierungswelt, hilft Prozesse zu vereinfachen und übertrifft Kundenerwartungen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.br-automation.com


Intelligente Lösungen für die Fabrik der Zukunft - SICK auf der Smart Automation 2017

SICK Smart Sensors: Informationslieferanten für Industrie 4.0; Bild: SICK
SICK Smart Sensors: Informationslieferanten für Industrie 4.0; Bild: SICK

04.04.2017

Auf der SMART Automation 2017, Fachmesse für industrielle Automatisierung, stellt SICK intelligente Lösungen für die Fabrik der Zukunft vor. In Halle DC, Stand 433 werden folgende Messe-Highlights präsentiert: SMARTE SENSOREN, welche Daten generieren und empfangen und Informationen weitergeben, die über die klassischen Schaltsignale oder gemessenen Prozessgrößen hinausgehen. Weitere Highlights sind SICK APPSPACE, die offene Plattform für programmierbare Sensoren und innovative SAFETY-Lösungen.

Auf dem SICK Messestand dreht sich alles um intelligente Lösungen für die Fabrik der Zukunft. Die Besucher erwartet folgende Messeschwerpunkte:

Smart Sensor Solutions
Smarte Sensoren als Informationslieferanten für Industrie 4.0: Vernetzte Produktions- und Steuerungsprozesse in komplexen Maschinenumgebungen bestimmen die industrielle Zukunft und machen Industrie 4.0 erst möglich. Smart Sensors unterstützen dynamische, echtzeitoptimierte und sich selbst organisierende Industrieprozesse schon heute. Sie erfassen reale Betriebszustände, wandeln diese in digitale Daten um und stellen sie automatisch der Prozesssteuerung zur Verfügung.

SICK AppSpace
Das Eco-System für maximale Flexibilität bei der Entwicklung maßgeschneiderter Lösungen: Mit SICK AppSpace, der offenen Plattform für programmierbare Sensoren von SICK, können die Grenzen klassischer Programmierung durchbrochen werden. SICK AppSpace bietet Systemintegratoren und Erstausrüstern (OEMs) die Freiheit und den Raum, Applikationslösungen spezifisch auf die Bedürfnisse und Anforderungen von Problemstellungen selbst zu entwickeln.

Safety: Human-Robot-Collaboration
SICK schützt Menschen: In der Welt von Industrie 4.0 wird die Anzahl der autonom agierenden Roboter deutlich zunehmen. Diese zukünftig flexibleren Produktionsmethoden benötigen flexibel reagierende Sicherheitslösungen, die darauf optimiert sind. Zugleich müssen sie auch die hohe Effizienz der Maschine berücksichtigen. Doch unabhängig von höherer Produktivität und Anlageneffektivität soll die Sicherheitstechnik der Zukunft die Arbeit leichter und sicherer machen – und dabei Arbeitsergonomie und Sicherheit gleichermaßen berücksichtigen. Zentrale Fragen hierbei sind, welche Rolle der Mensch in der Produktion der Zukunft spielt und wie Sensorik ihn dabei unterstützen und schützen kann.

Als langjähriger Partner von SICK und Spezialist für Vision-Sensoren, Smart Kameras, 3D-Kameras und Lasermesstechnik steht auch die Firma Zinterl am SICK Messestand für Gespräche zur Verfügung.

SICK auf der SMART Automation, 16.-18.5.2017, Designcenter Linz, Halle DC, Stand 433

SICK ist einer der weltweit führenden Hersteller von Sensoren und Sensorlösungen für industrielle Anwendungen. Das 1946 von Dr.-Ing. e. h. Erwin Sick gegründete Unternehmen mit Stammsitz in Waldkirch im Breisgau nahe Freiburg zählt zu den Technologie- und Marktführern und ist mit mehr als 50 Tochtergesellschaften und Beteiligungen sowie zahlreichen Vertretungen rund um den Globus präsent. Im Geschäftsjahr 2015 beschäftigte SICK mehr als 7.400 Mitarbeiter weltweit und erzielte einen Konzernumsatz von knapp 1,3 Mrd. Euro.
SICK Österreich, mit Firmensitz in Wiener Neudorf (NÖ), ist für den gesamten Vertrieb von intelligenten Sensor-Lösungen und Dienstleistungen für die Fabrik-, Logistik- und Prozessautomation in Österreich und 14 weiteren Ländern in Südosteuropa verantwortlich. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.sick.at


Maschinenbau mit dem virtuellen Zwilling - Warum virtuelle Realität für Lenze alles andere als Computerspielerei ist

Lenze nutzt virtuelle Realität vermehrt als effektives Werkzeug im Engineering und Training. Foto: Lenze SE
Lenze nutzt virtuelle Realität vermehrt als effektives Werkzeug im Engineering und Training. Foto: Lenze SE

04.04.2017

Virtuelle Realität (VR) im Maschinen- und Anlagenbau: Aktuell geben hochauflösende VR-Brillen vor allem den täglich neu auf den Markt kommenden Computerspielen den besonderen Kick. Lenze nutzt diese Technik hingegen vermehrt als effektives Werkzeug im Engineering und Training. Das Potenzial der VR liegt vor allem darin, dass sich immer komplexere Automatisierungszusammenhänge leichter beherrschen lassen, weil Programmierer und Konstrukteure ihre Anwendungen dank eines digitalen Zwillings live erleben können.

In der Konstruktions- und Engineeringphase von Maschinen sind die Kombinationsmöglichkeiten von Motoren mit unterschiedlichen Getrieben noch vergleichsweise simpel in Geometrie und Abmaßen vorstellbar. Ausgeklügelte Softwareanwendungen oder Roboterlösungen bringen jedoch eine Komplexität mit sich, die mit ihrem Detailreichtum den menschlichen Horizont deutlich übersteigt. Bringen Simulationsverfahren und 3D-Modelle am Bildschirm zwar erste tiefergehende Erkenntnisse für Zusammenhänge, fehlt dabei immer noch der wichtigste Schritt – und zwar das Erleben. Die Virtuelle Realität schließt genau diese Lücke.

Erst mal ein bisschen spielen. Während in VR-Verkaufsschlagern wie Resident Evil das Grauen immer realistischer hinter der nächsten Ecke wartet, macht es die Lenze-Lösung dem „Spieler“ sehr einfach, in seiner Automationsaufgabe den Highscore zu erreichen. Die kann zum Beispiel darin bestehen, im Materialhandling mit dem Roboter eine Pick & Place-Anwendung zu realisieren. Mit der Lenze-Software-Toolbox FAST hat der Spezialist für Motion Centric Automation für solche Applikationen bereits Standardfunktionen in vorbereitete Softwaremodule gegossen. Damit lassen sich beispielsweise die Bewegungen einer mehrachsigen Roboterkinematik bestimmen, ohne dafür erst in die Tiefen von Roboterprogrammiersprachen einsteigen zu müssen.

So weit, so einfach. Doch bei allem Komfort in der Programmierung: Welche Auswirkung hat die Veränderung von Parametern später ganz real in der Anwendung? Wie verändert sich die Bewegung des Roboterarms, wenn die Antriebsmotoren die Geschwindigkeit variieren? Solche Fragestellungen sind entscheidend, wenn in der Produktion einer Industrie 4.0 von kollaborierenden Systemen – also der direkten Zusammenarbeit von Mensch und Maschine – gesprochen wird.

Wenn bei der Projektierung die virtuelle Realität genutzt wird, dann haben Entwickler die Chance, durch den mit dem Lenze-System erzeugten digitalen Zwilling zu erleben, wie sich veränderte Einstellungen in der VR-Welt ganz real auswirken. Auf diese Weise lassen sich Programmierungen frei von Risiken testen und optimieren. Lenze sieht hier auch einen deutlichen Gewinn an Sicherheit – sowohl aus Sicht des Projektes in Gestalt eines störungsfreien Betriebs, als auch für den späteren Schutz der Menschen vor möglichen Fehlfunktionen. Indem Konstrukteure oder Softwareentwickler bei ihrer Arbeit durch die virtuelle Brille schauen, lässt sich eindrucksvoll – eben hautnah – erleben, ob Safety-Funktionen in der Realität wirklich greifen und wie Mindestabstände bei verschiedenen Maschinengeschwindigkeiten wirken.

Damit alle an einem Projekt Beteiligten möglichst umfassend wissen, was mit der eingesetzten Hardware alles möglich ist, lässt sich die virtuelle Realität bereits vor der Planungs- und Entwicklungsphase nutzen – und zwar im Training. Mit der VR-Brille sind komplexe Anwendungen sehr gut darstellbar – entsprechend einfach und anschaulich lässt sich das realitätsgetreue Lernumfeld erleben. Der Stoff ist so im Vergleich zu konventionellen Lernmethoden und Darstellungsformen intensiver und leichter erlernbar. Lernen in der VR bedeutet, sich aktiv in der simulierten Realität zu bewegen, unter Anleitung Übungen durchzuführen und dabei nachzuempfinden, wie einzelne Arbeitsschritte im realen Maschinenumfeld ablaufen oder wie ein Produkt aufgebaut ist. Dabei spielt es keine Rolle, wo der Lerner sich gerade tatsächlich befindet und wie viel Uhr es ist, denn die VR ist (zukünftig) jederzeit und an jedem Ort zugänglich und unabhängig von einer realen Maschine oder einem Produkt.

Welcher Vorteile die virtuelle Realität für den Maschinen- und Anlagenbau bietet, lässt sich bei Lenze während der Smart Automation Austria Messe (16. – 18.5.2017) im Design Center Linz, Stand F005 erleben. Besucher bekommen die Gelegenheit, mit der VR-Brille in einer Fördertechnikanwendung mit Unterstützung eines Roboters virtuell zu agieren.

 

Über Lenze
Die Lenze-Gruppe wird über ihre Holding, die Lenze SE mit Hauptsitz in Aerzen bei Hameln, Niedersachsen, gesteuert. Als weltweit agierender Spezialist für Motion Centric Automation bietet Lenze ein umfassendes Produkt- und Dienstleistungsportfolio: von der Steuerung und Visualisierung über elektrische Antriebe bis hin zu Elektromechanik sowie Engineering-Dienstleistungen und -Tools aus einer Hand. Gemeinsam mit dem Kunden erarbeiten die Lenze-Experten durchgängige Antriebs- und Automatisierungslösungen, die die Realisierung, Produktion und den Service von Maschinen erleichtern. Lenze ist einer der wenigen Anbieter am Markt, der die Maschinenbauer in allen Phasen der Maschinenerstellung unterstützt.
Lenze beschäftigt weltweit rund 3.300 Mitarbeiter und ist mit eigenen Vertriebsgesellschaften, Entwicklungsstandorten und Produktionswerken sowie einem Netz von Servicepartnern in 60 Ländern vertreten.  

Lenze Austria wurde 1971 in Kirstein (OÖ) gegründet. Die zweitgrößte Tochter des international agierenden Spezialisten für Motion Centric Automation bekleidet zahlreiche internationale Agenden und ist mit seinem Logistikzentrum in Asten Drehscheibe für den osteuropäischen Markt. 270 Mitarbeiter sind in den Bereichen Vertrieb, Technik, Logistik und Administration in zehn Ländern tätig.


Das war das Forum Pro-Active Design-In!

Wärmebild
Bild: Weidmüller

04.04.2017

"Thermisches Management in der Leistungselektronik" war Thema des diesjährigen Forums Pro-Active Design-In. Rund 30 interessierte Teilnehmer nahmen am 30. März 2017 am Flughafen Hörsching daran teil.

Experten aus der Wirtschaft (Häusermann GmbH, RF Plast GmbH, Weidmüller Interface GmbH & Co. KG) referierten über die Grundlagen des Wärmemanagements mit einem Fokus auf leistungselektronische Systeme und Entwärmungstechniken auf der Leiterplattenebenen wie auch innovative Lösungen für Gehäuse aus wärmeleitfähigen Kunststoffen sowie den Einsatz und die Entwärmung von standardisierten Gehäusen. Weiters erhielten die Teilnehmer neue Erkenntnisse und Perspektiven, sowie praktisch umsetzbare Profitipps für den Design-In-Prozess.

Das Programm im Detail können Sie sich>> HIER downloaden.

 

Kontakt: 
Gottfried Steinklammer
Weidmüller GmbH Austria
Telefon: +43 2236/6708-868 Fax: +43 2236 6708-899 

 

Das Forum wurde in Kooperation mit dem Mechatronik-Cluster organisiert.

Teilnehmer Forum Pro-Active Design-In
Rund 30 interessierte Teilnehmer nahmen am diesjährigen Forum Pro-Active Design-In in Hörsching teil.
Gottfried Steinklammer von Weidmüller GmbH
Gottfried Steinklammer von Weidmüller GmbH begrüßte die Teilnehmer und referierte über Konzepte zur Entwärmung von Elektronikgehäusen
Flugzeug
Der Flughafen bot auch weitere Highlights für die Teinehmer.
Produktpräsentation Weidmüller
Eine kleine Produktübersicht von Weidmüller GmbH rundete das Forum ab.

„Hello Industrie 4.0_we connect you” - KUKA macht Produktion intelligent

Im Vorjahr schenkten zwei LBR iiwa Roboter Weißbier aus und demonstrierten somit, wie Mensch-Roboter-Kollaboration funktioniert.
Im Vorjahr schenkten zwei LBR iiwa Roboter Weißbier aus und demonstrierten somit, wie Mensch-Roboter-Kollaboration funktioniert. Bild: KUKA

22.03.2017

Unter dem Motto „Hello Industrie 4.0_we connect you“ vereint KUKA auf der diesjähri-gen Hannover Messe Automatisierungs- und Digitalisierungskompetenz. Der Augsbur-ger Automatisierungsspezialist hat seine „Smart Factory“ weiterentwickelt – und öffnet das nächste Kapitel von Industrie 4.0.

Hochindividualisierte Produkte und ein digital vernetzter, transparenter Herstellungsprozess, bei dem sich Mensch und innovative KUKA Produkte ergänzen: In der weiter entwickelten „Smart Factory“ auf der Hannover Messe 2017 greifen alle Kompetenzen des Automatisierungsspezialisten in einem System ineinander. Das ermöglicht eine flexible, schnelle und intelligente Produktion, bei der die Besucher vor Ort interagieren können.

„Mass Customization“, also eine individuelle, in automatisierter Produktion günstig hergestellte „Losgröße 1“ wird so Wirklichkeit: Von der Einstellung im System, über die verschiedenen vernetzten Produktionsschritte inklusive zugehöriger Intralogistik, bis hin zur Auslieferung des Produktes. Der Mensch behält bei diesem intelligenten Zusammenspiel von Maschinen, mobilen Systemen, Software und Robotern die Fäden in der Hand. Mithilfe von cloud-basierter Kommunikation lässt sich an verschiedenen Endgeräten, wie zum Beispiel am Smartphone, der Fortschritt bequem verfolgen und beeinflussen.

 

Hinter dieser zentralen „Smart Factory“, der größten vernetzten Messe-Applikation in der Geschichte von KUKA, steckt ein intelligentes Zusammenspiel der verschiedenen Gesellschaften des bayerischen Automatisierungsprofis: Robotik- und Systemkompetenz von Systems, Industries und Roboter sowie Produktionslogistik der Konzerntochter Swisslog. Dazu kommen IT- und Softwarekompetenz verschiedener Beteiligungen. So kann KUKA den Kunden von der Idee bis zur fertigen Fabrik begleiten.

 

Innovative Partner für neue Geschäftsmodelle

Vom 24. bis 28. April bietet KUKA in Hannover Einblicke in neue Bereiche – individuell zugeschnittene Produkte und Services für Kunden, auch über das eigene Kerngeschäft hinaus. KUKA hat zudem innovative Partner, um Kunden ein umfassendes Eco-System zu schaffen, in dem flexible Industrie-4.0-Lösungen Wirklichkeit werden. So können diese in Zukunft ihren kompletten Produktionsprozess einfach überblicken, vernetzen und steuern. KUKA bringt hier seine Erfahrung ein, um Kunden, Partnern und Startups zu helfen, gemeinsam Neues zu schaffen. Direkt am KUKA Stand in Halle 17 im Bereich Industrial Automation stellt sich Connyun vor, ein Start-up-Unternehmen von KUKA in der Cloud-Technologie. Auch Roboception wird vertreten sein, ein junges Münchner Unternehmen, das 3D-Wahrnehmung für Robotersysteme entwickelt und an dem KUKA beteiligt ist.

 

Wissenschaftswettbewerb für junge Talente

Der KUKA Innovation Award Ein Airbag-System für die Mensch-Roboter-Kollaboration, Robotereinsatz bei der Ber-gung von Menschen und neue Automatisierungslösungen für Veredlungsverfahren oder die Montage schwerer Teile: die diesjährigen Finalisten des Innovation Award 2017 zeigen auf der Hannover Messe ihre Applikationen zum Thema „Advanced Me-chatronics“. Direkt am KUKA Stand präsentieren die jungen Forscherteams aus aller Welt die Um-setzung ihrer Konzepte, die sie mit KUKA Produkten in wenigen Monaten umgesetzt haben. Eine internationale Fachjury wählt schließlich den Gewinner des mit 20.000 Euro dotierten Wissenschaftswettbewerbs. Der Sieger wird direkt am KUKA Stand gekürt.


Mit minimalem Aufwand zur intelligenten Fabrik

B&R präsentiert auf der SMART Automation Austria in Linz erstmals das Industrial-IoT-Lösungspaket Orange Box für die Digitalisierung von Brownfield-Anlagen. Bild: B&R

22.03.2017

B&R präsentiert IIoT-Lösung für Bestandsanlagen auf der SMART

Der Automatisierungsspezialist B&R ermöglicht nun, Bestandsanlagen mit minimalem Aufwand für die intelligente Fabrik zu rüsten. Auf der SMART Automation Austria Linz präsentiert das Unternehmen das IIoT-Lösungspaket Orange Box und weitere Lösungen für die Smart Factory in Halle DC, an Messestand 231.

Brownfield-Anlagen digitalisieren

Einzelne bestehende Maschinen und Anlagen in die intelligente Fabrik aufzunehmen, war bisher nur schwer möglich. Mit der Orange Box ändert sich das. Sie ermöglicht Maschinen- und Anlagenbetreibern, Daten isolierter Maschinen und Anlagen auszulesen und zu analysieren. Ein Controller sammelt über I/Os oder eine Feldbusverbindung Daten im laufenden Betrieb. Diese werden durch intelligente Softwarebausteine verarbeitet. Der Clou: existierende Hardware und Software kann ohne Änderung weiterverwendet werden. Das IIoT-Lösungspaket erleben Messebesucher nicht nur am B&R-Messestand. Vertriebsmitarbeiter Lucas Conditt vom Technischen Büro in Wien hält zur Orange Box an jedem Messetag einen halbstündigen Vortrag.

 

Transportsystem der Zukunft

Zusätzlich zeigt B&R live auf dem Messestand das flexible Transportsystem SuperTrak. Ganz im Sinne der intelligenten Fabrik werden Produkte von Losgröße 1 bis zur Massenproduktion effizient hergestellt. Die Produkte werden einzeln in ihrer eigenen Geschwindigkeit mit einem Langstator-Linearmotor transportiert und lassen sich so individuell verarbeiten. Neben diesen Messekernthemen präsentiert B&R die Visualisierungssoftware mappView. Sie ermöglicht Maschinen- und Anlagenbauern, eine webbasierte Visualisierung ohne Kenntnisse der zugrundeliegenden Web-Technologien selbst zu erstellen.


Save the Bees with Big Data and IoT

BeeAnd.me ist eine Art „Babyphone“ für Bienenstöcke
BeeAnd.me ist eine Art „Babyphone“ für Bienenstöcke. Bild: microtronics

07.03.2017

Das Startup BeeAnd.me stattet Bienenstöcke mit IoT-Technologie aus, um Imker mit Echtzeitinformationen zu versorgen und Bienensterben zu verhindern. Unterstützt wird das Tech-Startup vom österreichischen Business Accelerator acccoi partners. Als Technologielieferanten setzt BeeAnd.me dabei auf die Gesamtlösung von Microtronics bestehend aus Hardware, Software und Service.

BeeAnd.me ist eine Art „Babyphone“ für Bienenstöcke, dessen Smart Monitoring Sensor-System mit Warnfunktionen und maßgeschneiderten Wartungsplänen den Imker bei der optimalen Vorsorge für seine Bienenvölker rund um die Uhr unterstützt. Mit der speziell dafür entworfenen und leicht zu installierenden BeeAnd.me Stockwaage wird beispielsweise auf Basis von Geräuschmustern der Gesundheitszustand der Bienen ermittelt und Präzisionsimkerei ermöglicht – ohne dabei die Bienen zu stören. Mittels Datensammlung und Analyse können so zukünftig mögliche Ereignisse, wie beispielsweise Bienensterben, zuverlässig vorausgesagt werden („predictive analytics“). So kann der Imker vorausschauend und vor allem rechtzeitig Maßnahmen einleiten um seine Völker zu retten. Und zusätzlich kann er alle seine Stöcke auch bequem und zeiteffizient aus der Ferne zu überwachen – rund um die Uhr.

 

Bienen als Umweltsensoren

Um 1 Kilogramm Honig herzustellen bedarf es 100.000 Ausflüge von Bienen. Der Besuch von rund 14 Millionen Blüten ist dafür notwendig. Eine einzelne Biene legt dabei im Durchschnitt eine Tagesstrecke von 85 Kilometer zurück. Mit bis zu 70.000 Arbeitsbienen pro Volk werden dabei vielfältige Umweltfaktoren von den feinfühligen Bienen wahrgenommen. Aus diesen schier unendlichen Daten im Bienenstock können spannende Informationen gewonnen und rasch verarbeitet sowie auch mit externen Daten für Vorhersagen kombiniert werden. Referenzvölker werden aufgestellt und der Imker bekommt eine Nachricht sobald die Tracht der Pflanzen in der Umgebung einsetzt. Nun kann der Imker weitere Bienenstöcke an diesem Ort aufstellen. Durch diese geografischen Anpassungen kann der Ertrag der Bienenstöcke im Laufe eines Jahres optimiert werden. Heat maps werden mit dem Big Data Ansatz erstellt und zeigen Orte an denen Gefahr für das Bienenvolk droht und Bienensterben wahrscheinlich ist. Aber auch Vorkommnisse in einem einzelnen Stock wie beispielsweise das Ausschwärmen kann mit BeeAnd.me frühzeitig erkannt werden.

 

Internet-of-Things (IoT) und Big Data für Predictive Analytics

BeeAnd.me kombiniert die Chancen von IoT und Big Data um wichtige Zustände zu erkennen und sogar mögliche Ereignisse vorhersagen zu können. Erst wenn ein zuvor festgelegtes Muster lokal erkannt wird, werden Sample-Daten übertragen. Für die Übertragung der Daten nutzt BeeAnd.me Narrow Band IoT (NB-IoT). Die Verwendung der schmalbandigen Datenübertragungstechnologie ermöglicht eine zuverlässige und kostengünstige Übertragung mit geringem Energieverbauch.

 

Let’s meet

BeeAnd.me, acccoi partners und Microtronics sind am M2M/IoT Forum CE im Wiener Rathaus (27. und 28. März). Mit dem Anmeldecode „Microtronics-480“ erhalten Sie Ihr Ticket um € 480,- (statt € 680,- exkl. 20 % MwSt.).


Unbeschwert zu Fuß mit dem „TransportBuddy“

TransportBuddy
Ein autonom fahrender persönlicher Assistent könnte Fußgänger entlasten und so den Anreiz für bewegungsaktive Mobilitätsformen erhöhen. Das abgeschlossene Forschungsprojekt „TransitBuddy“ zeigte offenen Forschungsbedarf beim Fahren im Umfeld von Menschenströmen auf. Bild © Nikolaus Korab Design © bkm design working group

03.03.2017

Forschungsprojekt macht fahrerloses Transportfahrzeug SALLY zur Mobilitätsassistentin.

Das wendige fahrerlose Transportfahrzeug SALLY unterstützt Menschen in vielen Lebensbereichen, vom Krankenhaus bis zur Werkshalle. Als Teil eines Konsortiums unter Führung des AIT Austrian Institute of Technology arbeitet der FTS-Spezialist DS AUTOMOTION in einem zweijährigen Forschungsprojekt am nächsten Schritt: Hinaus aus den Hallen, hinein in öffentliche Räume, wo die flinke SALLY als persönliches Assistenzfahrzeug Fußgänger beim Transport von Gepäck oder Einkäufen entlasten kann.

Erstmals wird dabei das Navigieren autonomer Fahrzeuge innerhalb frei fließender Menschenströme wissenschaftlich untersucht. Im Herbst 2018 sollen die Ergebnisse auf dem Tisch liegen. Auf den Straßen sind sie noch Zukunftsmusik, in Werkshallen und Krankenhäusern gibt es sie schon seit einiger Zeit: Fahrzeuge, die ihre Fracht ohne Fahrer von A nach B bringen. DS AUTOMOTION GmbH ist bereits seit 1984 auf Entwicklung und Produktion fahrerloser Transportsysteme (FTS) spezialisiert und gehört in diesem Segment zu den weltweit führenden Herstellern. Seit Herbst 2016 forscht das Linzer Unternehmen als Teil eines Konsortiums mit Unterstützung von bmvit und FFG an Technologien für autonome Fahrzeuge zur Entlastung von Personen, die ihre Besorgungen zu Fuß erledigen.Weitere Informationen finden Sie unter  

 

www.ds-automotion.com.


Virtualisierung - Digital Environment von Siemens für österreichische Papierherstellung

Copyright: Siemens AG
Copyright: Siemens AG
Papiermaschine Laakirchen Papier AG; Foto Siemens AG
Papiermaschine Laakirchen Papier AG; Foto Siemens AG
Papiermaschine Lichtmeister Laakirchen Papier AG; Foto Siemens AG
Papiermaschine Lichtmeister Laakirchen Papier AG; Foto Siemens AG

03.03.2017

Die Papierindustrie in Oberösterreich setzt, wenn es um Prozessoptimierung, Visualisierung und Digitalisierung geht, auf Lösungen von Siemens. Das Unternehmen Laakirchen Papier AG, beheimatet in Laakirchen, sowie ein weiterer Papierhersteller im oberösterreichischen Zentralraum beschreiten den Weg in die virtuelle Welt mit dem Leitsystem Simatic PCS 7 und sparen damit Kosten für Rechnerhardware bei gleichzeitig gesteigerter Ausfallsicherheit der Anlagen.

Die Laakirchen Papier AG (LPA) produziert und entwickelt am Standort Laakirchen superkalandrierte Naturpapiere (SC-Papier) für den europäischen Markt. Auf den beiden Papiermaschinen PM10 und PM11 fertigt das Unternehmen jährlich 550.000 Tonnen Papier. Zur Verbesserung ihrer Prozess- und Betriebsführung setzen beide Fabriken auf Automatisierungstechnik von Siemens – konkret auf das Leitsystem Simatic PCS 7, mit dem der Konzern die beiden Kunden aus der Fiber Industry konsequent auf dem Weg zum „Digital Enterprise“ begleitet.

Mit neuem Leitsystem auf dem Weg zur Virtual Reality
Laakirchen Papier nutzt die Siemens-Lösung seit Oktober 2016 für die Visualisierung des Energieleitsystems ihrer Prozesse in einer von LPA bereitgestellten virtuellen Umgebung. Damit spart sich das Unternehmen nicht nur Rechnerhardware, sondern kann gleichzeitig die Performance der Anlagen steigern und – wegen der redundanten Serverstruktur – deren Ausfallzeiten minimieren. Kleine Thin Clients mit 24 Zoll Flatscreens ersetzen die bis dato üblichen Einzelrechnern großen Röhrenmonitore an den Arbeitsplätzen der Produktion. Das kommt der Benutzer- und Bedienfreundlichkeit zugute. Daher wundert es nicht, dass LPA bereits die Hochrüstung eines weiteren Anlagenteils ins Auge gefasst hat.

Bei einem anderen oberösterreichischen Kunden der Papierindustrie setzt man seit 2013 auf die Vorteile des Leitsystems PCS 7, jedoch gingen zur damaligen Zeit nur die Server den Schritt in die virtuelle Welt. Nun folgten auch Stück für Stück die Clients, so dass mittlerweile das gesamte Leitsystem für die Papiermaschinen in einer virtuellen Umgebung abgebildet ist.

Eine für alles
Die Features und Vorteile der PCS 7 sind vielfältig. So können die Anlagenbetreiber mit dem Control Performance Monitoring des Leitsystems bei einem Nachlassen der Leistungsfähigkeit einzelner Regelkreise gezielt und rechtzeitig Maßnahmen zur Optimierung und Instandhaltung einleiten. Bereits in der Standard-Baustein-Bibliothek der Simatic hinterlegt ist die Advanced Process Control (APC). Mit den gehobenen Regelverfahren wie Mehrgrößenregelung und Prädiktivregler bietet die Simatic wichtige Features zur Verbesserung der Anlagen-Effizienz sowie Produktqualität und trägt zur Anlagensicherheit und dem Schutz der Umwelt bei.

Alle Informationen zu PCS 7 Security Concept finden Sie unter http://w3.siemens.com/mcms/process-control-systems/de/simatic-pcs-7/Pages/simatic-pcs- 7.aspx

Weitere Informationen finden Sie unter http://w5.siemens.com/web/at/de/industry/ia_dt/produkteloesungen/branchenloesungen/pulpandpaper/pages/pulpandpaper.aspx

 

Ansprechpartner für Journalisten:
Siemens AG Österreich
Kerstin Glatz-Krainz Tel.: +43 (0) 51707 23099
E-Mail: Karin-kerstin.glatz-krainz@siemens.com

Folgen Sie uns auf Twitter: https://twitter.com/Siemens_Austria

 

Über Siemens Österreich
Siemens Österreich zählt zu den führenden Technologieunternehmen des Landes. Insgesamt arbeiten für Siemens in Österreich rund 10.200 Menschen. Der Umsatz lag im Geschäftsjahr 2016 bei rund 3,3 Milliarden Euro. Die Geschäftstätigkeit konzentriert sich auf die Gebiete Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Dazu gehören im Wesentlichen Systeme und Dienstleistungen für die Energieerzeugung, -übertragung und -verteilung ebenso wie energieeffiziente Produkte und Lösungen für die Produktions-, Transportund Gebäudetechnik bis hin zu Technologien für hochqualitative und integrierte Gesundheitsversorgung. Automatisierungstechnologien, Software und Datenanalytik spielen in diesen Bereichen eine große Rolle. Mit seinen sechs Werken, weltweit tätigen Kompetenzzentren und regionaler Expertise in jedem Bundesland trägt Siemens Österreich nennenswert zur heimischen Wertschöpfung bei. Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug das Fremdeinkaufsvolumen bei rund 10.500 Lieferanten – etwa 6.700 davon aus Österreich – über 1 Milliarde Euro. Siemens Österreich hat nicht nur die Geschäftsverantwortung für den heimischen Markt, sondern auch für 18 weitere Länder in der Region Zentral- und Südosteuropa sowie Israel. Weitere Informationen: www.siemens.at


Neue Perspektiven mit Technik-Studium

vlnr: FH OÖ Dekan FH-Prof.Univ.Doz.Mag.Dr. Günther Hendorfer, OÖN Ressortleiter Mag. Markus Staudinger, JKU Dekan Univ.-Prof. Mag. Dr. Alois Ferscha, Sparkasse OÖ VDir. Maximilian Pointner, WKOÖ DI (FH) Stephan Kubinger, MBA, Landesrat Mag. Dr. Micha
vlnr: FH OÖ Dekan FH-Prof.Univ.Doz.Mag.Dr. Günther Hendorfer, OÖN Ressortleiter Mag. Markus Staudinger, JKU Dekan Univ.-Prof. Mag. Dr. Alois Ferscha, Sparkasse OÖ VDir. Maximilian Pointner, WKOÖ DI (FH) Stephan Kubinger, MBA, Landesrat Mag. Dr. Michael Strugl, MBA, FH OÖ GF Dr. Gerald Reisinger und Landesschulinspektor Dr. Christian KITZBERGER mit SchülerInnen im Robotik-Labor; Foto FH OÖ
AHS-SchülerInnen erhielten bei einem der vielen Workshops unter anderem spannende Einblicke in die Welt der Robotik. Foto FH OÖ
AHS-SchülerInnen erhielten bei einem der vielen Workshops unter anderem spannende Einblicke in die Welt der Robotik. Foto FH OÖ

03.03.2017

Innovation, Industrie und Internationalität – Oberösterreich steht wirtschaftlich gut da. Damit das auch in Zukunft so bleibt, will die Infomesse „Traumberuf Technik“ bereits Schülerinnen und Schüler für eine technische Ausbildung gewinnen. Mit Erfolg: Mehr als 2.700 potentielle Nachwuchs-TechnikerInnen ließen sich an drei Tagen in Wels und Hagenberg beraten.

Die „Traumberuf Technik“ wird von der Johannes Kepler Universität Linz und der FH Oberösterreich gemeinsam organisiert. Beide Bildungseinrichtungen wechseln sich als Veranstalter ab; heuer fand die Messe von 27.2. bis 1.3. am FH OÖ Campus Wels und am FH OÖ Campus Hagenberg statt.

„Der Mangel an TechnikerInnen ist eines der größten Probleme für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich: Alleine in den MINT-Berufen - Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – fehlen bereits 6.000 Fachkräfte, 2.200 davon im Bereich Universitäten und Fachhochschulen. Die Situation wird sich in den kommenden Jahren noch verschlimmern, für 2020 werden von Experten schon 12.000 fehlende MINT-Fachkräfte prognostiziert. Daher sind Initiativen wie die Infomesse ‚Traumberuf Technik‘ für die oberösterreichischen Unternehmen und den Wirtschaftsstandort insgesamt von größter Bedeutung. Wir müssen alle Möglichkeiten nutzen, um junge Menschen für eine technische Ausbildung zu begeistern. Denn das bringt den Jugendlichen viele Jobchancen und der Wirtschaft die dringend benötigten Fachkräfte“, betont Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl.

Das Interesse war enorm: 130 Klassen aus 47 AHS-Schulen reisten an, um Einblicke in die Studien- und Berufswelt der TechnikerInnen in der oberösterreichischen Wirtschaft zu gewinnen. Diese praxisbezogene Aufbereitung fand Anklang und wird auch vom Landesschulrat unterstützt: „,Traumberuf Technik‘ bietet für unsere SchülerInnen den besten Einblick in die Welt der TechnikerInnen und NaturwissenschaftlerInnen und deren Aufgaben und Tätigkeitsbereich in den erfolgreichsten OÖ. Betrieben“, lobt Landesschulinspektor Dr. Christian Kitzberger.

Praxis statt Frontalvorträge
Neben nützlichen Infos zur Ausbildung durften die jungen BesucherInnen auch selbst Hand anlegen. In Workshops konnten die SchülerInnen herausfinden, wie Computer in Zukunft bedient werden, simulieren, wie sich Krankheiten ausbreiten oder erste Einblicke in die moderne Quantenphysik gewinnen.

Geschäftsführer der FH OÖ, Dr. Gerald Reisinger, sieht die Begeisterung als wesentlichsten Faktor. „Wir wollen die SchülerInnen für ein Technikstudium begeistern. Mit ‚Traumberuf Technik‘ haben wir dafür eine tolle Plattform. Durch unsere Workshops können sie kurz in die Welt der Technik eintauchen, und wir informieren sie natürlich auch über die vielfältigen und spannenden Berufe und tollen Jobaussichten.“

„Technik begreifen und erleben - dafür steht ,Traumberuf Technik'. Wir wollen damit bei jungen Menschen Interesse, Neugier und vor allem Begeisterung wecken. Die Initiative gibt uns die einmalige Chance, rund 2.700 AHS-Schülerinnen praxisnah und anschaulich zu zeigen, wofür Technik steht und was sie alles kann“, erklärt JKU-Dekan Univ.-Prof. Mag. Dr. Alois Ferscha.

Das Interesse der Wirtschaft an gut ausgebildeten TechnikerInnen zeigt sich auch am Engagement der Sparkasse OÖ für die „Traumberuf Technik“: „Durch die Unterstützung der Initiative ,Traumberuf Technik‘ wollen wir Jugendliche bestärken, ein offenes Auge für technische Berufsausbildungen zu haben. Als führendes Wirtschaftsbundesland braucht Oberösterreich ForscherInnen und EntwicklerInnen, die bestens ausgebildet in die Welt der Technik eintauchen und Innovationen vorantreiben. Nur so können wir uns auf Dauer als bedeutendes Exportbundesland behaupten. Einen hohen Stellenwert hat die Informationstechnologie bei der Sparkasse. Bestes Beispiel dafür ist GEORGE, das als modernstes Onlinebanking die standardisierten Bankgeschäfte schneller und einfacher macht", meint Vorstandsdirektor Maximilian Pointner.

Das Info-Event „Traumberuf Technik“ findet heuer bereits zum 11. Mal in Oberösterreich statt. Die Idee dazu entwickelte die Wirtschaftskammer OÖ, Sparte Industrie, die auch bis voriges Jahr die Organisation dazu innehatte. „Eine technische Ausbildung auf Basis einer AHS-Matura ist eine ideale Kombination“, erklärt Spartenobmann KommR DI Günter Rübig, warum auch die WK OÖ weiterhin ein wichtiger Partner für Traumberuf Technik bleiben wird.

Mehr Infos: traumberuftechnik.at

 

Rückfragekontakt:
Mag.a Susanne Halmerbauer, MBA, FH OÖ, 0664 80484 11610, susanne.halmerbauer@fh-ooe.at


Neue Wärmebildkameras von RS Components

Wärmebildkamera
Wärmebildkameras von RS Components bieten erstklassige Leistung. Bild: RS Components

02.03.2017

RS Components (RS), die Handelsmarke der Electrocomponents plc (LSE:ECM), der globale Distributor für Ingenieure und Techniker, hat eine neue Baureihe von testo-Wärmebildkameras ins Sortiment aufgenommen. Neben der Best-in-Class-Bildqualität für thermische Bildkameras in ihrem Preissegement bieten die Geräte eine noch weiter verbesserte Genauigkeit und Benutzerfreundlichkeit.

Jede Testo Wärmebildkamera ist ergonomisch gestaltet und bei der Konzeption standen Komfort, Praktikabilität und Benutzerfreundlichkeit im Vordergrund. Entwickelt für optimale Flexibilität und mit einer Vielzahl von nützlichen und innovativen Features sind die Kameras ideal für Anlagenmanager, Instandhaltungsingenieure und Elektroinstallateure geeignet. Die vier neuen Modelle der Serie (testo 865, 868, 871 und 872) bieten eine Reihe von On-Device-Auflösungen (bis zu 320 x 240 Pixel im Falle der 872). Mit Hilfe der standardmäßig verfügbaren Testo SuperResolution Technologie kann die Auflösung auf bis zu 640 x 480 Pixel erhöht werden. Dies führt dazu, dass nach Aussagen von testo keine vergleichbare Wärmebildkamera eine bessere Bildqualität bieten kann.


SecuReveal® onlinebasiertes Hinweisgebersystem aus Österreich

SecuReveal® onlinebasiertes Hinweisgebersystem aus Österreich
© von Glenn Carstens-Peters /unsplash.com, Abdruck honorarfrei Quelle: https://unsplash.com/photos/npxXWgQ33ZQ

28.02.2017

SecuReveal® ermöglicht Mitarbeitern rund um die Uhr und weltweit, Hinweise auf Missstände und Verstöße gegen Compliance-Richtlinien anonym und online dem jeweiligen Unternehmen intern zu melden. Der Vorteil für das Unternehmen ist neben der übersichtlichen Bearbeitungsmaske, auch das gesteigerte Stakeholder Commitment und die Möglichkeit die vorliegenden Themen intern zu prüfen, noch bevor die Öffentlichkeit davon erfährt und entsprechend reagieren zu können. Der Hinweisgeber kann sich seinem Arbeitgeber loyal zeigen und hat keinerlei negative Folgen zu befürchten, da seine Meldung absolut anonym bleibt.

Sicherheitskompetenz aus Hagenberg Innerhalb der RISC Software GmbH wurde bei der Entwicklung von SecuReveal® von Anfang an ein hohes Augenmerk auf den Aspekt der IT-Sicherheit gelegt. So erfolgt beispielsweise die Kommunikation zwischen Hinweisgebern und dem Unternehmen bzw. der Compliance Abteilung durchgehend verschlüsselt und auch die im System erfassten Mitteilungen werden verschlüsselt abgelegt. Ein ausgeklügeltes Sicherheitskonzept gewährleistet, dass nur befugte Personen Zugriff auf die jeweilige Mitteilung haben. Sogar für Entwickler und Betreiber von SecuReveal® ist der Zugriff auf das System ausgeschlossen.

 

Preisgekrönt und wirkungsvoll

Seit Juni 2016 setzt die Andritz Gruppe mit Hauptsitz in Graz, einer der weltweit führenden Technologiekonzerne mit mehr als 24.000 Mitarbeitern, an über 250 Standorten und einem Umsatz von ca. 6 Mrd. Euro, auf die die Whistleblowing-Software SecuReveal®. Weiters wurde SecuReveal® mit dem internationalen PMN Management Award ausgezeichnet.

 

Eine Erfolgsgeschichte österreichischer Zusammenarbeit

SecuReveal wurde in sorgfältiger Zusammenarbeit der Unternehmen Responsible Business Solutions, ein Tochterunternehmen Österreichs größter Anwaltssozietät Wolf Theiss, der redPuls IT & Security Solutions GmbH und der RISC Software GmbH als Technologiepartner entwickelt. Jeder Partner brachte dabei seine weitreichende und langjährige Expertise ein, um gemeinsam ein größeres Ganzes zu gestalten und zu betreiben.

 

Technologiepartner

Das Ziel der RBS Responsible Business Solutions GmbH (RBS) ist es Unternehmen umfassend bei der Gestaltung eines aktiven Compliance Management Systems zu unterstützen. Mit der modernen, kosteneffizienten Software-Lösung SecuReveal® bietet die RBS ein schlankes und innovatives Hinweisgebersystem, das die Meldung von Verstößen gegen unternehmenseigene Compliance Codes ermöglicht. Als Tochterunternehmen der WOLF THEISS Rechtsanwälte kann die RBS auf ein großes, internationales Netzwerk aus Rechtsexperten zurückgreifen, das ihre Kunden bei allen rechtlichen Fragen rund um das Thema Compliance unterstützt. Mehr Informationen unter www.secureveal.com oder www.wolftheiss.com.

 

Die redPuls IT & Security Solutions GmbH findet die richtigen Lösungen für die Sicherheit sensibler Daten. Das Unternehmen verfügt über das Know-how für die speziellen Herausforderungen bei der Übertragung von Telekommunikations-, Datenverarbeitungs- und Videosystemen. Nähere Informationen finden Sie auf der Website unter: www.redPuls.com Die RISC Software GmbH (RISC) ist ein international anerkanntes IT-Dienstleistungsunternehmen, mit Sitz in Hagenberg/Österreich, und ist spezialisiert auf die Entwicklung individueller Softwarelösungen. Dabei werden die Kernkompetenzen von RISC, Mathematik und Informatik, kombiniert, um anspruchsvolle und nachhaltige Softwarelösungen zu entwickeln. Nähere Informationen finden Sie auf der Website unter www.risc-software.at.


Flexible Panel-Technologie ermöglicht einfache Wartung

Die Automation Panels 1000 stellen durch die modulare Plattform eine einzigartige, voll flexible Produktpalette dar.
Die Automation Panels 1000 stellen durch die modulare Plattform eine einzigartige, voll flexible Produktpalette dar. Bild: B&R

16.02.2017

B&R erweitert seine Automation Panels um eine neue Serie mit Widescreen-Varianten von 7‘‘ WVGA bis 24‘‘ Full HD. Die Automation Panels 1000 können einfach und flexibel montiert werden. Sie sind schlank im Design und mit Single- oder Multitouch erhältlich. Bei Anbau einer PC-Einheit werden die Automation Panels zum vollwertigen Panel PC mit skalierbarer Rechenleistung.

Flexibel über alle Baureihen Die zentrale Komponente besteht aus dem Panel selbst, das in Widescreen-Varianten von 7‘‘ WVGA bis 24‘‘ Full HD erhältlich ist. Durch den modularen SDL/DVI Receiver wird es zu einem reinen Bedienterminal. Wird die digitale Signalübertragungstechnologie SDL3 verwendet, können sogar bis zu 100 Meter zwischen Bedienterminal und Industrie-PC liegen. Zur Verkabelung werden herkömmliche Ethernet-Kabel verwendet. Panel PCs stehen in skalierbarer Ausführung von Intel Atom bis Core i7 zur Verfügung.

 

Einfache Wartung

Der modulare Aufbau von Panel, SDL/SDL3-Anschaltung und PC-Einheit reduziert den Wartungsaufwand deutlich. Bei einem Upgrade muss nicht der gesamte Panel PC getauscht werden. B&R hat dazu mit einem einheitlichen Interface eine flexible Systemplattform für zukünftige PC-Architekturen geschaffen. Durch die Trennung von Panel und PC kann bei Weiterentwicklung der PC-Technologie die Displayeinheit beibehalten werden.


Datacenter schnell und einfach – von Edge bis Hyperscale Computing

Ansicht auf ein Rechenzentrum
„Die Digitalisierung aller Bereiche in Wirtschaft, Industrie und Handel erfordert heute eine schnelle und angemessene Bereitstellung von IT-Lösungen durch Rechenzentren, die sich einfach und wirtschaftlich beschaffen sowie effizient und sicher betreiben lassen.“, erklärt Andreas Keiger, Geschäftsbereichsleiter Vertrieb Europa bei Rittal. Bild: Rittal

16.02.2017

Unter dem Motto „Discover it.“ präsentiert sich Rittal erstmals in Halle 4 auf der CeBIT 2017 als Enabler für innovative IT-Lösungen – von Edge bis Hyperscale Computing. Auf der weltgrößten IT-Fachmesse erfahren Besucher, wie Unternehmen – schnell und einfach – energieeffiziente und sichere Rechenzentren realisieren können. Das Spektrum reicht vom Rechenzentrums-Standort, der IT-Infrastruktur über das private Cloud-Rechenzentrum bis hin zu Service-Modellen. ITaaS (IT as a Service) und DCaaS (Datacenter as a Service) helfen Unternehmen aller Größe beim Aufbau neuer IT-Systeme, beispielsweise für Industrie 4.0-Projekte.

Unternehmen stehen angesichts der digitalen Transformation – Stichwort Internet of Things, Industrie 4.0, Big Data etc. – vor der Herausforderung, komplexe Aufgaben zuverlässig zu bewältigen. IT-Verantwortliche sehen sich mit der Frage konfrontiert, ob sie ein eigenes Datacenter selbst betreiben oder als Dienstleistung in Anspruch nehmen wollen.

 

„Die Digitalisierung aller Bereiche in Wirtschaft, Industrie und Handel erfordert heute eine schnelle und angemessene Bereitstellung von IT-Lösungen durch Rechenzentren, die sich einfach und wirtschaftlich beschaffen sowie effizient und sicher betreiben lassen“, erklärt Andreas Keiger, Geschäftsbereichsleiter Vertrieb Europa bei Rittal. Und fügt hinzu: „Unsere Antwort darauf ist ein einzigartiges Lösungspaket für alle Szenarien, das wir gemeinsam mit unseren Partnern iNNOVO Cloud und Lefdal entwickelt haben und erstmalig in Halle 4 mit einem neuen Messeauftritt auf der CeBIT 2017 vorstellen.“


Prinz Alexander von Sachsen bei Fill Maschinenbau

Prinz Alexander von Sachsen bei Fill Maschinenbau
Von links: Landesrat a.D. KR Josef Fill, Prinzessin Gisela von Sachsen Herzogin zu Sachsen, Prinz Alexander von Sachsen, Ernst Stadler (Leiter Technik bei Fill) und Johannes Zweimüller-Aichinger (Geschäftsstellenleiter Fill Mexiko) Foto: Fill Maschinenbau (frei)

16.02.2017

Hoher Besuch bei Fill Maschinenbau in Gurten: Prinz Alexander von Sachsen, das Oberhaupt der Wettiner kooperiert mit der Fill Niederlassung in Mexiko.

Am Freitag, dem 10. Februar 2017, besuchte Prinz Alexander von Sachsen in Begleitung seiner Gattin Gisela, Prinzessin von Sachsen Herzogin zu Sachsen, das Maschinenbauunternehmen Fill in Gurten. Anlass für den Besuch war eine zukünftige Zusammenarbeit von Prinz Alexander mit der Fill Niederlassung in Mexiko.

 

Logistikunternehmen in Mexiko

Prinz Alexander leitet eine deutsch-mexikanische Zollagentur, die als eines der führenden Unternehmen beim grenzüberschreitenden Warenverkehr im Bereich der Speziallogistik in Mexiko gilt. Darüber hinaus ist Prinz Alexander in der Gesellschaft des Landes bestens vernetzt. Durch die Zusammenarbeit eröffnen sich für Fill neue Möglichkeiten und Kontakte zur mexikanischen Industrie und Wirtschaft.

Weitere Informationen unter: www.fill.co.at


FH OÖ-Absolventen im Finale bei großem US-Medien-Event

Die kreativen Köpfe hinter myAlfred
Die kreativen Köpfe hinter myAlfred – von links: Simon Kapl (25) aus Bad Leonfelden, Gregor Pichler (26) aus Oberneukirchen, Philipp Baldauf (25) aus Freistadt und Philipp Jahoda (26) aus Bad Leonfelden. Bild:myAlfred

16.02.2017

Beim diesjährigen “SXSW Release It” Event in Austin, Texas haben sich vier Absolventen des Masterstudiengangs Mobile Computing der FH OÖ Campus Hagenberg gegen zahlreiche Bewerber durchgesetzt und sind mit ihrer App myAlfred unter den letzten zehn Finalisten.

Das South by Southwest (SXSW) vereint Veranstaltungen bzw. Festivals aus den Bereichen Interactive, Film und Musik. Mit mehr als 230.000 Besuchern aus mehr als 50 Ländern zählt es zu einer der bedeutendsten Events in diesen Bereichen. Prominente Schauspieler oder Musiker präsentieren die neuesten Trends und berühmte Persönlichkeiten, unter anderem Barack Obama oder Edward Snowden, hielten bereits Keynotes. Innovative Start-ups – wie auch jenes der Hagenberger Absolventen – nutzen das SXSW ebenfalls, um ihre Produkte vorzustellen.

 

Großer Bühne für Idee aus Hagenberg

Die Oberösterreicher Philipp Baldauf, Gregor Pichler, Philipp Jahoda und Simon Kapl treten mit ihrem Start-up myAlfred in die Fußstapfen einiger großer Techfirmen, wie Foursquare oder Twitter. Diese weltbekannten Unternehmen nutzten die SXSW Bühne, um ihre Produkte erstmals dem internationalen Publikum zu präsentieren. Am 10. März 2017 werden die vier FH-Absolventen ihre Innovation vor internationalen Medien und Investoren vorstellen. Die Idee zu myAlfred entstand bereits während ihres Mobile Computing Masterstudiums, später ergab sich das große Ganze aus den jeweiligen Masterarbeiten der vier Gründer. “Die Fachhochschule in Hagenberg bringt immer wieder Start-ups auf Weltniveau hervor und zeigt, dass die Ausbildung ein Türöffner für erfolgreiche Unternehmen ist”, so Christoph Schaffer, Leiter des Studiengangs Mobile Computing.

 

Die App für Work-Life Balance

myAlfred sorgt für die optimale Work-Life Balance und hilft, Zeit für wirklich wichtige Dinge im Leben zu finden. Egal ob ein Ausflug mit der Familie oder ein Treffen mit Freunden, mittels künstlicher Intelligenz findet die App den perfekten Tag für alle Teilnehmer. “Es können unter anderem personalisierte Trainingspläne mit Hilfe von myAlfred geplant werden”, erklärt Philipp Baldauf. “Es werden dabei sowohl der aktuelle Trainingsfortschritt als auch externe Faktoren, wie das Wetter mit einbezogen,” sagt Baldauf über eine der vielen Stärken der App. Auch eher mühsame Terminvereinbarungen werden übernommen, wie zum Beispiel der Überprüfungstermin für die Plakette beim Auto. Diese Überprüfung steht zuerst nach drei Jahren, dann nach zwei und danach jährlich an. Ebenso ist es kein Problem, sich einen monatlichen Friseurtermin von Alfred automatisch planen zu lassen.

 

Ab März im AppStore

Die App ist ab 14. März für iOS verfügbar. Eine Android Version wird folgen. Mehr Informationen zu myAlfred gibt es unter www.myalfred.io


Schwebendes Transportieren und Bewegen mit Supraleitung

Beim SupraShaker schwebt eine Platte über einem Kryostaten mit Supraleitern.
Beim SupraShaker schwebt eine Platte über einem Kryostaten mit Supraleitern. Ein Elektromotor mit Exzenter versetzt sie in eine Rüttelbewegung. Bild: Festo

13.02.2017

Festo zeigt auf der Hannover Messe 2017 drei neue Konzepte für den industriellen Einsatz von Supraleiter-Technologie: Beim SupraDrive werden durch Supraleitung schwebende Schlitten hochdynamisch bewegt; mit dem SupraShaker wird ein schwebendes Rüttelsystem mit Neigemöglichkeit realisiert. Zudem wird beim SupraLoop gezeigt, wie sich die Supraleiter-Technologie einfach mit anderen Transportsystemen kombinieren lässt. In allen Exponaten kommen die einzigartigen Eigenschaften der Supraleitung zum Tragen, die ein berührungsloses Bewegen energiearm und effektiv ermöglichen.

Supraleiter sind Materialien, die unterhalb einer bestimmten Temperatur das Feld eines Permanentmagneten in einem definierten Abstand speichern können. Mit diesem Effekt lassen sich Objekte berührungslos lagern und bewegen. Der Schwebespalt bleibt dabei selbst durch Wände hindurch stabil. Dank ihrer Rückstellkräfte nehmen die supraleitenden Magnetlagerkomponenten ihre gespeicherte Position sogar dann wieder selbstständig ein, wenn eine davon temporär entfernt wurde – ganz ohne externe Regelungstechnik.

 

Berührungslose Lagerung oder Handhabung

Ihre besonderen Eigenschaften eröffnen Supraleitern überall dort große Potenziale, wo eine berührungslose Lagerung oder Handhabung gefragt ist. Automatisierung kann damit auch in Bereiche vordringen, die bislang als nicht oder nur sehr schwer automatisierbar galten. Festo hat basierend auf dieser Technologie mittlerweile 15 unterschiedliche Konzepte für vier Kernthemen der Automatisierung entwickelt: Für das Transportieren in allen Raumlagen, das Übergeben von schwebenden Objekten, das Handhaben bei räumlicher Trennung und dafür, schwebende Objekte zu wechseln und in Bewegung zu versetzen. Der Automatisierungsspezialist arbeitet zudem bereits gemeinsam mit Kunden daran, interessante Pilotprojekte auf den Weg zu bringen. Drei neue Anwendungsmöglichkeiten von SupraMotion werden auf der Hannover Messe 2017 präsentiert.


Der optimale Motor für jede Anwendung

Durch zwei neue Baugrößen deckt die Motorenbaureihe 8LS ein noch breiteres und feiner abgestuftes Leistungsspektrum ab
Durch zwei neue Baugrößen deckt die Motorenbaureihe 8LS ein noch breiteres und feiner abgestuftes Leistungsspektrum ab Bild: B&R

10.02.2017

B&R ergänzt seine Servomotor-Baureihe 8LS um zwei weitere Größen. Die Baugröße A bietet bei einem Flanschmaß von 70 mm ein extrem hohes Drehmoment auf kleinstem Bauraum und die Baugröße 9 rundet das Leistungs-Spektrum der Baureihe mit bis zu 75 kW nach oben hin ab. Damit können Maschinen- und Anlagenbauer die Motoren noch besser auf ihre Anforderungen anpassen.

Mehr Leistung bei spezifischen Anwendungen

Die kompakten Motoren der Größe A kommen zum Einsatz, wenn eine hohe Drehmomentdichte bei beengten Einbauverhältnissen benötigt wird. Der voll verschlossene Stator ermöglicht einen hohen Wirkungsgrad und ein hohes Dauermoment. Die Motoren der Baureihe 9 mit einem maximalen Drehmoment von bis zu 1.000 Nm erschließen zahlreiche neue Anwendungen mit hohen Anforderungen an Dynamik und Leistung. Die Motoren sind mit allen Typen aus dem B&R-Getriebebaukasten kombinierbar und als fertige Motor-Getriebe-Kombination lieferbar.

 

Safety inklusive

Alle Motoren der Baureihe 8LS werden wahlweise mit digitalen Encodern mit skalierbaren Sicherheitsfunktionen angeboten. Bis zur Baugröße 7 steht zudem die robuste B&R-Einkabellösung zur Verfügung, bei der Motor- und Geberkabel kombiniert werden. Der Verkabelungsaufwand reduziert sich auf ein Minimum und verringert die Montagekosten erheblich.


Siemens hilft Land Rover BAR bei Vorbereitungen zum America’s Cup

Siemens hilft Land Rover BAR bei Vorbereitungen zum America’s Cup
Siemens hilft Land Rover BAR bei Vorbereitungen zum America’s Cup. BIld: Siemens/Landrover

10.02.2017

Technologie von Siemens PLM Software hilft britischem Team von Land Rover BAR dabei, „den Cup nach Hause zu holen“. Integrierte virtuelle Umgebung ermöglicht Durchgängigkeit von Konstruktion bis Fertigung und höhere Qualität.

Seit rund drei Jahren unterstützt der Bereich Product Lifecycle Management (PLM) von Siemens Land Rover BAR dabei, den America’s Cup Class (ACC)-Katamaran für das britische Team zu konstruieren, auszuwerten, zu verifizieren und herzustellen – das alles rechtzeitig und im Rahmen des Budgets. In mehr als 85.000 Arbeitsstunden für Konstruktion und Fertigung entstand ein 15 Meter langes Boot, in dem 190 Sensoren und vier Videokameras mit 1.200 Metern elektrischer und elektronischer Leitungen verbunden sind. Durch die Zusammenarbeit mit Siemens war das Team in der Lage, den ehrgeizigen Zeitplan einzuhalten. Dafür kam eine integrierte Softwareumgebung für Product Lifecycle Development zum Einsatz, in der verschiedene Disziplinen nahtlos zusammenarbeiten konnten. Das Ergebnis ist ein Schiff, das den America’s Cup dorthin zurückbringen soll, wo 1851 alles begann. Es wurde auf der Insel Bermuda im Rahmen einer feierlichen Zeremonie auf den Namen „Rita“ getauft.

 

„Während des Konstruktions- und Bauprozesses konnten wir dank der Softwaretechnologie von Siemens unsere konstruktiven Lösungen simulieren, analysieren und testen“, sagt Andy Claughton, Chief Technology Officer bei Land Rover BAR. „Mit dieser Software konnten wir Zeit sparen und werden bis zum Wettbewerb noch weitere Verbesserungen vornehmen. Wir hoffen, dass wir den Cup zum ersten Mal in der Geschichte des Rennens nach Großbritannien holen können.“


Boost-Schaltregler mit niedrigem Standby-Verbrauch

Schaltregler-Modul zur Versorgung von batteriebetriebenen 3.3V IoT
Schaltregler-Modul zur Versorgung von batteriebetriebenen 3.3V IoT. RECOM

10.02.2017

RECOMs neue Boost-Schaltregler der R-78S Serie wurden speziell für batterie-betriebene IoT Anwendungen konzipiert. Durch ihren hohen Wirkungsgrad und niedrigen Stand-by Verlusten verlängern sie nicht nur die Lebensdauer von Batterien, sondern holen auch den letzten Rest aus selbigen raus, während die Applikation bis zuletzt stabil versorgt wird.

Während sich die Buck-Schaltregler der R-78 Serie bereits großer Beliebtheit erfreuen, so ist es nun mit dem R-78S erstmals möglich, auch aus niedrigen Eingangsspannungsbereichen von 0.65VDC – 3.15VDC eine stabile 3.3V Versorgung mit einem einfachen Modul zu ermöglichen. Mit dem Modul können Anwendungen wie Mikroprozessoren, WLAN/bluetooth Module oder IoT Systeme nun mit nur einer 1.5V Batterie- oder Akkuzelle versorgt werden, welche im Gegensatz zu einer herkömmlichen Knopfzelle eine wesentlich längere Batterielebensdauer bieten. Der Wirkungsgrad der R-78S Serie liegt nicht nur bei Volllast bei 93%, sondern bleibt selbst bei geringen Lasten von beispielsweise 40% noch über 90%. In Standby-Betrieb verbraucht das Modul nur 160µA und bei Abschaltung mittels Control Pin nur noch 7µA. Die Wandler sind dauerhaft gegen Kurzschlussschutz und Übertemperatur geschützt, verfügen über einen Control Pin und können ohne Mindestlast betrieben werden. Sie können in einem weiten Temperaturbereich von -40°C bis +100°C eingesetzt werden. Sie sind EN62368-1 zertifiziert und wie bei RECOM üblich, gilt für diese Module die 3-jährige Herstellergarantie. Muster sind ab sofort bei allen autorisierten Distributoren erhältlich. Ausführliche Informationen und Datenblätter gibt es unter www.recom-power.com


Die Roboter kommen

Die Roboter kommen
Die Roboter kommen Bild: Festo Didactic

10.02.2017

Ob stationär oder mobil - Roboter sind aus vielen Bereichen des Produktionsalltags nicht mehr wegzudenken. Gerade im Hinblick auf Industrie 4.0 kommt der Aus- und Weiterbildung in der Robotik daher eine besondere Bedeutung zu. Darum bringt Festo Didactic jetzt innovative Lern- und Übungsroboter nach Wien.

Mit dabei sind unter anderem der Robotino, die MPS Roboterstation, Labvolt Series sowie SC Roboterlösungen und Ciros SW. Das darf man keinesfalls versäumen! Der Titel des Worksshops, der am 3. März 2017 von 9 bis 14 Uhr bei Festo (Linzer Straße 227, 1140 Wien) stattfindet, lautet: "Robotics - einsetzen und verstehen". Für interessierte Ausbilder und Ausbildungsverantworliche ist die Teilnahme kostenfrei. First come, first serve - gleich mit einem kurzen Email an didactic.at@festo.com einen Platz reservieren.


Siemens erzielt Durchbruch mit Gasturbinenschaufeln aus dem 3D-Drucker

Gasturbinenschaufeln aus dem 3D-Drucker; Foto Siemens AG Österreich
Gasturbinenschaufeln aus dem 3D-Drucker; Foto Siemens AG Österreich
3D-Druck Turbinenschaufel; Foto Siemens AG Österreich
3D-Druck Turbinenschaufel; Foto Siemens AG Österreich
3D-Druck Turbinenschaufel; Foto Siemens AG Österreich
3D-Druck Turbinenschaufel; Foto Siemens AG Österreich
3D-Druck Turbinenschaufel; Foto Siemens AG Österreich
3D-Druck Turbinenschaufel; Foto Siemens AG Österreich

07.02.2017

• Erste erfolgreiche Volllasttests für additiv gefertigte Gasturbinenschaufeln

• Additive Manufacturing ist wichtige Säule für die Digitalisierung der Fertigung

Siemens hat einen Durchbruch im 3D-Druck von Gasturbinenschaufeln erzielt. Erstmals konnten vollständig mit Additive Manufacturing (AM) gefertigte Gasturbinenschaufeln unter Volllast in einer Gasturbine erfolgreich getestet werden. Das Unternehmen überprüfte dabei mehrere mit AM hergestellte Turbinenschaufeln mit konventionellem Schaufeldesign. Die Bauteile wurden dabei 13.000 Umdrehungen in der Minute und Temperaturen von über 1.250 Grad Celsius ausgesetzt. Zusätzlich testete Siemens ein mit AM-Technologie gefertigtes neues Schaufeldesign mit einer komplett überarbeiteten und verbesserten internen Kühlungsgeometrie. Die verwendeten Schaufeln wurden bei Materials Solutions, dem erst kürzlich erworbenen Unternehmen in Worcester, Großbritannien, gefertigt. Materials Solutions ist spezialisiert auf die Fertigung von hochleistungsfähigen Bauteilen für Hochtemperaturanwendungen bei Turbomaschinen bei denen Genauigkeit, Oberflächenbeschaffenheit und höchste Materialqualität für die Leistungsfähigkeit der Komponenten entscheidend ist. Die Untersuchungen wurden im Siemens-Testcenter für industrielle Gasturbinen in Lincoln, Großbritannien, durchgeführt.

„Dies ist ein bahnbrechender Erfolg für den Einsatz von Additive Manufacturing im Bereich der Stromerzeugung, einem der anspruchsvollsten Anwendungsfelder für diese Technologie“, sagte Willi Meixner, CEO der Siemens Power and Gas Division. „Additive Manufacturing ist eine wichtige Säule in unserer Digitalisierungsstrategie. Die erfolgreichen Tests sind das Ergebnis eines engagierten internationalen Projektteams, bestehend aus Siemens-Ingenieuren aus Finspang, Lincoln, und Berlin sowie den Experten von Materials Solutions. Zusammen entwickelten sie in nur 18 Monaten die komplette Prozesskette vom Komponentendesign und der Materialentwicklung für AM bis hin zu neuen Methoden der Qualitätskontrolle sowie der Simulation der Lebensdauer von Komponenten. Mit unserem gemeinsamen Know-how im 3D-Druck werden wir weiterhin die technologische Entwicklung und Anwendung in diesem Feld vorantreiben“, so Meixner.

Die Turbinenschaufeln wurden in einer industriellen Gasturbine des Typs SGT-400 mit einer Leistung von 13 Megawatt (MW) installiert. Die gedruckten Turbinenschaufeln werden aus einer pulverförmigen, hochtemperaturbeständigen Superlegierung mit polykristallinem Nickel hergestellt. Die Schaufeln widerstehen so dem hohen Druck sowie den enormen Temperaturen und Fliehkräften, die beim Turbinenbetrieb entstehen. Bei Volllast dreht sich jede der Schaufeln mit einer Geschwindigkeit von über 1.600 km/h und trägt dabei die Last von 11 Tonnen, was dem Gewicht eines vollbeladenen Londoner Doppeldeckerbusses entspricht. Außerdem sind die Schaufeln von 1.250 Grad Celsius heißem Gas umgeben und werden mit über 400 Grad Celsius heißer Luft „gekühlt“. Das in Lincoln getestete neue Schaufeldesign bietet verbesserte Kühleigenschaften. Damit kann die Effizienz der Siemens-Gasturbinen weiter gesteigert werden.

Beim Additive Manufacturing werden Teile Lage für Lage aus einem schichtförmig aufgebauten CAD-Modell erstellt. Die AM-Technologie, die auch als 3D-Druck bekannt ist, bietet vor allem Vorteile bei der schnellen Fertigung von Prototypen, dem Rapid Prototyping. „Die spannende AM-Technologie verändert die Art und Weise wie wir produzieren. Wir können damit Prototypen bis zu 90 Prozent schneller entwickeln“, sagte Meixner. „Siemens ist Vorreiter im Bereich Additive Manufacturing. Wir beschleunigen die Entwicklung neuer Gasturbinen mit höherem Wirkungsgrad und gesteigerter Verfügbarkeit und können unseren Kunden diese Verbesserungen damit schneller liefern. Die neue Flexibilität in der Fertigung erlaubt es uns, näher an den Anforderungen der Kunden zu entwickeln und wir können einzelne Ersatzteile bei Bedarf (on demand) liefern.“

Siemens kann mit seinem umfassenden Wissen in den wesentlichen Bereichen wie der Werkstoffkunde, der Automatisierung, dem Fertigungsprozess und der Verfahrenstechnik die Zukunft im 3D-Druck gestalten. Der erfolgreiche Test des fortschrittlichen Schaufeldesigns ist ein weiterer Schritt auf dem Weg, um das volle Potenzial von AM auszuschöpfen. Siemens entwickelt neuartige, nur mit Hilfe von AM realisierbare Gasturbinendesigns und baut gleichzeitig die Serienfertigung von gedruckten Turbinenteilen weiter aus. Mit einer Erfahrung von über 100 Jahren im Energiebereich entwickelt Siemens mit den neuen Designmöglichkeiten spezifische Lösungen für seine Kunden.

Siemens verwendet die AM-Technologie in erheblichem Umfang zur schnellen Erstellung von Prototypen und hat bereits serienreife Lösungen für Komponenten im Verdichter- und Verbrennungssystem von Gasturbinen eingeführt. Im Februar letzten Jahres eröffnete Siemens eine neue Fertigung für 3D-Druck-Komponenten in Finspang, Schweden. Seit Juli 2016 ist die erste mit 3D-Druck hergestellte Komponente für eine große Siemens-Gasturbine erfolgreich im kommerziellen Betrieb.

Weiteres Pressematerial und Videos zum Thema Additive Manufacturing unter www.siemens.com/presse/3D-Druck

 

Ansprechpartner für Journalisten:
Siemens AG Österreich
Gerald Kastner Tel.: +43 (0) 51707 24037
E-Mail: gerald.kastner@siemens.com

Foto kann unter Nennung des Copyrights honorarfrei verwendet werden.

Folgen Sie uns auf Twitter: https://twitter.com/Siemens_Austria

 

Über Siemens Österreich:
Siemens Österreich zählt zu den führenden Technologieunternehmen des Landes. Insgesamt arbeiten für Siemens in Österreich rund 10.200 Menschen. Der Umsatz lag im Geschäftsjahr 2016 bei rund 3,3 Milliarden Euro. Die Geschäftstätigkeit konzentriert sich auf die Gebiete Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Dazu gehören im Wesentlichen Systeme und Dienstleistungen für die Energieerzeugung, -übertragung und -verteilung ebenso wie energieeffiziente Produkte und Lösungen für die Produktions-, Transport- und Gebäudetechnik bis hin zu Technologien für hochqualitative und integrierte Gesundheitsversorgung. Automatisierungstechnologien, Software und Datenanalytik spielen in diesen Bereichen eine große Rolle. Mit seinen sechs Werken, weltweit tätigen Kompetenzzentren und regionaler Expertise in jedem Bundesland trägt Siemens Österreich nennenswert zur heimischen Wertschöpfung bei. Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug das Fremdeinkaufsvolumen bei rund 10.500 Lieferanten – etwa 6.700 davon aus Österreich – über 1 Milliarde Euro. Siemens Österreich hat nicht nur die Geschäftsverantwortung für den heimischen Markt, sondern auch für 18 weitere Länder in der Region Zentral- und Südosteuropa sowie Israel. Weitere Informationen: www.siemens.at


FH-Förderverein Wels prämiert Masterarbeiten, ForschungsassistentInnen und Studentenprojekte

v.li.n.re. Dekan FH-Prof. Günther Hendorfer, Ronald Holzleitner, WK OÖ-Vizepräsident Clemens Malina-Altzinger, David Hrubicek, Jürgen Gruber, David Engelmann, LH-Stv. Thomas Stelzer, Sparkasse OÖ-Generaldirektor Michael Rockenschaub, FH-Förderverein
v.li.n.re. Dekan FH-Prof. Günther Hendorfer, Ronald Holzleitner, WK OÖ-Vizepräsident Clemens Malina-Altzinger, David Hrubicek, Jürgen Gruber, David Engelmann, LH-Stv. Thomas Stelzer, Sparkasse OÖ-Generaldirektor Michael Rockenschaub, FH-Förderverein-Obmann Günter Rübig, Bürgermeister Andreas Rabl, Michael Thor; Bildquelle: Land OÖ/Grilnberger
12 Welser FH-AbsolventInnen, ein Forschungsassistent und ein Bachelor-Studentenprojekt wurden vom FH-Förderverein Wels mit dem INNOVATIONaward FH Wels ausgezeichnet; Bildquelle: Land OÖ/Grilnberger
12 Welser FH-AbsolventInnen, ein Forschungsassistent und ein Bachelor-Studentenprojekt wurden vom FH-Förderverein Wels mit dem INNOVATIONaward FH Wels ausgezeichnet; Bildquelle: Land OÖ/Grilnberger

07.02.2017

Vor mehr als 300 Gästen wurde im Minoritenkloster der „INNOVATIONaward FH Wels“ vergeben. Mit dem vom FH-Förderverein Wels gestifteten Preis wurden bereits zum 14. Mal Diplom- und Masterarbeiten, die konkrete industrielle Problemstellungen mit besonders innovativen Ideen lösen, ausgezeichnet. Verliehen wurden die Preise von Landeshauptmann-Stellvertreter Thomas Stelzer, dem Welser Bürgermeister Andreas Rabl, der die Räumlichkeiten in den Minoriten zur Verfügung stellte, dem Fördervereins-Obmann Günter Rübig, dem Sparkassen-Generaldirektor Michael Rockenschaub, dem IV-Präsident Axel Greiner und dem WK OÖ-Vizepräsident Clemens Malina-Altzinger.

Der Automatisierungstechnik-Absolvent David Hrubicek gewann den Award in der Kategorie Technik / Automatisierungstechnik & Mechatronik mit einer Optimierung der Feuchtigkeitsmessung in der Papierindustrie. Michael Thor ist Absolvent des Studiengangs Mechatronik/Wirtschaft und beschäftigte sich in seiner Masterarbeit mit der virtuellen Produktentwicklung mit Faserverbundwerkstoffen. Er gewann damit die Kategorie Technik / Maschinenbau & Werkstofftechnik. Die Kategorie Wirtschaft & Innovation entschied der Mechatronik/Wirtschaft-Absolvent Ronald Holzleitner mit einem strategischen Modell zur Markteinführung radikaler Innovationen für sich. Der Öko Energietechnik-Absolvent David Engelmann hat an der Optimierung von neuartigen, zweiseitigen Solarzellen geforscht und damit die Kategorie Umwelt & Naturwissenschaften gewonnen. Forschungsassistent des Jahres wurde Jürgen Gruber, der im Forschungsbereich Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung erfolgreich tätig ist. Zum besten Studentenprojekt wurde das RoboRescue-Team mit einem neu entwickelten Rettungsroboter gewählt. Den Publikumspreis, der erstmals mittels Online-Voting ermittelt wurde, erhielt schließlich Michael Thor.

11.500 Euro Preisgeld ausgeschüttet
Die hochdotierten Zuwendungen für die 12 prämierten Diplom- und Masterarbeiten wurden vom FH-Förderverein Wels gesponsert. Der/die jeweilige Kategorie-GewinnerIn kann sich über einen Scheck in der Höhe von 1.500 Euro freuen, der/die Zweite und der/die Dritte erhalten je 500 Euro. Der Forschungsassitent des Jahres erhielt eine von Uhrmachermeister Hübner gesponserte Uhr im Wert von 1.500 Euro. „Ich bin stolz auf die Leistungen der Absolvent/innen, die beim INNOVATIONaward der FH OÖ in Wels ausgezeichnet werden. Diese jungen Köpfe haben mit ihrem technischen Know-how und ihrer Kreativität innovative Ideen und Lösungen für und mit heimischen Unternehmen entwickelt. Die AbsolventInnen der FH OÖ sind ein wichtiger Innovationsmotor für Oberösterreich. Dazu möchte ich ihnen ganz herzlich gratulieren“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Thomas Stelzer. „Es freut mich besonders, dass bei den Studien- und Forschungsprogrammen in Wels jene Themen im Mittelpunkt stehen, die seitens des Landes Oberösterreich im Wirtschafts- und Forschungsprogramm 'Innovatives OÖ 2020' Priorität haben“, so Stelzer weiter.

Qualität der Ausbildung weiter steigern
„Damit Oberösterreich im internationalen Wettbewerb auch weiterhin erfolgreich besteht, ist es notwendig, verstärkt in Bildung und Forschung zu investieren. Die Qualität der Ausbildung ist entscheidend für die Wertigkeit der erworbenen Titel. Daher bekommt Wels im Jahr 2017 nicht nur einen zusätzlichen Master-Studiengang Bauingenieurwesen im Hochbau. Zusätzlich investiert das Land OÖ in die Infrastruktur um die bestehenden Laborausstattungen wieder auf den letzten Stand der Technik an der Fakultät Wels zu bringen. Außerdem befindet sich ein neues Laborgebäude in der Roseggerstraße in Planung, deren Spatenstich steht kurz bevor“, berichtet Stelzer.

Internationalisierung der Ausbildung
„Internationalisierung ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für das Industriebundesland Oberösterreich. Oberösterreichische Unternehmen exportieren ihre Produkte weltweit. Damit sie international erfolgreich sein können, sind sie angewiesen auf hochqualifizierte Fachkräfte. Der Welser Studiengang Innovations- und Produktmanagement wurde kürzlich als erster 6-semestrige Bachelor-Studiengang weltweit mit der international anerkannten ABET-Akkreditierung ausgezeichnet. Das unterstreicht die hohe Qualität der FH OÖ-Studiengänge“, so Thomas Stelzer weiter.

Industrie und FH-Förderverein Wels bemüht sich um Nachwuchs
„Wir wollen mehr technische Studierende nach Wels holen. Die FH Oberösterreich in Wels erbringt Spitzenleistungen in Lehre und Forschung. Mit dem INNOVATIONaward FH Wels wollen wir – der FH-Förderverein Wels – die innovativsten Diplom- und Masterarbeiten und ForschungsassistentInnen der Welser FH vor den Vorhang holen und so der Öffentlichkeit zeigen, wie spannend ein technisch-naturwissenschaftliches Studium sein kann“, sagt FH-Fördervereins-Obmann Günter Rübig.

Leistbarer Wohnraum für FH-Studierende
Mit dem Ausbau der FH OÖ in Wels muss natürlich auch die Schaffung adäquater, und vor allem leistbarer Wohnmöglichkeiten für Studierende einhergehen. „Derzeit befindet sich ein neues Studentenheim für 100 Studierende in der Obermüllerstraße im Bau. Das Georg Oberhaidinger-Haus wird im September 2017 eröffnet. Gemeinsam mit dem Kolpingheim Wels, den zahlreichen Wohngemeinschaften und dem neuen FH-Bauteil in der Karl-Loy-Straße trägt dieses neue Heim zur Belebung der Innenstadt bei“, so Bürgermeister Andreas Rabl.

Innovative Köpfe vor den Vorhang holen
„Unsere Fakultät für Technik und Angewandte Naturwissenschaften in Wels ist mit der Wirtschaft eng vernetzt und trägt durch praxisrelevante Masterarbeiten auf wissenschaftlichem Niveau zu Innovationen sehr viel bei. Der Innovation Award gibt uns die Möglichkeit, diese Leistungen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Mein Dank gilt den Hauptsponsoren dieser Veranstaltung: dem FH-Förderverein Wels, der Sparkasse OÖ, dem Alumniclub FH OÖ, dem Land OÖ, Uhrmachermeister Hübner und der Stadt Wels“, sagt Dekan Günther Hendorfer.

 

PREISTRÄGER / -INNEN INNOVATIONaward FH Wels 2017

Kategorie: „Technik / Automatisierung & Mechatronik“
1. David Hrubicek BSc MSc, 25 Jahre, 3300 Winklarn
2. Sebastian Mandl BSc MSc, 25 Jahre, 4863 Seewalchen a. Attersee
3. Richard Grasböck BSc MSc, 27 Jahre, 4221 Steyregg

Kategorie: „Technik / Maschinenbau & Werkstofftechnik“
1. DI Michael Thor BSc MSc, 29 Jahre, 4600 Wels
2. DI Rudolf Schwaha BSc, 29 Jahre, 4291 Lasberg
3. Klaus Jax BSc MSc, 31 Jahre, 4202 Hellmonsödt

Kategorie: „Wirtschaft & Innovation“
1. Ing. DI (FH) Ronald Holzleitner MSc, 32 Jahre, 4644 Scharnstein
2. Kristina Pavlova B. MSc, 27 Jahre, 4810 Gmunden
3. Ing. DI (FH) Roman Wiesinger MSc, 38 Jahre, 4040 Altlichtenberg

Kategorie: „Umwelt & Naturwissenschaften“
1. Ing. David Engelmann BSc MSc, 26 Jahre, 4382 Sarmingstein
2. Johannes Leitner BSc MSc, 24 Jahre, 4070 Fraham
3. Bianca Wallner BSc MSc, 24 Jahre, 4540 Bad Hall

Kategorie: „Forschungsassistent/in des Jahres“
1. DI (FH) Jürgen Gruber, 33 Jahre, 4650 Lambach

 

14. INNOVATION AWARD FH WELS:
Prämierung der besten FH-Diplom- und Masterarbeiten

Mit dem INNOVATIONaward FH Wels holt der FH-Förderverein Wels bereits zum 14. Mal die innovativsten Masterarbeiten sowie Forschungsassistent/innen der Welser FH vor den Vorhang und zeigt so der Öffentlichkeit, wie spannend ein technisch-naturwissenschaftliches Studium sein kann.

Die eingereichten Masterarbeiten aus drei Kategorien „Technik / Automatisierung & Mechatronik“, „Technik / Maschinenbau & Werkstofftechnik“, „Wirtschaft & Innovation“ und „Umwelt & Naturwissenschaften“ wurden von einer hochkarätigen Jury nach wissenschaftlichen, praxisrelevanten und innovativen Aspekten beurteilt. Bewertet wurden Abschlussarbeiten der Studiengänge Anlagenbau, Automatisierungstechnik, Bio- und Umwelttechnik, Maschinenbau, Metall und Kunststofftechnik, Innovation and Product Management, Mechatronik/Wirtschaft, Sustainable Energy Systems und Öko-Energietechnik.

Die hochdotierten Zuwendungen für die 12 prämierten Diplom- und Masterarbeiten wurden vom FH-Förderverein Wels gesponsert. Der/die jeweilige Kategorie-GewinnerIn kann sich über einen Scheck in der Höhe von 1.500 Euro freuen, der/die Zweite und der/die Dritte erhalten je 500 Euro. Der Forschungsassitent des Jahres erhielt eine von Uhrmachermeister Hübner gesponserte Uhr im Wert von 1.500 Euro.

Der FH-Förderverein Wels bedankt sich bei den Sponsoren dieser Veranstaltung: Dem Land Oberösterreich mit LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer, der Stadt Wels mit Bgm. Dr. Andreas Rabl LL.M., bei der Sparkasse OÖ, Dr. Michael Rockenschaub und Prok. Walter Wiesmair, beim AlumniClub FH OÖ, bei der Wirtschaftskammer OÖ Bezirksstelle Wels und bei Uhrmachermeister Hübner.

 

1. Platz Kategorie Technik / Automatisierung & Mechatronik
David Hrubicek BSc MSc, Studiengang: Automatisierungstechnik
Wohnhaft: 3300 Winklarn, Alter: 25 Jahre
Auftraggeber: Senmicro GmbH

Optimierte Feuchtemessung in der Papierindustrie
Der Feuchtegehalt ist ein wichtiger Prozessparameter und auch ein ausschlaggebendes Qualitätsmerkmal bei der Papierherstellung. Durch die Messung des Feuchtegehalts an bestimmten Positionen, kann der Vorgang der Papiertrocknung optimal geregelt und dadurch Energie sowie Ressourcen eingespart werden. Bislang wurden die Papierbahnen berührungslos mittels Infrarot-Strahlung auf ihren Wassergehalt überprüft.

„In meiner Masterarbeit testete ich ein neu auf dem Markt erschienenes, auf Mikrosystemtechnologie basiertes Interferometer für den Einsatz als Feuchtemessung in der Papierindustrie. Bislang war dieses Messgerät nur im Labor im Einsatz. Erstmals erfüllt es nun auch die Robustheit, für den Einsatz in industrieller Umgebung. Es zeichnet gesamte Spektren der Infrarotwellen auf. Dazu entwickelte ich komplexe mathematische Modelle, um die vielen, mehrdimensional gemessenen Daten verarbeiten zu können“, erklärt Hrubicek.

„Zuerst wurden die Modelle im Labor entwickelt, anschließend haben wir die Ergebnisse aber in der realen Papierproduktion bestätigen lassen. Alle Tests verliefen vielversprechend. Die NIR-Spektroskopie liefert viel genauere Daten – und das auch unter widrigen Umgebungsbedingungen. Sie hält hohen Temperaturen und einem hohen Verschmutzungsgrad stand und liefert verlässliche Daten. Das Messsystem ist darüber hinaus viel günstiger und flexibler einsetzbar“, so Hrubicek weiter, der nach seinem erfolgreichen Studienabschluss eine fixe Anstellung bei Magna Powertrain im Engineering Center Steyr erhalten hat.

 

1. Platz Kategorie Technik / Maschinenbau & Werkstofftechnik
DI Michael Thor BSc, Studiengang: EntwicklungsingenieurIn Maschinenbau
Wohnhaft: 4600 Wels, Alter: 29 Jahre
Auftraggeber: Transfercenter für Kunststofftechnik

Virtuelle Produktentwicklung mit Faserverbundwerkstoffe
Faserverbundwerkstoffe werden nicht nur im Flugzeugbau, sondern immer mehr auch im Automobilbereich eingesetzt. Die große Herausforderung in der Automobilindustrie ist die hohe Stückzahl im Vergleich zur Luftfahrt. Welser Wissenschaftler der Fachhochschule und des Transfercenters für Kunststofftechnik forschen derzeit intensiv an Entwicklungsmethoden und innovativen Fertigungsverfahren für CFK-Bauteile.

„Mit Hilfe der virtuellen Produktentwicklung erhalten wir ein tieferes Verständnis für die Produktionsverfahren und das CFK-Material an sich. Ich habe dazu ein Demonstratorbauteil – einen Leichtbauhocker – mit Hilfe von virtueller Produktentwicklungsmethoden entwickelt. Besonders herausfordernd waren dabei die zusätzlichen Freiheitsgrade die Faserverbundwerkstoffe ermöglichen, wie zB die Faserorientierung, da diese sowohl das Imprägnierverhalten als auch die mechanischen Eigenschaften beeinflussen. Neben der virtuellen Produktentwicklung habe ich auch die jeweils zugehörigen Materialdaten und deren Charakterisierungsmethoden berücksichtigt und weiter erforscht, da die Qualität und Aussagekraft einer Berechnung in hohem Maße von den benötigten Materialdaten abhängt. Ich habe dazu die umfangreichen Möglichkeiten im Transfercenter für Kunststofftechnik nutzen können.“, so Michael Thor.

Meine Arbeit hat gezeigt, dass mit modernen CAE-Methoden in allen Bereichen der Produktentwicklungskette die Risken minimiert, Entwicklungszeiten verkürzt und reale Prototypen auf ein Minimum reduziert werden können. Die Ergebnisse habe ich auch schon auf internationalen Fachtagungen einem breiten Publikum vorgestellt und auch in renommierten internationalen Fachzeitschriften publiziert“, berichtet der Maschinenbau-Absolvent, der jetzt wissenschaftlicher Mitarbeiter am FH OÖ Campus Wels ist.

 

1. Platz Kategorie Wirtschaft & Innovation
Ing. DI (FH) Ronald Holzleitner MSc, Studiengang: Mechatronik / Wirtschaft
Wohnhaft: 4644 Scharnstein, Alter: 32 Jahre
Auftraggeber: Fronius International GmbH

Strategisches Modell zur Markteinführung radikaler Innovationen
Die Automobilindustrie zählt zu den dynamischsten Märkten in der heutigen Wirtschaft. Obwohl diese Industrie als technologiegetrieben und innovativ wahrgenommen wird, gestaltet sich die Einführung neuer Produkte und Radikaler Innovationen sehr langwierig und zeitintensiv.

„In meiner Masterarbeit habe ich ein strategisches Modell zur Markteinführung von radikalen Innovation in der Automobil-Zulieferindustrie entwickelt. Durch radikale Innovation entstehen neuartige Produkte und bisher unbekannte Geschäftsmodelle. Dabei ist wichtig einerseits die Unternehmen selbst aber auch den Markt auf die Einführung solcher Innovationen vorzubereiten“, so Holzleitner.

„Im ersten Teil habe ich ein grundlegendes theoretisches Fundament gelegt. Relevante Faktoren, welche die Produkteinführung, die Akzeptanz bzw. das Käuferverhalten in Industriegütermärkte beeinflussen, habe ich erarbeitet und anschließend bei 7 Auto-Zulieferbetrieben in einer qualitativen Marktstudien abgefragt. Aus der Kombination aus theoretischen und empirischen Ergebnissen habe ich dann das strategische Prozessmodell abgeleitet, welches die Planung und die Produkteinführung beschreibt. Die einzelnen Prozessschritte werden mit praxisrelevanten Aktivitäten und Werkzeugen ergänzt“, erklärt der Mechatronik/Wirtschaft-Absolvent weiter.

Das Prozessmodell wird bei Fronius International bereits im Rahmen von zwei Pilotprojekten angewendet. Bei der TPS/i Schweißgeräteserie und vor allem bei der Oberflächenbehandlung mit Atmosphärendruckplasma, welche sich parallel zur Produktentwicklung derzeit in einer frühen Markttestphase und Geschäftsmodellentwicklung befindet

Ronald Holzleitner arbeitet bei Fronius International und leitet die Vertriebs- und Marktentwicklung für unsere neue Atmosphärendruckplasma-Technologie.

 

1. Platz Kategorie Umwelt & Naturwissenschaften
Ing. David Engelmann BSc MSc / Studiengang: Öko Energietechnik
Wohnhaft: Sarmingstein, OÖ / Alter: 26 Jahre
Auftraggeber: Tokyo University of Science, Japan

Effizienzsteigerung von Bifacial CIGS Solarzellen
An der Weiterentwicklung von Photovoltaik-Zellen wird weltweit intensiv geforscht. Ein zukunftsversprechendes Konzept ist die sogenannte Bifacial Solar Cell. Bei dieser Technologie wird die Rückseite durch ein transparentes, leitfähiges Material, ein sogenanntes TCO, ersetzt. Das ermöglicht die zusätzliche Energieaufnahme über die Rückseite und erhöht damit die Leistungsdichte der Solarzelle. Speziell im Bereich der Dünnschichttechnologie erwartet man sich dadurch neue Einsatzmöglichkeiten und verringerte Kosten. Ein Schwerpunkt der Forschung am Optoelectronic Laboratory in Tokyo ist die Weiterentwicklung von CIGS Solarzellen.

Meine Aufgabe war es, den Molybdenum Rückkontakt dieser Zellen durch Titanium dotiertes Indium Oxid zu ersetzen und die Interface-Rekombination, also die Verlustmechanismen zwischen den einzelnen Schichten, zu minimieren“, berichtet Engelmann und weiter: „Ich hab dann unterschiedliche Behandlungsverfahren ausprobiert und untersucht. Bei einem Verfahren wo ich mit erhitztem Ammoniak gearbeitet habe, ist es mir gelungen den Wirkungsgrad der Zelle deutlich zu steigern.“ Durch den Einsatz dieser Behandlung ist es Engelmann gelungen den Wirkungsgrad für ITiO/CIGS Solarzellen von ca. 11% auf 17,15% zu erhöhen.

„Dies ist zum einen ein neuer In-House Rekord an der Tokyo University of Science, zum anderen wurde bisher noch kein höherer Wirkungsgrad für diese spezielle Art der Solarzellen veröffentlicht“, freut sich Engelmann. David Engelmann arbeitet jetzt in einem Ingenieurbüro für die technische Gebäudeausrüstung und baut gerade das Büro in Wien auf. „Speziell bei der Planung von PV-Anlagen kommt mir das Wissen meiner Masterarbeit sehr zu Gute“, so Engelmann.

 

1. Platz Kategorie ForschungsassistentIn des Jahres
DI (FH) Jürgen Gruber, Projektname: Aktive Thermografie
Wohnhaft: 4650 Lambach, Alter: 33 Jahre
Auftraggeber: FH OÖ Forschungs & Entwicklungs GmbH
Forschungsassistent seit 2009

Optimierung einer zerstörungsfreien Bauteilprüfung
Die „Aktive Thermografie“ ist eine an der FH Wels entwickelte zerstörungsfreie Werkstoffprüfung, die aufgrund ihrer Schnelligkeit und Genauigkeit immer mehr im Flugzeugbau und Anlagenbau eingesetzt wird. "Aktiv" heißt, dass ein intensiver Lichtblitz die Oberfläche erwärmt. Das Verhalten beim Abkühlen verrät Unregelmäßigkeiten, denn Fehler im Material verändern den Wärmefluss.

„Die Aktive Thermografie funktioniert bei geraden, plattenförmigen Bauteilen bereits sehr gut. Derzeit entwickeln wir diese Prüfmethode für den Einsatz an gekrümmten Bauteilen, wie zB bei Trägerelementen im Anlagenbau oder bei Flugzeugbauteilen“, berichtet Gruber. „In Zusammenarbeit mit den Firmen FACC, Teufelberger habe ich einen automatisierten Prüfstand entwickelt, der es ermöglicht, neuartige Bauteile aus 3D-Flecht-Wickel-Technologie zu analysieren. Das Bauteil wird bei der Messung rotiert und verschoben. Für das Zusammensetzen der einzelnen Teilmessungen habe ich neuartige mathematische Berechnungen und Simulationen entwickelt, sodass nun auch gekrümmte Bauteile vermessen werden können“, erklärt der Forschungsassistent.

„Am Beginn unseres Forschungsprojektes sollten wir nur die grundsätzliche Machbarkeit der Fehlererkennung in Verbundwerkstoffen mittels Aktiver Thermografie untersuchen. Nach und nach stellte sich heraus, dass mit dieser neuen Prüfmethode nicht nur ausgedehnte Fehler wie Fremdmaterialeinschlüsse, Verklebungsfehler, usw. gefunden und bewertet werden können, sondern auch die Porosität des Materials äußerst genau festgestellt werden kann. Die Thermografie ist bei Faserverbund-Bauteilen nicht nur schneller und damit billiger als Ultraschall, auch die Genauigkeit und Reproduzierbarkeit der Prüfergebnisse ist höher“.

 

Rückfragekontakt:
Mag. Peter Helmberger, Marketing/PR, peter.helmberger@fh-wels.at; Fakultät für Technik und Angewandte Naturwissenschaften der FH OÖ, Campus Wels, Tel. 050804-43120, Mobil 0664/8048443120


"EMV" - Thema der Erfahrungsaustauschrunde Elektronik und Hardwareentwicklung

Viermal im Jahr trifft sich die ERFA-Gruppe "Elektronik- und Hardwareentwicklung"
Viermal im Jahr trifft sich die ERFA-Gruppe "Elektronik- und Hardwareentwicklung"

07.02.2017

Die elektronische Verträglichkeit (EMV) von elektrotechnischen Geräten wird immer mehr zur Herausforderung in der Elektronik- und Hardwareentwicklung. Acht Unternehmen diskutierten in einer vom Mechatronik-Cluster initiierten Erfahrungsaustauschrunde (ERFA) mögliche Lösungsansätze bzw. Trends zum Thema.

In einem Impulsvortrag, gehalten von RECOM Power, erhielten die Teilnehmer einen umfassenden Einblick zu neuen Erkenntnissen im Bereich EMV. Beim anschließenden Unternehmensrundgang besichtigte die Gruppe die EMV-Kammer sowie weitere Labors.

 

Der interessante Impulsvortrag zum Thema EMV, gehalten in dem neuen, innovativen Umfeld der RECOM Power GmbH hat ganzheitlich einen überzeugenden Eindruck hinterlassen. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle an die Vortragende Josefine Lametschwandtner B.Sc. und RECOM Power GmbH für die freundliche Aufnahme und Verpflegung.
Ing. Helmut Bugl, Head of Electronic Engineering (KEBA)

 

Nächstes Treffen:

Das nächste Treffen der ERFA-Runde „Elektronik und Hardware“ findet am 9. Mai 2017 bei Fronius in Thalheim statt. Nähere Informationen und Anmeldung bei Reinhard Lechner, reinhard.lechner@biz-up.at


SALLY erobert neue Welten

SALLY, ein fahrerloses Transportfahrzeug in der Gewichtsklasse bis 100 kg, schlägt durch Flexibilisierung der Intralogistik die Brücke zu Industrie 4.0.
SALLY, ein fahrerloses Transportfahrzeug in der Gewichtsklasse bis 100 kg, schlägt durch Flexibilisierung der Intralogistik die Brücke zu Industrie 4.0. Bild: DS Automotion

31.01.2017

DS AUTOMOTION stellt auf der LogiMAT 2017 (Halle 9, Stand 9C41) die vielfältigen Möglichkeiten zur Anpassung des kompakten fahrerlosen Transportfahrzeuges SALLY an unterschiedliche Einsatzszenarien vor. Diese ermöglichen SALLY nicht nur, eine Lücke in der innerbetrieblichen Transportkette auf dem Weg zu Industrie 4.0 zu schließen. Sie machen SALLY künftig perfekt geeignet für weit darüber hinaus gehende Transport-, Handling- und Assistenzaufgaben, auch außerhalb der Industrie.

SALLY ist die neue Kompaktklasse unter den fahrerlosen Transportsystemen (FTS) von DS AUTOMOTION. Sie ermöglicht den Verzicht auf fest installierte Fördersysteme. Diese haben einen hohen Platzbedarf und lassen sich schwer an geänderte Anforderungen anpassen. Ganz anders das Fahrerlose Transportsystem (FTS) SALLY. Mit ihr lassen sich Produktionsanlagen anpassungsfähiger gestalten und näher an die Industrie 4.0 heranführen.

 

Industrietauglich und orientierungssicher

„Andere Kleinlasten-FTS sind meist für einen eng umgrenzten Einsatzfall konzipiert“, sagt DI Manfred Hummenberger MBA, Geschäftsführer DS AUTOMOTION GmbH. „Dank industrietauglich robuster Ausführung in Schutzart IP 44, Navigation mittels SLAM-Technologie und einem durchdachten modularen Konzept lässt sich SALLY hingegen in vielen unterschiedlichen Szenarios optimal einsetzen.“ SLAM (Simultaneous Localization and Mapping) ermöglicht SALLY, ihre Bahn anhand natürlicher Umgebungsmerkmale zu überprüfen. Das gestattet ihre Verwendung in vielen Anwendungen, in denen der Einsatz von FTS bisher wirtschaftlich nicht darstellbar war.

 

SALLY kann mehr

Während viele ähnliche Fahrzeuge für bestimmte Einsatzzwecke konstruiert wurden, ist SALLY modular aufgebaut. Das extrem wendige und leichte Basisfahrzeug hat mechanische, elektrische und datentechnische Schnittstellen für die individuelle Anpassung an den Einsatzzweck mittels aufgabenspezifischer Aufbauten. Diese erschließen SALLY Einsatzmöglichkeiten weit über den Transport von Kleinladungsträgern (KLT) hinaus. Zukünftig kann SALLY z. B. in Regalaufbauten Kartons oder Kleinlagerschütten anliefern und in einem Regalkasten- oder Schubladenschrankaufbau Kleinteile bereithalten. Oder mittels Roboterarm an Bord das Be- und Entladen erleichtern.

 

Auf in neue Welten!

Ihre Anpassungsfähigkeit mittels aufgabenspezifischer Aufbauten lässt SALLY in zahlreiche Anwendungsbereiche auch außerhalb von Fabriken vordringen. So könnte sie schon bald Assistenzleistungen in Hotels und Gesundheitseinrichtungen erbringen. Der Sprung hinaus in öffentliche Räume ist zwar noch Zukunftsmusik. DS AUTOMOTION arbeitet jedoch bereits in einem Forschungsprojekt zur Navigation unter Menschen mit.


RS Components bietet hoch entwickeltes All-in-One Digital-Multimeter und Wärmebildkameras für elektrische Wartungsanwendungen

All-in-One Digital-Multimeter und Wärmebildkameras für elektrische Wartungsanwendungen
All-in-One Digital-Multimeter und Wärmebildkameras für elektrische Wartungsanwendungen Bild: RS Components

31.01.2017

Robustes Handheld-Gerät mit integrierter "Infrared Guided Measurement" -Technologie für die sichere Erkennung von Problemen im Bereich der Elektrik und Hotspots aus der Ferne

RS Components (RS), die Handelsmarke der Electrocomponents plc (LSE:ECM), der globale Distributor für Ingenieure und Techniker, hat die Verfügbarkeit des bildgebenden Multimeters DM284 von FLIR bekannt gegeben. Flir ist ein führender Spezialist für Wärmebildkameras, Komponenten und Imaging-Sensoren. Das DM284 ist ein hochwertiges professionelles und wirkliches RMS All-in-One-Digital-Multimeter und übernimmt für Ingenieure, Techniker, Schaltschrankbauer und Elektriker gleichzeitig die Funktion einer Wärmebildkamera. Das neue Gerät eignet sich ideal für den Außeneinsatz und vor allem für gewerbliche elektrische und leichte Industrieanwendungen oder für HLK-Anlagen. Das All-in-One DM284 kombiniert ein hochgenaues Digitalmultimeter mit RMS-Messfunktion mit einer integrierten 160 x 120 FLIR Wärmebildkamera. Die Verwendung des Handgeräts kann daher die Fehlerbehebung erheblich beschleunigen, indem sich Hotspots schnell lokalisieren lassen. Der Nutzer wird so visuell an den genauen Ort eines elektrischen Problems geführt.


Mehr Intelligenz für pneumatische Antriebe

Positionssensor MPS-C von SICK für die Direktmontage in C-Nuten
Positionssensor MPS-C von SICK für die Direktmontage in C-Nuten Bild: SICK

31.01.2017

Mit dem Positionssensor MPS-C komplettiert SICK das Portfolio der Positionssensoren und kann nun für jedes Zylinderprofil einen Sensor zur Wegmessung anbieten. Speziell für Pneumatikzylinder entwickelt kann der MPS-C direkt in C-Nuten montiert werden und erfasst kontinuierlich, direkt und berührungslos die Kolbenstellung von pneumatischen Antrieben. Bedient wird er ganz einfach über Touch Pad oder IO-Link.

Durch die kontinuierliche Lieferung von Daten lösen die Sensoren auch Aufgaben wie Qualitätsüberwachung und Prozesssteuerung und sind somit bestens geeignet für flexible Maschinenkonzepte. Im Vergleich zu konventionellen Zylindersensoren sind sie wesentlich flexibler, da mehrere Schaltpunkte auf engstem Raum definiert werden können. Eine Integration in die Anlage ist jederzeit möglich, da der Sensor außen am Zylinder angebracht wird. Pneumatikzylinder werden durch Positionssensoren zu smarten Aktuatoren für eine Vielzahl von Anwendungen und Applikationen lassen sich mit ihnen effizienter und flexibler lösen.

 

Überlegen positioniert

Die Positionssensoren der Produktfamilie MPS erfassen kontinuierlich, direkt und berührungslos die Kolbenstellung von pneumatischen Antrieben. Die Sensoreinstellungen können bei der Installation und später im Betrieb per Teachfeld oder je nach Variante auch über IO-Link angepasst werden. Über Analogausgänge oder IO-Link liefern die Sensoren kontinuierlich Positionsdaten und lösen somit Aufgaben wie Qualitätsüberwachung und Prozesssteuerung in Verbindung mit pneumatischen Zylindern und Antrieben. Diese kontinuierliche Übermittlung der Position wertet die Funktionalität pneumatischer Zylinder auf, indem sie diese intelligenter und damit vielfältiger einsetzbar macht.


Alarme effizient reduzieren

APROL unterstützt den Anwender dabei, Alarme effizient und zuverlässig abzuarbeiten. Mit dem Alarm-Statistik-Report werden Meldungen übersichtlich und transparent dargestellt
APROL unterstützt den Anwender dabei, Alarme effizient und zuverlässig abzuarbeiten. Mit dem Alarm-Statistik-Report werden Meldungen übersichtlich und transparent dargestellt. Bild: B&R

31.01.2017

Mit dem neuen Alarm-Statistik-Report stellt das B&R-Prozessleitsystem APROL Alarme übersichtlich und transparent dar. Die Alarme werden intelligent gefiltert, dadurch lässt sich die Komplexität einfach reduzieren. Mit einem nachhaltigen Alarmmanagement wird das Anlagenpersonal entlastet und die Sicherheit verbessert.

Übersichtlich und transparent

APROL unterstützt den Anwender dabei, Alarme effizient und zuverlässig abzuarbeiten. Mit dem Alarm-Statistik-Report werden Meldungen übersichtlich und transparent dargestellt. Dieser Report liefert Key-Performance-Indikatoren (KPI) gemäß den Anforderungen nach EEMUA 191, ANSI/ISA18.2 und IEC 62682 und ermöglicht so ein effizientes Alarmmanagement.

Folgealarme reduzieren

Mit dem Folgealarm-Report werden Folgealarme beliebiger Alarme wirksam identifiziert und können so minimiert werden. Die Alarm-Reports stehen in einer webbasierten Lösung mit intuitiver Bedienoberfläche zur Verfügung. Außer einem Webbrowser ist keine Software notwendig. Damit lässt sich Alarmmanagement mit APROL denkbar einfach umsetzen.


Forum Maschinenbau 2017: Verzahnung von Digitalisierung, Daten und Sensoren

Die Referenten des Forums Maschinenbau 2017 (v.l.): Elmar Paireder (Mechatronik-Cluster), Wolfgang Rathner (FILL), Gerhard Dimmler (ENGEL), Christoph Schönegger (ENGEL), Bernhard Bergmair (Linz Center of Mechatronics), Stephan Kubinger (sparte.industrie
Die Referenten des Forums Maschinenbau 2017 (v.l.): Elmar Paireder (Mechatronik-Cluster), Wolfgang Rathner (FILL), Gerhard Dimmler (ENGEL), Christoph Schönegger (ENGEL), Bernhard Bergmair (Linz Center of Mechatronics), Stephan Kubinger (sparte.industrie der WKOÖ), Johannes Bergsmann (Software Quality Lab), Markus Schoisswohl (msc Mechatronic & Software Consult), August Stockinger (Landesinnung der Mechatroniker OÖ), Dominic Girardi (RISC Software GmbH), Hermann Obermair (Bernecker + Rainer Industrie Elektronik GmbH), Manuel Brunner und Wolfgang Steiner (Mechatronik-Cluster). Bild: Mechatronik-Cluster

30.01.2017

Das diesjährige Forum Maschinenbau des Mechatronik-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria stand ganz im Zeichen technischer Intelligenz. Mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Mechatronik-Branche gingen bei ENGEL AUSTRIA in Schwertberg der Frage nach, wie im Maschinenbau die Verzahnung von Digitalisierung, Daten und Sensoren in der Praxis aussehen kann.

„Oberösterreich als das Industriebundesland ist Vorreiter bei modernen Produktionsprozessen. Damit der Standort weiterhin konkurrenzfähig bleibt, ist es unumgänglich die Entwicklung neuer Technologien voranzutreiben und gezielt in Digitalisierung und Forschung zu investieren. Genau dies stellen wir mit der Digitalisierungsoffensive des Landes OÖ sicher“, betont Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl.

„Die Vernetzung und systematische Datennutzung sowie der Einsatz adaptiver Systeme eröffnet der Industrie neue Chancen, die Effizienz, Qualität und Flexibilität der Fertigung deutlich zu steigern. Im Spritzgießbetrieb der Zukunft werden Spritzgießmaschinen, Peripheriegeräte, Sensoren und Anwendungen miteinander vernetzt sein, selbständig miteinander kommunizieren, Daten austauschen und gegenseitige Aktionen auslösen“, so Dr. Stefan Engleder, CEO von ENGEL AUSTRIA.

Wie diese Verzahnung von Digitalisierung, Daten und Sensoren in der Praxis aussehen kann, wurde beim Forum Maschinenbau 2017 vorgestellt. Best-Practice Beispiele namhafter Unternehmen wie ENGEL AUSTRIA, Bernecker + Rainer Industrie Elektronik GmbH, Linz Center of Mechatronics GmbH, Risc Software GmbH, msc Mechatronik & Software consult sowie Software Quality Lab zeigten eindrucksvoll, wie zum Beispiel intelligente Datenauswertung zur Produktionssteigerung beitragen kann. Gleichzeitig richtete sich die Aufmerksamkeit auch auf die Herausforderungen, welche die Unternehmen in Zukunft meistern müssen.

Reifegradmodell Industrie 4.0
Im Zuge des Forums Maschinenbau wurde zudem das vom Mechatronik-Cluster mit dem Institut für Intelligente Produktion der FH-OÖ Campus Steyr entwickelte Reifegradmodell Industrie 4.0 vorgestellt. Bei diesem Modell wird anhand der Dimensionen Daten, Intelligenz und Digitale Transformation der Status Quo eines Unternehmens in Bezug auf Industrie 4.0 gemessen. Ein strukturierter Prozess unterstützt dabei, Verbesserungspotenziale zu finden und diese zu realisieren. Neben operativen Unternehmensbereichen wie Produktion, Vertrieb oder Planung, lassen sich mit dem Modell auch anstehende Projekte bzw. unternehmensstrategische Maßnahmen auf ihr Potenzial untersuchen und bewerten. Ein individueller auf die Bedarfe maßgeschneiderter Fahrplan zur Unternehmensoptimierung lässt sich daraus ableiten und erstellen.

Optimierung bereits nach drei Tagen
FILL Maschinenbau setzte als erster Sondermaschinenbauer das Reifegradmodell ein. Schon nach drei Tagen Workshop konnten Optimierungspotenziale im Bereich der Konstruktion und Fertigung identifiziert werden. Die Ergebnisse der Bewertungen fließen in eine Benchmark-Datenbank, wodurch sich aktuelle Marktsituationen in den Branchen identifizieren lassen. Ein anonymisierter Vergleich wird ermöglicht, der den eigenen Fortschritt jenem der Branche gegenüberstellt.


Raspberry Pi 3 Compute Module bietet kostengünstige Entwicklungslösung

Rob Maycroft, Global Product Manager für Raspberry Pi bei RS
Rob Maycroft, Global Product Manager für Raspberry Pi bei RS. Bild: RS

27.01.2017

Auf Embedded Systems Designer ausgerichtetes Raspberry Pi 3 Compute Module bietet Quad-Core-Prozessorleistung für die Entwicklung industrieller Anwendungen RS Components (RS), die Handelsmarke der Electrocomponents plc (LSE:ECM), der globale Distributor für Ingenieure und Techniker, hat die neueste Version des Raspberry Pi Compute Module vorgestellt, das auf der Raspberry Pi 3-Architektur basiert.

Auf Embedded Systems Designer ausgerichtetes Raspberry Pi 3 Compute Module bietet Quad-Core-Prozessorleistung für die Entwicklung industrieller Anwendungen RS Components (RS), die Handelsmarke der Electrocomponents plc (LSE:ECM), der globale Distributor für Ingenieure und Techniker, hat die neueste Version des Raspberry Pi Compute Module vorgestellt, das auf der Raspberry Pi 3-Architektur basiert.

 

Darüber hinaus ist bei RS das ebenfalls neue low-cost Raspberry Pi 3 Compute Module Lite (CM3L) lagerverfügbar. Das Board verfügt zwar über den BCM2837-Anwendungsprozessor und 1GB RAM, hat aber keinen On-Board-Flash-Speicher. Entwickler können stattdessen auf ihrer anwendungsspezifischen Basisplatine ein eMMC-Device oder einen SD-Kartensockel vorsehen. Wie sein Vorgänger ist das Raspberry Pi 3 Compute Module für die Integration in industrielle Anwendungen konzipiert. Ein Beispiel ist die Serie großformatiger Displays der nächsten Generation von NEC. Diese weisen einen Sockel für ein optionales Raspberry Pi 3 Compute Module auf und sind für den Einsatz in hell beleuchteten öffentlichen Räumen wie Schulen, Büros, Geschäften und Bahnhöfen ausgelegt.

 

Das Raspberry Pi 3 Compute Module kann bei RS auch als Teil eines Entwicklungskits erworben werden. Das Entwicklungskit bündelt das Compute Module und ein IO Board. Die einfache Open-Source-Entwicklungsplatine bringt alle IO-Verbindungen des CM1, CM3 oder CM3L auf Pin-Header und Flexi-Steckverbinder und ermöglicht es dem Entwickler, on-board eMMC Flash über USB zu programmieren. Es dient als Prototyping-Plattform und als Ausgangspunkt für die Entwicklung von anwendungsspezifischen Base Boards.


KUKA Roboter am Tag der offenen Tür der HTL Paul-Hahn-Straße - Linzer Technikum

Schüler im Roboterlabor
Großen Anklang fand das Roboterlabor, welches mit großer Begeisterung durch SchülerInnen und Lehrkräfte präsentiert wurde. Bild: KUKA

27.01.2017

Am 13. und 14. Jänner 2017 fanden an der HTL Paul-Hahn-Straße – Linzer Technikum (auch LiTec genannt) die alljährlichen Tage der offenen Tür statt. Hochmotivierte SchülerInnen, Studierende und Lehrkräfte begrüßten an diesen beiden Tagen über 700 Gäste. Bei der anschließenden persönlichen Führung durch das Haus wurden alle nur erdenklichen Fragen beantwortet.

Großen Anklang fand das Roboterlabor, welches mit großer Begeisterung durch SchülerInnen und Lehrkräfte präsentiert wurde. Highlight waren die kreativen Applikationen, welche SchülerInnen des LiTec selber auf den KUKA Robotern programmierten. So konnte man sich beispielsweise von einem Roboter ein Mischgetränk servieren lassen und mit einem anderen eine Art Tischtennisspiel spielen.

 

„Unser Roboterlabor ist eine Welt voller Industrie 4.0 Anwendungen. Da wird das Lernen im besten Sinne des Wortes zu einem Erlebnis für unsere wissensdurstigen SchülerInnen der Tagesschule und Studierenden der Abendschule“, sind Abteilungsvorstand Dr. Christian Hinterreiter und Ing. Bernhard Venzl überzeugt, die für die pädagogische Leitung und technische Betreuung im Roboterlabor verantwortlich sind. Das Labor beherbergt auch fünf KUKA Roboter der niedrigen sowie hohen Traglast. Robotik ist an der HTL Paul-Hahn-Straße in allen Fachrichtungen mit Ausbildungsschwerpunkt Automatisierungstechnik inbegriffen.


Neueste Trends im Steuerungs- und Schaltanlagenbau

Auf der Messe Power-Days 2017 vom 15.-17. März in Salzburg präsentiert Rittal neue Trends im Steuerungs- und Schaltanlagen-bau. Besuchen Sie uns in Halle 10, Stand Nr. 602
Auf der Messe Power-Days 2017 vom 15.-17. März in Salzburg präsentiert Rittal neue Trends im Steuerungs- und Schaltanlagen-bau. Besuchen Sie uns in Halle 10, Stand Nr. 602 Bild: Rittal

27.01.2017

Wie man Steuerungen und Schaltanlagen effizient und normgerecht aufbauen kann, zeigt Rittal drei Tage lang auf den Power-Days in Salzburg. Dazu gehören manuelle Werkzeuge, vollautomatisierte Maschinentechnik, aber auch Engineering-Tools für den Schaltanlagenbau nach EN 61439 und innovative Klima- und Stromverteilungslösungen.

Die Herausforderungen im Steuerungs- und Schaltanlagenbau sind enorm: Anlagenbauer müssen ihre Produktivität steigern, konsequent Innovationen entwickeln und unter erhöhtem Zeit- und Kostendruck fertigen. Mit dem neuen Geschäftsbereich Rittal Automation Systems hat Rittal seine Lösungen um ein umfassendes Ausrüstungsprogramm für den professionellen Werkstatt-Betrieb – von manuellen Werkzeugen bis zur vollautomatisierten Maschinentechnik – erweitert. Welches Einsparungspotenzial damit im Aufbau von Schaltanlagen möglich sind, zeigt Rittal auf den Power-Days.


Montage im Modus Industrie 4.0

Montieren im Modus Industrie 4.0: Parallele Motorblockmontage ist schneller und sehr flexibel.
Montieren im Modus Industrie 4.0: Parallele Motorblockmontage ist schneller und sehr flexibel. Bild: Festo

27.01.2017

Anpassungsfähigkeit, Flexibilität und die Nutzung des Kommunikations-standards OPC-UA, das sind nur einige der Merkmale von Industrie 4.0, die eine Greifereinheit für die Motorblockmontage in der Automobilindustrie charakterisiert. Damit beantwortet Festo zentrale Fragen von Industrie 4.0, nämlich dynamische Montageprozesse bei hoher Wandelbarkeit einer Anlage zu realisieren und das alles mit Bauteilen aus dem vielseitigen Handhabungsbaukasten des Automatisierungsspezialisten

Die Greifereinheit für die Motorblockmontage zeigt sich im Einsatz von ihrer besonders flexiblen und effizienten Seite: Motorblock, Dichtung, Kolben, Zylinderkopf und Schrauben werden parallel gegriffen und in zwei Schritten montiert. Der Clou: Die parallele Motorblockmontage ist schneller und günstiger als die sequenzielle Fertigung – wahlweise mit servopneumatischen oder elektrischen Achsen wie der Zahnriemenachse ELGA-TB-KF oder dem Elektrozylinder ESBF-BS.

 

Adaptiv und wandelbar

Die in der Greifereinheit eingesetzten bauraumoptimierten Parallelgreifer HGPL-B mit Vakuumgreifern und Vakuumsaugdüse OVEM können dank der dezentralen Intelligenz auf der Ventilinsel CPX/VTSA unterschiedliche Greifvorgänge flexibel, adaptiv und wandelbar umsetzen. Die robuste und durchflussstarke Ventilinsel VTSA und die Automatisierungsplattform CPX gehen dabei eine starke Allianz ein: Ausgefeilte Diagnosekonzepte mit CPX verringern Stillstandzeiten, erhöhen die Verfügbarkeit und senken die Betriebskosten .

 

Mehr Raum ohne Schaltschrank

Durch die intelligente Auslegung ist sie schneller als herkömmliche Greifersysteme – inklusive komplexer und integrierter Sensorik, Mechanik sowie direkter Signalverarbeitung. Eine CODESYS-Steuerung CPX-CEC in IP65/67 hat die Greifereinheit im Griff – kompakt vor Ort. Damit kommt die Greifereinheit ganz ohne Schaltschrank aus. Die Folge: Man gewinnt schon bei der Anlagenplanung wertvollen Raum. Als Schnittstelle stehen alle Feldbusse bzw. Industrial Ethernet zur Verfügung, aber auch der Industrie 4.0 Standard OPC-UA.

 

Qualifikation 4.0

Mehr Daten zu generieren ist das eine, diese auch zu interpretieren und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen, das andere. Daher erfordert Industrie 4.0 ganz neue Qualifikationen. Gefragt sind das Verständnis für digitale, voll-automatisierte Produktionstechnologien sowie Kenntnisse im Aufbau und in der Programmierung digitaler Anlagen-Netzwerke. Sonst sind die Mitarbeiter von morgen nicht mehr in der Lage, Anlagen zu betreiben und zu optimieren oder flexible intelligente Komponenten zu entwickeln und damit einen Beitrag zur notwendigen Wandelbarkeit und Anpassungsfähigkeit der Anlagen zu leisten.


Trotec eröffnet neue Niederlassung in Spanien

Andreas Penz (Geschäftsführer Trotec), Carlos A. Rallo Querol (Geschäftsführer Trotec Spain), Michael Peduzzi (CEO Trodat Trotec Group), Christian Spicker (Geschäftsführer Trotec)
Andreas Penz (Geschäftsführer Trotec), Carlos A. Rallo Querol (Geschäftsführer Trotec Spain), Michael Peduzzi (CEO Trodat Trotec Group), Christian Spicker (Geschäftsführer Trotec) Bild: TROTEC

16.01.2017

Der österreichische Laserhersteller Trotec Laser GmbH verstärkt seine Präsenz auf der iberischen Halbinsel. Bereits seit mehreren Jahren ist das Welser Unternehmen in Spanien mit einem eigenen Repräsentanz Büro vertreten. Mit der Akquisition der Firma LCS - Laser Components and Services, S.L.U - wird die Marktpräsenz nun weiter ausgebaut. Der Service und die Beratung für die spanischen Kunden wird dank des vergrößerten Teams weiter intensiviert werden. Der Standort und Showroom der neuen Niederlassung befindet sich in Barcelona. Weitere Showrooms sind bereits in Planung.

Die Firma LCS ist seit 2002 in Spanien mit dem Vertrieb von Lasermaschinen, Komponenten und im Kundenservice aktiv. Ihr Gründer, Carlos Alberto Rallo Querol, der seit Oktober Geschäftsführer von Trotec Laser Spanien ist, blickt auf mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Laserbranche zurück. Er wird die konsequente Orientierung am Kunden – einer der Erfolgsfaktoren von Trotec – gemeinsam mit seinem 13-köpfigen Team weiter vorantreiben.

 

Innovationsführer auf Wachstumskurs

Erst im September wurde der bisherige Händler in Mexiko, die Firma Gizmo S.A., übernommen und in die Trodat Trotec Gruppe integriert. Nun folgt der Ausbau in Spanien. "Trotec wächst seit der Gründung kontinuierlich. Im Jahr 2015 haben wir erstmals einen Umsatz von über 100 Millionen Euro erreicht. Unser Exportanteil liegt bei 97%. Die Erweiterung in Spanien ist ein wesentlicher Baustein unserer Wachstumsstrategie", erläutert Andreas Penz, Geschäftsführer von Trotec. Mit 17 Vertriebstöchtern ist Trotec international aufgestellt. Als Innovationsführer setzt Trotec neue Standards, betreut Kunden in über 90 Ländern und beschäftigt mehr als 500 Mitarbeiter weltweit.


Mixen und Abfüllen im Modus Industrie 4.0

Qualifikation für Industrie 4.0: Festo Didactic bietet mit der CP Factory eine cyber-physische Lern- und Forschungs-plattform. Die Plattform bildet die Stationen einer realen Produktionsanlage modellhaft ab.
Qualifikation für Industrie 4.0: Festo Didactic bietet mit der CP Factory eine cyber-physische Lern- und Forschungs-plattform. Die Plattform bildet die Stationen einer realen Produktionsanlage modellhaft ab. Bild: Festo

16.01.2017

Energieeffizienz mit Echtzeitdiagnose, Condition Monitoring, dezentraler Intelligenz und autonome Entscheidungsmechanismen sind die Merkmale von Industrie 4.0, die ein hygienegerechter Abfüllprozess von Lebensmitteln charakterisiert. Damit beantwortet Festo zentrale Fragen von Industrie 4.0, nämlich Prozess-Sicherheit und Sicherheitstechnik.

Mit hygienegerechten Produkten und Lösungen unterstützt Festo seine Kunden, qualitativ hochwertige Lebensmittel zu produzieren: Von der Ventilinsel im hygienischen Design bis zu elektrischen oder pneumatischen Antrieben. Ebenfalls im Portfolio: beständige Schläuche und Verschraubungen im Clean Design. Ideal für Applikationen bei Form/Fill/Seal und in vielen anderen Bereichen.

 

Höchste Druckluft-Ansprüche

Saubere Druckluft ist in Lebensmittelprozessen ein Muss. Daher liefern die Wartungsgeräte der MS-Reihe Druckluft in den Qualitäten (DIN ISO 8573-1:2010) 1.4.1 und 1.2.1 für den Kontakt mit trockenen und nicht-trockenen Lebensmitteln. Sie enthalten Fein-, Feinst- und Aktivkohlefilter für die hohen Anforderungen an die Druckluftqualität. Ganz sicher gehen Anwender optional mit dem Energie-Effizienz-Modul MSE6-E2M und dem Sicherheitsmodul MS6-SV für sicheres Entlüften bis zu Performance Level e. Alles bestellbar mit nur einer Teilenummer mit vorkonfigurierten Wartungsgeräte-Kombinationen der Baureihe MS.

 

Energieeffizienz und Kommunikation

Stattet man die Anlage mit dem Energie-Effizienz-Modul MSE6-E2M aus, steht Industrie 4.0 und „Big Data” nicht mehr viel im Wege: Damit lässt sich die Druck- und Durchflusssensorik in Echtzeit auswerten, um schnelle Entscheidungen vor Ort zu treffen. Optional kann dann noch über PROFIBUS, PROFINET, EtherNet/IP oder Modbus/TCP kommuniziert werden, optional auch OPC-UA.

 

Clean-Design Die Clean Design

Ventilinsel MPA-C ist reinigungsfreundlich und reinigungsmittelbeständig sowie korrosionsbeständig in Schutzart IP69k mit FDA-konforme Materialien und NSF-H1 Fett Schmierstoffen. Damit schafft diese modulare Ventilinsel sichere Prozesse. Passend dazu: der Clean Design ISO-Zylinder DSBF mit erhöhtem Korrosionsschutz mit FDA-konformen Materialien für Schmierung und Dichtung schon in der Grundausführung und optional mit Trockenlaufdichtung und selbsteinstellender Endlagendämpfung. Mehr Daten zu generieren ist das eine, diese auch zu interpretieren und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen, das andere. Daher erfordert Industrie 4.0 ganz neue Qualifikationen für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Industrie.

 

Qualifikation 4.0

Gefragt sind das Verständnis für digitale, vollautomatisierte Produktionstechnologien sowie Kenntnisse im Aufbau und in der Programmierung digitaler Anlagen-Netzwerke. Sonst sind die Mitarbeiter von morgen nicht mehr in der Lage, Anlagen zu betreiben und zu optimieren oder flexible intelligente Komponenten zu entwickeln und damit einen Beitrag zur notwendigen Wandelbarkeit und Anpassungsfähigkeit der Anlagen zu leisten. Festo Didactic bietet mit der CP Factory eine cyber-physische Lern- und Forschungsplattform. Die Plattform bildet die Stationen einer realen Produktionsanlage modellhaft ab. Lerninhalte sind beispielsweise Anlagenprogrammierung, Vernetzung, Energie-Effizienz und Daten-Management. Auch ermöglicht die Plattform flexible Software-Lösungen zu entwickeln und zu testen, um sie später in der Produktion einzusetzen.

www.festo.at


Mit berufsbegleitendem Studium zum Verantwortlichen der Steuerungstechnik bei BRP-Rotax

Der Mechatronik/Wirtschaft-Student Ing. Boban Blazevski, B.Sc. M.Sc. hat im Rahmen seiner Masterarbeit für BRP-Rotax GmbH ein Assistenzsystem für die Montagemitarbeiter erstellt.
Der Mechatronik/Wirtschaft-Student Ing. Boban Blazevski, B.Sc. M.Sc. hat im Rahmen seiner Masterarbeit für BRP-Rotax GmbH ein Assistenzsystem für die Montagemitarbeiter erstellt. Bild: privat

16.01.2017

Der Mechatronik/Wirtschaft-Student Ing. Boban Blazevski, B.Sc. M.Sc. hat im Rahmen seiner Masterarbeit für BRP-Rotax GmbH ein Assistenzsystem für die Montagemitarbeiter erstellt. Bei der Montagelinie der Verbrennungsmotoren wird der Prozess auf Losgröße 1 umgestellt. Jeder einzelne Motor wird dabei individuell auf die Kundenanforderungen abgestimmt. Dazu benötigen die Montagemitarbeiter ein Informationssystem, das sie bei ihrer Tätigkeit informiert und unterstützt. Blazevski hat dazu eine APP mitentwickelt, welche auf Tablets installiert wird. Die Tablets werden an allen fahrerlosen Transportfahrzeugen, die die Motorenteile zu den Montagemitarbeitern bringen, angebracht. Somit weiß jeder Monteur, welche Tätigkeiten am Motor zu erbringen sind.

Der 27-jährige Boban Blazevski hat die HTL Wels erfolgreich absolviert und begann seine berufliche Laufbahn beim Gunskirchner Unternehmen BRP-Rotax GmbH im technischen Service. Er war dabei zwei Jahre für die Instandhaltung, die Elektrotechnik und Programmierung zuständig. Da er sich beruflich weiterentwickeln wollte, hat er das berufsbegleitende Studium Mechatronik/Wirtschaft an der FH OÖ in Wels gewählt. „Um die Mehrfachbelastung Familie, Beruf und Studium schaffen zu können, habe ich während der Studienzeit meine Arbeitsstunden reduziert. In den Ferien ging ich dann wieder auf Vollbeschäftigung. Für die Freizeit ist leider nicht viel Zeit übrig geblieben“, berichtet Blazevski. Seit März 2015 ist der Welser nun für die gesamte Steuerungstechnik bei BRP-Rotax zuständig. „Das Mechatronik/Wirtschaft-Studium mit den Vertiefungsfächern im Bereich Automatisierungstechnik haben mir sehr viel für meine berufliche Weiterentwicklung gebracht. Ich kann dieses Wissen nun in der Steuerungstechnik gut einsetzen“, sagt der Hobby-Bodybuilder.

 

Produktion Industrie 4.0

Die zunehmende Individualisierung der Produkte unter den Bedingungen einer flexiblen Produktion zwingt die Wirtschaft zur rascheren Umsetzung der vierten industriellen Revolution - Industrie 4.0. Dabei wird eine Produktion mit dezentralen, sich selbst organisierenden Strukturen und adaptiven Produktionsprozessen angestrebt, die eine weitgehende Integration von Kunden in Wertschöpfungsprozesse erlauben. Die Voraussetzung hierfür ist die Vernetzung von kommunizierenden Maschinen, Werkzeugen, Aufträgen und Produkten. Daraus resultierende kürzere Innovationszyklen, flexiblere Fertigung, neue Geschäftsmodelle und die optimale Ausschöpfung von Ressourcen werden einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil für Volkswirtschaften darstellen. „Ziel meiner Arbeit war es, ein für unsere Montagelinie maßgeschneidertes Assistenzsystem zu entwickeln. Dabei habe ich auf User-Interface-Engineering gesetzt, einer Mischung aus Software-Entwicklungsprozess und benutzerorientierte Modellen. Mein entwickeltes Informationssystem führt bei den Monteuren nun zu einer sehr hohen Zufriedenheit“, freut sich Blazevski.


Simulatoren für die FH OÖ in Wels

Übergabe der HIL-Systeme v.l.n.r.: FH-Prof. Kurt Gaubinger, FH-Prof. Gernot Grabmair, DI Christian Ertl (BMW Motoren GmbH), FH-Prof. Mario Jungwirth, FH-Prof. Kurt Niel.
Übergabe der HIL-Systeme v.l.n.r.: FH-Prof. Kurt Gaubinger, FH-Prof. Gernot Grabmair, DI Christian Ertl (BMW Motoren GmbH), FH-Prof. Mario Jungwirth, FH-Prof. Kurt Niel. Bild: FH-OÖ

16.01.2017

Die FH Oberösterreich gehört im deutschsprachigen Raum zu den forschungsstärksten Fachhochschulen und ist zu einem unverzichtbaren Motor für die heimische Automobilindustrie geworden. Mit dem neuen internationalen Master-Studiengang „Automotive Mechatronics and Management“ wurde in diesem Jahr ein weiterer wichtiger Schritt gesetzt, um qualifizierte Arbeitskräfte für die Unternehmen der Fahrzeugindustrie auszubilden. Die BMW Motoren GmbH war bereits in die Entwicklung des neuen Studiengangs involviert und unterstützt nun auch den Aufbau adäquater Laborinfrastruktur durch das Sponsoring von drei Hardware-in–the-Loop Simulatoren. Diese Geräte ermöglichen ein hocheffizientes und automatisiertes Testen von Antriebsstrang-, Fahrdynamik- und Karrosseriesteuergeräten.

Die BMW Motoren GmbH, Mitglied des Entwicklungsteams des Studiengangs Automotive Mechatronics and Management (AMM), stellt dem neuen Studiengang für seine zukünftigen Lehr- und Forschungsaktivitäten ab diesem Semester drei „Hardware-in-the-Loop-Simulatoren” des führenden deutschen Herstellers dSPACE zur Verfügung. Diese Simulatoren sind State oft he Art und werden bei führenden Unternehmen der Fahrzeugindustrie für den systematischen und automatisierten Test von Antriebsstrang-, Fahrdynamik- und Karosseriesteuergeräten eingesetzt. Kürzlich erfolgte die offizielle Übergabe dieser Systeme an die FH OÖ durch DI Christian Ertl. DI Ertl leitet in der BMW Motoren GmbH die Abteilung Diagnostik, Validierung, Methoden und Typprüfung von Dieselmotoren und wird in Zukunft auch als Lektor am Studiengang AMM tätig sein. „In Verbindung mit der an unserer Fakultät bereits vorhandenen Laborinfrastruktur ermöglichen uns diese von der BMW Motoren GmbH gesponserten HIL-Systeme eine durchgängige und nahtlos integrierte Werkzeugkette für die modellbasierte Entwicklung mechatronischer Systeme“, freuen sich Studiengangsleiter FH-Prof. Dr. Kurt Gaubinger und seine Kollegen über die neue Hardware.

 

Erfolgsfaktor Mechatronische Systeme

Die Wettbewerbsfähigkeit kommender Fahrzeuggenerationen wird immer mehr von der Leistungsfähigkeit der darin enthaltenen mechatronischen Systeme bestimmt werden. Das in diesem Studienjahr gestartete FH-Masterstudium Automotive Mechatronics and Management (AMM) soll genau das in diesem Kontext erforderliche Wissen und die hier erforderlichen technischen und betriebswirtschaftlichen Kompetenzen vermitteln. Der Studiengang fokussiert sich dabei auf die Spezifika moderner mechatronischer Systeme für Fahrzeuge insbesondere in den Bereichen Sicherheits-, Regel- und Assistenzsysteme sowie Hybridisierung. Entwickelt wurde der Studiengang der Fakultät für Technik und Angewandte Naturwissenschaften der FH OÖ in enger Zusammenarbeit mit führenden Unternehmen der oberösterreichischen Fahrzeugindustrie.


RECOM: Schaltregler versorgt Mikroprozessor aus der 4-20mA-Schleife

RECOMs neuer Schaltregler R420-1.8/PL. Bild: RECOM

29.12.2016

RECOMs neuer Schaltregler R420-1.8/PL wurde speziell für die Versorgung von Mikroprozessoren aus der 4-20mA-Schleife entwickelt. Das flache Modul zeichnet sich durch einen besonders niedrigen Leerlaufstrom und hohen Wirkungsgrad aus.

Obwohl bereits im besten Rentenalter angekommen, ist die analoge 4-20mA-Schleife noch immer der unangefochtene Standard in der Prozess- und Regelungstechnik. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass die relativ simple Zweidrahttechnik sehr zuverlässig arbeitet und sich problemlos installieren lässt. Spätestens aber seit Mikroprozessoren Rohdaten aufbereiten und HART-Modems (Highway Addressable Remote Transducer) dafür sorgen, dass smarte Sensoren eine Vielzahl unterschiedlicher Daten über dieselbe Schleife schicken, ist die Versorgung digitaler Komponenten aus dem ungenutzten Teil des Schleifenstroms zum Thema geworden.

 

Herkömmliche Schaltregler-ICs können für diese Aufgabe meist schon deshalb nicht eingesetzt werden, da sie bei Volllast zwar hoch effizient sind, aber schon bei geringer Last die 4mA-Grenze überschreiten. Dabei hilft auch der niedrige Ruhestrom im Schlafmodus nicht weiter, weil dabei die Ausgangsspannung komplett abgeschaltet ist. Auch der Einsatz von Linearreglern ist nicht optimal. Zwar liegt ihr Ruhestrom mit rund 0,5mA deutlich „im grünen Bereich“ – aber der schlechte Wirkungsgrad sorgt dafür, dass die verfügbare Leistung um etwa Faktor 3 niedriger liegt als dies bei Schaltreglern der Fall ist.

 

Hier bietet der neu entwickelte Schaltregler R420-1.8/PL von Recom eine besonders clevere Lösung. Dank seiner neuartigen Topologie konnte der Leerlaufstrom auf Werte um 100µA gesenkt werden, wobei am Ausgang die volle Nennspannung anliegt. Ein Beispiel: Bei 24VDC und <3,5mA am Eingang sind am Ausgang 3.3V/10mA verfügbar, sodass neben Mikrocontroller und HART-Modem auch die Sensorelektronik versorgt werden kann, ohne die Funktionalität der Schleife oder die Messgenauigkeit zu tangieren. Ein weiterer Vorteil des neuen Schaltreglers liegt in der Tatsache, dass er durch einfache Beschaltung mit einem Widerstand für alle Ausgangsspannungen zwischen 1.8V und 5V programmiert werden kann. Damit eignet sich ein einziges Bauteil für vielfältige Aufgaben in der Prozessautomatisierung und in Sensor gesteuerten, solargespeisten Systemen. Der neue R420-1.8 kommt im „open frame“ SMD-Design. Er arbeitet im Temperaturbereich von -40 bis +105°C und darf in Höhen bis 5000m eingesetzt werden. Er ist dauerhaft gegen Kurzschluss geschützt und mit einer Herstellergarantie von 3 Jahren ausgestattet.


Industrielle Produktion 4.0 – Intelligente Montageassistenz am Arbeitsplatz der Zukunft

Kollaborative Roboter gemeinsam mit MixedReality Brille als Assistenzsystem der Zukunft. Bildquelle: FH OÖ
Kollaborative Roboter gemeinsam mit MixedReality Brille als Assistenzsystem der Zukunft. Bildquelle: FH OÖ
Breit gefächertes Konsortium aus FH-Forschern und Industriebetrieben (B+R, CopaData, Engel, Fronius, KUKA, TGW). Bildquelle: FH OÖ
Breit gefächertes Konsortium aus FH-Forschern und Industriebetrieben (B+R, CopaData, Engel, Fronius, KUKA, TGW). Bildquelle: FH OÖ

22.12.2016

Montagearbeiten in industriellen Produktionsprozessen erfordern durch die zunehmende Komplexität und Variantenvielfalt der Produkte einen langen Anlernprozess bzw. hohe Konzentration der Mitarbeiter über den ganzen Tag. Die damit ansteigende psychische als auch physische Belastung aufgrund von Anforderungen seitens Qualitätssicherung und Produktionsvorgaben sollen durch neue digitale Assistenzsysteme gemindert werden. In einem campusübergreifenden Projekt der FH OÖ arbeiten Forscher aus Hagenberg, Steyr und Wels gemeinsam mit Partnerunternehmen aus der Industrie an neuen Methoden, um Produktionsmitarbeiter am Arbeitsplatz zu unterstützen und zu entlasten.

Entgegen dem Automatisierungstrend sollen keine Arbeitsplätze gespart, sondern die bestehenden Arbeitsplätze gezielt mit neuen Methoden wie assistiver Robotik und Mixed-Reality aufgewertet werden.

Im kürzlich gestarteten, vierjährigen Forschungsprojekt HCW4i (Human Centered Workplace for Industry) arbeiten Experten unterschiedlicher Domänen aus den Studiengängen Automatisierungstechnik, Human-Centered Computing sowie Produktion und Management interdisziplinär zusammen, um neue, innovative Methoden der industriellen Produktion im Bereich der Stückgutmontage bzw. -kommissionierung zu konzipieren, prototypisch zu entwickeln und zu evaluieren. Projektleiter Dr. Roman Froschauer, Forscher und Lehrender am FH OÖ-Studiengang Automatisierungstechnik, sagt: „Durch den Einsatz neuer Assistenzsysteme kann ein Mitarbeiter am Produktionsarbeitsplatz in Zukunft zielgerichtet unterstützt werden. Dadurch muss der Mitarbeiter nicht alle Produktionsvarianten auswendig wissen, sondern kann sich auf die wesentlichen Montagetätigkeiten konzentrieren. Dadurch soll nicht nur der Mitarbeiter entlastet und die Produktqualität gesteigert werden, auch die Anlernphase von neuen Mitarbeitern kann dadurch erheblich reduziert werden.“ Konkret bedeutet dies, dass gemeinsam mit den Industriepartnern Bernecker + Rainer, COPA-DATA, Engel, Fronius, KUKA und TGW typische Montageplätze analysiert werden, um dann im Labor einen Prototyp des Arbeitsplatzes der Zukunft aufbauen zu können. An diesem Arbeitsplatz werden dann die verschiedenen Assistenzsysteme auf ihre Praxistauglichkeit analysiert. Hautpinnovation des Projekts soll ein Framework für in bestehende Produktionssysteme integrierbare Softwaresysteme sein, welches die Auswahl von Assistenzsystemen unterstützt und die notwendigen Schnittstellen implementiert, um diese mit Produktionsdaten zu versorgen.

Evaluierung von Mixed Reality und kollaborativer Robotik
Neben klassischen Arbeitsanweisungen auf einem Bildschirm sollen auch neue Technologien wie Mixed-Reality Geräte z.B. Microsoft HoloLens am Arbeitsplatz erprobt werden. Insbesondere beim Handling von komplexen Teilen spielen auch zunehmend kollaborative Roboter eine Rolle, welche den Mitarbeiter sozusagen als dritte Hand direkt unterstützen. Diese neuen Methoden bedürfen einer genauen Evaluierung, um praxistauglich einsetzbar zu sein. Projektpartner KUKA unterstützt die Forscher hierbei mit Know-how aus dem Bereich Robotik. „Wichtig für den Einsatz von Assistenzsystemen ist, deren Eigenschaften und Auswirkungen auf einen Produktionsprozess genau zu kennen und die Integration möglichst einfach zu gestalten. Dadurch soll der Einsatz derartiger Systeme in Zukunft wesentlich vereinfacht und die Einstiegshürde sowohl auf menschlicher als auch auf digitaler Ebene reduziert werden“, sagt Roman Froschauer. „Von besonderer Bedeutung ist uns auch, dass der Mensch besser und individueller in den flexiblen Produktionsprozess 4.0 eingegliedert werden kann, um sowohl die Produktqualität als auch die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern“, sagt Dr. Werner Kurschl, Studiengangsleiter des Master-Studiengangs Human-Centered Computing.

Das Projekt Human-Centered Workplace for Industry wird von der FFG im Rahmen des „COIN-Aufbau“ Programms gefördert.

 

Rückfragekontakte:
Dr. Roman Froschauer, FH OÖ Campus Wels, roman.froschauer@fh-wels.at, +43 5 0804 43660
FH-Prof. Dr. Werner Kurschl, FH OÖ Campus Hagenberg, werner.kurschl@fh-hagenberg.at, +43 5 0804 22029


Die FH Oberösterreich ist die größte und forschungsstärkste Fachhochschule Österreichs. Aktuell studieren an unseren 4 Standorten in Hagenberg, Linz, Steyr und Wels über 5.800 Studierende. Mehr als 60 Bachelor- und Masterstudiengänge stehen zur Auswahl. 10 englischsprachige Studiengänge und Kooperationen mit 260 Partnerhochschulen in 60 Ländern eröffnen viele internationale Perspektiven. Unsere ForscherInnen erbringen ein Drittel der gesamten Forschungsleistungen an Österreichs Fachhochschulen. Mehr Infos finden Sie unter www.fh-ooe.at/presse


Gewicht von Fahrwerksrahmen für Züge halbiert

v.l.: Radovan Seifried (42), Christian Karner (43) und Prof. Christian Moser (61) - Erfinder des Jahres 2016.
v.l.: Radovan Seifried (42), Christian Karner (43) und Prof. Christian Moser (61) - Erfinder des Jahres 2016. Bild: Siemens

07.12.2016

• Erfolgreiches Erfinderteam: Prof. Dr. Christian Moser von der TU Graz und die Konstrukteure Christian Karner und Radovan Seifried von Siemens in Graz

• Gewicht eines Fahrwerksrahmens für Personenzüge konnte von 1,5 Tonnen auf

845 Kilogramm verringert werden

#

• Forscher erbringen Nachweis, dass Fahrwerk jahrzehntelangen Belastungen standhält

Radikale Neuansätze sind in der Entwicklung von Schienenfahrzeugen sehr selten. Christian Karner und Radovan Seifried von Siemens ist es gemeinsam mit Professor Christian Moser von der Technischen Universität Graz gelungen, einen neuen Fahrwerksrahmen zu entwickeln, der statt 1,5 Tonnen nur noch 845 Kilogramm wiegt – also knapp die Hälfte. Das Team wurde dafür von Siemens in der Kategorie Open Innovation als Erfinder des Jahres 2016 ausgezeichnet. Die Erfinder des Jahres werden heute Abend, am 6. Dezember 2016, im Rahmen einer Gala in der neuen Siemens Konzernzentrale in München geehrt. Das Gewicht spielt bei Zügen eine immer wichtigere Rolle. Der Fahrwerksrahmen ist eine massive, geschweißte Stahlkonstruktion, die das gesamte Gewicht des Wagenkastens trägt und die Kraft von den Rädern auf den Zug weitergibt. Über eine Lebensdauer von 30 Jahren und mehr muss dieser Stahlrahmen große Belastungen aushalten. „Niemand hatte sich vor uns an ein neues Konzept für einen Fahrwerksrahmen gewagt“, erklärt Professor Moser von der TU Graz, „denn es war schwer vorstellbar, wie eine wesentlich leichtere Konstruktion diese Belastungen aushalten könnte.“ Der Spezialist für Betriebsfestigkeit und Schienenfahrzeugtechnik arbeitet bereits seit 30 Jahren eng mit dem Siemens Weltkompetenzzentrum für Fahrwerke in Graz zusammen. Am Grazer Standort werden Fahrwerke für Personenschienenfahrzeuge, Hochgeschwindigkeitszüge wie ICEs, Lokomotiven, Straßenbahnen und U-Bahnen, hergestellt. Zusammen mit den Konstrukteuren Christian Karner und Radovan Seifried bildet Moser seit Jahren ein eingespieltes Team, das ständig an Verbesserungen von Fahrwerksrahmen arbeitet.


1. KEBA Suppliers´ Day

Franz Höller, CTO der KEBA AG beim ersten Suppliers´ Day der KEBA; Bild: KEBA AG
Franz Höller, CTO der KEBA AG beim ersten Suppliers´ Day der KEBA; Bild: KEBA AG
Zahlreiche spannende Vorträge beim KEBA Suppliers´ Day. Bild: KEBA AG
Zahlreiche spannende Vorträge beim KEBA Suppliers´ Day. Bild: KEBA AG

06.12.2016

Internationale Technologie-Kompetenz bei KEBA zu Gast

Der international erfolgreiche Automationsexperte KEBA lud vergangenen Mittwoch über 90 Firmen aus aller Welt zum ersten „KEBA Suppliers´ Day“ nach Linz. Das Vernetzungstreffen fand unter dem Motto „The World is Changing – Are We?“ statt. Bestimmendes Thema des Events war die neue Schnelllebigkeit, die sämtliche Prozesse durchwandert und Unternehmen sowie Lieferanten vor große Herausforderungen stellt und ein hohes Maß an Flexibilität und Anpassungsfähigkeit erfordert. „Wir möchten unseren Partnern im Rahmen des ersten KEBA Lieferantentages zeigen, wie sich unser Unternehmen für eine erfolgreiche Zukunft aufstellt und wie wichtig dabei die Unterstützung unserer Geschäftspartner ist“, erklärt Michael Bodingbauer, Leiter des strategischen Einkaufes der KEBA.

Ebenfalls diskutiert wurden Themen wie Industrie 4.0, das Qualitätsmanagement der Zukunft sowie allgemeine Rahmenbedingungen für eine bestmögliche Zusammenarbeit zwischen Einkauf und Lieferanten. Neben den zahlreichen Fachvorträgen und Diskussionsrunden hatten die gut 180 Teilnehmer zudem die Möglichkeit, sich über Neuheiten aus der Robotik und der Visualisierung sowie aus dem Bereich der Geldautomaten und Stromtankstellen zu informieren.

Hohe technologische Kompetenz, Unterstützung in Entwicklung und Produktion, ausgezeichnete Qualität, Schnelligkeit und kommerzielle Performance sind Kriterien, die KEBA bei ihren Lieferanten wichtig sind. „Die Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten ist von Wertschätzung und Offenheit geprägt“, so CTO Franz Höller. „Wir binden unsere Lieferpartner bereits frühzeitig in Entwicklungsprojekte bei der KEBA ein. Durch diese Vernetzung und den intensiven Austausch schaffen wir es, neue Produkte sehr schnell und mit herausragenden Features in den Markt zu bringen.“

 

KEBA: Die KEBA AG mit Hauptsitz in Linz/Österreich und Niederlassungen in den USA, Europa und Asien ist Automationsexperte in den Bereichen Industrie, Banken, Dienstleistungen und Elektromobilität. Mehr Informationen unter www.keba.com

 

Rückfragehinweis

Katarina Weissengruber
Leitung Unternehmenskommunikation
KEBA AG
4041 Linz, Gewerbepark Urfahr,
Tel. +43 732/7090-25440, E-Mail:
wgk@keba.com

Michael Obermeyr
Geschäftsführer
Reichl und Partner PR GmbH
4020 Linz, Harrachstraße 6,
Mobil: +43 (0) 664 2505817,
Tel: +43 (0) 732 666 222 - 0
E-mail: michael.obermeyr@reichlundpartner.at


Jörg Fuhrmann ist neuer Chef bei Lenze

Jörg Fuhrmann ist neuer Geschäftsführer von Lenze in Österreich.
Jörg Fuhrmann ist neuer Geschäftsführer von Lenze in Österreich. Bild: Lenze SE

05.12.2016

Erfahrener Branchenexperte tritt in die Geschäftsführung bei Lenze Austria ein und verantwortet den Vertrieb in Österreich und Osteuropa.

Jörg Fuhrmann ist seit dem 1. November 2016 neuer Geschäftsführer der Lenze Austria Holding GmbH mit Sitz im oberösterreichischen Asten. Das Unternehmen steuert den Vertrieb und die Logistik der Lenze-Gruppe in der Region Zentral- und Osteuropa. Gleichzeitig übernahm der Diplom-Ingenieur die Geschäftsführung der österreichischen Vertriebsgesellschaft Lenze Antriebstechnik GmbH. Der Maschinenbauexperte verfügt über um-fangreiche Marktkenntnisse und kann auf jahrelange internationale Erfahrung im Bereich Automation zurückblicken. Mit der Berufung Fuhrmanns in die Geschäftsführung unterstreicht der Spezialist für Motion Centric Auto-mation Lenze seine Marktorientierung und stellt die Weichen für den weiteren Ausbau des Automatisierungsgeschäftes.


Siemens: Stiegl digitalisiert den Brauprozess und steigert seine Wettbewerbsfähigkeit

Chef-Braumeister Christian Pöpperl vor der zentralen Steuerung und Visualisierung von Siemens.
Chef-Braumeister Christian Pöpperl vor der zentralen Steuerung und Visualisierung von Siemens.
Stiegl Sudhaus; Foto: Siemens
Stiegl Sudhaus; Foto: Siemens

02.12.2016

  • Maßgeschneiderte Automatisierungslösung und Visualisierung des Sudhauses
  • Steigerung der Effizienz und Flexibilität
  • Sicherstellung einer konstant hohen Produkt-Qualität

Die Stieglbrauerei zu Salzburg ist Österreichs größte Privatbrauerei. Um rund 20 verschiedene Biersorten effizient, kostengünstig und mit gleichbleibend hoher Geschmacksqualität brauen zu können, vertraut Stiegl auf ein maßgeschneidertes Automatisierungssystem von Siemens. Brauereien stehen heute einer Vielzahl von Herausforderungen gegenüber. Die Vielfalt der Bierspezialitäten nimmt immer mehr zu, gleichzeitig steigt der Kostendruck. Der Weg, die Bierherstellung flexibler und wirtschaftlicher zu gestalten, führt über eine durchgängige Digitalisierung der Brauanlage – und zwar entlang der gesamten Wertschöpfungskette: vom Wareneingang bis zum -ausgang, von der Produktionsebene bis zur Ressourcenplanung. Basierend auf der Siemens SIMATIC S7-Technologie und der Software WinCC wurde daher das Sudhaus der Stieglbrauerei zu Salzburg ganzheitlich digitalisiert. Alle Produktionsschritte greifen nun ineinander, und alle Anlagenteile kommunizieren zuverlässig miteinander. Für Stiegl bedeutet das einen Flexibilitätsgewinn und eine Kostenreduktion bei der Bierherstellung.

 

Einfache und effektive Rezeptsteuerung ermöglicht Sortenvielfalt
Bierbrauen bleibt bei Stiegl Handarbeit, die allerdings durch modernste Technik unterstützt wird.„Das hilft uns zum Beispiel natürliche Rohstoffschwankungen auszugleichen und eine möglichst konstante, hohe Qualität zu erzielen“, erläutert Chef-Braumeister Christian Pöpperl die Vorteile des digitalisierten Brauhauses. „Die Rezepte laufen nun schneller ab, das spart uns wertvolle Einsatzzeiten des Personals. Der Wasserverbrauch konnte durch die Optimierung der Reinigungen reduziert werden. Und durch den rascheren Reinigungsvorgang verringert sich die Menge der eingesetzten Reinigungsmittel.“ 

Durch die technologische Weiterentwicklung haben die Braumeister wieder mehr Zeit, sich mit ihrer Leidenschaft zu beschäftigen: Dem Austüfteln neuer Rezepte. Mit der maßgeschneiderten Siemens-Lösung können sämtliche Brauerei-Prozesse in den verschiedenen Bereichen wie Sudhaus, Gär-, Lager- und Spezialitätenkeller gesteuert und nachvollziehbar visualisiert werden. Kern des Systems ist eine einfache und effektive Rezeptsteuerung. Diese gibt den Braumeistern die Möglichkeit, ihre Rezepte individuell zusammenzustellen und flexibel anzupassen. Eine Fülle von Bierspezialitäten kann so bei gleichbleibend hoher Qualität auf einfache Art und Weise gebraut werden.

 

Siemens ist seit über hundert Jahren Partner von Brauereien
„Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für das Projekt ist die langjährige, enge Partnerschaft zwischen Siemens und Stiegl und unsere regionale Nähe. Brauprozesse sind hochempfindlich – wenn technische Unterstützung notwendig ist, können unsere Experten in Salzburg innerhalb von Minuten reagieren“, erklärt Wolfgang Schneider, Leiter der Siemens-Niederlassung in Salzburg, das Erfolgsrezept der Kooperation mit Stiegl. „Wir unterstützen Stiegl dabei, den nächsten Level an Effizienz und Flexibilität zu erreichen. Siemens hat eine Lösung entworfen und implementiert, die der Brauerei auf den Leib geschneidert ist.“ 

Was mit einfachsten Siemens-Komponenten wie Elektromotoren begann, wurde ab den Siebzigerjahren mit komplexeren Steuerungen zur Automatisierung der Produktionsprozesse fortgeführt.  Heute unterstützt Siemens seine Kunden dabei, ihre Wettbewerbsfähigkeit durch Digitalisierung zu steigern. Im Bierbrauprozess steht die vertikale und horizontale Datenintegration mit Datenanbindung an ERP-Systeme und Implementierung von Rezeptsteuerungen im Fokus. Im Abfüllprozess wird es immer wichtiger, Kennzahlen zu Abfüllprozessen zu erfassen, um auf Basis einer Schwachstellenanalyse eine Performanceverbesserung und Durchsatzerhöhung zu erreichen.

 

Ansprechpartner für Journalisten:
Siemens AG Österreich
Gerald Kastner Tel.: +43 (0) 51707 24037
E-Mail: gerald.kastner@siemens.com

Folgen Sie uns auf Twitter: https://twitter.com/Siemens_Austria

 

Über die Stieglbrauerei zu Salzburg
Die 1492 als „Prewhaus am Stiegle“ gegründete Stieglbrauerei zu Salzburg beschäftigt heute rund 700 Mitarbeiter und ist Österreichs größte Privatbrauerei. Mit mehr als 20 verschiedenen Bieren ist Stiegl die Brauerei mit der größte Vielfalt in der Alpenrepublik. 2015 hob die Stiegl-Eigentümer-Familie Kiener das 1. Biergut Österreichs, das Stiegl-Gut Wildshut, aus der Taufe. In Wildshut – einem wahren „think tank“ in Sachen Bier - werden in Vergessenheit geratene Urgetreidesorten kultiviert, die Stiegl als einzige Brauerei auch selbst vermälzt und röstet. Daraus werden dann ganz besondere Bierspezialitäten gebraut.

 

Über Siemens Österreich
Siemens Österreich zählt zu den führenden Technologieunternehmen des Landes. Insgesamt arbeiten für Siemens in Österreich rund 10.200 Menschen. Der Umsatz lag im Geschäftsjahr 2015 bei rund 3 Milliarden Euro. Die Geschäftstätigkeit konzentriert sich auf die Gebiete Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Dazu gehören im Wesentlichen Systeme und Dienstleistungen für die Energieerzeugung, -übertragung und -verteilung ebenso wie energieeffiziente Produkte und Lösungen für die Produktions-, Transport-und Gebäudetechnik bis hin zu Technologien für hochqualitative und integrierte Gesundheitsversorgung. Automatisierungstechnologien, Software und Datenanalytik spielen in diesen Bereichen eine große Rolle. Mit seinen sechs Werken, weltweit tätigen Kompetenzzentren und regionaler Expertise in jedem Bundesland trägt Siemens Österreich nennenswert zur heimischen Wertschöpfung bei. Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug das Fremdeinkaufsvolumen bei rund 10.200 Lieferanten –etwa 6.500 davon aus Österreich – über 1 Milliarde Euro. Siemens Österreich hat nicht nur die Geschäftsverantwortung für den heimischen Markt, sondern auch für 18 weitere Länder in der Region Zentral- und Südosteuropa sowie Israel. Weitere Informationen: www.siemens.at


Anwendungsoptimierte Automatisierungslösungen - Blumenbecker und KEBA besiegeln partnerschaftliche Zusammenarbeit

v.li: KEBA Industrieautomation-Geschäftsbereichsleiter Thomas Linde und Blumenbecker Geschäftsführer Harald Golombek vereinbaren eine weitreichende Kooperation ihrer beiden Unternehmen für künftige Automatisierungsprojekte. Foto KEBA - frei verwendba
v.li: KEBA Industrieautomation-Geschäftsbereichsleiter Thomas Linde und Blumenbecker Geschäftsführer Harald Golombek vereinbaren eine weitreichende Kooperation ihrer beiden Unternehmen für künftige Automatisierungsprojekte. Foto KEBA - frei verwendbar
v.li: KEBA Industrieautomation-Geschäftsbereichsleiter Thomas Linde und Blumenbecker Geschäftsführer Harald Golombek. Foto KEBA - frei verwendbar
v.li: KEBA Industrieautomation-Geschäftsbereichsleiter Thomas Linde und Blumenbecker Geschäftsführer Harald Golombek. Foto KEBA - frei verwendbar

02.12.2016

Blumenbecker und KEBA haben es auf der SPS/IPC/Drives 2016 offiziell gemacht - ab sofort wird bei Automatisierungsthemen intensiv zusammengearbeitet.

Dazu unterzeichneten Blumenbecker Geschäftsführer Harald Golombek und KEBA Industrieautomation-Geschäftsbereichsleiter Thomas Linde eine gemeinsame Partnerschaftsvereinbarung. Ziel dieser Vereinbarung ist es, die Innovationen und das Know-How beider Unternehmen zum Vorteil der Kunden zu bündeln und die Qualität der zu projektierenden Automatisierungslösungen noch weiter zu verbessern.

Kunden profitieren von der Konzentration der langjährigen und weitreichenden Markterfahrungen beider Unternehmen. Der Systemintegrationsprofi Blumenbecker verfügt über tiefgreifendes Anwendungs-Know-how in zahlreichen Branchen, und der Automatisierungsexperte KEBA liefert die jeweils passenden State-of-the-Art Steuerungs- und HMI-Lösungen.
Diese vielversprechende Symbiose garantiert die effiziente und erfolgreiche Umsetzung anwendungsoptimierter Automatisierungslösungen. Das Resultat sind benutzerfreundliche Maschinen, Roboter und Anlagen mit höchster Produktivität.

 

KEBA Industrieautomation – Der Technologieexperte für optimierte Branchenlösungen
Die KEBA AG ist ein international erfolgreiches Hightech-Unternehmen mit Fokus auf Automation von Industrie, Bank- und Dienstleistungsprozessen sowie Energieautomation. Entwicklung und Produktion der hochqualitativen Hard- und Software-Komponenten und Systemlösungen erfolgen gemäß dem Leitsatz „Automation by innovation.“

Im Geschäftsbereich Industrieautomation konzentriert sich KEBA auf die intelligente Steuerung von Robotern, Kunststoff-Spritzgießmaschinen und Prozessabläufen sowie auf Automationslösungen für den allgemeinen Maschinenbau. Darüber hinaus ist das österreichische Unternehmen Marktführer für mobile Bedienterminals in Industrieanwendungen. Es stehen vielfältige Serienprodukte für alle möglichen Applikationen zur Verfügung. Überdies werden kundenspezifische, individuelle Automationslösungen von Experten rasch erarbeitet und den jeweiligen Anforderungen entsprechend umgesetzt. Das breite KEBA Produktportfolio mit seinen optimal aufeinander abgestimmten Hard- und Softwarebausteinen ermöglicht maßgeschneiderte Gesamtlösungen aus einer Hand.

Zahlreiche namhafte und international erfolgreiche Maschinenbaukonzerne, Roboterhersteller und Dienstleister setzen daher auf Lösungen von KEBA.

 

Die Blumenbecker-Gruppe ist mit ihren fünf Geschäftsbereichen Automatisierungs-technik, Engineering, Industrieservice, Industriehandel und Technik international erfolgreich und auch mit eigenen Standorten in mehreren Ländern vertreten.

Der Geschäftsbereich der Automatisierungstechnik bietet von der Beratung und Projektierung über die Konstruktion und Softwareentwicklung bis zur Schaltanlagenproduktion, der Elektromontage und der Inbetriebnahme alle Automatisierungsleistungen aus einer Hand. Sowohl die Produktion einzelner Schaltschränke als auch die Serienfertigung und die Fabrikation hochkomplexer Anlagen charakterisieren die Flexibilität von Blumenbecker. Die Einhaltung aller einschlägigen Normen und Vorschriften für die unterschiedlichsten Schaltanlagen kennzeichnen hierbei die hohe Fachkompetenz. Ein weltweit tätiges, interkulturelles Team von erfahrenen Mitarbeitern realisiert und optimiert mit den Kunden sowohl kreative als auch innovative Lösungen über die gesamte Wertschöpfungskette. Durch die Grenzen übergreifende Verzahnung von internen Prozessen profitieren die Kunden von Blumenbecker darüber hinaus hinsichtlich Schnelligkeit, Qualität und Kosten.

BLUMENBECKER – WIR LIEFERN ANTWORTEN
 

Rückfragehinweis:

 

Werner Hentscholek
Marketing Kommunikation, Industrieautomation
KEBA AG
Gewerbepark Urfahr, A-4041 Linz,
Telefon: +43 732 7090-22610
hnt@keba.com; www.keba.com

Elke Leonhardt-Brendel
Vertrieb & Marketing / Sales & Marketing
Blumenbecker Automatisierungstechnik GmbH
Sudhoferweg 99-107, 59269 Beckum,
Deutschland
Telefon: +49 2521 8406-480
ELeonhardt-Brendel@blumenbecker.com
www.blumenbecker.com


Trotec Laser erweitert Produktportfolio der Galvo-Beschriftungslaser mit neuer Laserquelle

SpeedMarker Serie - Beschriftungslaser; Bildquelle: Trotec
SpeedMarker Serie - Beschriftungslaser; Bildquelle: Trotec

25.11.2016

Trotec präsentiert eine neue Laserquelle für die Beschriftung von

Metallen und Kunststoffen

Ab Ende November 2016 sind alle Beschriftungslaser der SpeedMarker Serie zusätzlich zu den herkömmlichen Faserlasern auch mit MOPA Faserlaserquelle erhältlich. Dadurch ergeben sich mehr Möglichkeiten für die Beschriftung von Metallen und Kunststoffen, wobei die Vorteile der herkömmlichen Faserlaserquellen (wartungsfrei, lange Lebensdauer, luftgekühlt, ökonomischer Anschaffungspreis,…) bestehen bleiben.

 

Mehr Möglichkeiten durch MOPA Faserlaserquelle
Bei den MOPA Faserlaserquellen kann im Vergleich zu den herkömmlichen Faserlaserquellen die Pulsdauer variabel eingestellt und bis auf wenige Nanosekunden reduziert werden. Durch die kurzen Pulse sowie die geringere Pulsenergie wird das Material weniger erwärmt. Dadurch ergeben sich noch mehr Möglichkeiten zur Beschriftung von Metallen und Kunststoffen.

 

Kontrastreichere, homogenere Laserbeschriftungen auf Kunststoffen
Bei manchen Kunststoffen kann der MOPA Faserlaser seine Stärke – kurze Pulse und dadurch weniger Materialerwärmung – ausspielen. Damit lassen sich Kunststoffe, die mit einem herkömmlichen Faserlaser schlecht markierbar sind, mit dem MOPA Laser deutlich schöner und homogener laserbeschriften, mit weniger Verbrennen und Aufschäumen (z.B. ABS). Vor allem auf dunklen Kunststoffen (wie z.B. PA 66 GF, PA 6 GF, PP GF, etc.) ergeben sich dank der kürzeren Pulse oft "schönere", hellere Beschriftungen, was einen besseren Kontrast zu Folge hat. Dadurch können einige Kunststoff-Teile, die bisher nicht ausreichend mit einem Faserlaser markiert werden konnten, nun gut (maschinen-)lesbar laserbeschriftet werden.

 

Schwarz-Markieren auf natureloxiertem Aluminium
Auch für Metalle bietet der MOPA Laser einige Vorteile. So ist schwarzes Markieren von (natureloxiertem) Aluminium möglich. Dieser Prozess wird u.a. auch für die Beschriftung von hochwertigen Smartphones angewandt. Auf Stahl ist ein schnelleres und korrosionsfreies Anlassbeschriften möglich. Generell bietet der MOPA Laser mit Pulsdauern zwischen 4 und 200 ns ein breites Spektrum an Möglichkeiten zur Beschriftung auf Metallen. Unter anderem können auch unterschiedliche Anlassfarben auf Stahl erzeugt werden.

 

Zusätzliche Vorteile der MOPA Faserlaser
Darüber hinaus bietet der MOPA Faserlaser oftmals die Möglichkeit, qualitativ gleichwertige Beschriftungen schneller zu erzeugen als herkömmliche Faserlaser. Um diese zahlreichen Vorteile und Möglichkeiten zur Beschriftung von Kunststoffen und Metallen vollständig ausschöpfen zu können, ist ein umfangreiches Applikationswissen notwendig. Eine ausführliche Beratung bieten hierfür die Applikations-Experten von Trotec.

 

All diese Vorteile bieten ab Ende November die Laser Systeme der SpeedMarker Serie von Trotec. Dabei bleiben die bekannten Vorteile dieser Markierlaser, wie z.B. die intuitive und intelligente Beschriftungs-Software SpeedMark, bestehen. Die Software ist für alle Anforderungen an industrielle Beschriftungs-Aufgaben (wie z.B. Seriennummern, Code-Generierung, Anbindung an kundenseitige ERP-Systeme, HMI, etc.) gerüstet.

 

Bildmaterial:
Druckfähiges Bildmaterial stellen wir Ihnen auf Anfrage gerne zur Verfügung.

 

Über Trotec:
Trotec ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der Lasertechnologie und setzt neue Standards. Als Teil der Trodat-Trotec-Unternehmensgruppe entwickelt, produziert und vermarktet der europäische Innovationsführer Lasersystemlösungen und Lasergeräte zum Beschriften, Schneiden und Gravieren von verschiedensten Materialien und Werkstoffen. Absaugsysteme und Laser- und Gravurmaterial runden das Produktportfolio ab. Trotec beschäftigt mehr als 450 Mitarbeiter und betreut Kunden in über 90 Ländern.
Weitere Informationen finden Sie unter www.troteclaser.com.

 

Kontakt für weitere Informationen:
Bernd Kerbl
Tel.: +43 / 7242 / 239-7402
Email: bernd.kerbl@troteclaser.com


Staatsmeisterschaft für Mechatronik - And the winners are ...

So sehen Sieger aus: Der erste Platz und damit die Gold-Medaille im Beruf Mechatronik ging an Julian Aigner und Jürgen Anzinger von der Voest. Bild: SkillsAustria
So sehen Sieger aus: Der erste Platz und damit die Gold-Medaille im Beruf Mechatronik ging an Julian Aigner und Jürgen Anzinger von der Voest. Bild: SkillsAustria
Auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer warteten fordernde Aufgabenstellungen. Bild: SkillsAustria
Auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer warteten fordernde Aufgabenstellungen. Bild: SkillsAustria
Im Bereich mobile Robotik kam der Lernroboter Robotino von Festo Didactic zum Einsatz. Bild: SkillsAustria
Im Bereich mobile Robotik kam der Lernroboter Robotino von Festo Didactic zum Einsatz. Bild: SkillsAustria
Logo SkillsAustria; Bild: SkillsAustria
Logo SkillsAustria; Bild: SkillsAustria

24.11.2016

Von 17. bis 20. November fanden im Messezentrum Salzburg die diesjährigen österreichischen Berufsstaatsmeisterschaften statt. Bei den Bewerben für Mechatronik und mobile Robotik setzte SkillsAustria auch heuer wieder auf das vielseitige Aus- und Weiterbildungsequipment von Festo Didactic.

Die Teams mit Gold und Silber dürfen sich gleich doppelt freuen –

sie vertreten Österreich bei der BerufsWM bzw. BerufsEM.

Im Rahmen der Berufs-Info-Messe (BIM) wurde es wieder richtig spannend – galt es doch die Besten der Besten in der heimischen Berufsausbildung zu küren. Junge Fachkräfte aus insgesamt 26 Berufen sind nach Salzburg gekommen, um beim mehrtägigen Wettbewerb ihre fachlichen Qualifikationen unter Beweis zu stellen.

 

Teamgeist und fachliches Know-how
Ein besonderes Highlight waren die Staatsmeisterschaften im Bereich Mechatronik, bei denen es nicht nur um den österreichischen Titel, sondern auch um die Teilnahme an der Berufs-WM (WorldSkills 2017 in Abu Dhabi / Vereinigte Arabische Emirate) und der Berufs-EM (EuroSkills 2018 in Budapest) ging. Festo unterstützte die Staatsmeisterschaften für Mechatronik auch heuer wieder als Exklusivsponsor. Zum Einsatz kamen die Übungsstationen von Festo Didactic, auf denen neben fachlichem Know-how auch Teamgeist gefragt war. Die teilnehmenden 12 Teams, die sowohl aus Betrieben als auch aus HTLs kamen, trainierten bereits seit längerem intensiv auf den modularen Übungsstationen von Festo.

Fordernde Aufgabenstellungen
Mehrere Aufgaben galt es für die Mechatronikerinnen und Mechatroniker mit den Übungsstationen von Festo Didactic zu lösen: Den Aufbau und die Programmierung eines Handlingsystems zur Entnahme von zylindrischen Grundkörpern aus einem Magazin sowie den Transport zu verschiedenen Ausgaberutschen selektiert nach der Farbe des jeweiligen Zylinders. Als Aufgabe aus dem Bereich „Maintenance“ musste eine Komponente laut Wartungsplan getauscht und die professionelle Verdrahtung und Verschlauchung wieder hergestellt werden.
Auf einer weiteren Station wurden Chips abgefüllt, ein Deckel aufgepresst und das fertige Produkt ausgelagert – Fehlererkennung inklusive. Und schließlich ging es noch um die Themen Energieeffizienz und Produktionszeit – die Anlage mit dem geringsten Luftverbrauch und der schnellsten Zykluszeit wurde am höchsten bewertet.  

 

Kopf an Kopf ins Finale
Es blieb spannend bis zum Schluss. Im knappen Finish konnten jedoch zwei Voest-Teams am besten punkten. Der erste Platz und damit die Gold-Medaille ging an Julian Aigner und Jürgen Anzinger. Sie fliegen 2017 zu den WorldSkills nach Abu Dhabi. Über Silber freuten sich Benedikt Gabat und Maximilian Schindlbauer, die auch an den EuroSkills 2018 in Budapest teilnehmen werden. Bronze ging an Nico-Alexander Keller und Christian Kölbl von der ÖBB. Der erste Platz im Bereich „Mobile Robotik“, bei dem der Lernroboter Robotino von Festo Didactic zum Einsatz kam, ging an Andreas Herzele und Benjamin Schöffmann von der HTL Mössingerstraße (Klagenfurt / K). Über Silber freuten sich David Prodinger und Fabian Rohrmoser von der HTL Hallein (S). Auch sie werden Österreich in Abu Dhabi bzw. Budapest vertreten.

 

Ausbildung für Industrie 4.0
Als Spezialist für Aus- und Weiterbildung in der Technik setzt Festo Didactic einen besonderen Schwerpunkt in Richtung Industrie 4.0. Trainings zu zukunftsorientierten Themen – wie Vernetzung, RFID oder Design Thinking – gehören ebenso zum umfassenden Angebot, wie Expertentreffs, Consulting und Lernequipment, das die virtuelle mit der realen Lernwelt verbindet. Die CP Factory ist beispielweise eine Lernfabrik, die die Industriewelt von morgen darstellt. Sie bildet viele Aspekte von Industrie 4.0 ab und erlaubt das praktische Üben als Vorbereitung auf die Fertigung der Zukunft. 

www.festo-didactic.at

 

Festo – das Unternehmen
Festo Österreich ist Marktführer in der Automation mit Pneumatik und Elektronik sowie der technischen Aus- und Weiterbildung. Das Unternehmen ist für den Vertrieb in Österreich zuständig und bildet zusätzlich die Drehscheibe für die mittel- und osteuropäischen Konzernaktivitäten sowie für die Produkt- und Systementwicklung. Festo beschäftigt in Österreich 135 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – insgesamt in 61 Ländern rund 17.800 Personen. Mit 30.000 Katalogprodukten in einigen hunderttausend Varianten nimmt Festo weltweit eine führende Rolle in der Industrie- und Prozessautomation ein. Festo erfand die Ventilinsel und hält rund 2.800 Patente. Jährlich investiert der Konzern rund 8 % seines Umsatzes (2015 rd. 2,64 Mrd. Euro) in Entwicklung und Forschung. In Österreich betreibt Festo eine eigene Forschungseinheit für industrielle Steuerungstechnik. Corporate Educational Responsibility: Das Familienunternehmen nimmt seine gesellschaftliche Verantwortung vor allem im Bildungsbereich sehr engagiert wahr – beispielsweise durch einen eigenen Bildungsfonds und die Vergabe von Experimentierboxen an Schulen.
www.festo.at

 

Redaktionskontakte:
Wirtschaftsmedien:
konzept pr Mag. (FH) Petra Kohles
Garnisongasse 7/18
1090 Wien
Tel: +43 676 72 88 300
mail: petra.kohles@konzeptpr.at
www.konzeptpr.at


Fachpresse:
[content:manufaktur]
Dr. Alexander M. Lille
Rudolf Pleban Straße 8
3021 Pressbaum / Pfalzau
Tel: +43 664 307 44 17
mail: lille@contentmanufaktur.at
www.contentmanufaktur.at


RECOM hat sein Portfolio an DC/DC Wandlern für die Bahntechnik stark erweitert

DC/DC-Wandler für die Bahntechnik von 8 - 240W
DC/DC-Wandler für die Bahntechnik von 8 - 240W Bild:RECOM

17.11.2016

RECOM kann nun das größte Angebot an EN50155 zertifizierten Produkten aufweisen. Neu vorgestellt wurden unter anderem: RPA20-AW, RPA30-AW, RPA60-FW, RP20-FR und RP40-FR.

RECOMs RPA Serie zeichnet sich durch eine äußerst hohe Leistungsdichte von 4.5W/cm³ aus und liefert 20W oder 30W Leistung aus einem nur 1“x1“ kleinem Gehäuse und 60W aus einem nur 2“x1“ Gehäuse. Für eine hervorragende thermische Performance stellte RECOM die neuen Serien RP20-FR und RP40-FR in einem kompakten 2“x1“ Gehäuse vor.

 

Die regulierten DC/DC Wandler mit weitem 4:1 Eingangsspannungsbereich wurden speziell für anspruchsvolle Bahntechnikanwendungen konzipiert und verfügen neben dem für Schienenfahrzeuge erforderlichen EN50155 Zertifikat auch über die für Industrieanwendung nötige UL/cUL60950 Zertifizierung. Neben den 3.3V, 5V, 12V, und 15V single Ausgängen sind auch ±12V und ±15V dual Ausgänge erhältlich. Die Ausgangsspannung kann mittels externer Beschaltung um ±10% getrimmt werden. Die neuen Wandler erreichen in ihrer jeweiligen Leistungsklasse ausgesprochen hohe Werte für den Wirkungsgrad. Die in einem 2x1 Zoll kleinen Gehäuse untergebrachte RPA60-Serie beispielsweise übertrifft in der Spitze die 93%-Marke. Besonderes Augenmerk hat man bei Recom aber darauf gelegt, dass Spitzenwerte nicht nur bei Volllast erzielt werden, sondern insbesondere in dem für die Praxis wichtigen Bereich zwischen 40 und 80% Auf alle Modelle gewährt Recom als Hersteller 3 Jahre Garantie. Gemessen an den Leistungsdaten verfügt die neue Familie über ein ausgesprochen attraktives Preis-/Leistungsverhältnis. Erste Muster sind ab sofort über die Distribution verfügbar.


TRUMPF und Siemens treiben die Industrialisierung der additiven Fertigung voran

16.11.2016

TRUMPF und Siemens entwickeln gemeinsam Softwarelösung für optimierte additive Fertigung von Metallteilen mit TRUMPF Maschinen – von der Bauteileentwicklung bis zum 3D-Druck.

Der Lasersystemhersteller TRUMPF und der führende Technologiekonzern Siemens haben auf der Fachmesse Formnext in Frankfurt eine gemeinsame Partnerschaft bekannt gegeben. Ziel ist es, das Laserschmelzverfahren Laser Metal Fusion (LMF) zu industrialisieren und somit die additive Fertigung von Metallteilen fest im Produktionsprozess zu verankern. Die beiden Unternehmen bündeln ihre Kompetenzen und arbeiten gemeinsam an einer Softwarelösung für die Datenvorbereitung von Teilen für den 3D-Druck. Damit soll der Prozess für das pulverbettbasierte LMF-Verfahren für 3D-Drucker von TRUMPF vereinfacht und in die Software NX™ von Siemens integriert werden. Die umfassende Lösung reicht von der Entwicklung und Konstruktion bis hin zur Datenvorbereitung von Bauteilen für den 3D-Druck mittels des integrierten TRUMPF Build-Prozessors.

 

„Mit unserer gemeinsamen Softwarelösung bieten wir Kunden durch eine intelligente Prozesskette eine durchweg hohe Prozesssicherheit“, erläutert Tony Hemmelgarn, President und CEO von Siemens PLM Software. „Da die Tools für die Entwicklung, Simulation, den 3D-Druck und die NC-Programmierung für Metallteile in einem System zusammengefasst sind, wird keine Datenkonvertierung nötig sein.“

 

„Das sind ganz entscheidende Faktoren für die industrielle Anwendung der additiven Fertigung“, ergänzt Peter Leibinger, Vorsitzender der TRUMPF Laser- und Systemtechnik GmbH. „Das Ergebnis unserer Partnerschaft ist ein optimales Zusammenspiel zwischen Maschine und Software, damit Kunden von AM-optimierten Designs und der additiven Fertigung profitieren.“


MC-report - Weichnachtspackerl!

MC-report Frühbucherbonus!

16.11.2016

Informationen für die Branche - direkt aus der Branche: Der MC-Report bietet seinen Lesern dreimal im Jahr die neuesten Trends und aktuellen Entwicklungen im Maschinen- und Anlagenbau und zeigt innovative Kooperationsprojekte sowie erfolgreiche Partner-Unternehmen.

Das Printmedium "MC-report" informiert Sie regelmäßig über die Aktivitäten des Mechatronik-Clusters zu ausgewählten Schwerpunktthemen sowie über Neuigkeiten aus den Partnerunternehmen und der regionalen Mechatronik-Branche.

 

Der "MC-report" bietet seinen Lesern dreimal im Jahr die neuesten Trends und aktuelle Entwicklungen im Maschinen- und Anlagenbau und zeigt innovative Kooperationsprojekte sowie erfolgreiche Partner-Unternehmen.

 

JETZT BUCHEN - und bis zu einer viertel Seite kostenlose PR dazu erhalten!

Bei Buchung eines Inserats (bis 31. Dezember 2016) für eine der MC-Report Ausgaben 2017 erhalten Sie:

  • bei Buchung einer 1/3 Seite  - zusätzlich eine 1/8 Seite PR kostenlos
  • bei Buchung einer 1/2 Seite - zusätzlich eine 1/6 Seite PR kostenlos
  • bei Buchung einer ganzen Seite - zusätzlich eine 1/4 Seite PR kostenlos

Die kostenlose PR können Sie in einer beliebigen Ausgabe 2017 veröffentlichen.

 Mediadaten sowie Buchungsformular finden Sie anbei:

>> MEDIADATEN 2017


10. Jahreskonferenz im Internationalen Forum Mechatronik

Das Internationale Forum Mechatronik 2016 in Augsburg.
Das Internationale Forum Mechatronik 2016 in Augsburg.

09.11.2016

Im April 2016 organisierten die im internationalen Forum Mechatronik verbundenen Clusterorganisationen und Netzwerke aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die Jubiläumskonferenz in Augsburg.

Zum Thema "Mechatronik - Enabler der Industrie 4.0" sprachen Key-Note Referenten wie

 

  • Prof. Dr. Jürgen Gausemeier, Heinz Nixdorf Institut Paderborn, Vizepräsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften acatech
  • Dr. Christian Schlögl, CTO der KUKA AG und Sprecher der Plattform "Digitale Produktion" im neunen Zentrum Digitalisierung.Bayern, ZD.B. oder
  • Prof. Dr. Ing. Gunther Reinhart, Ordinarius für Betriebswissenschaften und Montagetechnik an der Technischen Universität München.

Besuche der in direkter Nachbarschaft im Augsburg Innovationspark befindlichen Forschungstinstitute der Fraunhofer Gesellschaft und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt DLR wurden angeboten.

Beide gaben Einblick in federführende Arbeiten der Leichtbauproduktionstechnik bzw. des funktionsintegrierten Leichtbaus.

Namhafte Referenten nahmen an der Veranstaltung teil und referierten zum Thema "Mechatronik - Enabler für Industrie 4.0".
Über 150 interessierte Teilnehmer.
Die begleitende Fachausstellung war nur eine der vielen Highlights der Veranstaltung.
Netzwerken und mit anderen Teilnehmern zu diskutieren wurde großgeschrieben.

Siemens baut Standort in Leonding aus

Drosselspulen gefertigt von Trench Austria in Leonding
Drosselspulen gefertigt von Trench Austria in Leonding Bild: Siemens

07.11.2016

Tochterunternehmen Trench optimiert Produktion

• Ausbau und Modernisierung der Produktionsflächen

• Investition von 5 Mio. Euro zur Design- und Prozessoptimierung im vergangenen Jahr

Trench Austria, ein Tochterunternehmen von Siemens, stellt in Leonding sogenannte Drosselspulen für die Mittel- und Hochspannungstechnik her und zählt zu den global führenden Unternehmen in diesem Bereich. Der Unternehmensstandort wurde in den vergangenen Monaten ausgebaut und modernisiert. Weltweit sind über 100.000 Drosselspulen von Trench im Einsatz. „Der globale Wettbewerb für Drosselspulen mit großer Leistung ist äußerst herausfordernd und kompetitiv. Einige Mitbewerber sind in Regionen mit erheblich niedrigerem Lohnniveau als in Österreich beheimatet. Diesem Umstand gilt es durch innovative Technik und hocheffiziente Produktion zu begegnen“, erklärt Gustav Eckert, Geschäftsführer von Trench in Leonding, den Hintergrund für die Investition.


Best Business Award für die technosert electronic GmbH

V.l.n.r.: Dr. Clemens Malina-Altzinger Vizepräsident der Wirtschaftskammer OÖ, Andreas Gschwandtner, Geschäftsfeldentwickler technosert und Johannes Gschwandtner, CEO technosert; ©BBA Forum e.V.
V.l.n.r.: Dr. Clemens Malina-Altzinger Vizepräsident der Wirtschaftskammer OÖ, Andreas Gschwandtner, Geschäftsfeldentwickler technosert und Johannes Gschwandtner, CEO technosert; ©BBA Forum e.V.

28.10.2016

Die technosert electronic wird in der Kategorie über 100 Mitarbeiter mit dem 1. Platz ausgezeichnet!

Die Ehrung mit dem Best Business Award, dem Preis für nachhaltige Unternehmensführung, erfolgte am Abend des 25. Oktober 2016 im Fill Kunden- und Innovationszentrum in Gurten (OÖ). Im Rahmen der Galaveranstaltung wurde die technosert electronic GmbH in den Club der Sieger aufgenommen.

„Die Spannung bei der Preisverleihung stieg bis zuletzt. Bei der ersten Bewerbung gleich den ersten Platz zu erreichen, erfüllt uns mit Stolz“, freut sich Geschäftsfeldentwickler Andreas Gschwandtner, der die Urkunde und die Trophäe gemeinsam mit Geschäftsführer Johannes Gschwandtner entgegennahm. Überreicht wurde diese von Dr. Clemens Malina-Altzinger, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Oberösterreich.

Großes Lob zollte die Fachjury der technosert electronic für ihre soziale Verantwortung, ihr ökologisches Denken und Handeln sowie ökonomisches Wirtschaften. Die vorbildlichen Leistungen der Sieger sollen anderen Firmen als Ansporn dienen, um von den Besten zu lernen.

Bereits im August, kurz nach der Bekanntgabe der nominierten Firmen besuchten die Auditoren der hochkarätigen Jury auch das Mühlvierter Elektronikunternehmen in Wartberg/Aist. Die beiden Juroren Alice Grogová von der südböhmischen Wirtschaftskammer, und Konrad Bartl, Werkleiter von Rohde & Schwarz (CZ), prüften das Unternehmen auf Herz und Nieren und überzeugten sich von dem hohen Standard der technosert electronic GmbH.

Best Business Award 
Der Wirtschaftspreis BEST BUSINESS AWARD wird 2016 bereits zum 17. Mal vergeben und ehrt Betriebe für nachhaltige Unternehmensführung. Seit 1999 kürt das BBA Forum mit seinen Partnern jährlich die besten Unternehmen aus der Europaregion Donau Moldau. Als Juroren fungieren Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft aus den drei Ländern, Oberösterreich, Böhmen und Bayern. Die Schirmherrschaft des Preises haben Ilse Aigner, Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, Landtagsabgeordnete Mag. Doris Hummer, Landesobfrau Wirtschaftsbund Oberösterreich und Mgr. Jiri Zimola, Kreishauptmann Bezirk Südböhmen inne.

 

FACTS: die technosert electronic GmbH

  • Sitz: Wartberg/Aist im Mühlviertel/Oberösterreich.
  • 1988 gegründet, verfügt das Unternehmen mittlerweile über 140 MitarbeiterInnen
  • Positionierung als Unternehmen für innovative Lösungen in der Elektronikindustrie. Die enge Zusammenarbeit mit Universitäten, Fachhochschulen und namhaften Forschungseinrichtungen trägt zur Umsetzung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse bei.

  • Das Unternehmen agiert ausschließlich auftragsbezogen und vertreibt keine Eigenprodukte.
  • Portfolio: Konzeption und Entwicklung elektronischer Geräte, Entwicklung von Teststrategien, Prototypenservice, Produktion / Assemblierung elektronischer Geräte, Modifikations- und Reparaturservice und Röntgenanalyse von Baugruppen und Bauelementen.
  • Kunden: aus unterschiedlichsten Branchen bis hin zum Auto- und Flugzeugbau, Sicherheitstechnik, Medizintechnik, Zutrittssysteme, Messtechnik und Smart Technologies.

Rückfragen & Kontakt:
technosert electronic GmbH
Marlene Potye, Marketing und PR

Angererweg 7
4224 Wartberg/Aist - Austria
Tel.: + 43 7236 20 900 0
E-Mail: marlene.potye@technosert.com


3“x2“ 40W-100W AC/DC Netzteile für Anwendungen in der Medizintechnik

3“x2“ 40W-100W AC/DC Netzteile für Anwendungen in der Medizintechnik
3“x2“ 40W-100W AC/DC Netzteile für Anwendungen in der Medizintechnik Bild: Recom

21.10.2016

RECOMs Medizin-Netzteile der RACM Serie können auch in hermetisch geschlossenen Gehäusen mit voller Leistung betrieben werden. Dies ist besonders dort von Vorteil, wo es aus Hygiene-, Geräuschentwicklungs-, oder Sicherheitsgründen oder um Verunreinigungen zu vermeiden, nicht möglich ist einen Lüfter einzusetzen.

Erhältlich sind 3 verschiedene Serien welche konstante Ausgangsleistungen von 40W bis 100W mit einstellbaren Ausgangsspannungen von 5V bis 48VDC liefern – ganz ohne erforderlichen Lüfter. Alle Netzteile sind UL, CE und 3rd Edition Medizin zertifiziert mit 2xMOPP/250VAC, und glänzen mit niedrigen Ableitströmen (unter 75µA) und BF klassifizierten Ausgängen von 5V bis 48VAC. Die RACM Serie bietet einen Wirkungsgrad von bis zu 93%, niedrige Verlustleistung und exakte Regelung über einen weiten Last- und Eingangsbereich. Der Standby-Verbrauch liegt unter 0.3W, wodurch die Module auch der ErP Richtlinie entsprechen.

 

Die 40W und 65W Versionen sind zertifiziert sowohl als 2“x3“ open-frame Variante als auch mit Metallgehäuse welches eine optimale Kontaktkühlung als auch Bedienerschutz ermöglicht. . Die Leiterplatte der 100W Version im Metallgehäuse misst ebenfalls gerade mal 2“x3“. Die Netzteile können bei Temperaturen von -40°C bis zu +85°C betrieben werden. Die Class II Netzteile besitzen eine reinforced Isolation von 4kVAC zwischen Ein- und Ausgang und 1.5kVAC zwischen Ein-/Ausgang und EMC ground. Alle Module entsprechen den Normen EN60601-1-2, FCC18 und EN55022 Class B EMC und bieten 5 Jahre Garantie.

 

Die robusten Netzteile entsprechen auch den Vorgaben der IEC60068 für Schock und Vibration. Dadurch eigenen sie sich besonders für den Einbau in portablen medizinischen Geräten für den Einsatz in Krankenhäusern, Praxen oder der häuslichen Krankenpflege. Durch die Klassifizierung für 5000m Seehöhe ist auch der Einsatz in Sanitätsflugzeugen oder Praxen in Höhenlagen möglich.


EVO-tech präsentiert neue Version des EVO-lizers

GF Markus Kaltenbrunner, EVO-tech voll stolz mit dem neuen Modell des EVO-lizers
GF Markus Kaltenbrunner, EVO-tech voll stolz mit dem neuen Modell des EVO-lizers Bild: Markus Kaltenbrunner vor EVO-lizer

21.10.2016

3D Druck aus Österreich schafft den Durchbruch bei Klein- und Serienfertigung!

Vor gar nicht allzu langer Zeit war 3D Druck noch kein Thema für die Einzelteil- oder Serienfertigung.

 

Der Einsatz beschränkte sich auf die Herstellung von detailgetreuen Teilen für den semi-professionellen Bereich und von Ansichtsmustern in der professionellen Fertigung. Diese hielten nicht annähernd jene Belastungen aus, die sie bei normaler Nutzung erfahren, geschweige denn war an eine Kleinserien- bzw. Serienfertigung zu denken. Doch die Entwicklung im Bereich des 3D Drucks – mittlerweile additive Fertigung genannt –schritt in rasantem Tempo voran. EVO-tech, ein rein österreichisches Unternehmen, ist vor gerade einmal 4 Jahren angetreten, um die Entwicklung des 3D Drucks voranzutreiben, neue Einsatzgebiete zu schaffen und konnte so in vielen Bereichen der Fertigung eine Revolution auslösen! Mit der Präsentation der neuen Druckergeneration und einer Vielfalt von bereits 11 eigenständig entwickelten technischen Kunststoffen ist EVO-tech zum Innovationsführer in der additiven Fertigung aufgestiegen


Steuerungstechnik von SPÖRK für Weinkellerei Wegenstein

Förderrollbahnen
Förderrollbahnen Bild: Spörk

21.10.2016

Spörk Antriebssysteme liefert die gesamte Steuerungstechnik für die Weinkellerei Wegenstein. In Zusammenarbeit mit ROLLO - zuständig für die Fördertechniklösung - wurde das Projekt umgesetzt.

Die Details der Umsetzung finden Sie HIER


Fahrerlos aufs Podest

SALLY lässt sich sehr einfach mit Aufbauten für unter-schiedliche Einsatzzwecke versehen. Mit einer interaktiven Foto-Installation begeisterte sie Besucher des Ars Electro-nica Festivals.
SALLY lässt sich sehr einfach mit Aufbauten für unter-schiedliche Einsatzzwecke versehen. Mit einer interaktiven Foto-Installation begeisterte sie Besucher des Ars Electro-nica Festivals. Bild: DS AUTOMOTION

21.10.2016

Zweiter Platz beim Landespreis für Innovation 2016 für fahrerloses Transport-Multitalent SALLY.

SALLY unterstützt Menschen in vielen Lebensbereichen, vom Krankenhaus bis zur Werkshalle. Das wendige fahrerlose Transportfahrzeug bringt selbstständig Lasten bis 100 kg dorthin, wo sie gerade benötigt werden. Zur Orientierung prägt sie sich ihre Umgebung ein. SALLY ermöglicht den flexiblen Materialfluss für die Industrie 4.0, insbesondere auch für KMUs. Damit sorgt SALLY für die Entlastung des Fachpersonals von lästigen Bo-tengängen und eröffnet damit neue Perspektiven zur Gestaltung von Arbeitsabläufen. Damit erzielte das Linzer Unternehmen DS AUTOMOTION GmbH den zweiten Platz in der Kategorie Mittelbetriebe beim Landespreis für Innovation 2016.


Silbernes Ehrenzeichen des Landes für Engel-Holding-Vorsitzenden Dr. Peter Neumann

v.l: Landtagspräsident Viktor Sigl, Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Dr. Peter Neumann, Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Thomas Stelzer, Landesrat Mag. Dr. Michael Strugl
v.l: Landtagspräsident Viktor Sigl, Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Dr. Peter Neumann, Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Thomas Stelzer, Landesrat Mag. Dr. Michael Strugl Foto: Land OÖ/Kraml

17.10.2016

Das Silberne Ehrenzeichen des Landes Oberösterreich überreichte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer am 13. Oktober 2016 im Rahmen eines Symposiums des Oö. Landtags bei Engel Austria in Schwertberg an den Vorsitzenden der Engel Holding Dr. Peter Neumann.

„Ihr uneingeschränkter Einsatz für das Unternehmen Engel war und ist bewundernswert und spiegelt Ihr kompromissloses Engagement wider. Ihr Handeln war stets voll und ganz ausgerichtet auf das Wohl des Unternehmens und der Mitarbeiter. Sie haben Engel über viele Jahre dorthin geführt, wo Sie heute stehen – an die Spitze der weltweit führenden Unternehmen im Bereich Kunststoffmaschinenbau“, so der Landeshauptmann in seiner Laudatio.  

Dr. Peter Neumann trat nach seinem beruflichen Einstieg bei Siemens in München 1983 in das Familienunternehmen Engel-Gruppe ein und leitete anfangs Einkauf und Materialwirtschaft. In späterer Folge war er als Vertriebsleiter für den weltweiten Verkauf verantwortlich. 1994 übernahm er die Geschäftsführung der Engel Austria GmbH, wurde 1997 zum Sprecher der Geschäftsführung ernannt und ist seit 2003 Vorsitzender der Engel Holding GmbH. Unter seiner Führung wurden sechs Produktions- und 19 Vertriebsniederlassungen weltweit gegründet. Engel Austria alleine beschäftigt 2.600 Mitarbeiter/innen und bildet 157 Lehrlinge aus. Die Engel Unternehmensgruppe erzielt mit weltweit mehr als 5.000 Beschäftigten einen Jahresumsatz von rund 1,23 Milliarden Euro. Dr. Peter Neumann wird sich Ende des Jahres nach 35 Jahren aus dem operativen Geschäft zurückziehen. 

„Auch die schweren Zeiten nach der Flutkatastrophe von 2002, bei der die gesamte Einrichtung des Stammwerks Schwertberg durch zwei zeitlich knapp hintereinander liegende Überflutungen weitgehend zerstört wurde, konnten durch umsichtiges Handeln und die gesunde Finanzstruktur des Unternehmens in relativ kurzer Zeit überwunden werden“, betonte Pühringer.

Aufgrund seiner Fachkompetenz, seines persönlichen Ansehens und seiner hohen Einsatzbereitschaft sei Peter Neumann auch in eine Reihe verantwortungsvoller Funktionen berufen worden, u.a. als Präsident von Euromap (Europäisches Komitee der Hersteller von Kunststoff- und Gummimaschinen), Vorstand des VDMA Fachverbandes Kunststoff- und Gummimaschinen oder als Vizepräsident in das Präsidium der Industriellenvereinigung OÖ. Darüber hinaus wurde ihm das Honorarkonsulat Korea für Oberösterreich übertragen.


Ausschließlich von RS erhältliches Siemens IoT-Gateway gibt Ingenieuren und Technikern Starthilfe für das Industrial IoT

SIMATIC IOT2020 IoT-Gateway
SIMATIC IOT2020 IoT-Gateway Bild Siemens

17.10.2016

RS ist alleiniger Lieferant des SIMATIC IOT2020 IoT-Gateway, das sich an Wirtschaftsingenieure, den Bildungsbereich und die Maker-Community richtet.

RS Components (RS), die Handelsmarke der Electrocomponents plc (LSE:ECM), der globale Distributor für Ingenieure und Techniker, gab kürzlich bekannt, sein Sortiment an Lösungen für das industrielle IoT (Internet of Things) um das exklusive Angebot des innovativen SIMATIC IOT2020 IoT-Gateway zu erweitern. Das Gateway zeichnet sich besonders durch seine Offenheit und Flexibilität aus.

 

Laut Prognosen von Marktanalysten wird die Zahl der Geräte, die mit dem Internet verbunden sind, in den kommenden Jahren mit „zig Milliarden“ angegeben werden. Ein wichtiger globaler Trend in IoT-Technologie, der dieses Wachstum beschleunigt, ist die zunehmende Verfügbarkeit von Open-Source-Software, einschließlich leicht bedienbarer IDEs (integrierter Entwicklungsumgebungen) und immer besserer Hardware. Siemens und RS vereinen nun ihre Kräfte, um eine IoT-Plattform für die Ingenieure von morgen zu bieten. Das neue IOT2020 greift diese Trends auf und bietet Ingenieuren und Technikern den einfachsten Weg, um in die Welt des industriellen IoT einzusteigen und den Herausforderungen einer zunehmend vernetzten Welt zu begegnen.


Segnung und Eröffnung der neuen Busatis Lehrwerkstätte

v.li.: Dir. Edda Taschler, Helmut Wieser, Mag. Augustin Reichenvater, BH Mag. Johann Seper, AKNÖ-Präsident Markus Wieser, Arbeiterpfarrer Franz Sieder, GF Busatis Dr. Christoph Jordan, Bürgermeister Christoph Trampler, DI Alois Kröll, BR Vors. Manfred
v.li.: Dir. Edda Taschler, Helmut Wieser, Mag. Augustin Reichenvater, BH Mag. Johann Seper, AKNÖ-Präsident Markus Wieser, Arbeiterpfarrer Franz Sieder, GF Busatis Dr. Christoph Jordan, Bürgermeister Christoph Trampler, DI Alois Kröll, BR Vors. Manfred Ebenführer, Erich Wenighofer Diplomierter Industrieausbilder, (Busatis), Christian Pichler, Pfarrer Mag. Franz Kronister; Foto Karin Katona
Erich Wenighofer (Diplomierter Industrieausbilder) mit seinen Lehrlingen; Foto Karin Katona
Erich Wenighofer (Diplomierter Industrieausbilder) mit seinen Lehrlingen; Foto Karin Katona
Segnung der Lehrwerkstätte von Pfarrer Mag. Franz Kronister; Foto Busatis GmbH
Segnung der Lehrwerkstätte von Pfarrer Mag. Franz Kronister; Foto Busatis GmbH

12.10.2016

Am 30. September begrüßte die Firma Busatis bei strahlendem Sonnenschein zahlreiche Ehrengäste zur Eröffnung ihrer Lehrwerkstätte. Unter ihnen Herrn Pfarrer Franz Kronister, der die feierliche Segnung vornahm.

In der hellen und modernen Lehrwerkstätte, am letzten Stand der Technik eingerichtet, arbeiten derzeit 22 Lehrlinge mit ihrem Ausbildungsleiter Erich Wenighofer. Dieser erklärte sichtlich stolz: „Es ist uns eine große Ehre und Freude, dass so viele unserer Einladung gefolgt sind und sich die Zeit genommen haben, um mit uns diese Eröffnung zu feiern.“ „Die Top–Qualifikation unserer MitarbeiterInnen ist ein strategischer Wettbewerbsvorteil für unser Unternehmen. Neben der fachlichen Ausbildung ist es unsere Verpflichtung unseren MitarbeiterInnen Stabilität und Sicherheit, sowie Zuversicht und Perspektiven zu geben und zu vermitteln, dass sich Leistung auszahlt und honoriert wird. Nur so kann Kreativität entstehen, können sich individuelle Fähigkeiten entwickeln und Werte weitergegeben werden. Die Ausbildung unserer Lehrlinge ist uns daher ein besonderes Anliegen. Sie sind unsere zukünftigen Facharbeiter!“ betonte Geschäftsführer Dr. Christoph Jordan. Dass sie zu den besten Lehrlingen Niederösterreichs zählen, beweisen die Lehrlinge der Firma Busatis bei den Lehrlingswettbewerben. Hier erreichen sie regelmäßig Spitzenplätze, 6 Landessieger in 12 Jahren sprechen für sich. Wir sind sehr stolz darauf, dass Busatis durch die ausgezeichneten Leistungen unsere jungen MitarbeiterInnen, zu den besten Lehrbetrieben Österreichs zählt.


Weidmüller Klippon® Connect – effizienter planen, installieren und betreiben

Weidmüller Klippon® Connect: Die hohe Detailtreue der Software bei der Tragschienenbestückung steigert die Planungsqualität gegenüber ECAD-Systemen. Foto: Weidmüller GmbH
Weidmüller Klippon® Connect: Die hohe Detailtreue der Software bei der Tragschienenbestückung steigert die Planungsqualität gegenüber ECAD-Systemen. Foto: Weidmüller GmbH

12.10.2016

Weidmüller präsentiert auf der SPS/IPC/DRIVES 2016 in Halle 9, Stand 351 den webbasierten Weidmüller Configurator. Er erleichtert Projektierung, Konfiguration, Dokumentation sowie Kalkulation und Bestellung von Reihenklemmen samt Zubehör.

Beim Schaltschrankbau bilden Planung und Design die ersten Schritte in der Prozesskette und somit die Basis für einen effizienten Aufbau. Ob Projektierung und Spezialisierung, Konstruktion nach Projektierungsvorgaben, Dokumentation, Kostenkalkulation oder Bestellvorgang: Klippon® Connect bietet mit seinen maßgeschneiderten Applikationsprodukten, den universellen Reihenklemmen und dem prozessunterstützenden Service Produktionsvorteile in allen Phasen des Schaltschrankbaus. Für eine möglichst effiziente Gestaltung des Planungsprozesses steht der Weidmüller Configurator (WMC) bereit. Die webbasierte Softwarelösung bietet eine schrittweise Unterstützung bei der Auswahl und dem Zusammenstellen von Reihenklemmenleisten und Zubehör. Die Produktdaten sind voll integrierbar in alle gängigen Engineering-Systemen, wie z. B. ePlan P8 oder Zuken E3. Ihre hohe Detailtreue bei der Tragschienenbestückung steigert die Planungsqualität gegenüber ECAD-Systemen. Für den Schaltschrankbau stehen 3-D-Modelle zur Verfügung. Die integrierte Plausibilitätskontrolle gewährleistet nur zulässige Konfigurationen – etwaige Fehler werden automatisch korrigiert. Darüber hinaus lassen sich bei der Konfiguration von Tragschienenkomponenten bis zu 75 % an Engineering-Zeit einsparen. Die Configurator-Software ermöglicht eine virtuelle Beschriftung des kompletten Projektes und erlaubt den komfortablen Datenaustausch zwischen CAD-Programm und Markierungssystemen wie M-Print® PRO.

Die Software steht als Download bereit: www.weidmueller.de/configurator

 

Autor: Helmut Zauner, ©2016


Erstes HR/Café fand in Linz statt

Zwangloser Wissensaustausch unter Experten: Das erste HR/Café fand am Donnerstag im Café Josephine statt. Copyright: Heidlmair GmbH
Zwangloser Wissensaustausch unter Experten: Das erste HR/Café fand am Donnerstag im Café Josephine statt. Copyright: Heidlmair GmbH
v.l.n.r Claudia Lindlbauer (Lutz/Möbelix/Mömax), Sonja Orgler (eww ag), Gabriele Fischereder (arbeitsweise), Stefan Lanzinger (Hödlmayr International), Ines Volpert (WESTbahn), Harald Michlmair (Kremsmüller Industrieanlagen)
v.l.n.r Claudia Lindlbauer (Lutz/Möbelix/Mömax), Sonja Orgler (eww ag), Gabriele Fischereder (arbeitsweise), Stefan Lanzinger (Hödlmayr International), Ines Volpert (WESTbahn), Harald Michlmair (Kremsmüller Industrieanlagen)

04.10.2016

 

 

 

Am

Donnerstag, 29. September, fand in Linz das erste HR/Café statt. In der

persönlichen Atmosphäre des Kaffeehauses Josephine in der Linzer Altstadt

trafen sich Vertreter namhafter österreichischer Unternehmen, um in einem

entspannten Rahmen neue Methoden für die HR-Praxis auszuprobieren und sich untereinander

zu vernetzen. Dabei ging man der Frage nach, welche  Problemlösungsstrategien in Zeiten knapper

Ressourcen effektiv und praxistauglich sind. Es war ein gelungener Auftakt für eine

neue Veranstaltungsreihe mit integrierter Online Dialog-Plattform.

 

Neue Dialog-Plattform für Österreichs Personalverantwortliche. Unter den Gästen waren Vertreter namhafter österreichischer Unternehmen wie WESTbahn, Kremsmüller Industrieanlagen, Reform-Werke, die Welser eww Gruppe und Hödlmayr Logistics.

Lebendiger Zugang – mit Prototyping und kreativer Leichtigkeit zu neuen Lösungen

Statt eines klassischen Vortrages führte Keynote Speaker Mag. Nina Obernosterer, Unternehmensberaterin und Lektorin, mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine besondere Form der Marshmallow Challenge durch. Bei dieser Gruppenübung, die in der Personal- und Organisationsentwicklung eingesetzt wird, geht es darum, mit einem dynamischen und positiven Miteinander kreative neue Lösungen auszuprobieren. Die Conclusio des Abends: „Prototyping in kleinen Schritten schafft Erfolgserlebnisse, stärkt die Teamleistung und bringt eine kreative Leichtigkeit in das Team. Es führt am Ende zu einem besseren und nachhaltigerem Ergebnis und ist dabei noch ressourcenschonend und macht möglicherweise sogar Spaß“, so Obernosterer.

Das Ende von »Human Resources« –  Neuer Blog ­für »Human Relations«

Ein lernendes Netzwerk, individuelle Kommunikation, Freiraum für (inter)aktives Arbeiten und ein persönlicher, ungezwungener Rahmen sind charakteristisch für das HR/Café. Mit dem Launch der Veranstaltungsreihe ging auch der dazugehörige HR-Blog hrcafe.at online. Hinter dem Projekt steht die Linzer Kommunikationsagentur Heidlmair, die sich auf Mitarbeiterkommunikation und Employer Branding spezialisiert hat und in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum feiert. Das Team um Gerhard Heidlmair definiert, dem entwickelten Ansatz entsprechend, auch den Begriff »HR« neu – »Human Relations« statt »Human Resources«. „Wir haben das HR/Café  ins Leben gerufen, weil wir der Ansicht sind, dass Mitarbeiter-kommunikation nicht nebenbei passieren darf. Ansätze und Strategien, die in der Theorie schlüssig sind, scheitern oft an der Umsetzung: sei es, weil zu wenig Erfahrungswerte vorliegen, sei es, weil die Ressourcen knapp und die Rahmenbedingung sehr straff sind – oder weil ein Sparring-Partner fehlt. Mit dem HR/Café wollen wir weg von dieser theoretischen Lösungsfindung der HR. Als Agentur wissen wir, dass die besten Ideen im Austausch entstehen, dass der Dialog und der Austausch ein unschätzbar wertvolles Element sind, mit dem Ideen erst zum Leben erweckt werden“, so Gerhard Heidlmair, Geschäftsführer.

Nach dem gelungenen Abend ist das nächste HR/Café bereits in Planung. Es soll Anfang 2017 stattfinden.


Rückfragehinweis:
Heidlmair GmbH Kommunikation
Mag. Edin Mustedanagic
Spittelwiese 6, 4020 Linz
Tel.:+43 732 772550 / Mobil: +43 664 21 01 818
Mail: e.mustedanagic@heidlmair.com  
Web: www.hrcafe.at; www.heidlmair.com


Höhere Produktivität und Produktqualität durch linearmotorisch angetriebene Transfersysteme

Bosch Rexroth stellt auf der MOTEK 2016 erstmals die Applikationslösung für kurze Taktzeiten vor. Der Demonstrator besteht aus dem neuen Werkstückträger Booster sowie Führungsmodul und Bandstrecke. Bild Bosch Rexroth
Bosch Rexroth stellt auf der MOTEK 2016 erstmals die Applikationslösung für kurze Taktzeiten vor. Der Demonstrator besteht aus dem neuen Werkstückträger Booster sowie Führungsmodul und Bandstrecke. Bild Bosch Rexroth

29.09.2016

Mit Fokus auf die höhere Produktivität von Montagesystemen

entwickelte Rexroth die Applikationslösung Werkstückträger Booster

WB2 zur Reduzierung der Taktzeiten. Der Booster verringert

unproduktive Werkstückträger-Wechselzeiten auf ein Minimum:

Eingesetzt in Kombination mit dem Rexroth-Transfersystem TS 2plus,

beschleunigt er den Transport und bringt die Produkte auf demselben

Werkstückträger zum nächsten Bearbeitungsschritt. Als Spezialist für

Transfersysteme bietet Rexroth nun mit dem Booster ergänzend zum

ActiveMover und dem Linear Motion System (LMS) weitere Lösungen

zur Realisierung kurzer Taktzeiten. Projektspezifisch können die

Rexroth Spezialisten dadurch immer das passende Lösungskonzept

auslegen und anbieten.

Der neue Werkstückträger Booster WB2 ist eine modulare Ergänzung des Transfersystems TS 2plus. Mit dem Booster können unproduktive Zeiten für den Transport zwischen einzelnen Bearbeitungsstationen deutlich verringert werden, da er je nach Anwendung bis zu zehnmal schneller ist als die Standardgeschwindigkeit mit Beschleunigungen bis 3g. Der Booster wird im Bereich einer Prozessstation eingesetzt. Das System erlaubt den durchgängigen Einsatz der Werkstückträger ohne Anpassung im gesamten System sowie deren Übernahme „on the fly“ auf linearmotorisch angetriebene Streckeneinheiten. Das reduziert die Taktzeit vor allem bei Anlagen, in denen Produkte besonders schnell und flexibel eine hohe Anzahl an verschiedenen Prozessstationen anfahren müssen.

Neben der Produktivität steigert der Werkstückträger Booster aufgrund seiner hohen Wiederholgenauigkeit auch die Produktqualität. Die einzelnen Werkstückträger werden von einem Linearmotor automatisch positioniert. Durch die flexible Ansteuerung ist sequentiell getaktetes Fahren, Fahren im Pulk und Reversieren möglich. Die präzise Positionierung erfolgt ohne zusätzliche Indexierung, so dass Positioniereinheiten oder weitere Handling Systeme nicht erforderlich sind. Als standardisierte und vorkonfigurierte Baugruppe ist der Schnelleinzug vollständig kompatibel mit dem TS 2plus und kann auch nachträglich leicht in das Transfersystem integriert werden, was Montagezeit und -kosten spart.

Auf der internationalen Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung MOTEK 2016 präsentiert Rexroth die Applikationslösung erstmals anhand eines Demonstrators, der aus Führungsmodul, Bandstrecke und Werkstückträger Booster besteht. Anwender erhalten den Booster abgestimmt auf ihre individuellen Einsatzbedingungen von der Rexroth-Projektabteilung.

Lesen Sie mehr in der Presseinformation.


Neue LED-Pflanzenlichtlösungen von RS Components führen zu verbesserten Ernten

Neue LED-Pflanzenlichtlösungen von RS Components führen zu verbesserten Ernten; Bild: RS Components
Neue LED-Pflanzenlichtlösungen von RS Components führen zu verbesserten Ernten; Bild: RS Components

29.09.2016

Beleuchtungskomponenten und Starter-Kits sorgen für optimale Wachstumsbedingungen

RS Components (RS), die Handelsmarke der Electrocomponents plc (LSE:ECM), der globale Distributor für Ingenieure und Techniker, hat neue LED-Beleuchtungskomponenten und -Kits eingeführt, mit deren Hilfe Entwickler fortschrittliche Beleuchtungslösungen schaffen können, um die Erträge im Gartenbau zu steigern.

Die Petunia Serie von intelligenten LED Lösungen (ILS) beinhaltet unterschiedliche LED-Module, die verschiedene Kombinationen von warmweißen, hyperroten und tiefblauen Wellenlängen erzeugen. Diese Wellenlängen sind die optimale Beleuchtung für ein schnelles Wachstum von Sämlingen oder Pflanzen. Die Module sind ebenso für energiesparende Displays im Einzelhandel geeignet. Das Sortiment umfasst alle notwendigen Teile, um die komplette Beleuchtungslösungen zu erstellen. Zur Ausstattung gehören optimierte Objektive, Konstantstrom-LED-Treiber, Kühlkörper und Thermomaterialien.

Starter-Kits in fünf unterschiedlichen Konfigurationen helfen, die Produktentwicklung zu beschleunigen, indem sie ein 12-LED-Modul, das nötige Objektiv sowie Treiber, Kühlkörper, Adapter, Schrauben, Abstandhalter und die obere Kappe als ready-to-use-Paket zusammenbringen. Die ILK-PETUNIA-01 und ILK-PETUNIA-01S Starter-Kits für die allgemeine Beleuchtung enthalten sechs warmweiße (3000K), fünf rote und eine blaue LED. Ebenso für die allgemeine Beleuchtung geeignet ist das ILK-PETUNIA-02-Starter-Kit. Es verfügt über ein Hochwirksamkeits-Modul mit neun hyperroten und drei tiefblauen LEDs.

Um eine Beleuchtungslösung zu entwickeln, die das Wachstum blattreicher Vegetation für eine erhöhte Ausbeute beschleunigt, können die Designer auf das ILK-PETUNIA-03-Kit zurückgreifen. Es weist ein LED-Modul mit sechs blauen und sechs roten LEDs auf. Das letzte Kit der Reihe, ILK-PETUNIA-04, verfügt über ein Board mit neun blauen und drei roten LEDs, die ein schnelles Wachstum der Keimlinge fördern. Denn man hat herausgefunden, dass die jüngeren Pflanzen gut auf Licht in überwiegend blauen Wellenlängen reagieren.

Als zertifizierter Partner von OSRAM nutzt ILS die neuesten OSRAM Oslon® SSL ThinGaN Strahler in seinen LED-Modulen. Die Emitter bleiben extrem effizient bis zu hohen Treiberströmen und haben einen geringen Wärmewiderstand, was einen kühlen Betrieb und hohe Zuverlässigkeit fördert.

Die Module sind für den Einsatz mit LEDiL Petunia Linsen optimiert, die für Gartenbau-Anwendungen konzipiert sind und verfügen über eine kompakte Bauweise. Somit sind sie ideal für den Einsatz in Gewächshäusern und im Einzelhandel. Die Linsen verfügen über Stifte aus Spritzguss, die eine präzise Befestigung an der Modul-Fußleiste erlauben. Sie sind in Polycarbonat von langlebiger optischer Qualität ausgeführt, was ein ebenso dauerhaftes und qualitativ hochwertiges Endprodukt gewährleistet.

 

Über RS Components
RS Components und Allied Electronics sind die Handelsmarken der Electrocomponents plc, dem globalen Distributor für Ingenieure und Techniker. Mit Niederlassungen in 32 Ländern bieten wir über einer Million Kunden mehr als 500.000 Produkte via Internet und unseren Katalog an. Täglich bringen wir mehr als 44.000 Pakete auf den Weg. Unser Sortiment umfasst Produkte von über 2.500 führenden Herstellern und schließt Komponenten für die Elektronik, Elektrik, Automation und Messtechnik sowie Werkzeuge und Verbrauchsmaterialien ein.

Electrocomponents ist an der Londoner Börse notiert. Im vergangenen Geschäftsjahr, das zum 31. März 2016 endete, wies die Gruppe einen Jahresumsatz von 1,29 Milliarden Pfund Sterling auf.

Für weitere Informationen besuchen Sie die RS Website: at.rs-online.com

 

Weitere Informationen:
RS Components
Tel: 02852 – 505 (Bestellservice)
Tel: 02852 – 506 (Technische Beratung)
Fax: 02852 – 532 23
EMail: verkauf@rs-components.at at.rs-online.com  


Tragbares Bediengerät für flexiblen Einsatz - B&R präsentiert neue Baureihe seiner Mobile Panel

Die Benutzeroberfläche der Mobile Panel 7100 von B&R besteht aus einer Kombination aus integriertem Touch-Screen und Funktionstasten; Bild: B&R
Die Benutzeroberfläche der Mobile Panel 7100 von B&R besteht aus einer Kombination aus integriertem Touch-Screen und Funktionstasten; Bild: B&R

29.09.2016

B&R erweitert seine Panel-Serie um 3 mobile Modelle. Die Handbediengeräte der Baureihe Mobile Panel 7100 sind ergonomisch, besonders leicht und stoßfest. Mit den neuen Gerätevarianten bietet B&R eine Lösung für Anwendungen in rauen Industrieumgebungen mit der Leistung eines Industrie-PCs.

Optimale Anzeige
Die neuen Mobile Panels sind in verschiedenen Größen erhältlich. Die Modelle 7140 und 7150 verfügen über ein WSVGA- und WXGA-Display mit 7" und 10,1". Beide nutzen die innovative Visualisierungssoftware mapp View. Das Modell 7151 läuft mit einem windowsbasierten Betriebssystem und ist mit einem 10,1"-Display ausgestattet.

Robustes Design für raue Industrieumgebungen
Bei den Mobile Panels wird der beschränkte Platz für Display und Tasten optimal genutzt. B&R hat sich für eine Kombination aus Funktionstasten und Touch Screen entschieden. Häufig benötigte Funktionen können auf fix programmierte Tasten gelegt werden. Bedienelemente, wie Schlüsselschalter und Stopp-Taster, sind versenkt angeordnet. Das abgerundete, doppelwandige Gehäuse absorbiert harte Stöße. Die in Schutzart IP65 ausgeführten Panels haben integrierte Schnittstellen wie USB 2.0 und Ethernet 10/100.

Über B&R
B&R ist ein Privatunternehmen mit Hauptsitz in Österreich und Niederlassungen in der ganzen Welt. Als Branchenführer in der Industrieautomatisierung kombiniert B&R modernste Technologien mit fortschrittlichem Engineering. B&R stellt den Kun-den verschiedenster Branchen perfekte Gesamtlösungen in der Prozessautomatisierung, Antriebs- und Steuerungstechnik, Visualisierung und integrierten Sicherheitstechnik bereit. Lösungen für die industrielle Feldbus-Kommunikation – allen voran POWERLINK und der offene Standard openSAFETY – runden das Leistungsportfolio von B&R ab. Darüber hinaus ist die Software-Entwicklungsumgebung Automation Studio Wegweiser für zukunftsgerichtetes Engineering. Mit seinen innovativen Lösungen setzt B&R neue Standards in der Automatisierungswelt, hilft Prozesse zu vereinfachen und übertrifft Kundenerwartungen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.br-automation.com


Optimierung des LD-Stahlproduktionsverfahrens

Rudolf Schwaha optimierte in seiner Masterarbeit das LD-Stahlproduktionsverfahren. Bild: privat
Rudolf Schwaha optimierte in seiner Masterarbeit das LD-Stahlproduktionsverfahren. Bild: privat

29.09.2016

Der Welser FH-Maschinenbau-Student Rudolf Schwaha (29) hat im Rahmen seiner Masterarbeit für Primetals Technologies die Rührwirkung eines LD-Lanzenkopfs mit sechs Überschalldüsen berechnet und einen Optimierungsvorschlag erstellt. Der Großteil der Weltstahlproduktion wird derzeit im Linz-Donawitz (LD)-Verfahren erzeugt. Dabei wird auf das in einem speziellen Behälter befindliche Roheisen mit einer wassergekühlten Lanze reiner Sauerstoff auf die Eisenschmelze geblasen. Kohlenstoffreiches Roheisen wird so in kohlenstoffarmen Stahl umgewandelt. Derzeit wird am Einsatz von sogenannten Laval-Düsen geforscht, die den Sauerstoff mit 2,5-facher Schallgeschwindigkeit auf das Stahlbad blasen. Der aus Lasberg stammende Rudolf Schwaha hat nun wertvolle Optimierungsmöglichkeiten herausgefunden. Die Ergebnisse werden auf internationalen Tagungen präsentiert. Mittlerweile hat er das Maschinenbau-Studium mit Auszeichnung abgeschlossen.

Im Rahmen seiner ausgezeichneten Masterarbeit hat sich der frisch gebackene Diplomingenieur mit den Strömungsvorgängen in einem LD-Konverter befasst. Im ersten Teil wurde die Sauerstofflanze näher betrachtet. Hierfür wurden mehrere Varianten einer sogenannten Lavaldüse berechnet, in der Sauerstoff auf bis zu 2,5-fache Schallgeschwindigkeit beschleunigt wird.

Gasstrahlen rühren Stahlbad
„Mit meinen Berechnungen konnte ich zeigen, wie die Gasstrahlen aus sechs Lavaldüsen am Lanzenkopf die Schlackeschicht durchdringen und das Stahlbad rühren. Da die Sauerstofflanze nicht immer am optimalen Auslegungsdruck betrieben werden kann, wurde auch die Wirkung von dann auftretenden Verdichtungsstößen und sogenannten "Prandtl-Meyer Expansionswellen" berechnet“, erklärt der 29-jährige Maschinenbauer.

Lavaldüsen verschleißbeständiger gemacht
Lavaldüsen unterliegen im Stahltiegel auch erhöhtem Verschleiß durch Abrieb, weil ständig Staubpartikel sowie Stahl- und Schlacketröpfchen aus der Umgebung angesaugt werden. „Auch dazu habe ich gemeinsam mit Primetals einen Vorschlag erstellt und in einer weiteren numerischen Strömungsberechnung bestätigt, wie die Geometrie geändert werden könnte, damit der Lanzenkopf mit den sechs Lavaldüsen noch verschleißbeständiger wird“, berichtet Schwaha.

Top secret
Der zweite Teil der Masterarbeit beinhaltete eine Berechnung und Abbildung der Stahlbadströmung im LD-Konverter. Diese Ergebnisse des zweiten Teils der Arbeit sind äußerst interessant und werden demnächst sogar auf internationalen Fachkonferenzen veröffentlicht. Die Masterarbeit musste jedoch für die Öffentlichkeit gesperrt werden. Nähere Infos zum FH-Studium EntwicklungsingenieurIn Maschinenbau sind unter www.fh-ooe.at/mb erhältlich.

Rudolf Schwaha, 29 Jahre wohnt in 4291 Lasberg.

Rückfragekontakte:
Mag. Peter Helmberger, Marketing/PR, peter.helmberger@fh-wels.at ; Fakultät für Technik und Angewandte Naturwissenschaften am FH OÖ Campus Wels, Tel. 050804/43120, Mobil 0664/8048443120

Die FH Oberösterreich ist die größte und forschungsstärkste Fachhochschule Österreichs. Aktuell studieren an unseren 4 Standorten in Hagenberg, Linz, Steyr und Wels über 5.600 Studierende. Mehr als 60 Bachelor- und Masterstudiengänge stehen zur Auswahl. 10 englischsprachige Studiengänge und Kooperationen mit 240 Partnerhochschulen in 60 Ländern eröffnen viele internationale Perspektiven. Unsere ForscherInnen erbringen ein Drittel der gesamten Forschungsleistungen an Österreichs Fachhochschulen. Mehr Infos finden Sie unter www.fh-ooe.at/presse


Trotec Laser wächst weiter - Neue Niederlassung in Mexiko eröffnet

Neues Trotec-Team in Mexiko; Foto: Trotec Laser GmbH
Neues Trotec-Team in Mexiko; Foto: Trotec Laser GmbH
Andreas Penz – Geschäftsführer Trotec Laser GmbH; Foto: Trotec Laser GmbH
Andreas Penz – Geschäftsführer Trotec Laser GmbH; Foto: Trotec Laser GmbH

27.09.2016

Mit der Gründung des neuen Tochterunternehmens in Mexiko stärkt Trotec Laser seine Marktposition in Südamerika und die globale Rolle als Marktführer.

Die Trotec Laser GmbH forciert weiter seine Aktivitäten in Südamerika. In diesem Zusammenhang hat Trotec den bisherigen Distributor Gizmo S.A., in San Francisco del Rincón, León, übernommen. Gizmo gilt als etablierter und erfolgreicher Händler von Lasermaschinen und Gravurmaterialien und ist damit ein hervorragender Partner für den nachhaltigen Expansionskurs des Technologieführers. Das angestrebte Wachstumsziel von Euro 200 Mio. soll im Jahr 2020 erreicht werden.

Zu Gizmo S.A.

Der Laserspezialist kann auf rund 20 Jahre Markterfahrung und dementsprechendes Know-how im Laserbusiness zurückblicken. „Aktive Kundennähe und bester Service werden weiterhin höchste Priorität in der Laser-Bearbeitung haben", unterstreicht Andreas Penz, Geschäftsführer von Trotec Laser die Wichtigkeit der Expansion. "Mit der Übernahme werden wir führender Anbieter von Lasergeräten und -materialien im wachstumsstarken Lateinamerika und erweitern unser globale Präsenz“.

Der bisherige Eigentümer von Gizmo S.A., Rios Joel, wurde zum Geschäftsführer ernannt. Das aus rund 20 Mitarbeitern bestehende Expertenteam von Gizmo wurde übernommen. Damit wächst Trotec Laser weltweit auf über 450 Mitarbeiter.
„Wir bei Gizmo sind stolz darauf, das erste spanischsprachige Tochterunternehmen zu sein, das Teil der Trodat Trotec Group wird. Trotec Laser und Gizmo sind seit annähernd zwanzig Jahren Geschäftspartner. Nun werden beide Unternehmen Zeuge eines neuen Abschnittes, der die Beziehung mit unseren Kunden stärken wird“, so Joel Ríos, Geschäftsführer des neuen Tochterunternehmens.

Über Trotec:
Trotec ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der Lasertechnologie und setzt neue Standards. Als Teil der Trodat-Unternehmensgruppe entwickelt, produziert und vermarktet der europäische Innovationsführer Lasersystemlösungen und Lasergeräte zum Beschriften, Schneiden und Gravieren von verschiedensten Materialien und Werkstoffen und lasergravierbare Materialien. Trotec beschäftigt mehr als 450 Mitarbeiter und betreut Kunden in über 90 Ländern. Weitere Informationen finden Sie unter www.troteclaser.com

Über Gizmo:
Das Unternehmen Gizmo S.A. kann auf rund 20 Jahre Erfahrung als Distributor für einige der weltweit führenden Anbieter in der Beschilderungs- und Display-Branche zurückblicken. In Mexiko gilt das Unternehmen als Wegbereiter für die Einführung der Laser-Verwendung in dieser Branche. In den vergangenen 17 Jahren, als offizieller Distributor für Trotec, konnte Gizmo über 600 Lasermaschinen landesweit verkaufen.

Kontakt für mehr Informationen:
Lorena Schmitzberger
Tel.: 91 198 11 99
E-Mail: espana@troteclaser.com
www.troteclaser.com


KUKA Roboter tanzt bei der Eröffnungsfeier der Paralympischen Spiele 2016

Ein KUKA Roboter tanzte gemeinsam mit Amy Purdy bei der Eröffnungsfeier der Paralympischen Sommerspiele 2016 auf der Bühne. Foto von Georgeana Godinho.
Ein KUKA Roboter tanzte gemeinsam mit Amy Purdy bei der Eröffnungsfeier der Paralympischen Sommerspiele 2016 auf der Bühne. Foto von Georgeana Godinho.

27.09.2016

Timo Boll, Markenbotschafter in China, trug bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2016 die deutsche Fahne. Bei der Eröffnungsfeier der Paralympischen Sommerspiele 2016 tanzte jetzt ein KUKA Roboter gemeinsam mit Amy Purdy aus den USA zur ganz besonderen Musik von Sérgio Mendes.

Diese Szene wird den Menschen wohl noch sehr lange in Erinnerung bleiben: die Eröffnungsfeier der 15. Paralympischen Sommerspiele. Am 7. September gehörte die Bühne in Rio de Janeiro Menschen mit Behinderung, die Außerordentliches leisten – und einem tanzenden KUKA KR 210 R2700 F, dem KR QUANTEC Roboter für hohe Traglasten. Die Show war energiegeladen und sorgte sowohl beim Publikum vor den heimischen Fernsehern als auch im Stadion für ordentlich Adrenalin.

Wie der KUKA Roboter zum Bühnenstar in Rio de Janeiro wurde

Im Mai 2015 nahm KUKA Brazil an der FEIMAFE, der Internationalen Fachmesse für Werkzeugmaschinen und Automatisierungstechnik, im Anhembi Exhibition Center teil. „Am Mittwoch, dem zweiten Tag der Messe, war ich an unserem Stand und zwei Leute kamen und sahen sich die Roboter an. Ich folgte Ihnen in einigem Abstand und merkte, dass sie vor einem KR QUANTEC stehen geblieben waren, der auf einem 2,20 m hohen Ausleger montiert war“, so Edouard Mekhalian, Managing Director bei KUKA Roboter do Brasil Ltda.

Er führt weiter aus: „Nachdem sie in einem unserer Konferenzräume am Stand Platz genommen hatten, erfuhr ich, welcher Organisation sie angehörten: „CC2016“, Cerimônias Cariocas 2016 bzw. Ceremony Cariocas 2016 aus Rio de Janeiro. Sie gehörten zum brasilianischen Unternehmen, das für die Eröffnungs- und Abschlussfeiern der Olympischen und Paralympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro verantwortlich war.“

Nach mehreren Treffen, kreativen Ideen und intensiven Diskussionen fiel die Entscheidung: ein KUKA KR QUANTEC würde mit Amy Purdy aus den USA bei der Eröffnungsfeier der 15. Paralympischen Sommerspiele auf der Bühne tanzen.

Die 15. Paralympischen Sommerspiele finden vom 7. bis zum 18. September 2016 im brasilianischen Rio de Janeiro statt. Hinter den Spielen steckt der Gedanke, dass Integration wichtiger ist, als das Hervorheben von Unterschieden.

>>Video Eröffnung


Siemens nimmt Eule als Vorbild für besonders leise Windturbinenflügel

Die Kammstruktur des neuen geräuschreduzierenden Aerodynamik Add-Ons für die Hinterkante der Rotorblätter haben die Entwickler von den Schwingen der Schleiereule abgeleitet. Im Hintergrund ist zum Vergleich das alte DinoTail abgebildet.
Die Kammstruktur des neuen geräuschreduzierenden Aerodynamik Add-Ons für die Hinterkante der Rotorblätter haben die Entwickler von den Schwingen der Schleiereule abgeleitet. Im Hintergrund ist zum Vergleich das alte DinoTail abgebildet. Bild: Siemens

27.09.2016

Ein leiser Betrieb von Windenergieanlagen ist an vielen Binnenstandorten wichtiges Kriterium für den Erfolg eines Windpark-Projekts. Siemens forscht daher seit Jahren an Möglichkeiten, die Anlagen noch leiser zu machen. Ein wichtiger Durchbruch gelang dabei jetzt mit der Einführung einer neuen Produktgeneration des so genannten „DinoTail“. Doch nicht der namensgebende Drachenschweif war Vorbild für den neuen, kammartigen Aerodynamik-Optimierer, sondern die Außenfahne an den Schwingen vieler Eulenarten.

Eulen sind leise Jäger. Auf Beutezug nähern sie sich in geräuschlosem Flug der Beute, zumeist Nagetiere. Dazu besitzen Eulen eine besondere Struktur an ihren Schwingen: Vor allem die kammartig gezackte Hinterkante sowie eine weiche Struktur der Flügeloberfläche nehmen der Luftströmung durch gezielte Verwirbelungen das Rauschen. Diesen Effekt machten sich jetzt Siemens-Entwickler zu eigen und optimierten so die Aerodynamik von Rotorblättern. Zusätzlich zu Verwirbelungsgeneratoren auf den Blattrücken kommen an den Hinterkanten der Blattenden jetzt kammartige Elemente zum Einsatz. Ihre Struktur ist halb Kamm, halb gezackt. Sie erzeugt feine Luftwirbel an genau der Stelle, an der die schnellere Oberströmung des Rotorblatts auf die langsamere Unterströmung trifft. Das sonst übliche Rauschen wird damit erheblich gedämmt.

 

„Kammartige Verzahnungen an den Blatthinterkanten lieferten bei unseren Windkanal- und Feldversuchen eine optimale Schallreduzierung bei unterschiedlichsten Windgeschwindigkeiten“, berichtet Stefan Oerlemans, Aeroakustik-Experte im Low Noise Team der Technologieentwicklung bei der Siemens Wind Power and Renewables Division. „Bei dieser Struktur, die auch bei Eulen wirkt, verlieren die Flügel keinen Auftrieb.“ Entsprechend arbeitet die Schallreduktion an den Rotorblättern ohne Verluste beim Energieertrag der Windturbine, wie Oerlemans bei der Vorstellung des Konzepts am Siemens Messestand auf der WindEnergy Hamburg erläuterte. Dadurch kann mit der neuen Technologie an Wind-Standorten mit Begrenzungen bei der Schallemission der Energieertrag gesteigert werden, ohne dass der Geräuschpegel steigt.

 

Die neuen Aerodynamik-Kämme lösen bei Siemens den „DinoTail“ der ersten Generation weitgehend ab. Demnächst wird die Serienfertigung starten, denn das „DinoTail Next Generation“ soll an der neuen Schallschutz-Windturbine SWT-3.3-130LN zur Grundausstattung gehören. Auch andere neue Turbinentypen sollen serienmäßig mit den Zusatzteilen ausgestattet werden. Weitere Informationen zur Messe WindEnergy in Hamburg finden Sie unter: www.siemens.com/weh


Mechatronik-Cluster zu Besuch bei DS AUTOMOTION

Im Rahmen der Veranstaltung „Service-Innovationen als Begleiter der Produktentwicklung“ bot Ing. Arthur Kornmüller, Gescchäftsführer des Linzer Herstellers DS AUTOMOTION Einblicke in die Welt der fahrerlosen Transportsysteme, Ausblick inklusive.
Im Rahmen der Veranstaltung „Service-Innovationen als Begleiter der Produktentwicklung“ bot Ing. Arthur Kornmüller, Gescchäftsführer des Linzer Herstellers DS AUTOMOTION Einblicke in die Welt der fahrerlosen Transportsysteme, Ausblick inklusive. Bild DS AUTOMOTION

26.09.2016

Seit mehr als 30 Jahren verändern fahrerlose Transportsysteme (FTS) die Art, wie wir Dinge tun. Bisher wurden diese selbstfahrenden mechatronischen Systeme hauptsächlich in der Industrie eingesetzt, wo sie eine agile Produktion nach den Grundsätzen der Industrie 4.0 ermöglichen, und für Transportaufgaben in Spitälern. Rund 30 Unternehmensvertreter informierten sich im Zuge einer Betriebsbesichtigung beim Linzer FTS-Hersteller DS AUTOMOTION über deren faszinierende Technik und zukünftige Anwendungen im Bereich automatisierter persönlicher Dienstleistungen, der sogenannten Service-Robotik.

Autonomes Fahren ist in aller Munde. Über Lösungen vom klassischen fahrerlosen Transportsystem (FTS) bis zur Service-Robotik informierten sich zahlreiche Führungskräfte am Donnerstag bei DS AUTOMOTION. Die FTS des seit über 30 Jahren international agierenden Linzer Herstellers und Systemanbieters sind nicht nur mit dicht ineinander verwobener Mechanik, Antriebstechnik, Elektronik und Software Mechatronik pur. Sie steigern durch Flexibilisierung des Materialflusses die Produktionseffizienz. Das ist gelebte Industrie 4.0.

 

Fahrerlos von Transport bis Unterstützung

Der Betriebsbesuch bei DS AUTOMOTION war Teil einer Veranstaltung des Mechatronik-Clusters (MC), an der auch Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl teilnahm. DI Wolfgang Holl, Leitung Technologie & Produktentwicklung bei DS AUTOMOTION, gab in seinem Impulsvortrag den Teilnehmern aus Industrie, Gewerbe, Bildung und Forschung zunächst einen Einblick in die faszinierende, zukunftsweisende Technik hinter den keineswegs nur aus den Fahrzeugen selbst bestehenden fahrerlosen Transportsystemen. Er zeigte Beispiele dafür, wie sie bereits heute in vielen Bereichen der Wirtschaft wie Automotive, Print & Paper, Landwirtschaft sowie Intralogistik unersetzlich sind, aber auch im Gesundheitswesen. Und er brachte einen Ausblick in die nahe Zukunft, in der sie, z. B. als Service-Roboter, Menschen direkt unterstützen und zu deren Freunden werden. „Als einer der führenden oberösterreichischen Hersteller mechatronischer Systeme haben wir gerne die Gelegenheit wahrgenommen, Kolleginnen und Kollegen einen Einblick in die Welt der fahrerlosen Transportsysteme zu geben“, sagt Ing. Arthur Kornmüller, Geschäftsführer der DS AUTOMOTION GmbH. „Als ‚Hidden Champions‘ freuen wir uns, diese faszinierende Materie und deren Zukunftsperspektiven einem interessierten Fachpublikum näherzubringen.“


Festo Didactic erweitert das Angebot um CNC-Trainingsmaschinen von Emco

Die Trainingsmaschinen von Emco fügen sich nahtlos in die Lernfabriken-Welt von Festo Didactic ein.
Die Trainingsmaschinen von Emco fügen sich nahtlos in die Lernfabriken-Welt von Festo Didactic ein. Bild: Festo, Emco

26.09.2016

Festo Didactic Österreich und die Emco Group starten eine Vertriebskooperation im Bereich technische Ausrüstung für Bildungseinrichtungen. Mit Emco Trainingsmaschinen zum Drehen und Fräsen erweitert Festo sein Programm und präsentiert sich damit als Spezialist für „Turnkey Education

Solutions“ – Bildungslösungen aus einer Hand.

Solide fachliche Kompetenzen sind der Schlüssel zu Industrie 4.0 und damit unerlässlich für die Fertigung der Zukunft. Arbeitsnahe Trainings und regelmäßiges Üben in gut ausgestatteten Labors und Werkstätten sind die Grundlage dafür. Festo Didactic begleitet Industrie-Unternehmen und Bildungsinstitutionen auf ihrem Weg zur vierten industriellen Revolution mit Lösungen für die Aus- und Weiterbildung. Kompetenzorientierte Trainings und Industrie-Consulting gehören ebenso zum umfassenden Angebot, wie Übungsstationen, Software und andere Lehr- und Lernmittel.

 

Neu im Programm von Festo Didactic Österreich sind die Trainingsmaschinen der Emco Group. ConceptTurn und ConceptMill bilden ein abgestuftes Anlagen-Portfolio, das die optimale Vorbereitung auf die spanende Bearbeitung im Betrieb ermöglicht – die Emulation verschiedener Steuerungen und viele weitere anwendungsorientierte Optionen inklusive. Damit fügen sich die beiden Serien nahtlos in die zukunftsorientierte Lernfabriken-Welt von Festo Didactic ein – zum Beispiel im Zusammenspiel mit CP Factory, der modularen Lern- und Forschungsplattform für Industrie 4.0.

 

Für Katharina D. Sigl, MBA, MSc, MAS, Leitung Didactic Festo Österreich, ist die Erweiterung in den Bereichen Drehen und Fräsen ein wichtiger Schritt zum Komplettanbieter für technische Aus- und Weiterbildungslösungen. Katharina D. Sigl: „Mit dieser Kooperation setzen wir unseren Weg hin zum Komplettlösungsanbieter für Bildungsinstitutionen fort. Nach dem Zukauf und der Integration des US-Bildungsanbieters Lab-Volt erweitern wir unser Angebot nun um das Thema ‚Spanende Fertigung‘. Die Kooperation mit der Emco Group eröffnet viele spannende Möglichkeiten im Zusammenspiel mit der modularen Bildungswelt von Festo Didactic.“


Gemeinsam zur "mitwachsenden" Stanzmaschine

Für die modulare Maschinengeneration TruPunch 1000 / TruMatic 1000 fiber entwickelten TRUMPF und Bosch Rexroth ein völlig neues Steuerungs- und Antriebskonzept. (Bildquelle: TRUMPF)
Für die modulare Maschinengeneration TruPunch 1000 / TruMatic 1000 fiber entwickelten TRUMPF und Bosch Rexroth ein völlig neues Steuerungs- und Antriebskonzept. (Bildquelle: TRUMPF)

21.09.2016

Auf der EuroBLECH 2016 setzt TRUMPF Werkzeugmaschinen neue Maßstäbe für die Einstiegsklasse an Stanzmaschinen. Ein Herzstück der neuen TruPunch 1000: das gemeinsam mit Bosch Rexroth entwickelte, modulare Steuerungs- und Regelungskonzept, das den schrittweisen Ausbau zur kombinierten Stanz-Lasermaschine und somit ein bedarfsgerechtes „Mitwachsen“ ermöglicht. Dank ihrer innovativen Kinematik und Sicherheitslösung überzeugen die TruPunch 1000 sowie die Kombimaschine TruMatic 1000 fiber in Sachen Platzbedarf, Funktionalität und Wirtschaftlichkeit. Zu den Highlights zählen ein kosteneffizientes Teilehandling und eine deutlich reduzierte Aufstellfläche. Als Komplettanbieter liefert Bosch Rexroth sämtliche Steuerungs- und Antriebskomponenten und unterstützt TRUMPF im Engineering und weltweiten Service.

Weltneuheit zur EuroBLECH 2016: Modular erweiterbare Stanzmaschine von TRUMPF bildet Meilenstein erfolgreicher Entwicklungsarbeit mit Bosch Rexroth

  • Neue Kinematik revolutioniert Stanzmaschinen der Einstiegsklasse
  • Mitwachsend: wegweisendes Antriebs- und Steuerungskonzept ermöglicht das Nachrüsten der Laserfunktion
  • Alles aus einer Hand: Steuerung, Antriebe, Energiemanagement und Sicherheitssoftware aus dem Systembaukasten von Bosch Rexroth

Die neu entwickelte modulare Stanzkinematik – Delta Drive genannt – ist der jüngste Meilenstein der seit über zehn Jahren bestehenden Entwicklungspartnerschaft zwischen beiden Unternehmen. Die Besonderheit der neuen Maschinengeneration: Stanzkopf und Matrize bewegen sich nur in einer Richtung, das Blech wird orthogonal dazu ebenfalls in einer Richtung verfahren. Dieses neue Konzept reduziert nicht nur die Aufstellfläche, sondern auch den Aufwand für das Teilehandling. So können die Maschinen optional völlig neue Funktionen wie das Sortieren oder eine gezielte Ablage ohne Zusatzsysteme kosteneffizient selbst übernehmen.

„Die Zusammenarbeit mit Bosch Rexroth als Entwicklungs- und Systempartner bewährt sich seit vielen Jahren“, erklärt Stefan Kerscher, Leiter Konstruktion Neuentwicklung Stanz-/Kombimaschinen bei der TRUMPF Werkzeugmaschinen GmbH. „Das modulare Steuerungs- und Antriebskonzept eröffnet uns völlig neue Möglichkeiten im Engineering.“ Für die neue Maschinenkinematik unterstützte Bosch Rexroth durch eine Modalanalyse und entwickelte gemeinsam mit TRUMPF ein softwarebasiertes Sicherheitskonzept inklusive der Funktion “Sicherer Nocken“ am Tool Center Point zur Lasersicherheit. Neben den sechs realen werden auch zwei virtuelle Achsen kontinuierlich überwacht.

Steuerung und Antrieb sämtlicher Achsen erfolgen mithilfe der leistungsfähigen CNC-Plattform IndraMotion MTX. Dabei berechnet die dezentrale Antriebslösung IndraMotion MLD die Transformation der Kinematik. Auf dieser Grundlage erzielen die neuen Maschinen bei höchster Leistungsfähigkeit Schnittspalte von bis zu 0,05 mm.

Ein weiteres Ergebnis der Entwicklungskooperation stellt das wegweisende Energiekonzept der neuen Maschinenklasse dar. Die rückspeisefähige Versorgung IndraDrive M – HMV-R eco wurde hierfür gemeinsam weiterentwickelt und durch einen kapazitiven Zwischenspeicher ergänzt. Zeitsparend auf Engineering und Inbetriebnahme wirkt sich das Engineering-Framework IndraWorks aus, welches TRUMPF für sämtliche Programmier- und Parametrierarbeiten nutzt. Darüber hinaus unterstützt Bosch Rexroth weltweit bei Konfiguration, Inbetriebnahme und Service.

Die TruPunch 1000 und die TruMatic 1000 fiber finden Besucher der EuroBLECH 2016 von 25. bis 29. Oktober auf dem TRUMPF Messestand in Halle 11, Stand B48.

Bosch Rexroth auf der EuroBLECH: Halle 11, Stand D08.

Wirtschaftlich, präzise, sicher und energieeffizient: Antriebs- und Steuerungstechnik von Bosch Rexroth bewegt Maschinen und Anlagen jeder Größenordnung. Das Unternehmen bündelt die weltweiten Anwendungserfahrungen in den Marktsegmenten Mobile Anwendungen, Anlagenbau und Engineering sowie Fabrikautomation für die Entwicklung innovativer Komponenten, maßgeschneiderter Systemlösungen und Dienstleistungen. Bosch Rexroth bietet seinen Kunden Hydraulik, Elektrische Antriebe und Steuerungen, Getriebetechnik sowie Linear- und Montagetechnik aus einer Hand. Mit einer Präsenz in mehr als 80 Ländern erwirtschafteten die über 31.100 Mitarbeiter 2015 einen Umsatz von rund 5,4 Mrd. Euro.

Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Mehr Informationen unter www.bosch.com , www.bosch-presse.de , twitter.com/BoschPresse


Tongtai, Anger und PCI bündeln ihre Kompetenzen

Der Hauptsitz von Anger Machining in Traun, Österreich. Foto Anger Machining GmbH
Der Hauptsitz von Anger Machining in Traun, Österreich. Foto Anger Machining GmbH

21.09.2016

Seit 2015 sind Anger aus Österreich und PCI aus Frankreich Teil des taiwanesischen Maschinenbau-Unternehmens Tongtai. Schon jetzt profitieren Kunden von diesem globalen Servicenetzwerk.

2015 hat das drittgrößte taiwanesische Maschinenbauunternehmen Tongtai 76% der Firmenanteile der mbi-group Beteiligung GmbH mit den Unternehmen Anger und Hellmerich erworben sowie 100% der französischen PCI Scemm. Die Unternehmen werden unter dem Dach der Tongtai Group als eigenständige Unternehmen und Marken weitergeführt. Neben langfristiger finanzieller Stabilität bringt die neue Konstellation auch produktseitig Vorteile mit sich.

Globales Vertriebs- & Servicenetzwerk
Anger und PCI setzen ihren Schwerpunkt auf die Zerspanung von Präzisionskomponenten für die Automobilindustrie, vor allem im Motor- , Getriebe- und Strukturbauteilbereich. Die High-End Lösungen werden vorwiegend in der Serienfertigung für europäische, amerikanische und japanische OEM und Tier1 Unternehmen eingesetzt. Tongtai wird die beiden europäischen Unternehmen bei der Markterschließung in Asien unterstützen. Darüber hinaus profitieren die Unternehmen langfristig von den Kostensenkungsmöglichkeiten, die sich vor allem bei gemeinsamen F&E Projekten und beim Einkauf von Komponenten ergeben.

„Für Tongtai war die Investition in die beiden europäischen Unternehmen ein wichtiger Schritt für die Erschließung neuer Marktsegmente in Europa. Wir profitieren von den guten Kontakten von Anger und PCI zu großen OEM und Tier1 Unternehmen“, erklärt James Huang, Manager New Business Development, Tongtai Machine & Tool Co., Ltd. Mit Produktionsstandorten und Tochtergesellschaften in Taiwan, China, Thailand, Vietnam, Malaysien, Japan, Indonesien, Österreich, Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Rumänien sowie weltweit zahlreichen Vertriebs- und Servicepartnern kann der Konzern ein globales Servicenetzwerk für seine Maschinenlösungen anbieten.

Lösungen für die Automobilindustrie
Bereits jetzt arbeiten die Unternehmen im Engineering eng zusammen, um langfristig auch gemeinsame Maschinenlösungen für die Automobilindustrie zu entwickeln. Ein erster Schritt wird die Entwicklung eines günstigen einspindeligen Bearbeitungszentrums für verschiedene Anwendungen im Automobilbereich sein. „Mit dem umfassenden Maschinenportfolio der Tongtai Gruppe wollen wir langfristig interessante Gesamtmaschinenlösungen anbieten. Wir profitieren dabei sehr von der partnerschaftlichen und konstruktiven Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe“, erklärt Dietmar Bahn, der für die strategische Entwicklung der Tongtai Automotive Group verantwortliche zeichnet.


ENGEL: Maschinen mit hohem IQ

Das MES „e-factory“ ermöglicht es, jederzeit Prozess- und Zustandsdaten zu überwachen und den zur Verfügung stehenden Maschinenpark bestmöglich zu nutzen (© Engel)
Das MES „e-factory“ ermöglicht es, jederzeit Prozess- und Zustandsdaten zu überwachen und den zur Verfügung stehenden Maschinenpark bestmöglich zu nutzen (© Engel)

21.09.2016

Ziel von Industrie 4.0 ist die smarte Fabrik, in der alle Fertigungsmaschinen und deren Komponenten miteinander kommunizieren und sich kontinuierlich selbst optimieren. Als Folge davon steigen die Produktivität, Effizienz, Qualität und Flexibilität der Fertigung deutlich an. Drei Bereiche stellt die Engel Austria GmbH, Schwertberg/Österreich, dabei unter der Flagge "inject 4.0" in den Fokus: smart machine, smart production und smart service.

Sich selbst adaptierende, dezentrale Systeme smarter Maschinen steigern die Prozessfähigkeit, ohne dass sich der Bediener zusätzliches Spezialwissen aneignen muss. Die iQ-Softwarelösungen ermöglichen es, Abweichungen kritischer Prozessparameter zu erkennen und aktiv auszugleichen, noch bevor Ausschuss entsteht. Während "iQ weight control" das eingespritzte Schmelzevolumen und die Viskosität über den gesamten Spritzgießprozess inklusive Nachdruckphase konstant hält, ermittelt die Software "iQ clamp control" die Werkzeugatmung, um die Schließkraft kontinuierlich nachzuregeln. Auch wenn sich die Umgebungsbedingungen verändern oder die Granulatqualität schwankt, halten die Softwarelösungen den Prozess konstant und sorgen durchgehend für eine hohe Produktqualität.

Darüber hinaus stellt Engel eine Weiterentwicklung des elektronischen Temperierwasserverteilers Engel e-flomo vor, der selbstständig wahlweise die Durchflussmengen oder die Temperaturdifferenz regelt. Mithilfe der neuen Software "iQ flow control" passt sich die Pumpendrehzahl des Temperiergeräts automatisch dem aktuellen Bedarf an. Während e-flomo die Prozesskonstanz erhöht, senkt die automatische Drehzahlregelung den Energieverbrauch der Temperierung.

Eine typische Herausforderung für Spritzgießverarbeiter greift Engel im Bereich "smart service" mit der vorausschauenden Instandhaltung auf. Die Österreicher haben ein Messsystem für Plastifizierschnecken entwickelt, um im laufenden Betrieb die verschleißrelevanten Parameter zu ermitteln. Die Messung dauert nur wenige Minuten, während für die Beurteilung der Schnecke bei großen Spritzgießmaschinen bislang oft zwei Arbeitstage Stillstand notwendig waren, um die Schnecke ziehen, reinigen und vermessen zu können.

Der "Engel e-connect.monitor" überwacht darüber hinaus Maschinenkomponenten, die bislang nicht im Fokus der Instandhaltung stehen. So kann der Anwender z. B. den Zustand von Spindeln zum Antrieb der axialen Bewegungen in elektrischen Maschinen jederzeit überprüfen. Auf Wunsch lässt sich die Software so programmieren, dass im Falle eines kritischen Zustands automatisch eine Ersatzteilbestellung ausgelöst und ein Servicetechniker gebucht wird.

Die maschinenseitigen Neuerungen stellt der Systemlieferant anhand von sieben hochintegrierten und automatisierten Fertigungszellen vor. Die Vernetzung erfolgt dabei über Engel e-factory (Bild), ein eigens entwickeltes MES (Manufacturing Execution System). Dieses ermöglicht es, die Zustands- und Prozessdaten einzusehen und mit Qualitäts- oder betriebswirtschaftlichen Kennzahlen in Beziehung zu setzen. Die Rückverfolgbarkeit einzelner Qualitätsgrößen und produktspezifischer Prozessdaten kann mithilfe von QR-Codes umgesetzt werden. Am Messestand gespritzte Kunststoffteile werden dazu mit einem individuell generierten QR-Code versehen, sodass der Messebesucher über das Internet auf die Prozessbedingungen zugreifen kann, unter denen das Spritzgussteil hergestellt wurde.

K2016: Halle 15, Stand B42 und C58


Funktioniert mit jeder OPC UA-Steuerung Handbediengerät KeTop T70 von KEBA noch universeller einsetzbar

Das KeTop T70 bietet nun OPC UA-Kompatibilität. Foto KEBA AG
Das KeTop T70 bietet nun OPC UA-Kompatibilität. Foto KEBA AG

20.09.2016

KEBA erweitert sein vielseitig einsetzbares, industrielles Handbediengerät KeTop T70 um den offenen OPC UA-Standard. Geräte dieser Serie lassen sich nun sowohl an den KEBA-eigenen KeControl-Steuerungen als auch an allen OPC UA-fähigen Steuerungen von Fremdherstellern verwenden. Das typische Anwendungsspektrum des KeTop T70 erstreckt sich von Robotik über Maschinensteuerung bis hin zu allgemeinen Visualisierungsaufgaben.

Zukunftssicheres Investment
Im Industrie 4.0-Zeitalter gewinnt eine herstellerunabhängige Vernetzung von Geräten zusehends an Bedeutung. Anwender können dank offener Standards ihr System mit den am besten geeignetsten Komponenten verschiedener Anbieter individuell zusammenstellen und auf den jeweiligen Anwendungsfall optimieren. Die OPC UA-Fähigkeit der KeTop T70 Handbediengeräte steigert den Investitionsschutz, da sich diese Geräte einfach in die entsprechenden Systeme integrieren lassen. Auch die Visualisierung und Bedienoberfläche können nach einem eventuellem Wechsel des Steuerungsherstellers bzw. nach einem Hardware- Upgrade ohne zeitaufwendige Anpassungen weiter verwendet werden.

Weiterer Zuwachs
Mit 2017 wird zusätzlich zum KeTop T70 auch das industrielle Tablet KeTop T200 über OPC UA-Kompatibilität verfügen und einen weiteren Schritt Richtung herstellerunabhängiger Offenheit setzen.


KEBA Industrieautomation - Der Technologieexperte für optimierte Branchenlösungen
Die KEBA AG ist ein international erfolgreiches Hightech-Unternehmen mit Fokus auf Automation von Industrie, Bank- und Dienstleistungsprozessen sowie Energieautomation. Entwicklung und Produktion der hochqualitativen Hard- und Software-Komponenten und Systemlösungen erfolgen gemäß dem Leitsatz „Automation by innovation.“

Im Geschäftsbereich Industrieautomation konzentriert sich KEBA auf die intelligente Steuerung von Robotern, Kunststoff-Spritzgießmaschinen und Prozessabläufen sowie auf Automationslösungen für den allgemeinen Maschinenbau. Darüber hinaus ist das österreichische Unternehmen Marktführer für mobile Bedienterminals in Industrieanwendungen.
Es stehen vielfältige Serienprodukte für alle möglichen Applikationen zur Verfügung. Überdies werden kundenspezifische, individuelle Automationslösungen von Experten rasch erarbeitet und den jeweiligen Anforderungen entsprechend umgesetzt. Das breite KEBA Produktportfolio mit seinen optimal aufeinander abgestimmten Hard- und Softwarebausteinen ermöglicht maßgeschneiderte Gesamtlösungen aus einer Hand. Zahlreiche namhafte und international erfolgreiche Maschinenbaukonzerne, Roboterhersteller und Dienstleister setzen daher auf Lösungen von KEBA.

 

Rückfragehinweis:
Werner Hentscholek,
Ing. Marketing Kommunikation, 
Industrieautomation KEBA AG Gewerbepark Urfahr,
A-4041 Linz, Österreich
Telefon: +43 732 7090-22610
hnt@keba.com; www.keba.com


Siemens präsentiert neue Onshore-Windturbinen und Service-Innovationen

Stand WindEngergy Hamburg, Foto: Siemens
Stand WindEngergy Hamburg, Foto: Siemens
Onshore Windpark in Sachsen/DE; Foto: Siemens
Onshore Windpark in Sachsen/DE; Foto: Siemens

16.09.2016

  • Podiumsdiskussionen auf der WindEurope Konferenz
  • Standpräsentation auf 360 Quadratmetern
  • Neue Onshore-Turbinen und Service-Produkte

Siemens stellt auf der Messe WindEnergy 2016 zahlreiche Innovationen vor, die darauf ausgerichtet sind, die Herausforderungen der Energiewende zu bewältigen: Angefangen von der Stromerzeugung bis zum Netzanschluss sowie der Stromspeicherung. Vom 27. bis 30. September präsentiert das Unternehmen seine neuesten Entwicklungen in Hamburg auf dem 360 Quadratmeter großen Stand B6.362 in Halle 6 der weltweit führenden Windenergiemesse. Das Motto von Siemens lautet: „Smart solutions every step of the way". Neben neuen Onshore- Windturbinen wird auch ein neues modulares Servicekonzept – angepasst an individuelle Kundenbedürfnisse – vorgestellt.

„In unserer Rolle als großer Player der Windbranche betrachten wir die WindEnergy Hamburg in Kombination mit der WindEurope Konferenz als zentrales, weltweites Forum für Innovation und Fortschritt der Windtechnologie", sagte Markus Tacke, CEO der Siemens Wind Power. „Unser Fokus liegt auf der Senkung von Kosten für Windkraft. Wir setzen auf hochmoderne Technologien, um Windenergiekosten nicht nur auf unterschiedlichen Märkten wettbewerbsfähig zu machen, sondern auch um auf die Bedürfnisse und Herausforderungen unserer Kunden einzugehen. In unseren Präsentationen geben wir Besuchern und Gästen spannende Einblicke in unsere neuesten Entwicklungen in den Bereichen Turbinentechnologie, Anlagenausrüstung, Netzanschluss, Servicelösungen und Finanzierung."

Die weltweite Energielandschaft durchläuft eine Phase rascher und grundlegender Veränderungen. Neue Technologien, die steigende Stromnachfrage sowie der Wunsch nach Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen prägen diese Zeit. Siemens präsentiert auf der WindEnergy Hamburg nicht nur das breite Angebot bestehender Produkte und Lösungen für die gesamte Lieferkette von Windenergieprojekten, sondern stellt auch Innovationen im Service Wind-Geschäft vor. Ein neuer Ansatz zum Umgang mit der Rotorblattintegrität im Feld sowie Reaktionen auf die Herausforderung der Rotorblatterosion sind ein Teil dieser Innovation. Darüber hinaus werden fortschrittliche datenbasierte Dienstleistungen im Rahmen der Siemens Digital Services for Energy vorgestellt. Diese sollen Kunden helfen, Potenziale von Big Data zu erschließen, Kosten zu senken und Leistung zu steigern.

 

Erfahren Sie mehr in der >>Pressemitteilung


Software-Freedom Day: Software für alle

Software-Freedom Day: Software für alle: Bild Bosch Rexroth AG
Software-Freedom Day: Software für alle: Bild Bosch Rexroth AG

16.09.2016

Fast jeder nutzt sie, viele schätzen sie: Freie Software, die man einfach herunterladen und nutzen kann.

Freie Software, die man einfach herunterladen und nutzen kann. Prominentes Beispiel: Das Betriebssystem Linux. Am Software-Freedom Day am 17. September machen hunderte Veranstaltungen weltweit auf die Bedeutung von freier Software aufmerksam. Mit „Freiheit“ ist dabei nicht nur die kostenlose Nutzung gemeint, sondern vor allem auch die Transparenz der Software: Jeder Nutzer darf sich den Quellcode ansehen und flexibel eigene Funktionen weiterentwickeln. Durch diese Eigenschaften gewinnt Open Source Software auch im Maschinenbau rasant an Bedeutung. Bosch Rexroth unterstützt diese Entwicklung: Mit der Technologieschnittstelle Open Core Interface for Drives können Maschinenhersteller individuelle Anwendungsprogramme für die Rexroth-Servoantriebe IndraDrive in IT-Hochsprachen programmieren und diese mit Linux auch auf externen Geräten ablegen. Damit können Anwender in ihren gewohnten Entwicklungsumgebungen eigene Antriebs-, Prozess-, Diagnose- und Bedienfunktionen erstellen.


Treffpunkt der "Plattform Automatisierungstechnik" heuer bei Fill

Hier im Bild das vorangegangene Treffen der Plattform Automatisierungstechnik beim Unternehmen Rittal; Bild: Malisa V.
Hier im Bild das vorangegangene Treffen der Plattform Automatisierungstechnik beim Unternehmen Rittal; Bild: Malisa V.

16.09.2016

Der "Treffpunkt der Plattform Automatisierungstechnik" fand heuer am 22. September beim Sondermaschinenbauer Fill in Oberösterreich statt. Neben Fachvorträgen zur Digitalisierung steht die Vernetzung heimischer Industriebetriebe im Bereich Automatisierungstechnik im Mittelpunkt.

Die Fachveranstaltung "Treffpunkt der Plattform Automatisierungstechnik" findet heuer am 22. September am Sitz des Sondermaschinenbauers Fill im oberösterreichischen Gurten statt.

Ziel der Plattform Automatisierungstechnik ist es, die regionale Automatisierungsbranche zu fördern, die Kommunikation der Firmen zu pflegen, Marktauftritte zu stärken und Partnerfirmen in der Entwicklung und bei der Vorbereitung für die Industrie 4.0 zu unterstützen. Dazu führt Verein zur Förderung der Automation und Robotik (F-AR) regelmäßige Treffen an ausgewählten Veranstaltungsorten inklusive Firmenbesichtigungen durch, ergänzt durch Fachvorträge und Workshops.

Aufgrund der wachsenden Komplexität in der Produktion liege es auf der Hand, sich regional stark zu vernetzen und gemeinsam auf den nationalen und den internationalen Märkten aufzutreten, heißt es beim F-AR.

Ein Grund, sich heuer für Fill zu entscheiden, sei das 50-jährige Jubiläum des 1966 gegründeten Familienunternehmens und dessen Fertigstellung einer neuen Halle, heßt es beim Verein weiter.

Schwerpunkt des Treffens heuer sei das Thema Digitale Produktion. Zu den Vortragenden gehören Experten von Daimler, Cenit, Maplesoft und WSCAD.

Weitere Workshops widmen sich den Themen Kommunikation und der "prädiktiven Instandhaltung". Weitere Informationen dazu auf der Homepage des Vereins.


Trovarit-Studie: Unternehmen vergeben Bestnoten an ERP-Hersteller oxaion

oxaion unter den Top-Anbietern
oxaion unter den Top-Anbietern

16.09.2016

Hohe Anwenderzufriedenheit bei oxaion: In der aktuellen Studie 'ERP in der Praxis' der Trovarit AG rangiert der Ettlinger Anbieter für Unternehmenssoftware ganz oben in der Bewertung. Ausschlaggebend waren auch in diesem Jahr die Meinungen der Anwender hinsichtlich Software und Services. oxaion erhielt in allen Rubriken Noten zwischen ,,sehr gut" und ,,gut".

,,Wir freuen uns über das positive Feedback und bedanken uns bei allen Anwendern, die in diesem Jahr in besonders großer Anzahl an der Befragung teilgenommen haben. Im Vergleich zur letzten Studie von 2014 bekamen wir sogar doppelt so viele Bewertungen", sagt Volker Schinkel, Geschäftsführer der oxaion gmbh. ,,Wir konnten uns in allen Bereichen wesentlich verbessern - das bestätigt uns darin, auf dem eingeschlagenen Weg weiter zu gehen."

 

Ein Management-Summary der Studie steht als kostenloses Download zur Verfügung: http://www.trovarit.com/erp-praxis/


Die Kunst des Fahrens ohne Fahrer

Die Kunst des Fahrens ohne Fahrer
Besucherinnen und Besucher des Ars Electronica Festivals mit SALLY, dem neuen fahrerlosen Transportfahrzeug von DS AUTOMOTION, und der Kunstinstallation von Ars Electronica Solutions. Bild: DS AUTOMOTION

13.09.2016

Das Ars Electronica Festival in Linz zeigte, wie mittels Elektronik und Software aus der Industrie auch künstlerischer Wert geschaffen werden kann. Entwickelt wurde SALLY zur Gewährleistung eines flexiblen Materialflusses für die agile Produktion nach den Grundsätzen der Industrie 4.0. Am Festival bewies die flinke SALLY, das jüngste Fahrerlose Transportfahrzeug (FTF) des Linzer Herstellers DS AUTOMOTION, Kunstsinn. Mittels einer Installation von Ars Electronica Solutions interagierte das cyber-physikalische Fahrzeug mit Besucherinnen und Besuchern, indem es sie fotografierte und ihnen das Bild als Souvenir mit nach Hause gab. So schlug SALLY eine Brücke zwischen Kunst und Industrie.

„Seit ich SALLY auf dem Ars Electronica Festival getroffen habe, beeindrucken mich die Meldungen über selbstfahrende Autos nicht mehr“, sagte ein begeisterter Festival-Besucher, „denn SALLY und andere Transportfahrzeuge fahren schon seit vielen Jahren selbsttätig durch die Werkshallen. Das ist zukunftsweisende Entwicklung!“

 

Direkte Interaktion Mensch-Maschine

Indem sie Hardware, Software, Datenübertragung und Bewegung kombinierte, schlug die kunstsinnige SALLY eine Brücke zwischen Kunst und Industrie 4.0. Unter Ausnutzung seiner fortschrittlichen Technologie konnte das kompakte cyberphysikalische Fahrzeug Besucherinnen und Besucher mittels einer Kamera digital erfassen und ihnen ein Foto als Souvenir mitgeben. So demonstrierte es die sichere Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine auch außerhalb der sicheren Umgebung von Computerspielen.

 

Brückenschlag zur Industrie 4.0

Zahlreiche Besucher beeindruckte das Exponat nicht nur wegen dieser von Ars Electronica Solutions geschaffenen Kunst-Installation, sondern auch und vor allem durch das Trägerfahrzeug. Dieses ermöglicht Produktionsbetrieben als Teil komplexer Intralogistiksysteme eine Flexibilisierung der innerbetrieblichen Materialflüsse. Diese ist Voraussetzung für die agile Produktion individualisierter Produkte nach den Grundsätzen von Industrie 4.0. Fahrerlose Transportsysteme arbeiten in Fabriken und Krankenhäusern Hand in Hand mit den dort beschäftigten Menschen und entlasten diese von ungesunder körperlicher Anstrengung. Viele erfuhren zum ersten Mal, dass solche Systeme keine Hollywood-Erfindung sind, sondern in Linz hergestellt werden. „Seit 2012 spricht die produzierende Branche von Industrie 4.0. Unsere Installationen schaffen eine der wesentlichsten Voraussetzungen dafür, und das seit mehreren Jahrzehnten“, sagt Ing. Arthur Kornmüller, Geschäftsführer der DS AUTOMOTION GmbH, die auf die Herstellung fahrerloser Transportsysteme spezialisiert ist. „Wir freuen uns, dass wir auf dem Ars Electronica Festival die Möglichkeit erhalten haben, SALLY einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren und ein wenig aus der Rolle des unbekannten ‚Hidden Champions‘ zu treten.“


Wintersteiger AG: Dr. Florestan von Boxberg wird Vorstandsvorsitzender

Dr. Florestan von Boxberg
Dr. Florestan von Boxberg Bild: WINTERSTEIGER AG

05.09.2016

Mit 1. September 2016 wird Dr. Florestan von Boxberg (54) Vorstandsvorsitzender des internationalen Maschinenbaukonzerns Wintersteiger AG mit Hauptsitz in Ried im Innkreis/Oberösterreich.

Nach Abschluss zum Diplom-Kaufmann und anschließender Promotion an der Universität Hamburg im Jahr 1989 arbeitete Herr Dr. von Boxberg bei der Beiersdorf AG als Länderreferent und bei der Price Waterhouse Unternehmensberatung als Projektleiter. Nach einer Station als Kaufmännischer Leiter und Stellvertretender Geschäftsführer von 1992 bis 1997 bei der TOTAL Feuerschutz GmbH leitete er die der Familie Hoesch gehörende Lenser Filtration GmbH als Alleingeschäftsführer. Nach dem Verkauf des Unternehmens an die Andritz AG, Graz, übernahm er 2006 bei der amerikanischen JASON Inc. zunächst die Geschäftsführung der europäischen Werkzeugsparte mit der Hauptmarke OSBORN. 2011 wurde Herr Dr. von Boxberg zum Alleingeschäftsführer der global operierenden JASON Finishing Group mit 1.700 Mitarbeitern und Tochtergesellschaften in 14 Ländern sowie zum Mitglied des Vorstands der Muttergesellschaft in den USA ernannt.

 

Mit dem Wechsel zur Wintersteiger AG am 1. September 2016 übernimmt Dr. von Boxberg den Vorstandsvorsitz und damit auch die Leitung eines Konzerns, der in drei seiner fünf Geschäftsfelder Weltmarktführer ist. Dr. von Boxberg wird neben der Gesamtentwicklung des Konzerns für die Bereiche Vertrieb, Marketing und Personal verantwortlich zeichnen. Seine umfangreichen internationalen Vertriebs- und Marketingerfahrungen sollen die Wintersteiger AG langfristig auf Wachstumskurs halten. Der Wintersteiger Vorstand besteht aus Dr. von Boxberg, Mag. Harold Kostka, Finanzen und Dipl.-Ing. Christian Rauscher, Technik.


Auf in die Zukunft: Rittal legt Grundstein für neues Werk

Das weltweit modernste Werk für die Produktion von Kompaktge-häusen soll 2018 bei Rittal stehen. „Das ist ein großer Schritt in Richtung Zukunft und ein starkes Bekenntnis zum Standort Hessen, zur Region Mittelhessen und den Menschen, die hier leben
Das weltweit modernste Werk für die Produktion von Kompaktge-häusen soll 2018 bei Rittal stehen. „Das ist ein großer Schritt in Richtung Zukunft und ein starkes Bekenntnis zum Standort Hessen, zur Region Mittelhessen und den Menschen, die hier leben“, so der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier bei der feierlichen Grundsteinlegung Bild: Rittal GmbH

26.08.2016

Das weltweit modernste Werk für die Produktion von Kompaktgehäusen soll 2018 bei Rittal stehen. Mit dem Neubau im hessischen Haiger und der Moderni-sierung der Werke in Rittershausen und Hof richtet der führende Schaltschrank- und Systemanbieter Rittal seine Produktion in Deutschland auf die Zukunft aus. Darüber hinaus wird in den kommenden Jahren ein weiteres Werk in Mittelhessen entstehen.

Vor 55 Jahren entstand im mittelhessischen Rittershau-sen der allererste standardisierte Kompaktschaltschrank der Welt. Es folgte eine Erfolgsgeschichte der Rittal Qualitätsgehäuse rund um den Globus und in allen produzierenden Industrien. Jetzt wird diese Erfolgsge-schichte von Haiger aus fortgeschrieben. Denn mit 250 Millionen Euro - der größten Investition in der Unterneh-mensgeschichte - baut Rittal ein neues, hochmodernes Werk zur Produktion von Kompaktgehäusen in Haiger. Industrie 4.0-Strukturen sind dabei die Basis für hocheffi-ziente Produktions-, Logistik- und Kommunikationspro-zesse. Außerdem werden im Rahmen der Investition zwei weitere Werke in der Region auf diese Strukturen ausgerichtet und ein weiteres Werk für Großschränke aus nichtrostendem Stahl in Mittelhessen gebaut. „Das ist ein großer Schritt in Richtung Zukunft und ein starkes Bekenntnis zum Standort Hessen, zur Region Mittelhessen und den Menschen, die hier leben. Das verdient großen Respekt“, so der hessische Ministerprä-sident Volker Bouffier bei der feierlichen Grundsteinle-gung. Im Rahmen eines großen Familienfestes versenkte er mit Dr. Friedhelm Loh, Inhaber und Vorstandsvorsit-zender der Friedhelm Loh Group, einen Kompaktschalt-schrank aus der AE Serie symbolisch als Grundstein. AE steht für den „Allerersten“! Vernetzte Produktion entscheidend für die Zukunft 2018 soll die Produktion von Kompaktgehäusen in Haiger beginnen. Dann werden auf 24.000 Quadratmetern hochautomatisiert rund 9.000 Gehäuse pro Tag gefertigt. Das Werk ist so konzipiert, dass jedes von den Kunden gewünschte Produkt aus den 300 Gehäusegrundtypen mit jeder gewünschten Losgröße effizient produziert werden kann. Rund 25.000 Tonnen Stahl werden pro Jahr verarbeitet. Die dreistufige Fertigung – Blechbearbeitung, Lackierung, und Montage – wird durchgehend digital vernetzt, und auch mit Bearbeitungsmaschinen aus dem Rittal Automation Systems Portfolio ausgestattet. Fahrerlose Transportsysteme liefern die benötigten Materialien selbstorganisiert und ohne menschliches Eingreifen an die entsprechende Stelle. Mit Hilfe wissensbasierter Systeme, die kontinuierlich „dazulernen“, werden Ausfallzeiten aufgrund von Störungsbeseitigung verrin-gert, Ersatzteile vorausschauend angefordert und damit potenzielle Störungen durch Verschleiß minimiert. Vollautomatisierte Regelungen etwa in der Lackiererei reduzieren den Energieverbrauch, was die Kosten im Griff hält und die Umwelt schont. Arbeitswelt 4.0 auch in einem neuen Werk in der Nähe von Rittershausen Im neuen Werk in Haiger werden ca. 290 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschäftigt sein. Im Vergleich zu den Vorgängerwerken in der Region wird sich die Rolle an der Produktionslinie wandeln: Die Aufgaben der Mitarbeiter werden sich durch den notwendigen hohen Automatisie-rungsgrad weg von manuellen Tätigkeiten hin zu überwachenden, analysierenden und optimierenden Tätigkeiten entwickeln. Die erforderlichen Qualifikationen dazu erhalten die Beschäftigten der Friedhelm Loh Group nach Bedarf in der unternehmenseigenen Loh Academy. Das Werk in Haiger wird für Modernisierungen an anderen Produktionsstandorten in der Welt Vorreiter und beispielgebend sein. „Die Vernetzung der Produktion ist entscheidend für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland“, so Dr. Friedhelm Loh über den Neubau und die Modernisierung der Werke Rittershausen und Hof: „Denn nur so können wir ausreichend Produktivität erzeugen, um im globalen Wettbewerb gerüstet zu sein und gleichzeitig in unserer Heimat viele Familien in Lohn und Brot zu halten.“ Ein weiteres neues Werk wird in den kommenden Jahren in der Nähe von Rittershausen entstehen. Das gab Dr. Friedhelm Loh anlässlich der Grundsteinlegung des Werks in Haiger bekannt. Auf 56.000 Quadratmetern werden Großschränke aus nichtrostendem Stahl gefertigt. Die Standorte sollen künftig einen modernen Produkti-onsverbund in Mittelhessen bilden, um perfekt aufeinan-der abgestimmt zusammenzuarbeiten. Die Vernetzung des Maschinenparks unter Einsatz von IT-Technologien lasse reale und virtuelle Welt zusammenwachsen, so Dr. Loh: „Ich kann verstehen, dass die mit Industrie 4.0 verbundenen riesigen Datenmengen und kritische Sicherheitsüberlegungen noch manch einen Unterneh-mer vor der Investition zurückschrecken lassen. Aber ich bin überzeugt, wenn wir es hier in Deutschland nicht anpacken, dann überholt uns der Wettbewerb aus dem Ausland.“


Bei Platzmangel hilft der neue Lichtleiter-Verstärker von di-soric

Wenn es eng ist hilft der neue Lichtleiter-Verstärker OLK71 von di-soric. Fotocredit: di-soric/Helmut Zauner

17.08.2016

Wenn es mal eng wird lassen sich mit dem einfach bedienbaren Lichtleiter-Verstärker OLK 71 vielfältige Detektionsaufgaben erfüllen.

Mit einem gut ablesbaren Dual-Display für Soll- und Istwert, Teach-In und intuitiver Tastenbedienung erfüllt der Lichtleiter-Verstärker OLK 71 von di-soric alle Voraussetzungen für eine rasche Inbetriebnahme. Neben dem großen Erfassungsbereich und kurzen Ansprechzeiten von minimal 0,25 Millisekunden überzeugt das ausgewogene Preis-Leistungsverhältnis. In Kombination mit einem modularen Lichtleiter- und Zubehörprogramm kommt der leistungsstarke Verstärker bevorzugt dort zum Einsatz, wo beengte Platzverhältnisse vorherrschen oder die Umgebungsbedingungen klassische optische Sensorik ausschließen.

Wo der Bauraum begrenzt ist, finden Lichtleiter-Verstärker in Verbindung mit Kunststoff-Lichtleitern ihr Einsatzfeld. Beispielsweise bei der Lageerkennung, Zuführ- und Qualitätskontrolle in der Montage-, Handhabungs- und Verpackungstechnik. Der Lichtleiter-Verstärker OLK 71 von di-soric ist ein einfach bedienbares universelles Gerät. Es zeichnet sich durch Teach-In und Sollwerteinstellung mit Plus- und Minus-Tasten ähnlich einer Poti-Bedienung aus. Zwei übersichtliche Anzeigen für Soll- und Ist-Wert ermöglichen eine schnelle Diagnose.

Der Lichtleiter-Verstärker OLK 71 ist als Stecker- oder Kabelvariante lieferbar. Mit dem kompakten Gerät lassen sich tastende Lichtleiterlösungen bei der Lage- und Positionskontrolle mit Tastweiten bis zu 250 mm umsetzen. Optionale Vorsatzoptiken fokussieren bei Tastköpfen mit Gewinde den divergenten Lichtstrahl. Einweglichtleiter erzielen mit Vorsatzoptiken Reichweiten von bis 4000 mm. Als Einweglichtleiter findet der Verstärker in der Zuführtechnik beim Triggern oder bei der Staukontrolle als Alternative zu optischen Standardsensoren Anwendung.

Mehr dazu erfahren Sie in der >>Pressemitteilung.


Neues bei RS Components lagerverfügbares Tektronix-Oszilloskop bietet High-End-Test- und Messfunktionen

Tektronix TBS2000 Oszilloskop mit High-End-Funktionen; Foto: rs-components

17.08.2016

Fortschrittliches Allzweck-Scope ist ideal für Anwendungen in der Konstruktion, Forschung und Entwicklung und im Bildungsbereich geeignet

RS Components (RS), die Handelsmarke der Electrocomponents plc (LSE:ECM), der globale Distributor für Ingenieure und Techniker, hat ein neues digitales Speicheroszilloskop von Tektronix in sein Test- und Messgeräteportfolio aufgenommen. Das TBS2000 ist für eine breite Palette von Anwendungen einsetzbar. Insbesondere eignet es sich für die schnelle Fehlerbehebung, als Allzweckoszilloskop für das Prototyping, sowie für das Debugging und die Design-Validierung neuer Produkte. Das neue Oszilloskop kann auch im Bildungssektor verwendet werden. Seine Technik ermöglicht es den Studierenden, praktische Erfahrung in der Elektronik zu sammeln.

Das Tektronix TBS2000 ist ein Basis Oszilloskop der nächsten Generation. Es bietet die längste Aufzeichnungsdauer und das größte Display in seiner Klasse. Darüber hinaus weist es die schnellste Signalauswertung zur Fehlerbehebung aus. Das TBS2000 baut auf dem Erfolg der TDS2000-Serie auf, welches zu den am Markt einem am weitesten verbreiteten Oszilloskope zählt. Das Gerät stellt Designfunktionen zur Verfügung, die in dieser Geräteklasse bisher nicht verfügbar waren. Es bietet auch eine hohe Benutzerfreundlichkeit, einschließlich Leistungsmerkmalen wie einem großen Display für eine einfache Signalvisualisierung und eine umfassende Reihe von automatischen Signalmessungen, die mit grafischen Erklärungen gekoppelt, Ingenieuren und Technikern helfen ihre Messungen besser zu verstehen.

Das TBS2000 Oszilloskop ist in einer Vielzahl von Modellvarianten erhältlich, bietet 70 oder 100 MHz Bandbreite und steht mit zwei oder vier Kanälen zur Verfügung. Zum Lieferumfang gehört auch ein 9-Zoll-WVGA-Display, mit dem 15 horizontale Teilungen (Zeit) angezeigt werden können. Dies erlaubt es den Nutzern, einen um 50 Prozent größeren Signalumfang als mit jedem anderen Scope dieser Kategorie darzustellen. Eine Aufnahmedauer von 20-Mpoint Satzlänge sowie ein Einknopf-Regler für Pan und Zoomen ermöglicht es Benutzern, Signale über eine lange Zeit hin zu erfassen und hilft dem Anwender wichtige Details über eine einfache Navigation zu finden.

Weitere wichtige Merkmale sind die Unterstützung der Schnittstelle für die Tektronix VPI Sonde. Dieses Leistungsmerkmal steht damit erstmals bei einem Low-Cost-Tektronix Oszilloskop zur Verfügung. Der Anwender kann dadurch eine breite Palette von aktiven Tektronix-Sonden zu einem vorteilhaften Preis verwenden. Darüber hinaus bietet die neue kontextbezogene Hilfe ein konfigurierbares Dienstprogramm, das über den Bildschirm Tipps für die wichtigsten Einstellungen liefert. Schließlich bietet das Gerät Wi-Fi-Dongle-Unterstützung drahtlose Konnektivität und ermöglicht Lehrenden die schnelle und einfache Einrichtung von Elektronik-Engineering-Labors für Studierende. Ingenieuren und Techniker können, das Instrument einfach über die LXI-kompatible Schnittstelle fernsteuern.


Über RS Components
RS Components und Allied Electronics sind die Handelsmarken der Electrocomponents plc, dem globalen Distributor für Ingenieure und Techniker. Mit Niederlassungen in 32 Ländern bieten wir über einer Million Kunden mehr als 500.000 Produkte via Internet und unseren Katalog an. Täglich bringen wir mehr als 44.000 Pakete auf den Weg. Unser Sortiment umfasst Produkte von über 2.500 führenden Herstellern und schließt Komponenten für die Elektronik, Elektrik, Automation und Messtechnik sowie Werkzeuge und Verbrauchsmaterialien ein.
Electrocomponents ist an der Londoner Börse notiert. Im vergangenen Geschäftsjahr, das zum 31. März 2016 endete, wies die Gruppe einen Jahresumsatz von 1,29 Milliarden Pfund Sterling auf.
Für weitere Informationen besuchen Sie die RS Website: at.rs-online.com


Mini-Netzteile für intelligente Gebäude- und Bürosteuerungen mit EN60335 Zertifizierung

Mini-Netzteile für intelligente Gebäude- und Bürosteuerungen. Bild: RECOM

12.08.2016

Intelligent vernetzte Häuser oder Bürogebäude erfordern häufig Steuersysteme mit einer Vielzahl an Teilnehmer mit geringer Leistungsaufnahme – Sensoren und Aktoren die dauerhaft im Standbybetrieb auf ihren Einsatz warten. RECOMs robuste und zuverlässige 2W und 3W Netzteile wurden speziell für die Versorgung dieser Teilnehmer entwickelt.

Aufgrund ihrer kompakten Größe, welche die Installation wesentlich vereinfacht, den äußerst niedrigen Standby-Verbrauch und der vollständigen Zertifizierung nach den internationalen Sicherheitsnormen für elektrische Haushalts- (IEC/EN60335), und Industriegeräte (IEC/EN/UL60950), sowie CE Kennzeichnung (LVD+EMC+RoHS2) bieten sie eine ideale Lösung.


KEBA übernimmt Selbstbedienungsspezialisten KEMAS

Gerhard Luftensteiner, Vorstandsvorsitzender der KEBA AG Bild: KEBA/APA-Fotoservice/Hartl

04.08.2016

Mit 31.5.2016 hat die KEBA AG das deutsche Unternehmen KEMAS GmbH mit Sitz in Oberlungwitz in der Nähe von Chemnitz / Deutschland erworben.

 

KEMAS, 1991 von Hans-Jürgen Grämer gegründet, ist Spezialist für Selbstbedienungslösungen rund um die Übergabe von materiellen Ressourcen wie z.B. Schlüssel, Post, Arbeitsmittel, Werkzeuge, Textilien, Waffen etc.

Die Übergabelösungen ermöglichen die sichere und eindeutige Erfassung, Verwaltung, Verwahrung, Disposition und Übergabe von Objekten an verschiedene Nutzer, geschützt vor unberechtigtem Zugriff, Verlust, Manipulation und Missbrauch.

Der Name KEMAS, der übrigens nur zufällig dem von KEBA ähnelt und seit Gründung des Unternehmens besteht, steht für Key Management Systems.

KEBA hat 80% des 75 Personen starken Unternehmens übernommen, die restlichen 20% verbleiben beim Gründer und seinem Sohn. Der Umsatz des wirtschaftlich erfolgreichen Unternehmens betrug im letzten Geschäftsjahr 7,7 Mio. Euro. Die Marke KEMAS bleibt erhalten und operiert unter der Dachmarke KEBA. Die operative Führung der neuen KEBA-Tochter verbleibt beim etablierten Management-Team.

Die Übergabelösungen von KEMAS konzentrieren sich auf die Bereiche Security, Mobility und Logistics:

• Security - sichere Zugriffsregelung und Verwaltung von sensiblen Objekten wie z.B. Schlüssel, elektronisches Equipment, Medikamente, Fahrzeugschlüssel, Arbeitsmittel, Werkzeuge, Waffen, Dokumente, etc.

• Mobility - Organisation von Mietfahrzeugen und Fuhrparks wie z.B. die Aus- und Rückgabe von Fahrzeugschlüsseln oder optimale Disposition und automatisierte Übergabe von Fahrzeugen bis hin zur automatisierten elektronischen Führerscheinkontrolle

• Logistics - bedarfsgerechte Vergabe von Arbeitsmaterialien, wie z.B. Textilien in Krankenhäusern oder Werkzeug und Arbeitsmittel.

 

Die Kunden von KEMAS kommen aus Branchen wie der Fahrzeugindustrie und dem Fahrzeughandel, dem Gesundheitswesen, der Pharmaindustrie, der Justiz und Polizei sowie aus Ämtern und Behörden. Entwickelt und gefertigt wird am Firmenstandort in Oberlungwitz (Sachsen). KEMAS ist derzeit überwiegend in Deutschland tätig und im Bereich Übergabeautomaten Marktführer. KEBA sieht das Potential in der Internationalisierung der bewährten und hochqualitativen KEMAS Lösungen, die über die zahlreichen KEBA-eigenen Niederlassungen erfolgen wird.


Oliver Dahlhaus wird neuer Vertriebsleiter beim Ettlinger ERP-Hersteller oxaion

an Oliver Dahlhaus, neuer Vertriebsleiter der oxaion GmbH Bild: oxaion GmbH

04.08.2016

Die oxaion gmbh erhält Verstärkung im Vertrieb: Oliver Dahlhaus (47) bekleidete bisher wichtige Positionen in Vertrieb und Beratung bei Infor und verfügt über 18 Jahre ERP-Erfahrung. Bei dem Ettlinger ERP-Anbieter wird er künftig die Leitung des Vertriebs übernehmen.

 

Die oxaion gmbh ist seit über 35 Jahren erfolgreich am Markt und gilt als einer der führenden deutschen Anbieter betriebswirtschaftlicher Softwarelösungen. Mit Oliver Dahlhaus konnte jetzt ein neuer Vertriebsleiter gewonnen werden, der über 18 Jahre Vertriebs- und Beratungserfahrung im ERP-Geschäft verfügt.

,,oxaion ist ein agiler Anbieter für den Mittelstand, bei dem die Themen Kundennähe und Kundenzufriedenheit noch wirklich großgeschrieben werden", so der gelernte Wirtschaftsingenieur über seinen neuen Arbeitgeber. ,,Zudem verfügen wir über eine exzellente Software - wir sind in der Lage, flexibel auf Kundenbedürfnisse einzugehen und zügig prozesssichere Installationen durchzuführen. Davon möchten wir in Zukunft noch mehr Menschen überzeugen." Seine Schwerpunkte sieht Oliver Dahlhaus daher in der Neukundengewinnung sowie in der Umsetzung strategischer Vertriebsziele im zentraleuropäischen Markt. ,,Mit derzeit 15 Landes- und Sprachversionen sowie einer hohen Branchenspezifikation ist oxaion open prädestiniert für den international agierenden Mittelstand", erklärt der neue Vertriebsleiter. ,,Die kürzlich gewonnenen Neukundenprojekte bestätigen uns auf dem Weg zur Technologieführerschaft im ERP Markt. So haben wir mit oxaion Extensions beispielsweise eine neue, auf Java basierende Technologie, die es ermöglicht, kundenspezifische Prozesse schnell und releasesicher einzuführen. Indem wir kurze Einführungszeiten bei geringem Projektrisiko realisieren, werden wir unsere Marktposition weiter ausbauen." ERP-Hersteller oxaion ist indes überzeugt, mit Oliver Dahlhaus die ideale Besetzung für diese wichtige Schlüsselposition gefunden zu haben. Von Seiten des Unternehmens heißt es: ,,Oliver Dahlhaus ist für unseren Vertrieb eine echte Bereicherung - er verfügt über fast zwei Jahrzehnte ERP-Erfahrung und kennt sowohl unsere Zielbranchen als auch die Anforderungen unserer Kunden genau", freut sich oxaion-Geschäftsführer Volker Schinkel. ,,Wir sind überzeugt, dass er unseren Vertrieb mit seinen profunden Kenntnissen weiter nach vorne bringen wird."


Siemens stärkt Position im Bereich Additive Manufacturing

Brennerköpfe aus dem 3D-Drucker. Materials Solutions fertigt Brennerköpfe für die Siemens-Gasturbinen Bild: Siemens

03.08.2016

Siemens hat eine Mehrheitsbeteiligung von 85 Prozent an Materials Solutions Ltd. erworben, einem der weltweit führenden Dienstleister in der Prozessentwicklung und Fertigung im Bereich Additive Manufacturing (AM).

Die verbleibenden 15 Prozent des Unternehmens werden vom Gründer des Unternehmen Carl Brancher gehalten. Materials Solutions aus Worcester, Großbritannien, ist ein Vorreiter beim Einsatz des sogenannten „Selective Laser Melting“ (SLM)-Verfahrens zur Produktion von Hochleistungs-Bauteilen aus Metall. Das Unternehmen ist unter anderem auf die Fertigung von Komponenten für Turbomaschinen spezialisiert. Insbesondere bei hochtemperaturbeständigen Teilen für Gasturbinen sind Genauigkeit, Oberflächenbeschaffenheit und höchste Materialqualität entscheidend, um die Leistungsfähigkeit der Komponenten sicherzustellen. Im August 2015 hatte Siemens Venture Capital eine Minderheitsbeteiligung von 14 Prozent an Materials Solutions erworben, das derzeit über mehr als 20 hochqualifizierte Ingenieure beschäftigt. Über die finanziellen Details der Vereinbarung wurde Stillschweigen vereinbart.


Weidmüller bekennt sich zu Distributoren

Weidmüller bekennt sich zu Distributoren. Bild: Weidmüller GmbH

28.07.2016

"Jede Beziehung hat ihren Wert" ist Joe Kranawetter überzeugt und fördert mit einer Aktion die Zusammenarbeit von Endkunden und Distributoren. Mit dem intelligenten Drucker um 1,- Euro aus dem neuen Markierungssystem MultiMark System können Reihenklemmen, Leiter, Kabel und Ge¬räte im Schaltschrank mit nur einem Drucker normgerecht und wirtschaftlich gekennzeichnet werden.

Das neue Markierungssystem MultiMark von Weidmüller besteht aus einem Thermotransferdrucker mit präzise abgestimmter Software und Druckertechnik, mit der Reihenklemmen-, Leiter-, Kabel- und Ge¬rätemarkierer bedruckt werden. Damit unterstützt Weidmüller den Anwender, der trotz komplexer Geräteanordnungen und Verbindungen auf einfache und schnelle Weise eine sichere Kennzeichnung im Schaltschrank realisieren kann. Den Projektverantwortlichen wiederum freut die Wirtschaftlichkeit der neuen Markierungslösung - nicht nur bei der Montage sondern auch bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten, da mit MultiMark eine professionelle und normgerechte Markierung nach IEC 60204-1 dauerhaft möglich wird. Weidmüller geht hierbei über die Norm hinaus. Dies reicht bis zur norm- und richtlinienkonformen Dar¬stellung und Kennzeichnung der verwendeten Komponenten inklusive Dokumen¬tation. MultiMark ist durchgängig als Markierungssystem einsetzbar; ob strapa-zierfähiges Material, Haftkraft der Etiketten, Perforierungen – jedes Detail wurde bedacht und ausführlichen Praxistests unterzogen. Bei MultiMark sind 150 neue Markierungsprodukte im Programm, mit denen sich praktisch alle Kennzeich¬nungen abdecken lassen. Mir einer einmaligen Aktion unterstützt Weidmüller seine Geschäftspartner und Distributoren.

Jeder Kunde der bis Ende 2016 seinen Umsatz um mindestens 5.000,- Euro bei seinem Distributor erhöht, erhält den MultiMark Drucker zum symbolischen Preis von 1,- Euro. Die Konditionen der Aktion sind beim jeweiligen Mitarbeiter des Distributors zu erfahren. Mit diesem unwiderstehlichen Angebot unterstreicht Weidmüller seine Partnerschaften, die einerseits auf die Fachkompetenz im Distributor-Vertrieb und andererseits auf innovative Produkte von Weidmüller basieren.


Bei Platzmangel hilft der neue Lichtleiter-Verstärker von di-soric

Wenn es eng ist hilft der neue Lichtleiter-Verstärker OLK71 von di-soric. Bild: di-soric

28.07.2016

Wenn es mal eng wird lassen sich mit dem einfach bedienbaren Lichtleiter-Verstärker OLK 71 vielfältige Detektionsaufgaben erfüllen.

 

Mit einem gut ablesbaren Dual-Display für Soll- und Istwert, Teach-In und intuitiver Tastenbedienung erfüllt der Lichtleiter-Verstärker OLK 71 von di-soric alle Voraussetzungen für eine rasche Inbetriebnahme. Neben dem großen Erfassungsbereich und kurzen Ansprechzeiten von minimal 0,25 Millisekunden überzeugt das ausgewogene Preis-Leistungsverhältnis.


Höhere Luftleistung und Schutzart

Mit einer neuen Generation an Dachlüftern erweitert Rittal jetzt sein Lösungsportfolio für die Schaltschrank-Klimatisierung. Bild: Rittal

28.07.2016

Mit einer neuen Generation an Dachlüftern erweitert Rittal sein Lösungsprogramm für die effiziente Schaltschrank-Klimatisierung. Die Neuentwicklung überzeugt neben erhöhter Luftleistung bis 1.000 m3/h auch durch hohe Flexibilität, Montagefreundlichkeit und Schutzart IP 55. Der Einsatz von EC-Technologie macht zudem eine energieeffiziente und leistungsstarke Klimatisierung von Schaltschränken möglich.

Dachlüfter sind dann erste Wahl im Steuerungs- und Schaltanlagenbau, wenn die Wärme oberhalb der Schränke nach außen abgeführt werden muss. Das ist etwa bei Schaltschränken der Fall, die angereiht sind, keinen Platz für einen Wandanbau von Filterlüftern bieten oder die einen erhöhten Bedarf an Luftleistung haben. Mit einer neuen Generation an Dachlüftern erweitert Rittal jetzt sein Lösungsportfolio für die Schaltschrank-Klimatisierung. Die Neuentwicklung im modernen Design bietet einen erweiterten Luftleistungsbereich, der von einer Passivvariante für natürliche Konvektion über Leistungsklassen von 500, 800 bis 1.000 m3/h reicht.

 

Bei einem Montageausschnitt von nur 258 x 258 mm Fläche wird eine maximale Luftleistung erreicht. Zudem ermöglicht der einheitliche Montageausschnitt über alle Leistungsklassen eine hohe Standardisierung beim Steuerungs- und Schaltanlagenbauer. Eine ausgefeilte Luftführung mit geringen Druckverlusten sorgt für optimale Effizienz. Maximale Flexibilität bei der Montage und Demontage der Dachlüfter gewährleistet eine neuartige Klemmenbefestigung. So erfolgt die Arretierung wahlweise außerhalb oder innerhalb des Schaltschrankes – je nach den zur Verfügung stehenden Platzverhältnissen. Der elektrische Anschluss lässt sich über eine Stecker-klemme ebenso einfach realisieren wie ein schneller Filtermattenwechsel durch optimale Zugänglichkeit. Durch ein ausgeklügeltes Labyrinth-System und eine hochwertig aufgeschäumte Dichtung verfügen die Dachlüfter inklusive Filtermatte standardmäßig über die Schutzart IP 55 (früher IP 43).

 

Damit sind die Rittal Dachlüfter auch für den Einsatz in raueren Industrieumgebungen geeignet. Ab einer Luftleistung von 1.000 m3/h sorgen EC-Lüfter für höchste Energieeffizienz. Über die standardmäßig integrierte Steuerschnittstelle mit Tachosignal-Ausgang ist die Ansteuerung des Lüfters sowie eine Überwachung der Lüfterdrehzahl und -funktion möglich.


600.000 Euro für Mobilitätsforschung an der FH OÖ

21.07.2016

Beim von Oberösterreich und der Steiermark gemeinsam durchgeführten Call „Smart Mobility“ wurden in den Themenbereichen „Connected Mobility“, „Smart Powertrains“, „Smart Materials & Production“ und „Smart Logistics“ insgesamt 42 Projekte eingereicht. Von den in Summe 7 genehmigten Projekten werden 3 Projekte mit FH OÖ-Beteiligung umgesetzt. Das Volumen dieser Projekte beträgt knapp 0,6 Mio. € für die FH OÖ.

Intelligente Kommunikations- und Verkehrsleitsysteme, Fahrzeug- und Antriebskonzepte sowie Lösungen im Bereich der produktionsnahen Logistik spielen eine zentrale Rolle in der Smart Mobility Forschung. Themenbereiche, in denen die Forschungsgruppen der FH OÖ in Hagenberg, Steyr und Wels in den vergangenen Jahren schon viel Kompetenz aufbauen konnten. Mit den genehmigten Forschungsgeldern werden nun konkret Projekte in den Themenbereichen Physical Internet, innerbetriebliche Logistiksysteme und neue Materialien für öffentliche Verkehrsmittel untersucht. „Die FH OÖ hat mit diesen Projekten einmal mehr die Möglichkeit gemeinsam mit kompetenten Partnern an zukunftsrelevanten Themen in den Bereichen Mobilität und Logistik zu forschen“, zeigt sich Dr. Johann Kastner, Leiter der FH OÖ Forschungs & Entwicklungs GmbH erfreut.

„Durch diesen gemeinsamen Call mit der Steiermark können die budgetären Mittel der beiden Bundesländer gebündelt werden und eine bundesländerübergreifende Kooperation verwirklicht werden“, so LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer, der damit auch die Wichtigkeit der genehmigten Projekte für die Erreichung der Ziele aus dem strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogramm „Innovatives Oberösterreich 2020“ unterstreicht.

Die drei genehmigten Projekte der FH OÖ sind:
LOISI – Logistics Optimisation in Steel Industry (Projektleiter an der FH OÖ: FH-Prof. PD DI Dr. Michael Affenzeller, Fakultät Hagenberg), Projektkoordinator: PROFACTOR GmbH, weitere Partner: voestalpine Stahl Donawitz GmbH

Eine optimale Lagerung und effiziente Logistikprozesse sind relevante Faktoren für die Qualität in der Stahlproduktion. In LOISI forscht ein Konsortium unter Beteiligung der FH OÖ an flexiblen und adaptiven Strategien für die innerbetriebliche Logistik. Durch die Kombination aus Performance Measurement, Simulation und heuristischer Optimierung in einem neuartigen Informationssystem soll die robuste Produktion hoch qualitativer Stähle erleichtert werden.

protectedTouch - Langzeit-biozide Beschichtungen zur Verhinderung von Schmier-Infektionen in öffentlichen Verkehrsmitteln (Projektleiter an der FH OÖ: FH-Prof. DI Dr. Daniel Heim, Fakultät Wels), Projektkoordinator: JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH, weitere Partner: INOCON Technologie GmbH, Medizinische Universität Graz

Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel sind einem 6x höheren Infektionsrisiko ausgesetzt als Fußgänger, Radfahrer und PKW-Lenker. Speziell Schmier-Infektionen durch Händekontakt mit vielfach benutzten Oberflächen stellen eine der Hauptursachen dar, wobei blanke Edelstahl- und Aluminium- sowie Glasoberflächen mit anscheinend hohem Hygienestandard bzw. Kunststoffe besonders mit Bakterien und Viren belastet sind. Ziel dieses Projekts ist daher, die „Lebensdauer“ der bioziden Wirkung von Beschichtungen auf 15 Jahre zu steigern.

proto Pi - Modellentwicklung für ein regionales Physical Internet am Beispiel der Transporte zwischen OÖ und Stmk (Projektleiter an der FH OÖ: FH-Prof. DI Hans-Christian Graf, Fakultät Steyr), Projektkoordinator: FH OÖ, weitere Partner: Technische Universität Graz, SATIAMO GmbH

Ausgehend von existierenden Versorgungsketten wird ein smartes Logistiksystem gemäß den Visionen des Physical Internets für die Wirtschaftsregion der Bundesländer Steiermark und Oberösterreich gestaltet und modelliert. Der Forschungsfokus liegt auf der intelligenten Vernetzung von Warenversendern, Transporteuren und Warenempfängern unter Einsatz innovativer Web-Technologien (Logistik 4.0) sowie auf einem zukunftsweisenden, kooperativen Geschäftsmodell (asset sharing in coopetition). Dies führt letztendlich zu Ressourceneffizienz, messbarer Verkehrsreduktion und erhöhter Wettbewerbsfähigkeit

 

Rückfragekontakt: Christine Pointinger, MA, FH OÖ Forschungs & Entwicklungs GmbH, Tel.: +43 5 0804 14120, Mobil: 0664/80484-14120, christine.pointinger@fh-ooe.at


RS Components liefert Produkte für die industrielle Instandhaltung, um Fertigung und Verarbeitung effizienter zu gestalten

RS Components liefert Produkte für die industrielle Instandhaltung, um Fertigung und Verarbeitung effizienter zu gestalten; Bild: rs components

21.07.2016

RS hebt Bedeutung der richtigen Ausrüstungs- und Wartungsprogramme für hocheffiziente und reibungslose Betriebsabläufe hervor

RS Components (RS), die Handelsmarke der Electrocomponents plc (LSE:ECM), der globale Distributor für Ingenieure und Techniker, hat eine Reihe von Produkten und Lösungen für die Anlageninstandhaltung entwickelt. Sie soll Unternehmen im Rahmen von geplanten- und ungeplanten-Wartungen bei Anlagen zur Herstellung oder Verarbeitung unterstützen. Die neue Reihe bietet die Möglichkeit, sich kosteneffizient zu rüsten, um einen störungsfreien Betrieb aufrechtzuerhalten und die Systemlebensdauer zu verlängern, so lange dies wirtschaftlich ist.

Zu den Produktbereichen mit Schlüsselfunktionen für die Instandhaltung gehören Werkzeuge, Verbrauchsmaterialien, Chemikalien, Kabel und Kabelmanagement, Mess- und Prüftechnik, Klimatechnik, Beleuchtung und eine Reihe von Automatisierungs- und Steuerungsprodukte einschließlich Sensoren und Maschinenschutz.

Wichtig ist es dass, Ingenieure und Techniker elektrische Probleme an schwer zugänglichen Stellen innerhalb von Schaltschränken, Gehäusen oder Geräten sicher und schnell lokalisieren können, um sie anschließend ebenso sicher und schnell zu erreichen und zu bearbeiten. Zentrale Produktlösungen umfassen drahtlose Inspektions- und Wärmebildkameras, wie die FLIR CM174. Sie stellt ein all-in-one-Zangenmessgerät mit integrierter Wärmebildkamera dar. Tools von Fluke zur Leistungsmessung, Lampen von Osram, Sicherheitsaussperrungen von RS Pro, Werkzeuge für die Arbeit in größerer Höhe von Facom und andere elektrische Geräte einschließlich Kabel und Steckdosen stellen weitere ganz wichtige Elemente des Sortiments für diese Zwecke dar.

Mehr dazu erfahren Sie in Pressemitteilung.   


Linz als wissenschaftlicher Hotspot für Laser-Ultraschall

Linz als wissenschaftlicher Hotspot für Laser-Ultraschall. bild Recendt

14.07.2016

Von 4. bis 8. Juli 2016 zeigte sich die Johannes Kepler Universität Linz als der wissenschaftliche Hotspot für die innovativen Technologien „Laser-Ultraschall und Photoakustik“. Bei dem 5. Internationalen Symposium zu diesen Themen – kurz LU2016 – trafen sich etwa 125 Forscher und Forscherinnen aus der ganzen Welt, um sich zu den aktuellsten wissenschaftlichen Entwicklungen in diesen Technologien und in diesem Bereich der zerstörungsfreien Prüfung und Charakterisierung von Werkstoffen in der industriellen Produktion auszutauschen.

Breites Programm mit hochkarätigen Sprechern

Zu dieser internationalen Fachveranstaltung eingeladen hat das Linzer Forschungsunternehmen RECENDT – das Research Center for Non-Destructive Testing. Mit hochkarätigen Vortragenden, rund 90 Fachvorträgen, 20 wissenschaftlichen Postern und begleitenden gesellschaftlichen Aktivitäten bot die Veranstaltung ein breites, informationsgeladenes Programm. Als Keynote-Speaker konnte das Organisationskomitee mit Keith A. Nelson (Massachusetts Institute of Technology), Daniel Razansky (TU München) und Jean-Pierre Monchalin (National Research Council Canada) drei international bekannte Koryphäen und wesentliche Wegbereiter dieser Technologien gewinnen.

 

Praxisorientierte Forschung für die Wirtschaft

Um Industrieunternehmen die Einsatzmöglichkeiten und den Nutzen dieser innovativen Technologie näher zu bringen, veranstaltete RECENDT am Mittwoch der Konferenzwoche einen sogenannten ‚Industrietag‘. Unter dem Titel „Laser-Ultraschall: Non-Destructive Testing - von Kornstrukturen bis zu Flugzeugteilen“ berichteten zehn internationale Vortragende, wie dieses hochauflösende und berührungslose Prüfverfahren in der Metall-, Kunststoff- und Composite-Industrie – vorwiegend in den Bereichen Eisen & Stahl-Herstellung sowie Automobil-, Bahn- und Flugzeugbau – eingesetzt werden können. Die RECENDT präsentierte ihre Anwendungen von Laser-Ultraschall anhand von mehreren Best-Practice-Beispielen. 35 Vertreter von renommierten Betrieben dieser Branchen nahmen am Industrietag teil, der gemeinsam mit TIM (Wirtschaftskammer OÖ) organisiert wurde. Darüber hinaus konnten sich alle Teilnehmer bei einer Industrieausstellung einen Überblick über technologische Angebote und Anbieter am Markt verschaffen.

 

Eröffnung durch hochrangige Ehrengäste

  Forschung und Innovation sind für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich essentiell. Daher genießen solche hochkarätigen Veranstaltungen eine hohe Wertschätzung von Wissenschaft und Politik. Zum Auftakt der Veranstaltung begrüßte Univ.-Prof. Dr. Alexander Egyed, MSc, Vizerektor der JKU Linz die internationalen Teilnehmer und Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Thomas Stelzer eröffnete das feierliche Conference-Dinner am Mittwochabend in den Redoutensälen. Auch das kulturelle Programm kam nicht zu kurz – immerhin hat Linz als Kongress- und Kulturstadt genügend Attraktionen zu bieten. Nach den bisherigen Austragungsorten der Konferenz (USA/Illinois, Japan/Yokohama, Frankreich/Bordeaux, Kanada/Montreal) wird Österreich den internationalen Gästen der LU2016 mit Sicherheit in bester Erinnerung bleiben. Das Organisationskomitee dankt neben den Vortragenden und Ausstellern (Bossa Nova Technologies, Tecnar Automation, Intelligent Optical Systems, Innolas Laser, Quantel, Polytec, von Gegerfelt Photonics und Cobolt) auch den namhaften Sponsoren, Partnern und Unterstützern, die eine derartige Veranstaltung ermöglicht haben. Nähere Informationen zur LU2016 finden Sie unter www.LU2016.at.


Additive Fertigung von Kleinserien bringt bis zu 90% Kosteneinsparung!

Umfangreiche Einsatzgebiete für Plasmaköpfe. Bild: EVOTECH

11.07.2016

Beschleunigt durch die große Vielzahl an verarbeitbaren technischen Kunststoffen, dringt die additive Fertigung in immer mehr Bereiche des Maschinenbaus vor. Gerade bei Einzelanfertigungen, im Vorrichtungsbau und in der Kleinserienfertigung unterstützt der EVOlizer 3D Drucker schon heute.

 

Bis zu 90% der Produktionskosten für Bauteile von Plasmabeschichtungsanlagen mit hohen Material- und Temperatur-Anforderungen konnten so zum Beispiel bei der Firma Inocon eingespart werden.

Nähere Infos zu dieser spannenden Case Studie entnehmen Sie bitte nachfolgendem Link: www.evo-tech.eu/de/inocon

Gerne eruiert EVOTECH auch für Ihr Unternehmen Möglichkeiten, um Effizienzsteigerungen bei der Fertigung von Kleinserien zu realisieren – bis zu 90% sind im Bereich des Möglichen. Für ein persönliches Gespräch kontaktieren Sie bitte per E-Mail (office@evo-tech.eu) oder telefonisch (+43 7662 38400).


Leichtbau grenzenlos

11.07.2016

8. Landshuter Leichtbau-Colloquium (LLC)

8. / 9. März 2017

Hochschule Landshut

Das Landshuter Leichtbau-Colloquium (LLC) hat sich mittlerweile zum Branchentreff etabliert. Es ist ein werkstoff-, konstruktions- und produktübergreifendes Forum, um ausgewählte Leichtbaukonzepte und -lösungen zu präsentieren. Die Veranstaltung wird im Turnus von zwei Jahren an der Hochschule Landshut organisiert. Neben Fachvorträgen aus Forschung und Praxis bietet eine begleitende Fachausstellung den Teilnehmern aktuelle Lösungen und Entwicklungen aus dem Bereich des Leichtbaus.

Trotz einer stetig wachsenden Globalisierung der Wirtschaft, stößt der länder-, branchen- und auch technologienübergreifende Austausch von Forschungserkenntnissen und innovativen Entwicklungen häufig an Grenzen. Der Leichtbau-Cluster hat sich daher beim 8. Landshuter Leichtbau-Colloquium mit dem Titel „Leichtbau grenzenlos“ zum Ziel gesetzt, diese Barrieren zu überwinden. Dies erfolgt auch durch die Zusammenarbeit mit Netzwerken und Partnern aus Österreich und der Europaregion Donau-Moldau.

Call for Papers
Interessierte Referenten, Wissenschaftler und Praktiker aus dem In- und Ausland sind herzlich eingeladen, Vortragsthemen beim Leichtbau-Cluster einzureichen. Es besteht auch die Möglichkeit, einen Fachbeitrag im begleitenden Tagungsband zu veröffentlichen.
Die Inhalte sollen die Vielfältigkeit der aktuellen Leichtbau-Entwicklungen in unterschiedlichen Branchen und unter Einsatz verschiedener Werkstoffe, Konstruktionen, Simulations- und Fertigungstechnologien widerspiegeln. Einen erfolgreichen Ansatz, Grenzen zu überwinden und technologische Kompetenzen länderübergreifend zu nutzen, bieten internationale Forschungsprojekte, u.a. gefördert durch öffentliche Förderprogramme; im Colloquium sollen Beispiele vorgestellt und Ergebnisse präsentiert werden.
Nähere Infos zum Call for Papers

Vortragsanmeldung bis 09. September 2016

Mehr Infos zum Leichtbau-Colloquium


Veränderung in der Geschäftsführung von SICK Österreich

Die neue Geschäftsführung von SICK Österreich: Ing. Helmut Maier mit DI (FH) Christoph Ungersböck (v.l.n.r.) Bild: SICK

06.07.2016

DI (FH) Christoph Ungersböck übernimmt mit 1. Juli 2016 die Geschäftsführung von SICK Südosteuropa von Herrn Grigorios Papadopoulos, welcher seit 2011 sehr erfolgreich die Vertriebs- und Serviceorganisation auf- und ausgebaut hat.

SICK Österreich ist für insgesamt 15 Märkte (Österreich und Südosteuropa) verantwortlich. DI (FH) Christoph Ungersböck übernimmt mit 1. Juli 2016 die Geschäftsführung von SICK Südosteuropa von Herrn Grigorios Papadopoulos, welcher seit 2011 sehr erfolgreich die Vertriebs- und Serviceorganisation auf- und ausgebaut hat. Herr DI (FH) Christoph Ungersböck ist bereits seit sieben Jahren für SICK Österreich tätig und leitete zuletzt das Marketing & Produktmanagement. Für den weiteren Ausbau des Geschäftes und der Märkte sind nun DI (FH) Christoph Ungersböck und Herr Ing. Helmut Maier, Geschäftsführer SICK Österreich und Sprecher der Organisation, verantwortlich.


Goldenes Verdienstzeichen des Landes Oberösterreich für Andreas Fill

vl: Andreas Fill, Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer; Foto: Land OÖ/Kraml

06.07.2016

Der Geschäftsführer und Eigentümer der Fill GmbH., Andreas Fill, wurde von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer mit dem „Goldenen Verdienstzeichen des Landes Oberösterreich“ ausgezeichnet.

Das Maschinenbauunternehmen aus Gurten wurde vor 50 Jahren von Josef Fill als Zweimann-Betrieb gegründet. Heute beschäftigt das Unternehmen 680 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen jährlichen Umsatz von 130 Millionen Euro.

Nach der Wahl von Josef Fill zum Wirtschafts-Landesrat im Jahr 2000 übernahm Andreas Fill gemeinsam mit Wolfgang Rathner die Geschäftsführung. Die Firma Fill stellt heute primär Maschinen für die Produktion von Autoteilen her. Dieser Bereich umfasst 65 bis 70% der Produktion. Im bayerischen Wackersdorf stellt eine Halle von BMW, in der es ausschließlich Fill-Maschinen gibt. Das Unternehmen ist auch Zulieferer für die Luftfahrtindustrie.

"In den letzten Jahren befand sich das Unternehmen auf einem soliden Wachstumspfad. Selbst in der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008, hat das Unternehmen keine Mitarbeiter abgebaut, sondern Personal aufgestockt“, würdigte Pühringer.

Darüber hinaus ist Andreas Fill ein anerkannter Standespolitiker, etwa als Vorstandsmitglied der OÖ. Plattform Industrie 4.0 und Industriellenvereinigung, Ausschussmitglied der Bezirksstelle der Wirtschaftskammer Ried oder Sprecher der Initiative „Hot Spot Innviertel“, die sich für die Stärkung der Region als Arbeits- und Lebensregion einsetzt.

Darüber hinaus fühlt er sich stark der Gemeinschaft verpflichtet,  – rund um das OÖ. Feuerwehrwesen hat er bereits die „Floriani-Ehrenplakette in Bronze“ erhalten.


Weltrekord-Elektromotor absolviert Erstflug

Erfolgreicher Jungfernflug: Erstmals fliegt ein Flugzeug der Zertifizierungs-Kategorie CS23 mit Permit-to-Fly rein-elektrisch. Der Siemens-Motor hat eine Leistung von 260 Kilowatt und ein Gewicht von nur 50 Kilogramm – damit verfügt er über ein Rekord-Leistungsgewicht. Bild: Siemens

06.07.2016

• Meilenstein: Jungfernflug eines Elektroflugzeugs mit 260 Kilowatt Leistung

• Dank Siemens-Motor: Kunstflugzeug „Extra 330LE“ fliegt nahezu lautlos

• Technik wird in Kooperation mit Airbus eingebracht

Siemens-Forscher haben einen neuartigen Elektromotor für Flugzeuge entwickelt, der bei einem Gewicht von nur 50 Kilogramm rund 260 Kilowatt elektrische Dauerleistung liefert – fünfmal so viel wie vergleichbare Antriebe. Das Rekord-Antriebssystem hat heute auf dem Flughafen Dinslaken Schwarze Heide seinen ersten Flug vor der Öffentlichkeit absolviert und dabei ein Kunstflugzeug vom Typ „Extra 330LE“ nahezu lautlos angetrieben. Seinen Jungfernflug hatte der neue Antrieb bereits einige Tage zuvor, am 24. Juni 2016, bestritten. Damit werden hybride Elektroflugzeuge mit vier oder mehr Sitzen möglich.

 

„Heute ist ein Tag, der die Luftfahrt verändern wird“, sagt Frank Anton, Leiter eAircraft bei der zentralen Siemens-Forschung Corporate Technology. „Zum ersten Mal ist ein Elektroflugzeug in der Leistungsklasse von einem Viertel Megawatt geflogen.“ Die rund 1.000 Kilogramm schwere Extra 330LE dient dabei als Erprobungsträger für den neuen Antrieb – als Kunstflugzeug eignet sie sich besonders dafür, die Komponenten an ihre Grenzen zu bringen, zu testen und weiterzuentwickeln.

 

Die Technologie wird Siemens zudem in seine Kooperation mit Airbus zum Elektrischen Fliegen einbringen, die beide Unternehmen im April 2016 vereinbart hatten. Elektrische Antriebe sind skalierbar – auf Basis des Rekord-Motors werden Siemens und Airbus hybrid-elektrische Regionalflugzeuge entwickeln. „Bis 2030 erwarten wir erste Maschinen mit bis zu 100 Passagieren und rund 1.000 Kilometern Reichweite“, erklärt Anton.

 

„Der Erstflug unseres Antriebssystems ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Elektrifizierung der Luftfahrt“, sagt Siemens-Technikvorstand Siegfried Russwurm. „Um diesen Weg weiter erfolgreich zu begehen, braucht es disruptive Ideen und Mut zum Risiko. Daher ist die Entwicklung elektrischer Antriebe für Luftfahrzeuge auch das erste Projekt unserer neuen Start-up-Organisation next47.“ Siemens ist entschlossen, die hybrid-elektrischen Antriebssysteme für Luftfahrzeuge als künftiges Geschäft aufzubauen.

 

Das Antriebssystem hat Siemens mit Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen des Deutschen Luftfahrtforschungsprogramms LuFo entwickelt. Die Extra 330LE ist in Zusammenarbeit von Siemens, Extra Aircraft, MT-Propeller und Pipistrel (Batterie) entstanden.


Qualifizierungsnetzwerk SmaPro: Gut gerüstet für Industrie 4.0

Teilnehmer des Abschlussmeetings des Qualifizierungsnetzwerkes SmaPro: (v.l.n.r.) Fritz Pesendorfer (INOCON), Philipp Wimmer (KEBA AG), Robert Freudenthaler (TRUMPF Austria GmbH), Michaela Langthaler und Wolfgang Freiseisen (RISC Software GmbH), Peter Hehenberger (IMDP JKU Linz), Christoph Schinerl (WFL Millturn Technologies GmbH) Bild: RISC Software GmbH

06.07.2016

Ein positives Projekt-Resümee zog das Steering Committee des Qualifizierungsnetzwerk SmaPro am 10. Juni 2016 beim Abschlusstreffen. 103 Kursteilnehmer sammelten in 25 Kurstagen das notwendige Know-how um Methoden aus Smart Production - Maschinendatenanalyse und Interpretation in der Produktion gewinnbringend in ihren Unternehmen einzusetzen. Dieses Abschlussmeeting wurde kombiniert mit einer spannenden Führung durch die Hausmesse der WFL Millturn Technologies aus Linz.

In den 1,5 Jahren Projektlaufzeit wurden 13 Kurse von 25 Vortragenden aus universitärem und wirtschaftlichem Umfeld abgehalten. „Die größte Herausforderung war es, trotz unterschiedlichster Voraussetzungen und Zugänge den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowohl die theoretischen Grundlagen als auch die praxisrelevanten Umsetzungsmöglichkeiten in den einzelnen Modulen zu vermitteln,“ bestätigt der wissenschaftliche Koordinator Peter Hehenberger vom Institut für Mechatronische Produktentwicklung und Fertigung der Johannes Kepler Universität Linz. Dass dieser Spagat sehr gut gemeistert wurde, zeigen die durchwegs positiven Rückmeldungen der Kursbesucher. Somit sind die teilnehmen Firmen gut gerüstet um das erlernte Wissen über Industrie 4.0 möglichst schnell in die Praxis umzusetzen und somit einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen. Ein weiteres Highlight des SmaPro Meetings war die Besichtigung M200 Millturn, die beim Open-House Event der Firma WFL Millturn Technologies ihre Weltpremiere feierte. Die Dreh-Bohr-Fräsmaschine kann Werkstücke mit sagenhaften 2 Metern Durchmesser und 60 Tonnen Gesamtgewicht bearbeiten.

 

Eine Erfolgsgeschichte: SmaPro - Smart Production - Maschinendatenanalyse und Interpretation in der Produktion

Zusammen mit 13 Partnern - darunter vier wissenschaftliche Partner, vier kleine und mittlere Unternehmen sowie fünf Großunternehmen - führte die RISC Software GmbH als Konsortialführer das Qualifizierungsnetzwerk „SmaPro“ durch. Das Projekt zielte darauf ab, die Unternehmen im Umfeld der Produktion auf die zu erwartenden Herausforderungen des Zukunftsthemas Industrie 4.0 vorzubereiten. Die gezielt modular gestalteten Weiterbildungen im Bereich Smart Production - Maschinendatenanalyse und -interpretation in der Produktion mit den dafür relevanten Inhalten aus Mathematik, Informatik, Maschinenbau, Mechatronik und Software Engineering bilden die Voraussetzungen für die Unternehmenspartner für zukünftige Aufgabenstellungen.

 

Transferprojekte – von der Theorie in die Praxis

Um das gelernte Wissen in den Firmen zu etablieren, setzte jeder Firmenpartner ein Transferprojekt um. Die Transferprojekte gestalteten sich inhaltlich vielfältig. Das Ziel war die Wissensvertiefung durch die Anwendung der gelernten Inhalte der Ausbildungsmaßnahmen in unternehmensrelevanten Aufgabenstellungen, um die strategischen Themen so kontinuierlich weiterzuverfolgen. In weiterer Folge war der Wissenstransfer von den unternehmensinternen Wissensträgern an KollegInnen, die nicht an den Kursen von SmaPro teilgenommen haben, ein wichtiger Punkt. Zum Beispiel hielt ein Unternehmen im Rahmen dieses Projektes einen maßgeschneiderten internen Workshop über Datenvisualisierung ab, um das Wissen einer größeren Mitarbeiteranzahl zugänglich zu machen. Ein weiteres Transferprojekt, das direkt beim Gastgeber des Abschlussmeetings WFL Millturn Technologies GmbH stattfand, war die Erweiterung des Softwaretools „Millturn Pro Online“, das direkt mit den Maschinen von WFL ausgeliefert wird. Mit Millturn Pro Online erhalten Anwender die Möglichkeit auf die Konfiguration und Quelltexte entfernter Werkzeugmaschinen über eine Netzwerkverbindung direkt von ihrem Arbeitsplatz aus zugreifen zu können

 

Nachfolgeprojekt SmaPro 2.0 bereits eingereicht

Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen wurde bereits ein Nachfolgeprojekt bei der 3. Ausschreibung Qualifizierungsnetze der FFG in Rahmen des Förderungsschwerpunkts „Forschungskompetenzen für die Wirtschaft“ eingereicht. Dabei hat sich sowohl das wissenschaftliche als auch das Firmenpartner-Netzwerk vergrößert, auch der Mechatronik-Cluster ist mit an Bord. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem gesamten Produktionszyklus mit höherer Losgröße und Produktivität. Geplant sind sechs Module mit zahlreichen Kursen wie z.B. zu den Themen Requirements Engineering, Product Life Cycle Management, Modellierung und Simulation von Komponenten und Systemen, Data Science und rechtliche Aspekte von Smart Produktion.

 

Industrie 4.0 als Chance für Produktions- und Prozessindustrie

Durch die Verknüpfung von Komponenten mittels intelligenter IKT-Technik wie z.B. RFID, Sensoren, WLAN, etc. wachsen die damit gewonnenen Daten zum „Internet der Dinge“ zusammen. Durch die direkte Kommunikationsfähigkeit der einzelnen Komponenten entsteht eine eigenständige Machine-2-Machine (M2M) Kommunikation. Dadurch können Prozesse analysiert und optimiert werden. Das Potenzial und der Nutzen für die Industrie – besonders im Produktions- und Logistikbereich – ist daher enorm. „Wichtige Voraussetzungen um „Industrie 4.0“ zu etablieren, sind neben der entsprechenden IKT-Infrastruktur auch das vernetzte Denken innerhalb der Organisation. Mit SmaPro werden die beteiligten Firmen auf diese und weitere Herausforderungen kompetent vorbereitet.“ Erläutert Wolfgang Freiseisen, Geschäftsführer des SmaPro-Konsortialführers RISC Software GmbH.

 

Firmenpartner: AGS-Engineering GmbH, ANGER MACHINING GmbH, ENGEL AUSTRIA GmbH, Fill Gesellschaft m.b.H., FRONIUS INTERNATIONAL GmbH, Ginzinger electronic systems GmbH, INOCON Technologie Gesellschaft m.b.H., KEBA AG, TRUMPF Maschinen Austria GmbH & Co. KG., WFL Millturn Technologies GmbH & Co. KG

Wissenschaftliche Partner: Institut für Mechatronische Produktentwicklung und Fertigung der Johannes Kepler Universität Linz, Institut für Symbolisches Rechnen (RISC) der Johannes Kepler Universität Linz, Institut für Anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW) der Johannes Kepler Universität Linz


Fill: Maschinenbau aus Gurten für die ganze Welt

Die beiden Fill-Geschäftsführer Wolfgang Rathner und Andreas Fill sowie dessen Gattin Bettina. Bildquelle OÖN; dm
Die beiden Fill-Geschäftsführer Wolfgang Rathner und Andreas Fill sowie dessen Gattin Bettina. Bildquelle OÖN; dm

01.07.2016

Wie aus einem Schlossereibetrieb in 50 Jahren ein Konzern mit 90 Prozent Exportquote und 700 Mitarbeitern wurde.

Heute vor 50 Jahren war Josef Fill in Gurten Gründer eines Startups mit einem Mitarbeiter. Es gab noch keine Jungunternehmer-Show und keine Preise, sondern in erster Linie die Mühen der Ebene. Seinen Schlossereibetrieb nannte er Fill Maschinenbau. Sein erster Auftrag war eine Wasserfarbenverpackungsmaschine. Gestern, Donnerstag, feierte das Unternehmen in Gurten ein goldenes Jubiläum. Der Maschinenbauer Fill beschäftigt mittlerweile fast 700 Leute, schreibt ordentliche Gewinne und ist auf der ganzen Welt aktiv. Selten ist das Wort Vorzeigebetrieb so treffend wie bei Fill.

Es war quasi eine Garagenfirma, die der gebürtige Südtiroler Josef Fill 1966 nach seiner Schlosserlehre bei Wintersteiger gründete. Er war zuständig für Konstruktion, Fertigung, Vertrieb und Montage. Nach 20 Jahren hatte er schon 117 Mitarbeiter und setzte 82 Millionen um, allerdings Schilling, das sind umgerechnet gut sechs Millionen Euro. Zum Vergleich: Heute sind es 120 Millionen Euro.

Einen Wachstumsschub erlebte Fill beim Umstieg vom Zeichenbrett auf CAD und dem Einstieg in die Automobilindustrie. Dabei wurden eigene Formenträger für die Herstellung von Autoinnenteilen und mit einer Linzer Gießerei Maschinen entwickelt, die zum Gießen und Bearbeiten von Alu-Teilen dienten.

Heute sind in vier von fünf Autos in Europa Bauteile zu finden, die auf Fill-Maschinen hergestellt wurden. 20 von 80 Millionen Zylinderköpfen und 300 Millionen Fahrwerksteile werden jährlich auf Fill-Anlagen produziert.

Dass die Skiindustrie ebenfalls Fill-Maschinen benützt, liegt auf der Hand. Dort liegen die Wurzeln von Josef Fill, der heute noch im Aufsichtsrat von Fischer sitzt. Pro Jahr werden fünf Millionen Ski und Snowboards auf Fill-Maschinen hergestellt. Daneben zählen auch die Luftfahrtindustrie, die Energie- sowie die Holzindustrie zu den wichtigsten Kunden der Innviertler.

Als Josef Fill im Jahr 2000 Wirtschaftslandesrat wurde, stieg er aus der Firma aus. Seither führen sein Sohn Andreas Fill sowie Wolfgang Rathner die Geschäfte des Unternehmens. Das Wachstum ging ungebrochen weiter. Die Ziele waren und sind hoch gesteckt: Nummer eins in der Gießereiindustrie werden, die besten Arbeitsplätze schaffen und das Thema Industrie 4.0 so umsetzen, dass es nicht bei Schlagworten bleibt, sondern tatsächlich zu einer Vernetzung der Maschinen mit der gesamten Produktion kommt.

90 Prozent der Fill-Produkte werden exportiert, in China und Mexiko gibt es Tochterfirmen.

Investitionen aus eigener Kraft
Die gestrige 50-Jahr-Feier wurde auch verbunden mit der Eröffnung des Auditoriums "Future Dome", eines Zentrums für Innovationen. In den vergangenen zehn Jahren hat Fill 77 Millionen Euro in Gurten investiert. "Als Familienunternehmen haben wir alles aus eigener Kraft finanziert", sagt Andreas Fill. Dabei wurde nicht nur die Produktion erweitert. Daneben wurde auch der "Park 21" geschaffen, der jungen Unternehmen als Heimstätte dienen soll. Und im Herbst wird "Planet Filli Future" eröffnet, eine Kinderbetreuungsstätte.

Die Firma Fill wurde schon mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Pegasus in Gold. Josef Fill, der bis 2003 Landesrat war, wurde auch mit dem Pegasus in Kristall für sein unternehmerisches Lebenswerk ausgezeichnet.


Volksschüler experimentieren im Robotiklabor am TGM mit echten Industrierobotern

Jedes der Kinder durfte einen lichtsensitiven Roboter basteln, der ganz von selbst einer Lichtquelle folgte.
Jedes der Kinder durfte einen lichtsensitiven Roboter basteln, der ganz von selbst einer Lichtquelle folgte. Bild: FESTO

30.06.2016

Wie viel Spaß Technik macht, das konnten 21 Mädchen und Burschen aus der 4. Klasse der Volksschule Gilgegasse im Juni selbst erleben. Der Besuch im Labor von PRIA, dem Practical Robotics Institute Austria am TGM, war ihr absolutes Highlight eines spannenden Forschungsjahres. Als besondere Überraschung warteten dort echte Industrieroboter auf die kleinen Forscherinnen und Forscher.

Festo setzt sich proaktiv für die Förderung des Technikernachwuchses ein. Der Spezialist für Automatisierung und Aus- und Weiterbildung in der Technik setzt dabei auf nachhaltige Projekte wie Leonardino (www.leonardino.at) und die Zusammenarbeit mit Schulen, FHs oder Universitäten. Bereits seit längerem gibt es eine enge Kooperation zwischen Festo und PRIA, dem Practical Robotics Institute Austria am TGM in Wien.

 

Praxis und Forschung

Im Unterricht des TGMs kommt neben einem Mini-H-Portal auch eine größere, vom Festo Technic and Applicationcenter Wien entwickelte Portal-Lösung zum Einsatz. Verwendet wird das vielseitige Handling zum Beispiel von der Abteilung für Informationstechnologie, um das Arbeiten mit industriellen Steuerungen praktisch zu üben und so Einblicke in die Programmierung von Robotern zu gewinnen. Aber auch in Richtung Industrie 4.0 wird mit dem Portal am PRIA geforscht. Der Einsatz der Schüler des TGMs begeistert Ing. Leopold Schagl, den Leiter des Technic and Applicationscenters von Festo Österreich: „Ein Schüler hat binnen kürzester Zeit ein Programm entwickelt, das Grafiken in Bahn-Bewegungen übersetzt, so dass das Portal zum Robo-Zeichner wird. Das zeigt, wie kreativ der Technikernachwuchs beim Einsatz neuer Technologien ist.“ Klar, dass so viel „Drive“ und echte Industrierobotik auch bei den jungen Besuchern aus der Volksschule Gilgegasse für Begeisterung sorgte.  

 

Industrieroboter in „Action“

Das findige Team des PRIA hatte sich viele spannende Aufgaben für die kleinen Forscherinnen und Forscher überlegt. So zeichnete der Portal-Roboter ein Bild des pfiffigen Forschungsfreundes Leonardino. Aber nur zuzusehen, das wäre ja langweilig. Darum konnten sich die Schülerinnen und Schüler auch selbst an der Steuerung des Industrieroboters versuchen. Ein besonders gutes Vorstellungs- und Orientierungsvermögen war an einer weiteren Station gefragt, bei der das Mini-H-Portal von Festo zum Einsatz kam. Dabei galt es den Weg durch ein Labyrinth zu finden. Die Volksschülerinnen und -schüler mussten die Steueranweisungen an den Roboter sehr genau überlegen, um nicht mit den „Wänden“ des Labyrinths zu kollidieren. Im Anschluss ging es hoch hinaus mit einem Knickarmroboter. Hier wurden Würfel aufeinander gestapelt – im Idealfall natürlich ohne den Turm dabei umfallen zu lassen. Gar nicht so einfach mit all den beweglichen Achsen des Roboters.

 

Mobile Robotik sorgt für Bewegung

Auch mobile Robotik konnte vor Ort live erlebt und selbst ausprobiert werden. Die Schülerinnen und Schüler steuerten den vielseitigen Lernroboter Robotino von Festo Didactic per Joystick durch einen Parcours und lernten dabei verschiedene Sensoren und ihre Funktionen kennen. Und schließlich waren Handarbeit und Genauigkeit gefragt: Jedes der Kinder durfte einen lichtsensitiven Roboter basteln, der ganz von selbst einer Lichtquelle folgte.

 

Kleine Besucher – große Begeisterung

Aktivitäten wie diese sollen den Kindern die Technik und vor allem eine technische Ausbildung schmackhaft machen. DI (FH) Mag. Dr.techn. Gottfried Koppensteiner, Abteilungsvorstand der höheren Abteilung für Informationstechnologie am TGM und Leiter des PRIA: „Die von Festo zur Verfügung gestellten, frei programmierbaren Industrielösungen machen das Robotik-Labor zu einem beliebten Treffpunkt für talentierte Tüftler aus den verschiedensten Fachbereichen an unserer Schule. Die Besucherinnen und Besucher diesmal waren zwar noch etwas kleiner – die Begeisterung aber mindestes ebenso groß. Das sind Erlebnisse, die die Kinder nie vergessen.“

 

Ein Highlight für die Kids

Felix Hofstadler, Lehrer an Volksschule Gilgegasse: „Wir beschäftigen uns im Unterricht intensiv mit naturwissenschaftlichen und technischen Themen. Physikalische Experimente gehören da ebenso dazu, wie das Programmieren mit Scratch und sogar ein Schulroboter. Der Besuch im Robotik-Labor des PRIA am TGM war daher der absolute Höhepunkt des heurigen Forschungsjahres – ein ganz besonderer Tag für unsere jungen Forscherinnen und Forscher!“


RS Components erweitert Pneumatik-Angebot durch Vereinbarung mit Festo

Gian Paolo Arosio, Senior Vice President Region Europe bei Festo; Kevin Schild, Head of Category A&C RS Components.
Gian Paolo Arosio, Senior Vice President Region Europe bei Festo; Kevin Schild, Head of Category A&C RS Components. Bild: RS Components

30.06.2016

RS Components (RS), die Handelsmarke der Electrocomponents plc (LSE:ECM), der globale Distributor für Ingenieure und Techniker, hat eine Vereinbarung getroffen, um Pneumatikprodukte aus dem Hause Festo in sein Sortiment zu integrieren und bietet Industriekunden damit eine noch größere Auswahl. RS ist jetzt ein wichtiger Bestandteil in der Distributionsstrategie von Festo, einem Global Player der pneumatischen und elektrischen Automatisierungstechnik. Die beiden Unternehmen haben vereinbart, ihre Aktivitäten in den wichtigsten Märkten Europas auf einander auszurichten.

Das Festo-Sortiment ergänzt das RS Pro-Pneumatikangebot und ist seit Ende Juni eine wichtige Marke der Automationslinecard des Distributors. Dies ist ein weiterer Schritt für RS Components, um noch besser auf die Bedürfnisse seiner Kunden einzugehen, wenn es um die Beschaffung von Produkten für spezifische Anwendungen geht.

Dieser Schritt stärkt das RS Produktangebot in allen Märkten und vor allem in jenen, wo die Marke Festo sehr stark ist. In Deutschland zum Beispiel hat Festo einen bedeutenden Marktanteil. RS hat zunächst rund 1.000 Produkte aus dem Hause Festo lagerverfügbar und plant, die Palette bald zu erweiterten. Dieser erste Schritt bezieht sich auf Europa und Südafrika. Es gibt eine grundsätzliche Vereinbarung, die Kooperation zu einem späteren Zeitpunkt zu erweitern.

Die Initiative unterstützen zahlreiche Vertriebs- und Marketingaktivitäten auf globaler und lokaler Ebene. "Diese Partnerschaft ist eine gute Nachricht für unsere Industriekunden", sagte Gian Paolo Arosio, Senior Vice President Region Europe bei Festo. "Mit seinem bisher unerreichten Zugang zu Industriekunden und dem marktführenden Service und Support ist RS eine perfekte Ergänzung für uns als Vertriebspartner."

 

Festo ist Marktführer in der Pneumatik und elektrischen Automatisierung in vielen Ländern der Welt. Gegründet im Jahr 1925 ist das Unternehmen im Privatbesitz und hat einen Jahresumsatz von 2,64 Milliarden Euro. Forschung und Entwicklung spielen eine wichtige Rolle und so investiert der Hersteller das Äquivalent von 8% des Umsatzes in diese Aktivitäten. "Durch die Zusammenarbeit mit diesem in Europa führenden Unternehmen, schließen wir eine Lücke in unserem Pneumatiksortiment und verbessern unseren Service für Ingenieure und Techniker", sagte Kevin Schild, Head of Category A&C bei RS Components. "Das Festo-Produktangebot ist leistungsfähig und äußerst bewährt, dank großer Anstrengungen des Unternehmens in Forschung und Entwicklung."


TAT holt neue Mitarbeiter mit geballter Kompetenz im Marketing und Vertrieb

Neu im TAT-Team: Ing. Markus Srb und Katharina Resch
Neu im TAT-Team: Ing. Markus Srb und Katharina Resch Bild: © TAT / WOLFstudios

14.06.2016

Bei TAT-Technom-Antriebstechnik GmbH stehen alle Zeichen auf Wachstum. Der Spezialist für Antriebs- und Transporttechnik erweitert sein Team mit zwei neuen Mitarbeitern. Seit Mai hat Katharina Resch ihre neue Position als Marketingbeauftragte angetreten und Ing. Markus Srb verstärkt das Team im Bereich Vertrieb.

Eine neue interne und externe Präsenz gewinnt TAT durch Katharina Resch, Bakk.Komm. (32) als zentrale Ansprechpartnerin für den Bereich Marketing. Zu ihren künftigen Schwerpunkten zählen die Betreuung und der Neuaufbau der Marken TAT, IMA und TIP, die Entwicklung neuer B2B-Marketingmöglichkeiten, Medienarbeit und die Unterstützung der Außendienstmitarbeiter. Resch war zuletzt Account Manager und Strategic Communication Consultant bei der Leondinger Markenagentur SERY* brand communications, wo sie für Kunden aus der Industrie und Gesundheitsbranche zuständig war. Resch ist studierte Kommunikationswissenschaftlerin und Eventmanagerin und war vor SERY* mehrere Jahre in der Werbebranche selbstständig.

 

Ebenfalls neu im Team ist Ing. Markus Srb (39). Der Vertriebsprofi übernimmt ab sofort die Akquisition von Neukunden und die Beratung von Bestandskunden in Wien, Niederösterreich und Burgenland. Seit 2010 war Srb als Außendienstmitarbeiter für die Bereiche Antriebstechnik und Sonderlösungen bei Kwapil & Co tätig bevor er zu TAT wechselte. Zuvor hat er als Vertriebsingenieur und After-Sales-Manager bei Berger Medizintechnik Erfahrungen gesammelt.


Siemens erhält Aufträge für zwei schlüsselfertige Industriekraftwerke in Israel

Siemens Gasturbinen für Israel
Die Siemens SGT-800 in der Fertigungshalle im Gasturbinenwerk in Finspong, Schweden. Bild: Siemens AG

09.06.2016

Siemens hat aus Israel erstmals einen Auftrag für die schlüsselfertige Errichtung von zwei industriellen Gas- und Dampfturbinen (GuD)-Kraftwerken erhalten. Die beiden erdgasbefeuerten Anlagen Alon Tavor und Ramat Gabriel entstehen im Norden Israels. Alon Tavor wird eine Molkerei mit Strom und Prozessdampf versorgen, Ramat Gabriel eine Faserfabrik. Auftraggeber ist der israelische Stromversorger RD Energy. Beide Projekte werden von Siemens Österreich abgewickelt, da in Wien das Siemens-Kompetenzzentrum mit der weltweiten Verantwortung für industrielle Kraftwerkslösungen beheimatet ist. Die Inbetriebnahme der Anlagen ist für Mitte 2018 geplant.

Siemens errichtet beide Kraftwerke schlüsselfertig und liefert je eine Industriegasturbine vom Typ SGT-800, eine SST-300-Industriedampfturbine sowie das Leittechniksystem SPPA-T3000. Die Industriekraftwerke haben jeweils eine elektrische Leistung von 70 Megawatt und können zudem auch Dampf auskoppeln. Der Strom wird ins israelische Netz eingespeist. Die Turbinen werden in Finspong, Schweden, und im tschechischen Brünn gefertigt.

 

„Es freut uns, dass es uns nun erstmals auch gelungen ist komplette GuD-Anlagen an unabhängige Stromerzeuger in Israel zu liefern. Unsere fortschrittliche Technologie wird einen wichtigen Beitrag für eine klimaverträgliche, sichere und zugleich wirtschaftliche Stromversorgung in Israel leisten“, erklärt Wolfgang Hesoun, Generaldirektor von Siemens Österreich, der auch darauf verwies, dass bereits heute rund 40 Prozent der israelischen Stromerzeugungskapazitäten auf Siemens-Technik basieren. „Unsere Kraftwerke stehen für höchste Wirkungsgrade, niedrige Emissionen und modernste Technologie. Durch unsere regionalen Präsenz und unser Kompetenzzentrum für industrielle Kraftwerkslösungen in Wien ist es uns gelungen die spezifischen Bedürfnisse unseres Kunden bestmöglich zu berücksichtigen und so bleibende Werte für die spezifischen Markt- und Geschäftsanforderungen zu schaffen.“


Aigner Absaugtechnologie erweitert den Standort in Gunskirchen

Spatenstich bei Aigner GmbH
Spatenstich bei Aigner GmbH in Gunskirchen Bild: Aigner GmbH

07.06.2016

Am Mittwoch den 1. Juni feierte Aigner Absaugtechnologie den Baubeginn seiner Betriebserweiterung.

Das Unternehmen sorgt seit nunmehr fast 30 Jahren für saubere Luft am Arbeitsplatz in Gewerbe und Industrie. „Nachdem die Nachfrage nach den innovativen Absaug- und Filterlösungen von Aigner in den vergangenen Jahren stetig stieg, war dieser Schritt notwendig, um das Wachstum in den Bereichen Anlagenbau, Gerätefertigung und Service nicht zu bremsen“ begründet GF und Eigentümer Heinz Aigner diese Investition. Insgesamt werden etwa 1,4 Mio EUR in den Bau einer neuen Fertigungs- und Lagerhalle sowie einen Bürozubau investiert. Am Standort sollen so mittelfristig 10 – 15 neue Arbeitsplätze entstehen.

Den ersten Spatenstich tätigte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer höchstpersönlich. *Zitat?* Dr. Pühringer begrüßte die Gäste unter anderem mit den Worten: „Die erfolgreiche Entwicklung des Familienunternehmens Aigner ist ein Vorzeigebeispiel für die erfolgreiche Entwicklung der heimischen Wirtschaft. Unternehmen wie Aigner zeigen vor, dass sich Oberösterreich im internationalen Wettbewerb mit hoher Innovationskraft gut behaupten kann. Es muss uns aber bewusst sein, dass wir uns immer neu anstrengen müssen und unter keinen Umständen glauben dürfen, uns auf dem Erreichten ausruhen zu können. Notwendig sind dabei optimale Rahmenbedingungen, wie ein gutes Innovations- und Investitionsklima im Land. Für ein derartiges Klima im Land ist die Politik in hohem Maße mitverantwortlich, indem sie verlässlich und berechenbar ist.“


Frankreich – wir sind dabei!

Ski-Aufbewahrungssysteme in Frankreich
Ski-Aufbewahrungssysteme in Frankreich. Bild: Wintersteiger

07.06.2016

Während sich das österreichische Fußballnationalteam auf den Weg nach Frankreich macht, ist die Wintersteiger AG schon seit 30 Jahren vor Ort. Das Spezialmaschinenbauunternehmen aus Ried ist mit Maschinen für den Skiservice, die Feldversuchstechnik, den Holzdünnschnitt sowie die Entgrat- und Richttechnik am Markt aktiv und erwirtschaftete 2015 mehr als 10 Millionen Euro Umsatz in der Grande Nation.

Frankreich ist ein wichtiger Markt für die Innviertler, schon seit 1986 führt Wintersteiger eine eigene Niederlassung in Saint-Hélène-du-Lac in der Region Rhône-Alpes. Mit rund 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vertreibt Wintersteiger von diesem Standort aus Komplettausstattungen für den Skiverleih: Skiservicemaschinen, Shop-Einrichtungen und Verleih-Systeme zur Skiaufbewahrung einschließlich Softwarelösung. Wintersteiger hat es im Skiservice – wie auch in der Feldversuchstechnik und im Holzdünnschnitt – zum Meister gebracht, sogar zum Weltmeister: Das Unternehmen ist in den drei Rieder Kernsparten Weltmarktführer.

Zur Meisterschaft.

Wie sich das Unternehmen den Weltmeistertitel geholt hat, dafür nennt Wintersteiger mehrere Gründe. Zum einen die starke Mannschaft. Daniel Steininger, Vertriebsleiter im Geschäftsfeld Sports: „Mein Team spielt gut zusammen. Natürlich gibt es in internationalen Teams manchmal auch Konflikte – nicht nur die Sprache, auch die französische Mentalität ist anders. Da ist Fairness das oberste Gebot.“ Zum anderen spielt Wintersteiger offensiv und lässt den Gegner mit Innovationen hinter sich. Aktuelle Maschinenentwicklungen gehen in Richtung zunehmende Modularität: Der Kunde bekommt die Maschine, die er will. So werden zum Beispiel die Skiserviceautomaten individuell abgestimmt, Größe und Konfiguration sind bei jeder Maschine anders. Ebenso flexibel ist Wintersteiger bei den Systemen für den Skiverleih.

Der Kunde kann das Design seiner Skiwägen frei wählen und auf das Ambiente in seinem Sportshop abstimmen. Ein wichtiger Aspekt in Frankreich, wo Ästhetik eine wichtige Rolle spielt. Die Nachwuchsarbeit ist eine weitere Stärke: 90 % der Facharbeiter in Ried, wo die Maschinen der drei Kernsparten produziert werden, sind ehemalige Wintersteiger Lehrlinge. Und schließlich zählt die Ausdauer. Das Unternehmen besteht seit mehr als 60 Jahren und sieht seinen Erfolg im langfristigen Denken.


Linear Motion System von Rexroth reduziert unproduktive Zustellzeiten

Linear gesteigerte Produktivität
Linear gesteigerte Produktivität Bild: Rexroth

07.06.2016

Eine deutlich höhere Produktivität durch geringere Transportzeiten erreichen Anwender in der Großserienproduktion mit dem Linear Motion System (LMS) von Rexroth. Das System basiert auf Standard-Linearmotoren, bei denen die Werkstückträger unabhängig voneinander verfahren werden können. Es positioniert Werkstücke hochdynamisch auf 10 µm genau, so dass die Bearbeitung ohne Nachkorrektur oder Umladen auf eine Montageplattform sofort beginnen kann. Das reduziert unproduktive Zustell- und Nebenzeiten.

In der Großserienproduktion von Mikrochips bewährt sich das LMS bereits als extrem zuverlässig. Jetzt bietet Rexroth die Systemlösung auch für weitere Anwendungen, beispielsweise in der Automobilindustrie, an und deckt Werkstückgewichte von einem bis zu 1.000 Kilo fein skaliert ab. Anwender stellen sich mit mehreren Motoren auch längere Prozessstrecken als Oval, als parallele Bahnen oder in verschiedenen Ebenen flexibel zusammen. Dabei können sie das LMS auch nachträglich mit bestehenden Transportlösungen wie Förderbändern kombinieren.

Das System bildet komplexe Bewegungsmuster ab, die beispielsweise bei unterschiedlichen Taktzeiten in den verschiedenen Prozessstationen notwendig sind. Die einzelnen Werkstücke folgen dabei individuell vorgegebenen Geschwindigkeiten und Positionen. Durch die hohe Dynamik und Geschwindigkeiten von bis zu 6 Metern pro Sekunde verringert es im Vergleich zu Förderbänden die Zustellzeiten.

Die unproduktiven Nebenzeiten sinken zusätzlich, weil Bearbeitungs- und Montageschritte direkt auf den Transporteinheiten möglich sind. Bei üblichen Transfersystemen müssen die Werkstückträger dagegen an den einzelnen Stationen ausgeschleust und in eine Bearbeitungsposition umgeladen werden. Das entfällt bei LMS, dessen Transporteinheiten stabil auf der vorgegebenen Position verharren, ohne den Fluss anderer Werkstücke zu beeinflussen. Die Linearmotoren arbeiten berührungslos und damit wartungsfrei. Zusätzlich erfordert das LMS im Vergleich zu konventionellen Anlagen weniger Werkstückträger. Das reduziert die Gesamtsystemkosten durch eine geringere Anzahl an notwendigen Ident-Systeme, Sensoren und Aktoren.

Wirtschaftlich, präzise, sicher und energieeffizient: Antriebs- und Steuerungstechnik von Bosch Rexroth bewegt Maschinen und Anlagen jeder Größenordnung. Das Unternehmen bündelt die weltweiten Anwendungserfahrungen in den Marktsegmenten Mobile Anwendungen, Anlagenbau und Engineering sowie Fabrikautomation für die Entwicklung innovativer Komponenten, maßgeschneiderter Systemlösungen und Dienstleistungen. Bosch Rexroth bietet seinen Kunden Hydraulik, Elektrische Antriebe und Steuerungen, Getriebetechnik sowie Linear- und Montagetechnik aus einer Hand. Mit einer Präsenz in mehr als 80 Ländern erwirtschafteten die über 31.100 Mitarbeiter 2015 einen Umsatz von rund 5,4 Mrd. Euro.


KEBA launcht neue Website

www.keba.com/de
www.keba.com/de
www.keba.com/de/industrial-automation/industrieautomation
www.keba.com/de/industrial-automation/industrieautomation
Eva Maier-Homolka, Leitung KEBA Marketing Kommunikation; Bilder: KEBA AG
Eva Maier-Homolka, Leitung KEBA Marketing Kommunikation; Bilder: KEBA AG

03.06.2016

Frisches Design, verbesserte Funktionalität und höhere Benutzerfreundlichkeit prägen den neuen Internetauftritt des Automatisierungsexperten

Die KEBA AG präsentiert ab sofort ihre Automatisierungslösungen und Dienstleistungen im World Wide Web mit einem in Struktur und Design völlig überarbeiteten Auftritt.

„In einem intensiven Analyseprojekt haben wir die Bedürfnisse und Anforderungen der unterschiedlichsten User in unseren Geschäftsfeldern analysiert. Daraus haben wir gemeinsam mit unserer Web-Agentur das neue Struktur- und Inhaltskonzept entwickelt“, so Eva Maier-Homolka, Leitung KEBA Marketing Kommunikation.

Für Interessenten und Kunden bedeutet das ein einfacheres und schnelleres Auffinden der gewünschten Informationen zu Lösungen, Leistungen und zum Unternehmen an sich im umfangreichen Web-Angebot der KEBA AG.

 

Das neue Design ist responsive und erfüllt alle aktuellen Anforderungen an eine moderne und benutzerfreundliche Internetpräsenz. Die einzelnen Webseiten reagieren auf die Eigenschaften des jeweiligen Endgerätes und optimieren automatisch die Darstellung für die Betrachtung auf PC, Tablet oder Smartphone.

Emotionale Bildwelten laden die User zu Entdeckungsreisen in die virtuelle Welt von KEBA ein. Dabei bilden großzügig platzierte Image- und Anwendungsbilder den Einstieg auf den jeweiligen Seiten. Zahlreiche interaktive Inhalte wie beispielsweise Grafiken und Videos ergänzen die beschreibenden Texte.

 

Produktinformationen sind nun noch besser zugänglich - sämtliche Details zu einer Lösung bzw. zu einem Produkt sind auf einer einzigen scrollbaren Seite dargestellt. Das erleichtert die Navigation mittels Touch-Eingaben bei der Betrachtung auf mobilen Endgeräten.

Viele Verlinkungen stellen sicher, dass User alle verfügbaren Informationen zur jeweiligen Lösungen erhalten. Technische Details werden in Form übersichtlicher Tabellen präsentiert und sind darüber hinaus auch als Download verfügbar.

 

Wir laden Sie herzlichst dazu ein, sich selbst ein Bild vom neuen KEBA Web-Auftritt zu machen. Besuchen Sie KEBA jederzeit im Internet unter www.keba.com!

Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

 

KEBA Industrieautomation - Der Technologieexperte für optimierte Branchenlösungen
Die KEBA AG ist ein international erfolgreiches Hightech-Unternehmen mit Fokus auf Automation von Industrie, Bank- und Dienstleistungsprozessen sowie Energieautomation. Entwicklung und Produktion der hochqualitativen Hard- und Software-Komponenten und Systemlösungen erfolgen gemäß dem Leitsatz „Automation by innovation.“

Im Geschäftsbereich Industrieautomation konzentriert sich KEBA auf die intelligente Steuerung von Robotern, Kunststoff-Spritzgießmaschinen und Prozessabläufen sowie auf Automationslösungen für den allgemeinen Maschinenbau. Darüber hinaus ist das österreichische Unternehmen Marktführer für mobile Bedienterminals in Industrieanwendungen.

Es stehen vielfältige Serienprodukte für alle möglichen Applikationen zur Verfügung. Überdies werden kundenspezifische, individuelle Automationslösungen von Experten rasch erarbeitet und den jeweiligen Anforderungen entsprechend umgesetzt.

Das breite KEBA Produktportfolio mit seinen optimal aufeinander abgestimmten Hard- und Softwarebausteinen ermöglicht maßgeschneiderte Gesamtlösungen aus einer Hand. Zahlreiche namhafte und international erfolgreiche Maschinenbaukonzerne, Roboterhersteller und Dienstleister setzen daher auf Lösungen von KEBA.

 

Rückfragehinweis:
Werner Hentscholek, Ing.
Marketing Kommunikation, Industrieautomation
KEBA AG Gewerbepark Urfahr, A-4041 Linz, Österreich Telefon: +43 732 7090-22610 hnt@keba.com; www.keba.com


Erster österreichischer Lehrlingsteamwettbewerb für Industrie 4.0

Lehrlinge aus verschiedenen Unternehmen arbeiten als Team zusammen
Lehrlinge aus verschiedenen Unternehmen arbeiten als Team zusammen Bild: Festo

01.06.2016

Industrie 4.0 wird die Zukunft der fertigenden Industrie maßgeblich prägen. Den Mitarbeitern wird dabei besondere Bedeutung zukommen – top ausgebildete Technikerinnen und Techniker stehen hoch im Kurs. Eine moderne Lehrausbildung wird damit zum zentralen Erfolgsfaktor. Festo setzt sich proaktiv für dieses wichtige Anliegen ein. Der Spezialist für Automatisierungstechnik und Aus- und Weiterbildung in der Technik war Hauptsponsor des ersten österreichischen Lehrlingsteamwettbewerbs zum Thema Industrie 4.0.

Die durch die Digitalisierung beeinflusste 4. Industrielle Revolution (Industrie 4.0) sorgt für weitreichende Veränderungen in der gesamten Industrie. Die reale und die virtuelle Fertigung kommen einander immer näher. Das hat Auswirkungen auf die gesamte Wertschöpfungskette – und natürlich auch auf die Ausbildung, von der Schule bis zur Lehre. Digitalisierung heißt vernetzt denken und arbeiten. Dabei ist Spezialwissen gefragt, etwa aus der IT oder der Mechatronik, sowie die Fähigkeit, die Kenntnisse aus diesen Bereichen übergreifend anzuwenden. Der Lehre kommt damit besondere Bedeutung zu. Sie muss zeitgemäß und attraktiv sein.

 

Industrie 4.0 in der Praxis

Beim Lehrlingswettbewerb der niederösterreichischen Industrie am 30. und 31. Mai in St. Pölten gab es dazu eine absolute Premiere: hier fand österreichweit erstmals ein eigener Teamwettbewerb zum Thema Industrie 4.0 statt. Die sieben antretenden Teams mit jeweils vier Mitgliedern mussten Aufgaben bewältigen, die Fähigkeiten aus den Bereichen Projektmanagement, Elektronik, Mechanik und Elektropneumatik umfassten. Viele der Aufgabenstellungen galt es auf Übungsstationen von Festo Didactic zu lösen. Das modular aufgebaute Lernsystem erlaubt es, die Arbeitsschritte und Prozesse einer Fabrik realitätsnah und mit echten Industriekomponenten erlebbar zu machen.

 

Gemeinsam erfolgreich

Traditionelles Bohren oder Fräsen wurde beim Lehrlingswettbewerb ebenso verlangt, wie Programmier-Fähigkeiten, CAD Zeichnen oder der Umgang mit modernen Sensoren. RFID-Technik und QR-Codes duften dabei natürlich auch nicht fehlen. Im Sinne des vernetzten Denkens und Handels konnten die Teams auch aus Lehrlingen von verschiedenen Unternehmen zusammengesetzt sein – eine Möglichkeit, die zwei Teams nutzten. Gemeinsam galt es eine Fabrik aufzubauen, in der Alu-Teile verpackt und mit Versandinformationen auf RFID-Chips versehen werden. In einem zweiten Bereich wurde die Logistiklösung für die Einlagerung der Alu-Drehteile entwickelt und aufgebaut.

 

Industrie 4.0 in der Lehre

Die zukunftsträchtige Veranstaltung der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer Niederösterreich wurde von Festo als Hauptsponsor unterstützt. DI Rainer Ostermann: „Vernetztes Denken, Teamwork, Flexibilität und ein technologieübergreifendes Verständnis werden bei Industrie 4.0 erfolgsentscheidend sein. Umso wichtiger ist es, diese Fähigkeiten schon bei jungen Menschen zu fördern. Als Anbieter von Automationslösungen sowie Aus- und Weiterbildung in der Technik, war uns die Sonderkategorie 'Industrie 4.0' bei den niederösterreichischen Lehrlingswettbewerben daher ein ganz besonderes Anliegen." Die Sonderkategorie „Industrie 4.0“ des Lehrlingswettbewerbs in Niederösterreich sorgte österreichweit für großes Interesse. Besucher aus verschiedenen Bundesländern sind gekommen, um die Veranstaltung live zu erleben. Ein starker Impuls für eine zukunftsorientierte Lehre in Richtung Industrie 4.0.  


Das Cockpit für Energiesparer

Energie-Effizienz-Rechner: Vergleich der Kühlgeräte
Energie-Effizienz-Rechner: Vergleich der Kühlgeräte Bild: Rittal

01.06.2016

Schaltschrankklimatisierung verursacht hohe Energiekosten. Je länger die Lebensdauer, desto höher die Betriebskosten für die Klimageräte. Wer wissen will, ob sich eine Anschaffung neuer Produkte lohnt, kann jetzt auf den Energie-Effizienz- und TCO-Rechner von Rittal zurückgreifen. Das Online-Tool zeigt die Einsparpotenziale in nur vier Schritten schnell, einfach und kostenfrei auf.

Das Tool verhilft Maschinenbauern, Steuerungs- und Schaltanlagenbauern und Endanwendern zu mehr Transparenz bei der Auswahl der richtigen Kühlgeräte. Energieverbrauchskosten von Kühlgeräten jeglicher Art werden in den ersten drei Schritten vom Rechner schnell beziffert und visualisiert. Hier werden auch mögliche Kosteneinsparungen durch den Einsatz der neuen Blue e+ Kühlgeräte von Rittal aufgezeigt. Im vierten Schritt geht aus der Berechnung des Total-Cost-of-Ownership (TCO) hervor, welche Gesamtbetriebskosten entstehen und über welchen Zeitraum sich die Investition amortisiert.

 

Vier Schritte zu mehr Coolness

Im ersten Schritt berechnet der Nutzer zunächst den Seasonal-Energy-Efficiency-Ratio (SEER). Dieser ist ein Maß für die Energieeffizienz der Kühlung für das ganze Jahr. Dazu sind die jeweiligen geografischen Einsatzbedingungen der Kühlgeräte auszuwählen. Das geschieht entweder aus den hinterlegten internationalen Temperaturprofilen oder indem das individuelle Profil durch Eingabe der eigenen Parameter erzeugt wird. In Schritt zwei sind bestimmte Charakteristika des bereits eingesetzten Kühlgeräts festzulegen. Hierzu zählen das aktuell verbaute Modell (Dachaufbau, Wandanbau), die Betriebszeiten (Ein, Zwei- oder Dreischicht-Betrieb, 5-, 6- oder 7-Tage-Woche), der aktuelle Strompreis pro kWh und die Geräteanzahl. Einen Klick später erhält der Anwender in Schritt drei eine Übersicht zu den Einsparmöglichkeiten. Anhand der angezeigten Balkendiagramme ist für ihn auf einen Blick erkennbar, wie viel Energiekosten er mit den effizienten Kühlgeräten der Blue e+ und der Blue e Generation gegenüber älteren Modellen sparen kann. Darüber hinaus kann er auch Rittal Kühlgeräte mit aktuell von ihm eingesetzten Lösungen vergleichen. Durch die Anpassung der Anzahl der Geräte lässt sich die Berechnung sogar auf eine ganze Produktion ausweiten, in der dann sowohl die gesamten Energiekosten als auch das absolute Einsparpotential aufgezeigt wird. Optional kann der Nutzer – basierend auf den Energiekosten – in Schritt vier eine umfassende Berechnung seiner eigenen Betriebskosten durchführen. Der TCO stellt die Basis einer präzisen Amortisationsrechnung dar. Hierbei sind neben Stromkosten auch Faktoren wie Anschaffungspreis, Installation und Wartungskosten neuer Kühlgeräte einbezogen. Ähnlich wie beim Effizienzrechner wählt er auch hier zwischen voreingestellten, standardisierten Werten oder persönlich angepassten Parametern. Mit nur einem Klick kann der Anwender ein pdf-Dokument erzeugen, in dem sämtliche Informationen aufgeführt sind. Er erhält so Schwarz auf Weiß die optimale Entscheidungsvorlage. Erste positive Rückmeldungen von Kunden haben die hohe Nutzerfreundlichkeit bereits bestätigt.


Gemeinsame Fachkonferenz der Bildverarbeiter und Robotiker in Wels

v.li.n.re.: Markus Vincze (ACIN, TU Wien, Chair ARW), Ales Leonardis (Univ. Birmingham, UK, Keynote), Alexander Pogany (BMVIT), Peter M. Roth (Chair OAGM), Kurt Niel (FH Wels, General Chair): Bild FH OÖ
v.li.n.re.: Markus Vincze (ACIN, TU Wien, Chair ARW), Ales Leonardis (Univ. Birmingham, UK, Keynote), Alexander Pogany (BMVIT), Peter M. Roth (Chair OAGM), Kurt Niel (FH Wels, General Chair): Bild FH OÖ

25.05.2016

Bei der 3-tägigen Konferenz „Computer Vison and Robotics“ an der FH Oberösterreich in Wels traf sich kürzlich die Fachwelt der Bildverarbeiter (OAGM – Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Mustererkennung) und Robotiker (ARW – Austrian Robotics Workshop) und tauschte sich aus. Rund 100 internationale Teilnehmer aus Slowenien, Frankreich, Deutschland und Österreich diskutierten das automatisierte Erkennen der Umgebung mit Hilfe von Kamerabildern und das selbstständige Bewegen und Greifen von Robotern.

In anregender Atmosphäre besprachen sich die Experten aus dem vorwiegend universitären Bereich über die neuesten Untersuchungen der Erkennung der Szenerie mittels Bildverarbeitung zur Robotersteuerung.

Objekte zählen, vermessen, inspizieren, Umgebung erfassen
Bildverarbeitung wird mittlerweile in nahezu allen Wissenschafts- und Ingenieursdisziplinen eingesetzt, wie beispielsweise in der Astronomie, Maschinenbau, in der modernen Mikroskopie, medizinischen Diagnostik und in der Fernerkundung. Mit Methoden der Bildverarbeitung werden in Maschinen Objekte gezählt, vermessen, Objekte inspiziert oder codierte Informationen gelesen. Insbesondere wird dabei auch zunehmend die unmittelbare dreidimensionale Umgebung von Fahrzeugen erfasst - das so ermittelte Modell dient der Unterstützung der Navigation.

Roboter lernen sehen
„Roboter automatischer Fertigungsstraßen können mit Hilfe von Kameras sehen und orientieren und bewegen sich dementsprechend in ihrer Umwelt. Bildverarbeitung trägt somit zur Qualitätssicherung in Fertigungs- und Produktionsprozessen bei“, so der Leiter des Welser FH-Fachbereichs Mess- und Regelungstechnik und Organisator der Konferenz, FH-Prof. DI Kurt Niel.

Auch im Alltags-Einsatz
„Einparkhilfen, selbstfahrende Autos und im Haushalt tätige Serviceroboter werden bereits vielfach beschrieben und diskutiert – der Mensch bleibt dabei im Mittelpunkt“, erläutert Niel den alltäglichen Einsatz weiter. Die industrielle Bildverarbeitung ist einer der Schwerpunkte in der Automatisierungstechnik-Ausbildung an der FH OÖ Campus Wels.

Jetzt bewerben
Interessierte am FH-Studium Automatisierungstechnik können sich noch bis Ende Juni für einen Studienplatz bewerben. Rasch informieren: www.fh-ooe.at/at

 

Rückfragekontakt:
Mag. Peter Helmberger, Marketing/PR, peter.helmberger@fh-wels.at ; Fakultät für Technik und Umweltwissenschaften am FH OÖ Campus Wels, Tel. 050804/43120, Mobil 0664/8048443120


Baumüller präsentiert Systeme, Komponenten und Services für Robotik und Automatisierung auf der AUTOMATICA 2016

25.05.2016

Vom 21. bis zum 24. Juni 2016 präsentiert die Baumüller Gruppe sich auf der Automatica in München. In Halle B6 an Stand 303 präsentiert der Automatisierungs- und Antriebsspezialist sein Angebot an effizienten Umrichtern und Motoren, inklusive Steuerungstechnik, Softwarebaukasten und Services für skalierbare und wirtschaftliche Komplettsysteme. Bei all seinen Neu- und Weiterentwicklungen hat Baumüller Zukunftsfähigkeit und damit auch Industrie 4.0 im Fokus und kann so vernetzbare Komponenten, Systeme und Servicekonzepte bieten.

Robotik optimiert
Auf der AUTOMATICA zeigt Baumüller am Beispiel eines sechsarmigen Schweißroboters, wie Roboteranwendungen mit Baumüller-Technik höchste Präzision erreichen. Durch den Einsatz von Baumüller Steuerungs- und Regelungstechnik konnten Dynamik und Präzision und damit die Qualität beim Endkunden deutlich verbessert werden. Mit den passenden Softwarebausteinen, effizienten Komponenten wie z.B. dem neuen Mehrachsregler b maXX 5800 und seinem umfangreichen Safety-Konzept bietet der Nürnberger Automatisierer alles, was fortschrittliche Roboterlösungen erfordern.
Anhand einer Lösung für Handlingsysteme erfahren die Besucher außerdem, wie einfach optionale und nachrüstbare Systeme in Anlagen integriert werden können. Das ausgestellte Konzept für 3-Achs-Handling bietet mit offenen Schnittstellen und vorprogrammierten Softwaremodulen Webfähigkeit, maximale Flexibilität und eine kurze Inbetriebnahmezeit. Mit einer besonders intuitiven Bedienung über die Baumüller-Visualisierung fallen die Einarbeitungszeiten enorm kurz aus und die Fehlerwahrscheinlichkeit sinkt erheblich. Die Plug&Play-Lösung ist ein Beispiel für ein effizientes Komplettsystem, sowohl für bestehende Anlagen als auch für Neumaschinen.
Für Logistiker stellt Baumüller ein neues patentiertes Regalbediensystem vor. Baumüller setzt hier Teleskopachsen und zentrale Fahrantriebe mit einer zentralen, leistungsfähigen Steuerung am Regalgerüst ein. So fallen Ladezeiten für das Shuttle weg, die Dynamik des Systems wird gesteigert, es wird die maximale Ladekapazität genutzt und die parallel und unabhängig verfahrbaren Shuttles ermöglichen schnelles Handling bei optimalen Verfahrwegen.

Effizient mit Softwarebibliotheken
Der umfangreiche Baumüller-Softwarebaukasten wird ständig um neue Funktionsbausteine erweitert. Somit umfasst er validierte Module sowohl für Grundfunktionalitäten als auch komplexe Bewegungen zum Beispiel über Coordinated Motion. Die einzelnen Module fasst Baumüller zu praktischen Technologiepaketen zusammen, so dass komplette Systeme, wie zum Beispiel Handlingeinheiten, schnell, effizient und ohne Programmieraufwand umgesetzt werden können. So sind nur wenige Eingabedaten für die Maschinenparametrierung erforderlich, integrierte Regeln und Algorithmen verhindern dabei Fehler, die sonst bei der Projektgenerierung entstehen könnten.
Im durchgängigen Baumüller Engineering Framework ProMaster können neben Softwarebausteinen mechatronische Elemente aus einer katalogisierten Auswahl in die Maschinentopologie eingefügt werden, so dass eine übersichtliche Struktur entsteht. Simulationstechniken prüfen auch hier auf Fehlerfreiheit.
Neben diesen Funktionsbausteinen bietet Baumüller Softwarelösungen für optimales Variantenhandling und Engineering, die Antriebsdimensionierung und die Errechnung von Energiekosten.

Achsen kombiniert
Auf der Hardwareseite stellt das Nürnberger Unternehmen seinen neuen Mehrachsregler b maXX 5800 vor, in den der Anwender bis zu sechs Achsen integrieren kann. Besonders in Robotik- und Handlinganwendungen, die hohe Kompaktheit erfordern, lohnt sich der Einsatz des neuen Geräts. Bei der Auswahl der Leistungen jeder einzelnen Achse ist der Anwender absolut flexibel, so kann er das optimale Gerät für seine Anwendung zusammenstellen. Eine kostspielige Überdimensionierung wird damit vermieden. Durch die Kombination mehrerer Achsen in einem Gerät entfallen zudem die Feldbustotzeiten und eine hochsynchrone Kommunikation im Reglertakt bei 62,5 µs ist damit gegeben.

Gelungenes Team
Mit der neuen Serie von HMIs und den neuen Box-PCs stellt Baumüller auf der Automatica eine ideale Kombination für Visualisierung und Steuerung vor. Die neuen Baumüller HMIs sind in den drei Varianten Basic, Standard und Premium und von 4,3 bis 15,6 Zoll verfügbar. Die Premium-Variante ist mit Glasfront und kapazitivem Touch ausgestattet. Die Reihe umfasst sowohl Windows- als auch Linux-basierte Geräte. Besonders interessant ist die integrierte Fernwartungsfunktion, dank der Kosten für separate Hardware entfallen. Die HMIs bilden mit dem neuen Box-PC b maXX PCC 04, der skalierbar und flexibel erweiterbar ist und eine große Anzahl an Schnittstellen hat, die perfekte Kombination.

 

Further Information
All Photos and annexes together with the original article
Newsroom
Website

 

Your contact
Susanne Aufmuth
Baumüller Holding GmbH & Co. KG Presse
Tel: +49 (911) 5432-549
Fax: +49 (911) 5432-231
E-Mail: susanne.aufmuth@baumueller.de

 

About Baumüller Holding GmbH & Co. KG
Baumüller mit Stammsitz in Nürnberg ist ein führender Hersteller elektrischer Automatisierungs- und Antriebssysteme. An über 40 Standorten weltweit planen, entwickeln, fertigen und montieren die Mitarbeiter intelligente Systemlösungen für den Maschinenbau; von der Bedienoberfläche über Motion Control- Software nach PLCopen, Softwaremodule und Steuerungen bis hin zu Umrichtern, Elektromotoren und dem gesamten Dienstleistungsprogramm für Automati-sierungslösungen. Die Bereiche Service, Installation, Montage und Verlagerung runden das Dienstleistungsspektrum von Baumüller ab. Im Maschinenbau gehört Baumüller weltweit zu den führenden Automatisierungspartnern.


Niederösterreichische Spörk holt sich zum zweiten Mal Kapital von der Crowd

Standort in Kottingbrunn wird ausgebaut © dasErtragReich bzw. Spörk Antriebssysteme GmbH
Standort in Kottingbrunn wird ausgebaut © dasErtragReich bzw. Spörk Antriebssysteme GmbH

25.05.2016

Standort in Kottingbrunn wird ausgebaut

Vor einem Jahr hat dasErtragReich eine Crowdinvesting Kampagne mit Spörk Antriebssysteme GmbH umgesetzt. Nun folgt die nächste Kampagne: Um die wachsende Nachfrage nach automatisierten Lösungen bestmöglich bedienen zu können, wird nun der Standort in Niederösterreich ausgebaut. Die Mittel dafür sollen mitunter wieder über Crowdinvesting kommen. Da Ende 2015 eine langfristige Kooperation im Bereich Schaltschrankbau abgeschlossen werden konnte, für die zusätzliche Personal- und Raumkapazitäten geschaffen werden müssen, wird nun der Standort in Kottingbrunn, Niederösterreich, ausgebaut. Das Bauvorhaben, das bereits Anfang März 2016 begonnen wurde, beinhaltet einen Zubau bzw. eine Erweiterung der Büro- & Montagehalle von insgesamt ca. 800 m². Die Fertigstellung ist mit September 2016 geplant. Künftig wird auf einer verbauten Fläche von 2.500 m² geschraubt, montiert und programmiert, zusätzlich sind in den nächsten drei Jahren bis zu 20 neue Arbeitsstellen geplant. Der Zubau selbst wird gemeinsam mit der ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH finanziert.

Gemeinsam mit der auf KMU spezialisierten Crowdinvesting-Plattform dasErtragReich wird jetzt Kapital gesammelt, das einerseits in die technische Einrichtung des Zubaus investiert wird, andererseits um damit das Eigenkapital des Unternehmens zu stärken. Das Projekt ist ab sofort auf www.dasertragreich.at für Investoren online. "Die Crowdinvesting Kampagne mit der Spörk Antriebssysteme GmbH im Vorjahr war eines unserer ersten Projekte als Plattform. Umso mehr freut es uns, dass dieses Projekt so erfolgreich finanziert werden konnte und wir jetzt, dank der guten Auftragslage dieses regional verwurzelten Branchenprimus, eine weitere gemeinsame Runde angehen, die nunmehr dem Ausbau des Standortes in Kottingbrunn gewidmet ist", so Martin Watzka, Geschäftsführer von dasErtragReich, über die Kooperation.

Für das benötigte Kapital von bis zu 220.000 Euro wird online ein Nachrangdarlehen mit einer Investitionshöhe bis zu max. 5.000 Euro geboten. Eine Laufzeit von fünf Jahren, Basiszins von 4,50 Prozent p.a. und ein Bonuszins von 1,0 Prozent ab dem 3. Jahr runden das Paket ab. Für Investitionen über 5.000 Euro gibt es eine eigene Investmenttranche mit gesonderten Konditionen. Diese Tranche kann exklusiv über Vermögensberater bezogen werden.

Seit April präsentiert sich auf www.dasertragreich.at außerdem ein Crowdinvesting Projekt im Bereich des Duftmarketings und „emotional brandings“ von Aroma Design.


Roboter „Filli Future“ begeistert Volksschüler für Technik

Roboter „Filli Future“ begeistert Volksschüler für Technik.
Roboter „Filli Future“ begeistert Volksschüler für Technik. Foto: Fill

24.05.2016

Volksschulklassen besuchen Fill Maschinenbau in Gurten. Firmenmaskottchen „Filli Future“ zeigte den Kids, wie spannend Technik sein kann.

Ende April besuchten je zwei Klassen der Volksschule St. Georgen und Weilbach den sympathischen Roboter „Filli Future“ bei „sich zuhause“ am Fill Firmensitz in Gurten. Die jungen Besucher machten einen kurzen Rundgang durch die Produktion und schauten den Lehrlingen bei der Arbeit in der Lehrwerkstatt über die Schulter. Einen zuvor gedrehten Kreisel durften sich die Kleinen mit nach Hause nehmen. Ein „Filli Future“ Menü im betriebseigenen Restaurant beendete den aufregenden Vormittag für die Schüler.

 

Innovationskraft beweist Fill nicht nur bei seinen Produkten. Auch in der Kommunikation geht das international erfolgreiche Unternehmen aus dem Innviertel ungewöhnliche Wege. „Filli Future“, der coole Roboter vom Planeten netruG erobert nicht nur die Herzen der Kinder sondern begeistert sie auch für die Technik. Die Volksschulklassen wurden erstmals im neuen Auditorium, dem Fill Future Dome empfangen. Beim Besuch der Kinder war auch Filli Futures intergalaktischer Superschraubomat zum ersten Mal im Einsatz. „Kinder spielerisch an die Technik heranzuführen, diese Idee steckt hinter der Erschaffung unseres Firmenmaskottchens Filli Future. Ziel ist es, schon bei den Jüngsten das Interesse für die Technik zu wecken. Daraus ist mittlerweile eine echte Erfolgsstory geworden“, berichtet Geschäftsführer Andreas Fill.

Intergalaktischer Superschraubomat

Mit großem Eifer drehten und schraubten die jungen Besucher an diesem Gerät. Bei fünf richtigen Schrauben leuchten alle Lämpchen des futuristischen Automaten und es fallen Gummibärchen aus einer Öffnung. Ein riesen Spaß für die Kids. Anhand von Stücklisten sammelten die Kinder die Teile für den „Hampel Rob-Bausatz“ und durften diese für den späteren Zusammenbau im Werkunterricht mitnehmen. Mit einem „Filli Future Menü“ im Betriebsrestaurant endeten die aufregenden Stunden im Maschinenbau-Unternehmen. Zur Erinnerung bekam jedes Kind noch ein kleines Geschenkspaket sowie ein „Filli Future“ T-Shirt. „Wenn ich groß bin, werde ich auch ein Techniker“, sprudelte es aus einem kleinen Besucher heraus. Diese Begeisterung kann stellvertretend für die meisten der Kinder betrachtet werden, und damit hat „Filli Future“ seine Mission einmal mehr ausgezeichnet erledigt.


Kürzere Time-to-Market und mehr Flexibilität durch modulare Konzepte

Größere Flexibilität in Maschinen durch modulare Konzepte.
Größere Flexibilität in Maschinen durch modulare Konzepte. Bild: Lenze SE

24.05.2016

Modularisierung ein alter Hut? Ganz und gar nicht. Gerade in Zeiten von Industrie 4.0 bekommt das Thema einen neuen Schub. Denn hochflexible intelligente und vor allem kundenindividuelle Maschinen möglichst schnell auf den Markt zu bringen, gelingt am besten durch einen modularen Ansatz bei der Maschinenentwicklung. Die konsequente Zerlegung der komplexen Bewegungsabläufe der Maschine in ihre mechatronischen Funktionseinheiten bietet wesentliche Vorteile: Standardisierte Module können leicht wiederverwendet werden, Testzeiten und Fehlerraten sinken und es bleibt mehr Zeit für die Ausarbeitung der Maschinenausprägungen, die dem eigenen Kunden wichtig sind. Lenze zeigt auf der Hannover Messe in Halle 14 Stand H20, wie mit modularer Software, skalierbarer Hardware sowie modernen Schnittstellen flexible Maschinenkonzepte unterstützt werden und eine deutliche Reduzierung des Engineeringaufwands erzielt wird.

Beschränkte sich die Modularisierung bis dato häufig rein auf die Mechanik, so geht es heute darum, Mechanik, Elektronik und Software wirklich aus einem Guss zu erstellen. Bausteine für softwarebasierte Bewegungsführung, strukturierte Steuerungstechnik und moderne Feldbusvernetzung bilden dafür die Basis.

 

Mit der Applikation Software Toolbox FAST bietet Lenze miteinander kombinierbare Technologiemodule, in die Standardfunktionen von Antrieben wie beispielsweise elektrische Welle, Positionieren oder Heben geflossen sind. Damit kann der Anwender die Bewegungssteuerung einfach modular in die Prozesssteuerung integrieren. Die Bewegung der Antriebe muss nicht mehr programmiert werden, sondern wird lediglich parametriert. Die Softwaremodule sind zudem so aufgebaut, dass sie dem Programmierer die nötige Flexibilität für das Schreiben eigener Module offen lässt. Ein Applikation Template bildet den Rahmen für die strukturierte Bewegungssteuerung.

 

Im Bereich der Hardware bietet Lenze einen kompletten Baukasten aus Antriebs- und Steuerungstechnik, die sich feinskaliert miteinander kombinieren lässt. Damit können einzelne Maschinenmodule optimal ausgestattet und Nachteile von Überdimensionierung begrenzt werden. In aller Konsequenz bedeutet Modularisierung einen dezentralen Ansatz zu verfolgen: Jedes Maschinenmodul hat eine eigene Steuerung. Damit diese einfach miteinander und synchronisiert zusammenarbeiten können, nutzt Lenze herstellerübergreifende Standards und moderne Kommunikationsschnittstellen. Auf der horizontalen Ebene greifen hier Ethercat oder CANopen. In vertikaler Richtung sind es Standards wie IEC 61131(PLCopen), OPC UA oder PACKML der OMAC.

 

Auch Busarchitekturen müssen darauf vorbereitet sein, dass bestimmte Module und damit Busteilnehmer optional hinzugefügt oder auch eliminiert werden können. Lenze hat daher die Funktion „Optionale Teilnehmer“ in Ethercat integriert. Mit dem Prinzip der optionalen Teilnehmer sind Maschinenbauer in der Lage, die größte Grundkonfiguration anzunehmen – und daraus durch Aus- oder Abwahl eine kundenindividuell zugeschnittene Variante zu definieren. Dieses Verfahren spart einerseits Zeit und macht den Weg frei für virtuelle Maschinen inklusive einer virtuellen Inbetriebnahme.

 

Modularität heißt auch, dass es Stellen geben muss, die den Takt samt des einzig gültigen Zeitstempels vorgeben. Diese für eine synchrone Produktion unerlässliche Funktion wird bei Lenze über die Verwendung einer Ethercat-Bridge gelöst. Die auf Ethercat-basierende technische Einheit synchronisiert die Uhren unterschiedlicher Teilnehmer, die für sich zwar ebenfalls in Echtzeit arbeiten, in dessen Verbund aber eine Masteruhr definiert werden muss. Die neue Sync Bridge übernimmt diese Aufgabe und wird damit quasi zur Instanz, die für alle auf die Uhr schaut.


Rexroth unterstützt zentrale Versorgung für moderne Wartungskonzepte

Zentralschmierung von Compactmodulen steigert Maschinenverfügbarkeit
Zentralschmierung von Compactmodulen steigert Maschinenverfügbarkeit Bild: Bosch Rexroth

24.05.2016

Systematische Auswertungen von Maschinenstillständen zeigen ein enormes Potenzial zur Verbesserung. Zahlreiche Ausfälle sind auf nicht eingehaltene Wartungsintervalle oder falsche Schmiermittel zurück-zuführen. Diese Fehlerquellen schließen immer mehr Maschinen-hersteller und Endanwender mit Zentralschmierungskonzepten aus. Rexroth unterstützt den Trend zur automatisierten Versorgung und hat nun nach den elektromechanischen Zylindern auch die einbaufertigen Compactmodule auf den Anschluss an Zentralschmierungen vorbereitet.

Maschinenhersteller und Endanwender setzen immer stärker auf eine vorbeugende Wartung, um die Maschinenverfügbarkeit zu steigern. Ein wichtiger Hebel ist die automatisierte, kontrollierte Schmierung über zentrale Versorgungssysteme. In neueren Konzepten steuern Anwender die Schmierung zusätzlich in Abhängigkeit der zurückgelegten Wegstecke. Die bedarfsorientierte Wartung senkt den Schmierstoffverbrauch bei hoher Verfügbarkeit der angeschlossenen Systeme.

 

Mit der neuen Option Zentralschmierung überträgt Rexroth diese Ansätze der vorausschauenden Wartung nun auch auf die Compactmodule. Die einbau-fertigen Compactmodule kommen vor allem bei Handlingaufgaben zum Einsatz. In den beiden Antriebsvarianten Zahnriemen und Kugelgewindetrieb fügen sie sich in zentrale Fließfett- und Ölschmierungen ein. Die optimierte Bauform mit langem Tischteil und Verbindungsplatte berücksichtigt die verschiedenen Schmierstoffe und Einbausituationen. Zwei getrennte Schmieranschlüsse versorgen die beiden integrierten Kugelschienen-führungen der Compactmodule und gewährleisten auch bei der Wand-montage eine gleichmäßige Versorgung. Für die Antriebsvariante Kugel-gewindetrieb stellt Rexroth einen dritten Anschluss bereit.

 

Die Schmierung erfolgt im laufenden Betrieb unabhängig von der Achsposition. Der Prozess muss dazu nicht angehalten werden. Konstrukteure haben dadurch einen höheren Freiheitsgrad für die Platzierung der Linearsysteme, da sie keine Zugänglichkeit für manuelles Nachschmieren berücksichtigen müssen. Der Anschluss an eine Zentralschmierung ist eine Standardkonfiguration und hat keinen Einfluss auf die technischen Leistungsdaten. Demnächst können Anwender der Online-Konfiguration ihrer Compactmodule die gewünschten Schmieranschlüsse per Mausklick auswählen. Das daraus generierte CAD-Modell berücksichtigt automatisch die Auswahl. Die zentralen Anschlussmöglichkeiten stehen durchgängig in den Baugrößen 090, 110, 145, 200 zur Verfügung. Für die elektromechanischen Zylinder der Produktfamilien EMC und EMC-HD steht diese Standardoption online bereits zur Verfügung.

 

Wirtschaftlich, präzise, sicher und energieeffizient: Antriebs- und Steuerungstechnik von Bosch Rexroth bewegt Maschinen und Anlagen jeder Größenordnung. Das Unternehmen bündelt die weltweiten Anwendungserfahrungen in den Marktsegmenten Mobile Anwendungen, Anlagenbau und Engineering sowie Fabrikautomation für die Entwicklung innovativer Komponenten, maßgeschneiderter Systemlösungen und Dienstleistungen. Bosch Rexroth bietet seinen Kunden Hydraulik, Elektrische Antriebe und Steuerungen, Getriebetechnik sowie Linear- und Montagetechnik aus einer Hand. Mit einer Präsenz in mehr als 80 Ländern erwirtschafteten die über 31.100 Mitarbeiter 2015 einen Umsatz von rund 5,4 Mrd. Euro.


Lenze Smart Products: Antriebslösung für Start-Stop-Anwendungen Out-of-the-Box.

Smart Product
Smart Product Bild: Lenze

24.05.2016

Fördersystem definieren, Einbauvariante wählen, Nutzlast bestimmen: Mit den neuen Lenze Smart Products für Rollen- und Kettenförderer ist es denkbar einfach, sich richtig zu entscheiden. Statt der Qual der Wahl bieten die vordefinierten Lösungen vielmehr vor allem eins: die passende mechatronische Antriebslösung für eine klar umrissene Applikation. Der Spezialist für Motion Centric Automation setzt damit die Erfolgsgeschichte des Lenze Smart Motors fort. Die mechatronischen Einheiten haben Köpfchen, sind in Kombination mit dem Smartphone echte Vertreter der Industrie 4.0 und lassen sich entsprechend einfach einsetzen.

Wenn sich die Festdrehzahl des Motors über die Lenze-Smartphone-App frei wählen lässt und das Getriebe auch noch einen großen Spielraum bei der Drehmomentwandlung bietet, dann ist das Einsatzgebiet eines einzelnen Antriebstyps entsprechend weit gesteckt. Diese Philosophie der Standardisierung steckt hinter den mechatronischen Antriebslösungen, die erstmals auf der Hannover Messe Industrie als „Lenze Smart Products“ präsentiert werden.

 

In der Outline-Variante lassen sich die Smart Products für Rollen- und Kettenförderer mit einem einfachen Montage- und Wartungskonzept einbauen. Bei der Inline-Variante können die Getriebemotoren mit geringen Störkonturen kostenoptimiert ins Maschinengestell integriert werden. Beide Einbauformen decken sechs Nutzlastklassen zwischen 1000 und 5200 kg ab.

 

Ein maßgebliches Ziel der Entwicklung bestand über die Leistungsdaten hinaus, mit den Mechanismen der Industrie 4.0 möglichst einfache weltweit einsetzbare Lösungen zu konzipieren. Nur so lassen sich auf allen möglichen Facetten der Life-Cycle-Costs auch wirklich Fortschritte erzielen. So muss man zum einen nicht viel Aufwand in die Suche nach der richtigen Antriebslösung verwenden. Auf der anderen Seite sind dann die Definition, Einbau und Parametrierung denkbar einfach – und der Enduser kann sich auf fast 70 Jahre Erfahrung von Lenze verlassen. Flankiert wird das Ganze mit allem, was für die perfekte Dokumentation und Konstruktion der Fertigbausteine notwendig ist: CAD-Zeichnungen, Maßblätter, EPLAN-Makros.


EASY Product Finder von Lenze: Intelligente Filter und Freitextsuche geschickt kombiniert

Produkte mit den individuell verwendbaren Suchfiltern schnell finden. Foto Lenze SE
Produkte mit den individuell verwendbaren Suchfiltern schnell finden. Foto Lenze SE

18.05.2016

Die passenden Produkte schneller zu finden heißt, Zeit im Engineering zu sparen. Mit dem neuen EASY Product Finder macht Lenze die Zusammenarbeit mit Konstrukteuren oder Maschinenplanern auf Kundenseite einfacher und effizienter. Das Online-Tool verwendet dafür unter anderem eine geschickte Kombination aus Freitextsuche und intelligenten Filtern. Mechanismen dieser Art kommen auch bei großen Shops von A wie Amazon bis Z wie Zalando zum Einsatz.

Bereits vor etwa 15 Jahren startete Lenze damit, Tools zu entwickeln, mit denen sich Antriebslösungen passgenau konfigurieren und auswählen lassen. Diese frühen Erfahrungen kombiniert der Spezialist für Motion Centric Automation jetzt mit Methoden und Funktionen großer Shopsysteme. Der EASY Product Finder schafft deshalb die Grundlage, um im Engineering schneller und vor allem auch intuitiver zum Ziel zu kommen. „Wer im Internet bestellt, hat ein Gefühl dafür, wie er zu seiner gewünschten Ware kommt. Diese gelebte Praxis haben wir – verifiziert durch Anwenderstudien – in das neue Auswahltool übertragen.

Was aus dem privaten Leben bekannt ist, muss für den Beruf nicht neu erlernt werden“, erklärt Olaf Götz, Produktmanager für Engineering Tools bei Lenze. In der täglichen Praxis ist es mit dem Werkzeug zum Beispiel möglich, Produkte zu vergleichen, Drehmoment-Drehzahl-Kennlinien für unterschiedliche Motor-Umrichter-Kombinationen zu erzeugen, Filter zu setzen oder auch eine Freitextsuche nach Stichwörtern, Produkten oder Typbezeichnung zu starten. Der EASY Product Finder erleichtert zudem den Start ins Engineering, weil über die Basisauslegung mit der Eingabe von bis zu fünf Prozesswerten eine schnelle, erste Antriebslösung vorgeschlagen wird. Alle Ergebnisse können im Warenkorb abgelegt werden. Von dort aus lässt sich eine Angebotsanfrage an Lenze schicken oder auch die CAD-Daten für die eigene Konstruktion exportieren.

 

Erfahren Sie mehr in der Presseinformation.


Neuer Wärmebild-Strommesszange von RS Components

Die FLIR CM174 Strommesszange mit integrierter Wärmebildkamera
Die FLIR CM174 Strommesszange mit integrierter Wärmebildkamera Bild: RS Components

12.05.2016

Weltweit erstes All-in-One-Gerät von FLIR Systems macht schwer lokalisierbare Störungen einfacher und sicherer erkennbar, ohne dass die betroffenen Komponenten berührt oder verkabelt werden müssen.

RS Components (RS), die Handelsmarke der Electrocomponents plc (LSE:ECM), der globale Distributor für Ingenieure und Techniker, hat die Lösung für hartnäckige und schwer zu lokalisierende elektrische Störungen. Oft ergeben sich dadurch mehrere Anläufe zur Behebung des Fehlers, was die Kosten in die Höhe treibt. Die neue FLIR CM174 Strommesszange mit integrierter Wärmebildkamera hilft Störungsquellen aufzufinden wie sporadisch unterbrochene Verbindungen, deren thermische Effekte man mit herkömmlichen Testgeräten nicht finden kann.


Einfach mit dem Smartphone parametrieren

Einfache Bedienung des neuen i500: Parametersätze können bequem gespeichert werden.
Foto: Lenze SE

12.05.2016

WLAN Diagnose mit Smart Keypad App der neuen Frequenzumrichter Reihe i500 von Lenze sorgt für noch mehr Usability

Einfache und bequeme Bedienung des neuen i500: Ab sofort ist für den Frequenzumrichter ein WLAN Diagnosemodul verfügbar, mit dem die Handhabung des i500 auch an schwer zugänglichen Stellen denkbar einfach wird. Neben der Diagnose über das Lenze PC Tool Easy Starter steht nun auch eine Smartphone App zur Verfügung, die neue Maßstäbe in der intuitiven Inbetriebnahme und Diagnose eines Frequenzumrichters schafft. Mit dieser Lösung hat der Anbieter für Motion Centric Automation Lenze seine Innovationskraft wieder einmal unter Beweis gestellt.  Des Weiteren werden neue Produkterweiterungen und Funktionalitäten für den kürzlich eingeführten i500 auf der diesjährigen Hannover Messe vorgestellt: Neben den bisherigen Feldbussen ist nun auch die Kommunikation über EtherCAT, EtherNET/IP und PROFINET möglich. Eine Leistungserweiterung von 45 auf 75 kW wird ebenfalls vorgestellt.


Fachhochschule Oberösterreich: Top-Bewertungen beim CHE-Ranking für Maschinenbau-, Mechatronik- und Metall- und Kunststofftechnikstudien

FH OÖ Campus Wels, (c) Rupert Steiner
FH OÖ Campus Wels, (c) Rupert Steiner

11.05.2016

Beim umfassendsten deutschsprachigen Hochschulranking haben die Studiengänge der FH Oberösterreich erneut die hohe Qualität der Ausbildung unter Beweis gestellt. Aktuell wurden sechs Bachelorstudiengänge der Fakultät für Technik und Angewandte Naturwissenschaften evaluiert, man konnte Spitzenplätze erreichen.

Die Studierenden bewerteten die Studienbedingungen an der FH Oberösterreich beim CHE-Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung erneut sehr gut. Besonders gut schnitt die FH OÖ bei der Studienorganisation, bei der Ausstattung/Infrastruktur, beim Abschluss des Studiums in angemessener Zeit sowie bei den Kontakten zur Berufspraxis ab. Das Ranking ist im neuen ZEIT Studienführer 2016/17 erschienen.

„Die FH Oberösterreich bietet ihren Studierenden eine maßgeschneiderte Ausbildung und ausgezeichnete Studienbedingungen, um im späteren Berufsleben erfolgreich zu sein. Das zeigt sich auch wieder im CHE-Ranking, bei dem die Studierenden die FH OÖ sehr gut bewertet haben“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Thomas Stelzer.

Eine herausragende Platzierung im Ranking erhielt der Studiengang Metall- und Kunststofftechnik. In 11 von 12 Kategorien im Bereich Studiensituation wurde dieser von den Studierenden mit der Bestnote evaluiert. Auch die Studiengänge Automatisierungstechnik und Maschinenbau sind in der Spitzengruppe zu finden. Im Vergleich mit allen evaluierten Hochschulen wurden die Studiengänge der FH Oberösterreich auch in Hinblick auf die Unterstützung von Auslandsaufenthalten überdurchschnittlich gut bewertet.

Die FH OÖ Fakultät für Technik und Angewandte Naturwissenschaften
Am FH OÖ Campus Wels gibt es inzwischen rund 1900 Studierende. Mehr als 4.250 Absolvent/innen des FH OÖ Campus Wels sind inzwischen erfolgreich in der Wirtschaft und Industrie tätig. Es werden insgesamt 24 Bachelor- und Masterstudien in den Bereichen Technik und Angewandte Naturwissenschaften angeboten, vier davon in englischer Sprache.

Das CHE Hochschulranking
Das Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) ist das umfassendste und detaillierteste Ranking im deutschsprachigen Raum. Mehr als 300 Universitäten und Fachhochschulen hat das CHE untersucht. Neben Fakten zu Studium, Lehre, Ausstattung und Forschung umfasst das Ranking Urteile von Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule. Jedes Jahr wird ein Drittel der Fächer neu bewertet. In diesem Jahr wurden folgende Fachbereiche untersucht: Architektur, Bau- und Umweltingenieurwesen, Angewandte Naturwissenschaften, Elektrotechnik und Informationstechnik, Maschinenbau, Werkstofftechnik/Materialwissenschaft, Bioingenieurwesen, Chemieingenieurwesen, Verfahrenstechnik, Mechatronik, Chemie, Biologie, Psychologie, Germanistik, Anglistik/Amerikanistik, Erziehungswissenschaft sowie Romanistik.


Bessere Ergonomie und höhere Sicherheit

Bessere Ergonomie und höhere Sicherheit
Bessere Ergonomie und höhere Sicherheit- Rexroth erweitert seinen Baukasten Mechanik-Grundelemente um Komponenten zur individuellen Gestaltung von manuellen Arbeitsplätzen. Bild: Rexroth

11.05.2016

Als Spezialist für Produktionstechniken erweitert Rexroth seinen Baukasten Mechanik-Grundelemente. Neue Lösungen zur hydraulisch stufenlosen Höheneinstellung unterstützen die Optimierung der Mensch-Maschine-Schnittstelle durch bessere Ergonomie an Werkbänken, Tischen und Arbeitsgestellen. Darüber hinaus erhöhen das neue Farbkonzept für ESD-leitfähige Kunststoffteile und VDE-zertifizierte Aluminium-Kabelkanäle die Sicherheit in der Montage.

Ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze zählen zu den am deutlichsten die Leistung steigernden Maßnahmen in der Produktion. Rexroth bietet deshalb neue Hubmodule, mit denen die Höhe von Tischen, Arbeitsgestellen und Werkbänken individuell und stufenlos per Handkurbel um bis zu 400 mm eingestellt werden kann. Die robuste Konstruktion erlaubt Traglasten von 800 N. Vorbefüllung und Schnellkupplungen erleichtern die Montage, für die auch ergänzende Adapter- und Verbindungsplatten zur Verfügung stehen. Die Hubmodule sind zur erhöhten Sicherheit mit Rutschkupplungen und Ventilen ausgestattet, die ein unkontrolliertes Herabfallen und Schäden am System bei Leitungsbruch verhindern.

 

Hohe Funktionalität und Sicherheit zeichnen auch das Farbkonzept für Kunststoffteile sowie die Aluminium-Kabelkanäle von Rexroth aus. Jetzt können Anwender die Eigenschaft von Abdeckungen sofort an deren Farbe erkennen: Mit „Schwarz ESD“ unterscheiden sich die dauerhaft volumenleitfähigen Kunststoffteile deutlich von denen in „Signalgrau“, die dem Wunsch nach einem harmonischen Erscheinungsbild entsprechen. Ebenfalls neu im MGE-Programm sind ESD-leitfähige, Normen konforme Aluminium-Kabelkanäle. Sie sind vom VDE zertifiziert und können auf Profile im 40er- und 45er-Profilraster montiert werden. Clipbare Montagesockel sorgen sowohl für die elektrische Entkopplung von Kanal und Gestell als auch für die schnelle, bearbeitungslose Installation. Mit den passenden Kurvenelementen können Anwender Leitungen und Schläuche auch im Übergangsbereich sicher geschützt verlegen. Sämtliche Komponenten sind abgestimmt auf den Rexroth-Baukasten Mechanik-Grundelemente und mit dessen Bauteilen kombinierbar.


KEBA baut Präsenz in China weiter aus

KEBA in China
KEBA in China
Gerhard Luftensteiner Vorstandsvorsitzender der KEBA AG; Bildhinweis: KEBA AG
Gerhard Luftensteiner Vorstandsvorsitzender der KEBA AG; Bildhinweis: KEBA AG

10.05.2016

Automationsexperte eröffnet neue Niederlassung in Jinan

Seit rund 13 Jahren ist die KEBA Industrieautomation mit ihren Steuerungslösungen für Maschinen und Roboter erfolgreich in China unterwegs. Nun baut KEBA ihre Präsenz mit einem weiteren Standort in China aus. Der nunmehr vierte Standort des österreichischen Unternehmens liegt in Jinan.

In der Mitte zwischen Shanghai und Peking ist Jinan eine bedeutende Produktionsbasis für den chinesischen Maschinenbau und somit eine strategisch wichtige Region für KEBA. Jinan liegt am Gelben Fluss im Zentrum der Provinz Shandong, insgesamt leben rund 6 Mio. Menschen in der Stadt. Neben Jinan ist KEBA in Ningbo, Guangzhou und in Shanghai mit eigenen Niederlassungen vertreten.

60 Mitarbeiter in China im Bereich KEBA Industrieautomation

KEBA ist in China eine gefragte Marke. Mittlerweilen betreuen mehr als 60 Mitarbeiter die Kunden der KEBA Industrieautomation in China. In enger Zusammenarbeit mit dem Hauptsitz Linz werden kundenspezifische Applikationen erstellt, Inbetriebnahmen durchgeführt und der Support der Kunden sichergestellt. „KEBA steht in China für Qualität und Innovation“, so Gerhard Luftensteiner, Vorstandsvorsitzender der KEBA. „Asiatische Kunden schätzen außerdem die hohe Kundennähe und das Experten-Knowhow für die jeweiligen Branchen, die KEBA durch eigene Niederlassungen in den Ländern gewährleistet.“


Neben Maschinenherstellern hat auch der chinesische Robotikmarkt für KEBA an Bedeutung gewonnen. China gilt in der der Robotik als jener Markt, der neben den USA, Deutschland und Japan in den kommenden Jahren am stärksten wachsen wird.


Auch mit ihrem zweiten Geschäftsbereich – der Bankautomation - ist KEBA bereits seit mehr als 15 Jahren erfolgreich in China vertreten und bei SB Geldautomaten als starke Marke etabliert.


Mit dem 2007 gegründeten Joint-Venture CBPM-KEBA (Peking) baute KEBA ihre Position am chinesischen Bankenmarkt weiter aus. Die CBPM ist ein Tochterunternehmen der Chinesischen Zentralbank und die größte Banknoten-druckerei weltweit. Die Verknüpfung des Knowhows beider Unternehmen macht CBPM-KEBA zum führenden Anbieter von Cash In- und Cash Cycle-Lösungen in China. Aktuell sind rund 700 Mitarbeiter im Joint Venture beschäftigt.


Neuer Geschäftsführer bei oxaion - Ettlinger ERP-Hersteller ernennt Volker Schinkel zum Vorsitzen-den der Geschäftsführung

Volker Schinkel, neuer Geschäftsführer Marketing- und Vertrieb bei oxaion: ,,Eine meiner Hauptaufgaben besteht darin, die erfolgreiche Positionierung von oxaion im zentraleuropäischen  Markt für Unternehmenssoftware weiter auszubauen - Wir bieten eine
Volker Schinkel, neuer Geschäftsführer Marketing- und Vertrieb bei oxaion: ,,Eine meiner Hauptaufgaben besteht darin, die erfolgreiche Positionierung von oxaion im zentraleuropäischen Markt für Unternehmenssoftware weiter auszubauen - Wir bieten eine offene und flexible Software und zeichnen uns durch langjährige Branchenerfahrung sowie eine hohe Kundenzufriedenheit aus - davon wollen wir in Zukunft noch mehr Menschen überzeugen." Bild: oxaion

09.05.2016

Mit Volker Schinkel begrüßt das Führungsgremium der oxaion gmbh einen neuen Geschäftsführer. Der langjährige Infor-Manager wird bei dem ERP-Komplettanbieter künftig die Geschicke des Marketings und Vertriebs leiten. Dem Führungsteam gehören außerdem Dieter Eisele (Kundenbetreuung und Finanzen) und Marcel Schober (Technologie) an

Die oxaion gmbh ist seit über 35 Jahren erfolgreich am Markt und gilt als einer der führenden deutschen Anbieter betriebswirtschaftlicher Softwarelösungen. In seiner Funktion als Vorsitzender der Geschäftsführung will Volker Schinkel vor allem für neue Impulse im Vertrieb sorgen und das Wachstum der oxaion gmbh beschleunigen. „Eine meiner Hauptaufgaben besteht darin, die erfolgreiche Positionierung von oxaion im zentraleuropäischen Markt für Unternehmenssoftware weiter auszubauen“, so der neue Geschäftsführer. „Wir bieten eine offene und flexible Software und zeichnen uns durch langjährige Branchenerfahrung sowie eine hohe Kundenzufriedenheit aus – davon wollen wir in Zukunft noch mehr Menschen überzeugen.“

 

Mann mit internationaler Erfahrung

Volker Schinkel startete seine Karriere 1999 als Vertriebsleiter für den D-A-CH-Markt bei IFS, einem internationalen ERP-Anbieter, nachdem er zuvor bereits mehrere Jahre als IT-Manager in einem internationalen Unternehmen der Mineralölindustrie tätig war. Später wechselte er für drei Jahre in den Vorstand der INFOSOFT AG, wo er mit den Schwerpunkten Managementberatung in Softwareevaluierungs- und -einführungsprojekten, Projekt- und Vertragscontrolling für größere IT-Vorhaben sowie Projektsanierungen weitere wichtige Erfahrungen im Markt für Unternehmenssoftware sammelte. Ab 2005 war Volker Schinkel dann beim amerikanischen ERP-Hersteller Infor für den D-A-CH- und europaweiten Vertrieb in verschiedenen Branchen verantwortlich, zuletzt als Vice President Sales im Neu- und Bestandskundengeschäft für das komplette ERP-Portfolio der Infor im Markt der diskreten Fertigungsindustrie.

ERP-Hersteller oxaion ist überzeugt, mit Volker Schinkel die gesteckten Ziele zu erreichen. Von Seiten des Unternehmens heißt es: „Volker Schinkel ergänzt unser Führungsteam ideal – er verfügt über eine langjährige und exzellente Expertise in Bereich ERP-Software für den Mittelstand“, freut sich oxaion-Geschäftsführer Dieter Eisele. „Die Prozessanforderungen unserer Kunden sind ihm bestens vertraut und wir sind überzeugt, dass unser Vertrieb von seinen wertvollen Erfahrungen profitieren wird.“

 

Erfahren Sie mehr in der >>Presseinformation!


Festo treibt den Wandel in Automation und Didactic voran

Virtual Engineering
Festo treibt die digitale Transformation im eigenen Unternehmen und bei seinen Kunden voran. Bild: FESTO

28.04.2016

Bei der digitalen Transformation seiner Kunden hat Festo neben der Technik den Menschen im Blick: neue Formen der Mensch-Technik-Kooperation und Qualifizierungslösungen 4.0 stehen im Fokus. Festo investierte im vergangenen Geschäftsjahr mit der Technologiefabrik Scharnhausen in die eigene digitale Produktion. Im Geschäftsjahr 2015 wuchs das Unternehmen mit einem Umsatz von 2,64 Milliarden Euro um 8 % (2014: 2,45 Mrd. Euro).

Festo ist im vergangenen Geschäftsjahr weiter gewachsen. Im Kernmarkt Europa wuchs das Unternehmen um 6 %, in den Regionen Asien um 10 % sowie Amerika um 12 %. Im Verlauf des Jahres schwächte die Nachfrage in Europa sowie in China und den USA ab, aber auch in Brasilien und Indien und fiel insgesamt geringer aus als erwartet. Vor diesem Hintergrund erzielte das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 2,64 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Wachstum von insgesamt 8 %. Festo Didactic konnte seine Position als Weltmarktführer in der technischen Bildung mit Qualifizierungslösungen 4.0 weiter stärken und verzeichnete insgesamt ein positives Jahr.

 

Weiterer Schritt in Richtung Zukunft

Neuer Vorstandsvorsitzender des Familienunternehmens mit 18.700 Mitarbeitern ist seit dem 1. Januar 2016 Dr. Claus Jessen, der die technologische Entwicklung des Unternehmens als Vorstand Product Supply in den letzten Jahren maßgeblich geprägt hat. Zentraler Treiber der künftigen Entwicklung von Festo ist die fortschreitende Digitalisierung der Industrieautomation. „Festo macht seine Kunden produktiver. Dafür entwickeln wir Lösungen, die die Anforderungen unserer Kunden treffen. Mit unserer Erfahrung in der Pneumatik und im elektrischen Antrieb haben wir optimale Grundlagen. Und mit unseren branchenspezifischen Lösungen in Bezug auf Flexibilisierung bis zur Losgröße 1 gehen wir jetzt einen Schritt weiter – einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft“, so Dr. Claus Jessen. In den nächsten Jahren will Festo seine führende Marktposition in der Industrieautomatisierung sowie der technischen Bildung weiter ausbauen.

 

Fokus Digitalisierung

„Wir treiben die Digitalisierung in allen Unternehmensbereichen voran. Forschung, Entwicklung, Supply Chain, IT, Sales mit den Schnittstellen zu den Wertschöpfungs-prozessen unserer Kunden, alles wird immer stärker virtuell vernetzt und wächst zusammen. Ein zentraler Erfolgsfaktor bleiben dabei die Menschen. Das große Potenzial von Industrie 4.0 können wir nur dann erschließen, wenn wir Arbeitswelten neu erfinden und Qualifizierungskonzepte für die veränderten Anforderungen entwickeln“, so Dr. Claus Jessen.

 

Zusammenarbeit als Schlüssel zur Zukunft

Dipl.-Ing. Rainer Ostermann, Country Manager Festo Österreich: „Wir arbeiten in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden und anderen Partnern an neuen Konzepten und Geschäftsmodellen. Von der Entwicklung kommunikationsfähiger Komponenten mit dezentraler Intelligenz über deren Integration in übergeordnete Automatisierungs-umgebungen bis hin zu neuen Servicemodellen – auf uns wartet eine spannende Zukunft.“ Rund 8 % von seinem Umsatz investiert Festo in Forschung und Entwicklung. Dazu gehört der Ausbau des Software-Bereichs mit dem „House of Software“, die Entwicklung einer übergeordneten dezentralen Automationsplattform sowie der Ausbau der elektrischen Automation.


Merkel und Obama bei Rittal: „This is a fine company!”

Barack Obama und Angela Merkel besuchen Rittal Stand auf der Hannover Messe 2016
Im Gespräch mit US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel erläuterte Dr.-Ing. E.h. Friedhelm Loh, Inhaber und Vorsitzender der Geschäftsführung von Rittal, auf der Hannover Messe 2016 die Bedeutung von Software für die Produktion von morgen. Bild: Rittal

28.04.2016

US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel haben bei einem Standbesuch die Innovationskraft des Familienunternehmens Rittal gewürdigt. Dr.-Ing. E.h. Friedhelm Loh, Inhaber und Vorsitzender der Geschäftsführung des Schaltschrank- und Systemanbieters aus Herborn, erläuterte im Gespräch mit den Spitzenpolitikern die Bedeutung von Software und Daten für die industrielle Produktion der Zukunft. Auch die neue Kühlgerätegeneration Blue e+, die neue Maßstäbe in Sachen Energieeffizienz setzt, beeindruckte Obama und Merkel auf ihrem Rundgang.

Der mächtigste Mann der Welt bekommt bei Hightech leuchtende Augen. US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zeigten sich beeindruckt von der Entwicklung des mittelständischen Familienunternehmens, als sie den Rittal Stand auf der Hannover Messe 2016 besuchten. Gegründet vor 55 Jahren erweiterte das Unternehmen sein Portfolio vom standardisierten Schaltschrank bis zur Ausrüstung riesiger Rechenzentren. „Wir sind bei der Engineering Software die Nummer 1 in Europa. Und wir werden weiter wachsen!“ sagt der Inhaber und Vorsitzende der Geschäftsführung Dr.-Ing. E.h. Friedhelm Loh. Insbesondere die weltweit einzigartige Energieeffizienz, die Rittal mit der neuen Kühlgeräteserie Blue e+ erzielt, weckte das Interesse des amerikanischen Präsidenten, der die USA als Partnerland der Hannover Messe 2016 repräsentiert: „This is a fine company!“ Die Kanzlerin zeigte sich besonders erfreut über das Engagement des Top-Arbeitgebers bei der Nachwuchsförderung und winkte den in großer Zahl anwesenden Auszubildenden zu. Der Standdienst auf der Hannover Messe gehört seit vielen Jahren zum Ausbildungsprogramm und bringt die jungen Menschen frühzeitig in Kontakt mit Kunden. Auch die Integration von Flüchtlingen in die Regelausbildung als erstes Unternehmen in Deutschland brachte die Anerkennung der Kanzlerin.

 

Rittal in den USA

In den USA hat sich Rittal ehrgeizige Ziele vorgenommen. In den nächsten Jahren will das Unternehmen seinen Umsatz in dem bedeutenden Markt verdoppeln. „Seit über 30 Jahren sind wir in den USA aktiv. Besonders stolz sind wir darauf, dass 85 Prozent unserer Produkte auch in den USA hergestellt werden“, betonte Gregg Holst, Geschäftsführer Rittal Corporation in den USA. Rittal ist seit 1982 im Land der Superlative vertreten, heute mit ca. 750 Mitarbeitern. In Chicago – lange Zeit Lebensmittelpunkt der Familie Obama – liegt Rittals US-Headquarter. Und noch etwas verbindet den mittelhessischen Global Player mit dem US-Präsidenten: 1961 ist das gemeinsame Geburtsjahr von Rittal und Obama.


Digitale Fabrik nimmt Forschungstätigkeit auf

„Digitale Fabrik“ an der Fachhochschule Technikum Wien
Festo Österreich ist Partner des Projekts „Digitale Fabrik“ an der Fachhochschule Technikum Wien. Robotinos sorgen für den flexiblen Transport der Produkte – an einer Station mit einem Handling und einer Kamera von Festo wird der Bereich Qualitätssicherung abgebildet. Bild: FESTO

28.04.2016

Industrie 4.0 rückt näher. Immer mehr Aspekte der Fertigung der Zukunft sind – zumindest in Ansätzen – bereits Realität oder werden intensiv erforscht. Die Fachhochschule Technikum Wien setzt mit einer „Digitalen Fabrik“ einen weiteren Impuls in dieser Richtung. Der Automatisierungsspezialist Festo ist mit innovativen Lösungen als Forschungspartner an Bord. Die feierliche Eröffnung der „Digitalen Fabrik“ fand am 27. April 2016 statt.

Mit der zunehmenden Digitalisierung von Produktionsprozessen werden Konzepte wie Industrie 4.0 und „Smart Manufacturing“ die reale Fertigung immer enger mit der virtuellen Welt vernetzen. Das wirft für die Industrie wichtige Fragen auf. Dazu gehören: Wie ist das in konkreten Anwendungen praktisch umsetzbar und wo liegen tatsächliche Nutzenpotenziale? Die FH Technikum Wien hat sich in ihrer „Digitalen Fabrik“ für einen praxisorientierten Zugang zu diesem Thema entschieden: Entsprechend den Gegebenheiten bei österreichischen Unternehmen – insbesondere auch KMUs – wurden in der Modellfertigung der Fachhochschule rund zehn Robotersysteme unterschiedlicher Hersteller zu einem typischen Montageprozess zusammengefasst. Ein anschauliches Beispiel für aktuelle Problemstellungen, die Studierende und Firmen in der Digitalen Fabrik entwickeln und erproben können, ist der Einsatz autonomer Transportsysteme.

 

Robotinos sorgen für flexiblen Transport

Voraussetzung dafür, dass die Transportsysteme flexibel und zugleich effizient Werkstücke von einer Station zur nächsten transportieren können, ist die sensorbasierte Kartierung der Umgebung. Kommt die Anforderung hinzu, eigenständig auf Echtzeitsituationen zu reagieren, muss das System immer feinere Umgebungs- und Kontextdaten erfassen bzw. verarbeiten können und das am besten dezentral, mittels weitgehend intelligenten intelligenter Transportfahrzeuge. In der Digitalen Fabrik der FH Technikum Wien kommen hier insbesondere die vielseitigen Robotinos von Festo zum Einsatz – das sind mobile Lernroboter, die in dieser Anwendung für den zuverlässigen Werkstücktransport zwischen den Bearbeitungsstationen sorgen.

 

Forschung für die Fertigung der Zukunft

In enger Zusammenarbeit mit Industriepartnern, wie dem Automatisierungsspezialisten Festo, werden in der „Digitalen Fabrik“ an der Fachhochschule heute noch ungelöste Fragen zu Industrie 4.0 erforscht. Das beginnt mit der Sensorik und führt über die Kommunikationsschnittstellen und -standards, etwa zwischen autonomen Fahrzeugen und Produktionsrobotern, oder Fragen der Sicherheit bis hin zur künftigen Gestaltung kollaborativer Arbeitsplätze. An diesen wird es nicht mehr möglich, aber auch nicht mehr erforderlich sein, Menschen und Roboter durch Sicherheitsgitter voneinander zu trennen.

 

Den Nutzen im Auge behalten

Die gezielte Kombination der Einzeltechnologien anhand der Anforderungen eines konkreten Firmenszenarios ist ein zentraler Erfolgsfaktor von Industrie 4.0. Dafür werden teilweise auch neue Geschäftsmodelle erforderlich sein, um die immensen technologischen Möglichkeiten tatsächlich als Wettbewerbsvorteil nutzen zu können. Besonders wichtig ist es jedoch, den tatsächlichen Nutzen im Auge zu behalten. Prof.(FH) Dr. mont Corinna Engelhardt-Nowitzki, Studiengangsleiterin Mechatronik / Robotik an der FH Technikum Wien: „Digitalisierung ist das Gebot der Stunde, aber nicht alles was möglich ist – jeder verfügbare Sensor, jede beliebige Datenauswertung und jeder in den Medien als Erfolg gefeierte Anwendungsfall – ist auch wirklich für jedes Unternehmen machbar und vor allem auch sinnvoll.“

 

Mensch und Maschine

Die Rolle des arbeitenden Menschen ist ein wesentlicher Forschungsgegenstand in der „Digitalen Fabrik“ der Fachhochschule. Nicht Vollautomatisierung oder Entmündigung der Mitarbeiter, sondern intelligente und sichere Arbeitsteilung ist das Ziel: Der Mensch tut das, was er gut kann – der Roboter erledigt das, was Maschinen besser können, wie etwa das Heben schwerer Lasten. In der Digitalen Fabrik können Studierende und Firmen nun „intelligente“ Automatisierungslösungen auf dem Weg zu Industrie 4.0 unter realistischen Bedingungen erarbeiten.

 

Die Hardware passt sich an die Software an

Wesentliche Vorteile der nunmehr in Betrieb befindlichen Digitalen Fabrik sind zum Beispiel, dass bestehendes Equipment aus einer bereits laufenden Fertigung einbezogen werden kann und dass Unternehmen, die die Laborfabrik nutzen, in dieser Innovationsphase die eigene Produktion unangetastet lassen können. Die Forschungsprojekte zeichnen somit Wege vor, die Unternehmen als Best Practice nachvollziehen können. Beispielsweise wurde im ersten Ausbauschritt der Digitalen Fabrik der Tripod EXPT von Festo als Qualitätsprüfstation eingesetzt, die Werkstücke aufnimmt, optisch überprüft und mit einer digital hinterlegten Fehlerkennzeichnung wieder an den Robotino übergibt. Wird in dieses System ein anderer intelligenter Endeffektor integriert – wie beispielsweise die Highspeed-Kamera SBO – eröffnet das für die Station wieder völlig neue Anwendungsfelder, und zwar ohne lange umprogrammieren zu müssen. Dipl.-Ing. Rainer Ostermann, Country Manager Festo Österreich: „Flexibilität ist eines der entscheidenden Ziele der Fertigung der Zukunft – intelligente Komponenten und deren hochgradige Vernetzung sind der Schlüssel dazu. Wir freuen uns auf die Ergebnisse der Forschung in der neu eröffneten Digitalen Fabrik.“

 

Das große Ganze verstehen

Engelhardt-Nowitzki: „Die Gefahr, zu einem späteren Zeitpunkt von der dann exponentiell voranschreitenden Entwicklung überrollt zu werden und den Anschluss zu verlieren, ist groß. Um maßgeschneiderte Industrie-4.0 Lösungen entwickeln zu können, sind gut ausgebildete Fachkräfte gefragt, die hohe Sachkenntnis besitzen, aber auch über den Tellerrand hinausschauen. Es ist daher wichtig, schon heute die Systemgestaltung – Mechatronic System Engineering – zu vermitteln. Gelingt das nicht, könnte Europa und damit auch Österreich rasch ins Hintertreffen geraten. Unsere Stärke liegt meist im Maschinenbau. Im Software- und Hardwarebereich sowie im Umgang mit großen Datenmengen haben in vielen Bereichen die USA und Asien die Nase vorne. Industrie 4.0 benötigt beides. Wer es also zuerst lernt, Gesamtkonzepte zu entwerfen und umzusetzen, der wird die größten Chancen haben, die Zukunft der Industrie 4.0 aktiv mitzugestalten.“


Bosch Rexroth: Kugelbüchsenführungen für Einsatztemperaturen bis 200 Grad Celsius

Kugelbüchsenführungen für Einsatztemperaturen bis 200 Grad Celsius; Bild: Bosch Rexroth
Kugelbüchsenführungen für Einsatztemperaturen bis 200 Grad Celsius; Bild: Bosch Rexroth

28.04.2016

Für Umgebungsbedingungen bis 200 Grad Celsius hat Rexroth Linear-Sets komplett aus Stahl neu in das Produkt-Programm aufgenommen. Diese und zahlreiche weitere Neuentwicklungen ergänzen das Rundführungsprogramm von Rexroth. Einen aktuellen Überblick über das gesamte Angebot verschafft der neue Produktkatalog „Kugelbüchsenführungen“.

Ob in Gießereien, in Härteöfen oder bei anderen thermischen Prozessen: Wo immer hohe Umgebungstemperaturen herrschen, stoßen Führungselemente mit Kunststoffbauteilen an ihre Grenzen. Hier erfüllen komplett aus Stahl gefertigte Linear-Sets von Rexroth die Anforderungen und widerstehen Umgebungstemperaturen bis 200°C dauerhaft. Diese Durchgängigkeit im Werkstoff eignet sich auch für Prozesse, bei denen konventionelle Kunststoffe die Prozesssicherheit beeinträchtigen.

 

Für alle temperaturbeständigen einbaufertigen Linear-Set-Bauformen bietet Rexroth auch passende, induktiv gehärtete und geschliffene Präzisions- Stahlwellen bis zu einem Durchmesser von 80mm an. Als Voll- oder Hohlwellen, aus Vergütungsstahl, in korrosionsbeständiger Ausführung oder hartverchromt sind sie für vielfältige Aufgaben einsetzbar. Rexroth übernimmt darüber hinaus die kundenindividuelle Bearbeitung der Wellenenden bis zu einem Durchmesser bis 110 mm.

 

Darüber hinaus hat Rexroth offene Super-Kugelbüchsen mit 20 Prozent höherer Tragkraft durch eine symmetrische Anordnung der Kugelreihen entwickelt. Compact-Kugelbüchsen in noch kleineren Baugrößen sowie korrosionsbeständige Ausführungen runden die erweiterte Produktpalette ab.

 

Lesen Sie mehr in der >>Presseinformation.


Ingenia liefert Fördertechnik für neue Verzinker in der Türkei

Das von Ingenia patentierte Lastaufnahmesystem „Klöppel & Kralle“; Bild: Ingenia
Das von Ingenia patentierte Lastaufnahmesystem „Klöppel & Kralle“; Bild: Ingenia
Besuch in Ankara beim Bauträger Tugcular. V. li.: Hakan Zorlu (Projectkoordinator Est Gal), Ali Riza Kurutlu (Construction Engineer Tuğcular), Simge Baycan (Head of electric department Eksas), Volkan Bakır (General Manager Probe Mühendislik), Faruk Tu
Besuch in Ankara beim Bauträger Tugcular. V. li.: Hakan Zorlu (Projectkoordinator Est Gal), Ali Riza Kurutlu (Construction Engineer Tuğcular), Simge Baycan (Head of electric department Eksas), Volkan Bakır (General Manager Probe Mühendislik), Faruk Tuğcu (General Manager Tuğcular), Philipp Roth (Sales Director Ingenia GmbH), Hasan Ördekci (Project Engineer Ingenia GmbH); Bild: Ingenia

28.04.2016

Anfang April beginnt der Bau der neuen Verzinkerei „Mizrak Metal“ in Ankara mit über 6.000 m2 Hallenfläche. Ingenia, Linzer Spezialist für den Bau von Feuerverzinkereien bzw. Sonderanlagen, konnte sich die Lieferung wichtiger Komponenten aus der Krantechnik bzw. Materiallogistik sichern. Die neue Anlage soll im Oktober fertig sein und im November in Betrieb gehen.

Mit über 6.000 m2 Hallenfläche zählt „Mizrak Metal“ zu dens größeren Verzinkereien in der Türkei. Gebaut wird seit Anfang April unter der Leitung des Engineering-Büros “Probe Muhendislik” in Ankara. Auftraggeber ist der türkische Immobilien- und Bauträger „Tugcular“, Projektkoordinator der hiesige Oberflächenbehandlungs-Spezialist „Eksas“. Der türkische Markenprimus verantwortet sowohl die Wärmetechnik als auch die Vorbehandlung, die nach Stand der Technik vollkommen eingehaust sein wird. Durch diese Maßnahme gelangen so gut wie keine gasförmigen Emissionen ins Freie sondern werden unmittelbar abgesaugt und einem Hightech-Abluftwäscher zugeführt. Das entspricht den europäischen Richtlinien für Abluft und Rauchgase und höchsten Umweltschutzstandards. Die britische „Hasco Thermic“ liefert den 13 Meter langen Zinkofen, die Steuerungssoftware für die teilautomatisierten Arbeitsprozesse sowie die Hochleistungskomponenten der Krantechnik kommen von Ingenia. Dazu zählen Fahreinheiten inklusive dem patentierten Lastaufnahmesystem „Klöppel und Kralle“ und die speziell für Verzinkereien weiterentwickelten und enorm robusten Kettenzüge. Der Clou dieser Anlage ist allerdings der Monorail-Loop am Zinkofen. Oder anders gesagt: eine Ringbahn mit speziellen, kurvengängigen Fahrwerken. Üblicherweise bewegen sich Fahreinheiten auf Schienen vor und zurück. Bei Mizrak Metal werden zukünftig die Fahrwerke in einem geschlossenen „Rundkurs“ die Materialien schneller an- und abtransportieren können.

 

Mehr dazu erfahren Sie in der >>Pressemitteilung.


Lenze zeigt, wie mit intelligentem Konzept Bremsenergie sinnvoll genutzt wird

Bremsenergie effektiv genutzt – Lenze macht Netzrückspeisung attraktiver. Foto: Lenze SE
Bremsenergie effektiv genutzt – Lenze macht Netzrückspeisung attraktiver. Foto: Lenze SE

28.04.2016

Smart Energy Recovery r700 macht Netzrückspeisung wirtschaftlich attraktiv und einfach

Mit der neuen Smart Energy Recovery r700 von Lenze wird Energierückspeisung wirtschaftlich attraktiv, sinnvoll und vor allem: einfach. Zur Hannover Messe kommt die Rückspeiseeinheit in zwei Leistungsstufen mit 12/24 und 26/48 kW auf den Markt. Das Besondere: Durch die Trennung von Einspeise- und Rückspeisepfad können beide Zweige separat ausgelegt werden, was eine exakte Dimensionierung nach Bedarf der Anlage ermöglicht. Die Rückspeiseleistung wird durch Parallelschaltung mehrerer Module auf einfachste Weise skaliert. Durch den sehr hohen Wirkungsgrad von 98% und den Verzicht auf externe Filter hat die Smart Energy Recovery Unit eine extrem kurze Amortisationszeit und besticht durch ihre kompakte Bauweise. Ein Nachrüsten in bestehende Maschinen ist problemlos möglich.

 

Erfahren Sie mehr in der >>Presseinformation.


WINTERSTEIGER steigert 2015 Umsatz und Gewinn

Wintersteiger
Bild: Wintersteiger AG

20.04.2016

Ried im Innkreis. Die WINTERSTEIGER Gruppe erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 bei einem Umsatzplus von leicht über 2% eine Steigerung des Gewinns (EBT) und des operativen Cashflows von jeweils mehr als 10%.

Der Konzernumsatz 2015 liegt mit 138,9 Mio. Euro um 2,3% über dem Vorjahr. Das Geschäftsfeld Sports, das mit 40% Umsatzanteil die größte Sparte der Gruppe darstellt, erreichte 2015 in puncto Umsatz und Ertrag das stärkste Jahr der Firmengeschichte, berichtet Finanzvorstand Mag. Harold Kostka, der seit Herbst 2015 auch das Vertriebsressort von WINTERSTEIGER leitet.

 

Die vom Anlagenbau beeinflussten Geschäftsfelder Metals und Automation konnten im vergangenen Geschäftsjahr ebenfalls eine Umsatzsteigerung verbuchen, wobei bei Metals auch die Erstkonsolidierung der 2015 akquirierten deutschen Gesellschaft Paul Ernst Maschinenfabrik GmbH enthalten ist. In den Geschäftsfeldern Seedmech und Woodtech reduzierte sich der Umsatz im Jahr 2015, was bei Seedmech auf die niedrigen Weltmarktpreise für Saatgut sowie die aktuelle Fusionswelle bei Großkunden und bei Woodtech auf eine zurückhaltende Investitionsneigung in der holzverarbeitenden Industrie zurückzuführen ist.

 

Zusammenfassend unterstreicht Kostka, dass es WINTERSTEIGER mit seiner Multibranchenstrategie – über verschiedene Märkte und Regionen diversifiziert – 2015 gelungen ist, in einem herausfordernden Marktumfeld das Ergebnis zu steigern. Per 31.12.2015 beschäftigte WINTERSTEIGER weltweit 919 Mitarbeiter, davon 525 am Standort Ried. Mit gesteigerter Umsatz-, Gesamt- und Eigenkapitalrentabilität sowie einer Eigenkapitalquote von knapp 50% ist WINTERSTEIGER weiterhin eine stabile Unternehmensgruppe.

 

Den anhaltenden Fokus auf die Vertriebsfunktion unterstreicht Kostka damit, dass WINTERSTEIGER im Bereich Sports 2015 erfolgreich seinen in SAP voll integrierten B2B Online-Shop eröffnet hat. Gleichwohl sieht der Vorstand die digitale Weiterentwicklung im Vertrieb für den Maschinenbauer nur als Ergänzung zu weiterhin intensivem, direkten und persönlichen Kontakt mit seiner internationalen Kundenbasis. Der Aufsichtsrat der WINTERSTEIGER AG sucht zur Ergänzung des Vorstandsteams gegenwärtig einen neuen Ressortvorstand Vertrieb, Marketing und Service.  

 

In 2015 wurden in den drei Geschäftsfeldern in Ried Sports, Seedmech und Woodtech neue Produkte entwickelt und einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Damit unterstreicht WINTERSTEIGER seine innovative Ausrichtung. Die F&E Quote beträgt im Konzern 8,2% vom Umsatz.

 

2016 im Zeichen von Prozess-, Produkt- und Leistungsverbesserungen.

Obwohl WINTERSTEIGER weiterhin offen für Zukäufe ist, steht 2016 im Zeichen interner Prozess-, Produkt- und Leistungsverbesserungen. „Wir haben 2015 die Konzernstruktur umgebaut, legen gegenwärtig den nötigen Feinschliff an und arbeiten kontinuierlich an Verbesserungen unserer Aufbau- und Ablauforganisation“, sagt Kostka in Hinblick auf den Abschluss des internen wichtigen Meilensteins 2015: Vertrieb, Produktmanagement und die Entwicklungsfunktion der drei Rieder Geschäftsfelder wurden zusammengeführt.

 

Schwerpunkt auf Geschäftsfeld Metals.

„Die Sparte Metals wird 2016 einen besonderen Schwerpunkt erfahren“, betont Technikvorstand Dipl.-Ing. Christian Rauscher, der für die Geschäfte der beiden deutschen Tochterfirmen Kohler und Ernst im Vorstand hauptverantwortlich ist. Mit der neuen Doppelspitze der Geschäftsführung bei Kohler und der Verlagerung des gesamten Technikbereiches von Ernst nach Ried seien wichtige Wegmarker für eine positive Entwicklung gesetzt worden, zeigt sich Rauscher nach dem ersten Quartal 2016 positiv. Der Vorstand geht 2016 von einer ähnlichen Umsatzentwicklung wie 2015 aus und gibt sich optimistisch, was die Ergebnisentwicklung der Gruppe für das laufende Jahr betrifft.


Abschalten der Wurzelversorgung durch Sicherheitseinrichtungen

S-DIAS Mixmodul DM 167 von SIGMATEK
Das S-DIAS Mixmodul DM 167 von SIGMATEK ist mit je acht potentialfreien, digitalen Ein- und Ausgängen ausgestattet. Bild: SIGMATEK

13.04.2016

Das digitale Mixmodul DM 167 von SIGMATEK vereint acht digitale Ausgänge (+24 V DC/1,7 A) und acht digitale Eingänge (5 ms) kompakt auf nur 12,5 x 104 x 74 mm. Primär- und Sekundärseite sind durch Optokoppler getrennt. Durch diese galvanische Entkopplung ist es zulässig, die Wurzelversorgung der Ausgänge über nur eine Sicherheitskomponente abzuschalten. Das ist ein wirtschaftliches Feature, da in einfachen Anwendungen häufig nur ein Sicherheitsrelais vorhanden ist. In Kombination mit einem Sicherheitsrelais lassen sich mit dem DM 167 Aktoren mit minimalem Kostenaufwand durch das Abschalten der Wurzelversorgung ins Sicherheitskonzept einbinden.

Aufgeteilt in zwei Gruppen wird die Versorgungsspannung jeder Kanalgruppe der Ausgänge auf Unterspannung überwacht. Primär- und Sekundärseite jeder Kanalgruppe sind, wie auch bei den digitalen Eingängen, durch Optokoppler galvanisch getrennt.

 

Status-LEDs direkt am Modul ermöglichen eine kanalgenaue Diagnose. Eine rasche und eindeutige Zuordnung wird erreicht und das Service vereinfacht. Für die einfache und schnelle Schaltplanerstellung stehen EPLAN-Makros bereit.


Karl-Ulrich Köhler wird Vorsitzender der Geschäftsführung von Rittal International

Karl-Ulrich Köhler wird Vorsitzender der Geschäftsführung von Rittal International
"Die Leitung von Rittal ist eine faszinierenden und spannende Herausforderung. Globales Wachstum mit dem Ziel der Marktführerschaft durch Innovationen und Problemlösungs-kompetenz wird uns zu Spitzenleistungen treiben", sagt Dr. Karl-Ulrich Köhler, zukünftiger CEO der Rittal International Stiftung & Co. KG und Vorsitzender der Geschäftsführung der Rittal GmbH & Co. KG. Bild: Rittal GmbH

08.04.2016

Veränderung in der Geschäftsführung von Rittal: Zum 1. Juli 2016 hat Inhaber Friedhelm Loh den Manager Dr. Karl-Ulrich Köhler zum CEO der Rittal International Stiftung & Co. KG sowie zum Vorsitzenden der Geschäftsführung der Rittal GmbH & Co. KG berufen. Er wird damit die Verantwortung für alle Geschäftsbereiche des weltweit führenden Systemanbieters für den Steuerungs-und Schaltanlagenbau und die rund 10.000 Mitarbeiter des größten Unternehmens in der Friedhelm Loh Group übernehmen.

Der 59-jährige promovierte Ingenieur Köhler war seit 2010 CEO und Managing Director von Tata Steel Europe und Mitglied des Boards von Tata Steel Limited in Indien. In seiner Zeit bei Tata Steel richtete Dr. Köhler das Unternehmen auf den Kunden aus und erreichte eine stärkere Orientierung hin zu innovativen Premiumprodukten. Damit erzielte er zudem eine maßgebliche Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit.

 

Zuvor verantwortete Dr. Köhler verschiedene Funktionen im Stahlbereich von ThyssenKrupp. Bis 2009 war er dort verantwortlich für ThyssenKrupp Steel und Mitglied im Vorstand der ThyssenKrupp AG. "Herr Dr. Köhler bringt dank seiner Ingenieursausbildung, seiner Führungserfahrung in größeren Unternehmensstrukturen und seiner Kenntnisse der internationalen Märkte gute Voraussetzungen für die neue herausfordernde Aufgabe mit. Durch seine 10-jährige Mitarbeit im Unternehmensbeirat der Friedhelm Loh Group kennt er Rittal und konnte sich viele unternehmensspezifische Kenntnisse aneignen.“ sagt Friedhelm Loh, Inhaber des weltweit agierenden Familienunternehmens Friedhelm Loh Group. Auf diesem Verständnis baut Dr. Köhler auf und sagt: „Die Leitung von Rittal ist eine faszinierende und spannende Herausforderung. Globales Wachstum mit dem Ziel der Marktführerschaft durch Innovationen und Problemlösungskompetenz wird uns zu Spitzenleistungen treiben. Die Digitalisierung der Rittal-Wertschöpfungskette bietet zusätzliche Dynamik und große Potentiale. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Herrn Loh und allen Kolleginnen und Kollegen in diesem großartigen Unternehmen.“ Mit seinem Eintritt in die Geschäftsführung bei Rittal wird Köhler aus dem Beirat der Friedhelm Loh Group ausscheiden.


Aug in Aug mit fahrerlosen Transportsystemen

In der Langen Nacht der Forschung können Besucherinnen und Besucher von DS AUTOMOTION mit dem neuen fahrerlosen Transportfahrzeug Sally für die Industrie 4.0 interagieren und erhalten von ihr ein Souvenir.
In der Langen Nacht der Forschung können Besucherinnen und Besucher von DS AUTOMOTION mit dem neuen fahrerlosen Transportfahrzeug Sally für die Industrie 4.0 interagieren und erhalten von ihr ein Souvenir. Bild: DS-Automation

08.04.2016

Fahrerlose Transportsysteme (FTS) ermöglichen einen flexiblen Materialfluss, und der ist notwendiger Teil von Industrie 4.0. Neben der Intralogistik in Produktions- und Gesundheitsbetrieben werden sie in Zukunft auch in anderen Anwendungsbereichen Transportaufgaben übernehmen und z. B. als selbstfahrende Einkaufswagen im Einkaufszentrum die ausgewählten Produkte zum Auto bringen. In der Langen Nacht der Forschung am 22. April 2016 können Besucherinnen und Besucher von DS AUTOMOTION ab 17:00 Uhr diese cyber-physikalischen Fahrzeuge in Aktion erleben, ihr Inneres und ihre Entstehung begreifen und sich von ihnen ein Souvenir mitgeben lassen.

Alle reden von autonom fahrenden Autos. Bereits seit 25 Jahren entwickelt und produziert DS AUTOMOTION in Linz fahrerlose Transportsysteme (FTF) für Premium-Markenhersteller aus Automobil-, Papier- und Konsumgüterindustrie sowie Gesundheitsbetriebe auf allen Kontinenten. Bei ihren Fahrten durch Gänge, Werks- und Lagerhallen folgen die schlauen Lastenträger rechneroptimierten Routen, orientieren sich mittels eingebauter Navigationssysteme und halten zuverlässig vor Hindernissen – z. B. querenden Menschen – an.

 

Bewegung in vier Stationen

Direkt am Hauptstandort im Süden von Linz gibt DS AUTOMOTION Besucherinnen und Besuchern am 22. April 2016 von 17:00 bis 22:30 Uhr Gelegenheit, sich in vier Stationen mit der faszinierenden Technik dieser cyber-physikalischen Fahrzeuge vertraut zu machen.

 

Station 1 bietet einen Einblick in das Herangehen an Kundenprojekte mit fahrerlosen Transportsystemen. Sie erfahren, welche Herausforderungen DS AUTOMOTION dabei zu bewältigen hat und wie das Unternehmen auf diesem Gebiet zu einem weltweit anerkannten, führenden Hersteller wurde.

 

Station 2 macht die mechatronischen Entwicklungsmethoden und –tools erlebbar, mit denen Ingenieurinnen und Ingenieure der unterschiedlichen Entwicklungsbereichen gemeinschaftlich die Hardware dieser komple-xen Fahrzeuge aus Mechanik, Elektrotechnik und Elektronik entstehen lassen.

 

In Station 3 geht es um die Software, die fahrerlose Transportfahrzeuge zum Leben erweckt. Das reicht von der Routenberechnung über die Navigation und Fahrzeuglokalisierung bis zur 3D-Objekterkennung. Zeit-gleich mit seinem ersten Einsatz bei Kunden zeigt Sally als neuestes Produkt des innovativen Unternehmens für die Industrie 4.0 seine Fähigkeit zur Zusammenarbeit mit Menschen, denen sie ein Andenken mitgibt.

 

In Station 4 lernen Besucherinnen und Besucher Montage und Versand der fahrerlosen Transportfahrzeuge sowie den Kundendienst kennen. Dabei erleben sie die Betriebsabläufe von Inbetriebnahme, Qualitäts-kontrolle und Versand sowie Nachbetreuung, sehen inneren Aufbau der Fahrzeuge und können einige davon selbst steuern.

 

Der schnelle Weg zu DS AUTOMOTION

Besucherinnen und Besucher, die sicher und bequem mit dem öffentlichen Verkehr anreisen möchten, bringt – nein, leider noch kein fahrerloses Transportsystem – der Bilfinger/DS AUTOMOTION Shuttlebus von der Haltestelle „Chemiepark“ der Linien 25 und 27 ab 16:30 im Halbstundentakt in die Lunzerstraße, natürlich kostenlos.


Neuheiten aus der Welt der Bionic

3D_Cocooner
Mit dem 3D Cocooner hat Festo einen bionischen Technologieträger entwickelt, der die Vorteile von additiven Fertigungsverfahren mit der Präzisionssteuerung und Agilität eines industriellen High-Speed-Handlings vereint. Bild: Festo

08.04.2016

„Integrated Industry – Discover Solutions“ lautet das Motto der Hannover Messe 2016. Schon im Vorfeld der Messe präsentierte Festo, welche neuen Entwicklungen die Industrie erwarten: von der Qualifikation für Industrie 4.0

und schwebenden Transportsystemen bis hin zu aktuellen Projekten

aus dem Bionic Learning Network.

Festo betrachtet den Wandel in der Produktion aus unterschiedlichen Perspektiven. Im Fokus steht neben der Entwicklung neuer Technologien auch die technische Bildung in Hinblick auf Industrie 4.0. Im Rahmen einer Online-Pressekonferenz wurden am 6. April die Themen und Zukunftsprojekte von Festo im Rahmen der Hannover Messe 2016 vorgestellt.

 

Produktion im Wandel

Dr. Michael Hoffmeister, Portfoliomanagement Software von Festo, erklärt: „Ein wesentlicher Aspekt von Industrie 4.0 ist die durchgängige Kommunikation über alle Ebenen und daraus abgeleitet die Fähigkeit zur Interaktion. Dabei wird sich ein grundsätzlicher Wandel zu serviceorientierten Architekturen vollziehen.“ Die evolutionäre Veränderung der Automatisierungspyramide wird dabei so aussehen, dass sich Funktionen aus den höheren Ebenen nach unten verlagern. Das bedeutet, dass Komponenten die Fähigkeit erhalten, Aufträge der überlagerten Steuerungsebene auszuführen. Durch diese „digitale Veredelung“ werden zunehmend intelligente Produkte entstehen, die den Produktionsprozess dank erhöhter Funktionalität – von der autarken Energieversorgung bis hin zu Condition Monitoring – aktiv unterstützen. Komponenten vernetzen sich dann auf intelligente Art und Weise selbst, konfigurieren sich mit einem Minimalaufwand und werden so den unterschiedlichen Anforderungen an Fertigungsaufträge auf selbststeuernde Weise gerecht.

 

Qualifikation für Industrie 4.0

Die steigende Quantität an Daten sowie die Komplexität in der Vernetzung von Anlagen- und Unternehmensbereichen erfordert hochflexible Lösungen zur Qualifikation von Mitarbeitern in der Industrie. Für den Betrieb und die ständige Optimierung von Anlagen, hohe Wandelbarkeit und die Entwicklung neuer Komponenten ist neues „do how“ erforderlich. So sind zum Beispiel ein Verständnis von digitalen Produktionstechnologien und weitreichende Kenntnisse in der Programmierung von Anlagen-Netzwerken besonders gefragt. Festo Didactic bietet die passende Übungshardware dafür. Die praxisnahe Vermittlung von Technologiewissen erfolgt über die cyber-physische Lernplattform „CP Factory“. Diese bildet die Stationen einer realen Produktionsanlage modellhaft ab und ermöglicht das Lernen von Anlagenprogrammierung, Vernetzung und vielen weiteren Inhalten wie Energieeffizienz und Datenmanagement.

 

Die CP Factory ist Teil einer sogenannten Lernfabrik – einer modularen Lernumgebung, in der entsprechend eines Produktionsprozesses qualifiziert werden kann oder für einen bestimmten Fachbereich, zum Beispiel die Produktionstechnik. In sogenannten „One-Point Lessons“ werden Fach- und Führungskräfte kurzzyklisch und prozessnah von internen oder externen Experten für aktuelle Anforderungen qualifiziert – in den Bereichen Mechatronik, Logistik und Prozessoptimierung sowie in organisations- und menschenbezogenen Trainings wie interdisziplinäres Handeln, Lernfähigkeit und Wandlungsfähigkeit.

 

SupraMotion 2016: Drei neue Applikationen

Mit den drei aktuellen Exponaten zu SupraMotion erweitert Festo nochmals das Spektrum der bisher gezeigten Lagerungs- und Bewegungsformen und zeigt auf der Hannover Messe 2016 drei neue Applikationen. Link zum Video: http://www.press-live.com/_supramotion

 

SupraJunction: Horizontale Übergabe von schwebenden Trägerplatten

Mit SupraJunction zeigt Festo den berührungslosen Transport von Objekten über geschlossene Oberflächen hinweg und durch Schleusen hindurch. Zwei Trägerplatten schweben Dank an ihrer Unterseite angebrachten Magnetschienen über den Supraleitern. „Damit realisieren wir erstmals die automatisierte Übergabe von einem System zu einem anderen in der Waagerechten und ermöglicht den schwebenden Transport in langen Prozessketten und über Systemgrenzen hinweg“, betont Georg Berner, Leiter Strategische Unternehmensentwicklung Konzern-Holding

 

SupraGripper: Mechanisches Greifen bei räumlicher Trennung

Beim SupraGripper schweben zwei Greifer mit je drei Fingern frei über zwei halbmondförmigen Platten. Mit dieser Technologie könnten zum Beispiel Objekte durch eine Abtrennung hindurch oder in geschlossenen Räumen gegriffen und transportiert werden, was sich für Reinräume anbietet oder für die Arbeit in Gasen, Vakuum oder in Flüssigkeiten.

 

SupraTube: Rotation in einem geschlossenen Rohr

An den beiden Enden einer mit Flüssigkeit gefüllten, geschlossenen Glasröhre ist außen jeweils ein Rundkryostat mit Supraleitern angebracht. Innerhalb der senkrecht stehenden Röhre befindet sich ein Magnetpuck, der auf beide Kryostate mit einem Schwebeabstand von etwa fünf Millimetern gepinnt ist und zu Beginn unter dem oberen Kryostaten hängt. Berner erklärt, dass mit diesem Exponat „eine Bewegung in einer Röhre ohne Durchgriff von außen gesteuert ausgeführt werden kann“. So könnten mit einem etwas abgewandelten Aufbau Antriebe mit einer Supraleiter-Magnetkopplung entlang der Längsachse des Rohrs verbaut werden, die ein Reinigungsgerät völlig kontaktfrei hindurchziehen.

 

Neues aus dem Bionic Learning Network

Die Projekte des Bionic Learning Networks dienen als Entwicklungsplattformen, die unterschiedlichste Technologien und Komponenten kombinieren. „Dieses Jahr haben wir uns vor allem mit neuen Fertigungstechnologien wie zum Beispiel „digital Fabrication“ oder Leichtbaustrukturen auseinandergesetzt. Zudem haben wir bei einem Exponat demonstriert, wie ein mögliches fliegendes Assistenzsystem in der zukünftigen Arbeitswelt aussehen könnte“, sagt Dr. Knubben, Leiter Corporate Bionic Projects.

 

3D Cocooner – bionische Strukturen aus der Handling-Spinndüse

Baukunst und Architektur verbindet man in erster Linie mit dem Menschen. Aber auch in der Tierwelt entstehen beeindruckende Konstruktionen. Während Bienen, Wespen oder Termiten ihr Zuhause Schicht für Schicht aufbauen, erschaffen Spinnen und Schmetterlingsraupen imposante Gebilde mithilfe von Spinnfäden. Davon inspiriert hat Festo im Rahmen seines Bionic Learning Network den 3D Cocooner entwickelt. Dr. Knubben: „Ähnlich einer Raupe spinnt er filigrane Gebilde und maßgeschneiderte Leichtbaustrukturen aus einem Glasfaserfaden. Mithilfe eines Handlings kann die Spinndüse präzise bewegt werden und die Glasfaser bei gleichzeitiger Laminierung mit UV-härtendem Harz zu den komplexen Strukturen verkleben. Im Gegensatz zu anderen 3D-Druckverfahren werden diese Strukturen jedoch nicht schichtweise auf einer Fläche, sondern tatsächlich frei im Raum aufgebaut.“ Bei dem 3D Cocooner liefert das virtuelle Designprogramm die Bauanleitung direkt an die Werkzeugebene. Dadurch gelingt es, die digitale Kette vom Entwurf bis zum fertigen Produkt ohne Umwege über die sonst üblichen Vertriebs-, Fertigungs- und Logistikkanäle zu überbrücken. Link zum Video: www.press-live.com/_3dcocooner

 

FreeMotionHandling – Autonom fliegende Greiferkugel

Das Indoor-Flugobjekt besteht aus einem ultraleichten Karbonring mit acht adaptiven Propellern, in dessen Mitte eine drehbare Heliumkugel mit integriertem Greifelement sitzt. Dank der intelligenten Bordelektronik und dem eingesetzten Indoor-GPS kann die Kugel autonom in alle Richtungen manövrieren, Gegenstände eigenständig aufnehmen und an geeigneter Stelle abgeben. Mensch und Kugel können aber jederzeit problemlos und sicher miteinander interagieren. Neue Perspektiven für den Arbeitsraum der Zukunft eröffnen sich: Dort könnte die Kugel dem Menschen als fliegendes Assistenzsystem dienen – zum Beispiel bei Arbeiten über Kopf, in schwindliger Höhe oder in schwer zugänglichen Räumen. „Das FreeMotionHandling besticht aber nicht nur durch seine einzigartigen Flugeigenschaften. Das Verdrehen der Kugel um bis zu 180 Grad erlaubt es auch, sein Greiferelement frei in alle Raumrichtungen positionieren“, sagt Dr. Knubben. Nähert sich die Kugel dem Greifobjekt, übernimmt sie ihre Bahnplanung mit Hilfe von zwei integrierten Kameras selbst. Link zum Video: www.press-live.com/_freemotionhandling


Erster Trafo für größten Siemens-Auftrag der Geschichte verlässt Weizer Werk

Der erste Trafo für den Rekordauftrag Ägypten im Prüffeld des Siemens-Werks in Weiz.
Der erste Trafo für den Rekordauftrag Ägypten im Prüffeld des Siemens-Werks in Weiz. Bild: SIEMENS

08.04.2016

- 24 Transformatoren aus Weiz für drei ägyptische Kraftwerksprojekte

- Erster Transformator für Kraftwerksprojekt Beni Suef

- Beni Suef wird größtes Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk weltweit sein

Im Juni letzten Jahres erhielt Siemens Rekordaufträge im Wert von acht Milliarden Euro zur Erhöhung der Energieerzeugung Ägyptens. Zusammen mit seinen ägyptischen Partnern Elsewedy Electric und Orascom Construction wird Siemens unter anderem drei schlüsselfertige erdgasbefeuerte Gas- und Dampfturbinen (GuD)-Kraftwerke errichten. Jedes dieser Kraftwerke – Beni Suef, Burullus und New Capital – wird mit je acht Siemens H-Klasse-Gasturbinen ausgestattet, die aufgrund ihrer hohen Leistungsfähigkeit und der Rekordeffizienz ausgewählt wurden.

 

„Die Transformatoren für die Gasturbinen kommen aus dem Siemens-Werk in Weiz. Dieser Auftrag zeigt sehr schön, dass österreichische Kompetenz im Transformatorenbau weltweit gefragt wird. Um international wettbewerbsfähig zu bleiben, setzen wir auf die hoch spezialisierte Technik unserer Produkte und das Know-how unserer Mitarbeiter, wie auch auf eine enge Zusammenarbeit mit unseren österreichischen Lieferanten und Partnern. So gelingt es uns nicht nur am Markt zu reüssieren, sondern auch wichtige regionale Wertschöpfung zu generieren“, erklärt Wolfgang Hesoun, Generaldirektor von Siemens Österreich.

 

Das Transformatorenwerk in Weiz ist der weltweit größte Siemens-Standort für die Entwicklung und den Bau von Transformatoren. Mit einer Exportquote von über 80 Prozent sind die dort produzierten Trafos in über 70 Ländern der Welt zu finden. Zusätzlich beschäftigt das Werk rund 900 Lieferanten aus ganz Österreich.


RS Components bietet einfache und kostengünstige Lösungen für das Industrial Internet of Things

RS Components bietet einfache und kostengünstige Lösungen für das Industrial Internet of Things
RS Components bietet einfache und kostengünstige Lösungen für das Industrial Internet of Things: Bild: RS Components

06.04.2016

Einfache Lösungen können zu verbesserten Daten-Capture-Fähigkeiten führen und Herstellungsvorgänge revolutionieren

RS Components (RS), die Handelsmarke der Electrocomponents plc (LSE:ECM), der globale Distributor für Ingenieure und Techniker, bietet eine Reihe von Lösungen und Produkte an, mit denen Unternehmen einfach und kosteneffektiv die Smart Factory-Bühne betreten können. So eröffnet der Distributor ihnen die Nutzung des Industrial Internet of Things (IIoT).

Das IIoT wird einer der Träger der nächsten industriellen Revolution. Es beruht auf der Sammlung einschlägiger Daten über die Herstellung. Diese werden dann in High-Level Software Suites aufgearbeitet und Entscheidern werden genau die Informationen zugeführt, die sie für dynamische Echtzeiturteile für den effektiven Betrieb ihrer Anlagen benötigen. Dieser Datenstrom kann mit allen Teilen der Wertschöpfungskette geteilt werden. Ein effektiverer Einsatz von Rohstoffen und Ersatzteilen im Rahmen der Fertigungs- und Prozesssteuerung ist die Folge. Hinzu kommt die Möglichkeit zur laufenden Fernwartung im Feldeinsatz.

RS bietet dem Anwender zwei primäre Ansätze, um die Fähigkeiten des IIoT zu nutzen. Keiner von ihnen ist mit erheblichen Investitionen oder komplexen Umgestaltungen bestehender Systeme verbunden. Nutzer können entweder die Fähigkeiten der modernen SPS-Technologien voll ausschöpfen oder einfach bestehende Netzwerk-Infrastrukturen in modernen Kommunikationssysteme einbinden.

 

Mehr dazu lesen Sie in der >>Presseinformation.


Trotec verzeichnet 2015 im Laserbereich Rekordumsatz

Trotec verzeichnet 2015 im Laserbereich Rekordumsatz
Trotec verzeichnet 2015 im Laserbereich Rekordumsatz

06.04.2016

Im Jahr 2015 erreichte der oberösterreichische Laserhersteller erstmals einen Umsatz von über 100 Millionen Euro.

"Im Jahr 2015 haben wir die Schallmauer von 100 Millionen Euro Umsatz als Lasersystemhersteller im Hochtechnologiebereich durchbrochen. Dieses Ziel haben wir uns bereits 2008 als Vision gesetzt. Der laufende Ausbau unseres Technologievorsprungs und die konsequente Orientierung am Kunden – das sind unsere Erfolgsfaktoren. Ich bin stolz, dass wir das gesetzte Ziel durch eine konsequente Strategieumsetzung erreicht haben," erläutert Geschäftsführer Dr. Andreas Penz.

Besonders stark entwickelt haben sich 2015 die Geschäfte in Kernmärkten wie Deutschland und USA. Die Aussichten in diesen Exportmärkten sind auch in der Zukunft sehr positiv. Mittelfristig liegt eine besonders große Wachstumserwartung im asiatischen Markt. Trotec beschäftigt mehr als 450 Mitarbeiter und verfügt über Produktionsstandorte in Österreich, Deutschland und den USA. Das Werk in China befindet sich derzeit im Aufbau. Der Technologieführer zeichnet sich durch den weltweiten Direktvertrieb in Kernmärkten und die Schulung der Außendienstmitarbeiter durch die hauseigene Academy aus.

Erfahren Sie mehr in der >>Pressemitteilung.


Steuerungs- und Schaltanlagenbau 4.0

Messestand Rittal
Gemeinsam mit seinen Partnern, Kunden und Lieferanten sucht Rittal permanent nach Lösungen für die Optimierung von Wert-schöpfungsketten im Steuerungs- und Schaltanlagenbau. Bild: Rittal

01.04.2016

„Unsere Kompetenz. Ihr Nutzen.“ – unter diesem Motto gibt Rittal auf der SMART Automation in Wien einen ganz neuen Einblick in die Wertschöpfungswelt des Steuerungs- und Schaltanlagenbaus. Der Systemanbieter bildet wichtige Teile eines realen Schaltschrankbaues in Form einer ca. 30 m langen Werkstattstraße auf dem Messestand ab. Es geht dabei um die Darstellung der Herausforderungen im Steuerungs- und Schaltanlagenbau und der jeweiligen Prozessschritte anhand konkreter Alltagssituati-onen: vom Engineering über die Bestellung, Anlieferung und Bestückung bis hin zur Verdrahtung und Endmontage.

Der Steuerungs- und Schaltanlagenbau steht ähnlich wie der Maschinenbau unter erheblichem Kosten- und Termindruck. Die Optimierung einzelner Gewerke, Produkte und Prozessschritte stößt heute an vielen Stellen an ihre Grenzen. „Weitere Produktivität kann nur durch eine konsequente Standardisierung, die Optimierung ganzer Wertschöpfungsketten und den Einsatz moderner IT und Engineering-Konzepte erfolgen“, sagt Marcus Schellerer, Geschäftsführer bei Rittal. Diesen Herausforderungen stellt sich die Friedhelm Loh Group mit ihren Unternehmen Rittal und Eplan. „Gemeinsam mit unseren Partnern, Kunden und Lieferanten suchen wir permanent nach Lösungen für die Optimierung von Abläufen im Steuerungs- und Schaltanlagenbau“, so Schellerer.

 

Die Fachbesucher können die Wertschöpfungskette in mehreren Phasen erleben: vom Engineering über die Systemtechnik bis zum Systemausbau inklusive wichtiger Teile der automatisierten Fertigung. Im Zentrum der Wertschöpfungskette steht als verbindendes Element der virtuelle Prototyp eines Steuerungsschranks.

 

Ein umfassendes Ausrüstungsprogramm für den professionellen Werkstattbetrieb steht mit dem neuen Geschäftsbereich Rittal Automation Systems zur Verfügung. Rittal hat das ganze Produktprogramm der Schwestergesellschaft Kiesling übernommen und erweitert – von manuellen Werkzeugen bis zur vollautomatisierten Maschinentechnik

 

Zu den weiteren Produkt-Highlights auf der SMART zählen die neuen Blue e+ Kühlgeräte, die dank einer patentierten Hybridtechnologie Energieeinsparungen von bis zu 75 Prozent ermöglichen. Außerdem präsentiert Rittal für das Stromverteilungssystem Ri4Power 185 mm die neuen 630A Geräteadapter und zeigt als absolute Prämiere in Österreich das neue Smart Monitoring System für die Niederspannungs-Hauptverteilung. Dieses besteht aus NH-Messmodul, Überwachungssystem CMC III, LCD-Display sowie dem passenden 24-V-Netzteil und bietet eine smarte und sichere Kompaktlösung, die die Anforderungen an ein Energiemanagement nach ISO 50001 erfüllt.

 

Abgerundet wird das Programm mit einer aktiven und einer passiven Lösung für den Schutz vor Störlichtbögen. Gemeinsam mit den Firmen Dehn und Klampfer Elektro wurde speziell eine aktive Lösung geschaffen, die durch das AIT (Austrian Institute of Technology) mittels Integrations- und Funktionstest für 1600A geprüft wurde.


Reibungslos vom Lager zum Lager

Reibungslos vom Lager zum Lager
Die SKF Österreich AG stellte die Versorgung der Fertigungslinien mit Vorprodukten im Wälzlagerwerk Steyr auf ein fahrerloses Transportsystem von DS AUTOMOTION um. Der permanente Materialfluss ermöglichte die Reduktion der Pufferflächen an den Fertigungslinien und senkte den Aufwand für die Entnahme der Teile. Bild: DS Automotion

01.04.2016

Eine Intralogistik-Lösung mit fahrerlosen Transportsystemen von DS AUTOMOTION – erstmals mit WLAN-Anbindung der Palettenregale – glättet den Materialfluss bei Wälzlagerhersteller SKF Österreich AG in Steyr vom Vormateriallager zu den Fertigungslinien und senkt den Platz- und Zeitbedarf für deren Entnahme.

Die SKF Österreich AG produziert in Steyr Wälzlager und erwirtschaftet damit einen Jahresumsatz von € 337,4 Mio. Die geschliffenen Innen- und Außenringe werden in Channels (Fertigungslinien) zu fertigen Wälzlagern komplettiert. Bei der Anlieferung der Komponenten aus dem Lager bei den Channels kam es zu Platzproblemen und erhöhtem Suchaufwand auf den Bereitstellungsflächen Zusätzlich brachten die Gabelstapler Verunreinigungen vom Freigelände in die Hallen.

 

2011 beschloss SKF, zur Verbesserung der Intralogistik und der Sicherheit in den teilweise sehr engen Korridoren eine just-in-time-Versorgung der Channels mittels fahrerloser Transportsysteme einzuführen. DS AUTOMOTION erhielt nach einem Benchmarking den Auftrag. Die Komponenten werden nunmehr von einem zentralen Übergaberegal in kleinere Regale am Rand der einzelnen Channels transferiert. Die Regale mit Einzelplatzüberwachung wurden per WLAN-Buskoppler angebunden, um den Verdrahtungsaufwand zu minimieren.

 

Intelligenz in der Navigation

Ihr Transport erfolgt durch automatisierte Hochhubwagen mit Laser-Navigation auf Basis des EGV-S von Still, die sich ausschließlich im Innenbereich bewegen und so Verschmutzungen von der Fertigung fernhalten. Die fahrerlosen Transportfahrzeuge fahren entlang der vom Leitrechner erhaltenen Streckensegmente und überprüfen ihren Kurs mittels Lasernavigation. Integrierte Sicherheitssensoren sorgen für ein sicheres Anhalten vor Hindernissen.

 

„Die beengte räumliche Situation in manchen Gängen war die größte Herausforderung bei der Konzeption der Anlage“, sagt Christian Huemer, Bereichsleitung Automatisierung Seriengeräte bei DS AUTOMOTION. „Sie zwang die Entwickler von DS Automotion zu besonderen Anstrengungen in der Routenauslegung.“

 

Sichtlich zufrieden mit dem Ergebnis zeigt sich Peter Holzmayr, Manager Packaging Industrial Drives Business Unit, SKF Österreich AG: „Mit dem fahrerlosen Transportsystem von DS AUTOMOTION gelang die Glättung des Materialflusses in der Kugellagerfertigung bei SKF in Steyr mit gleichzeitiger Verbesserung von Ordnung, Sicherheit und Sauberkeit.“


RS Components erweitert industrielle Anwendungen von intelligenten Datenbrillen durch einfach nutzbares Entwicklungskit

Smart Eye Glass
Die von Sony Corporation entwickelte Developer Edition SED-E1 für SmartEyeglass umfasst ein Software-Entwicklungskit und eine leichte Datenbrille mit separater Kontrolleinheit, die über ein Kabel mit der Brille verbunden ist. Bild: RS Components

01.04.2016

Entwicklerwerkzeug für Sony SmartEyeglass schafft vielseitige Umgebung für Android-Entwickler zur Programmierung kreativer Apps für freihändiges Arbeiten

 

RS Components (RS), die Handelsmarke der Electrocomponents plc (LSE:ECM), der globale Distributor für Ingenieure und Techniker, hat eine offene Entwicklungsplattform für intelligente Datenbrillen vorgestellt, die ideale Anwendungen für die Steigerung der Produktivität am Arbeitsplatz ermöglichen. Gute Beispiele hierfür sind der einfache Zugriff auf Montageanweisungen, das freihändige Scannen von Etiketten oder das Aufnehmen von Ereignissen bei Inspektionen.

Die von Sony Corporation entwickelte Developer Edition SED-E1 für SmartEyeglass umfasst ein Software-Entwicklungskit und eine leichte Datenbrille mit separater Kontrolleinheit, die über ein Kabel mit der Brille verbunden ist. Die SmartEyeglass zeigt Inhalte direkt auf den beiden Gläsern der Brille an, die hierzu hochtransparente Displays enthalten, auf dem Texte, Symbole oder Bilder dem natürlichen Sichtfeld des Nutzers durch Mikro-Display-Technologie überlagert werden. Die Tiefe der überlagerten Informationen kann dynamisch eingestellt werden.

 

Zur vielseitigen Ausstattung der Developer Edition zählen eine Kamera mit 3 Megapixeln für das Aufnehmen von Bildern oder Videos, ein Beschleunigungssensor, ein Gyroskop, ein elektronischer Kompass sowie ein Helligkeitssensor. Die Kontrolleinheit enthält Akku, Lautsprecher, Mikrofon und einen Berührungssensor, um die Systemfunktionen aufzurufen.

 

Mit dem Software-Entwicklungskit können Apps programmiert werden, die auf mobilen Android Devices laufen. Die Verbindung der Datenbrille mit dem mobilen Gerät erfolgt über Bluetooth v3.0 oder WLAN IEEE802.11b/g, im Kameramodus wird automatisch WLAN gewählt. Das Software-Entwicklungskit kann kostenlos heruntergeladen werden und enthält Beispielcodes sowie einen Emulator. Für den schnellen Start sind weiterhin API-Referenzen, Tutorials, umfassende Entwicklerleitfäden sowie Richtlinien zum Testen und Veröffentlichen von Apps verfügbar.

 

Neben der industriellen Nutzung sind die Datenbrillen auch für allgemeine Anwendungen, erweiterte Realität oder Computerspiele geeignet und können daher sowohl von Endanwendern als auch für die Prototypentwicklung genutzt werden. Durch das geringe Gewicht von 77 g sind die Brillen leicht zu tragen, für hervorragende Sicht bieten die 3 mm dünnen Gläser eine Transparenz von 85 %.

 

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten sind unter at.rs-online.com auf der RS Website verfügbar.


Lösungen für die Fabrik von morgen

Lenze zeigt auf der Hannover Messe konkrete Industrie 4.0 Anwendungen.
Lenze zeigt auf der Hannover Messe konkrete Industrie 4.0 Anwendungen.

30.03.2016

„Integrated Industry – Discover Solutions“ ist das Motto der diesjährigen Hannover Messe. Wer dieses live erleben möchte, ist vom 25. bis 29. April auf dem Lenze-Stand in Halle 14, Stand H20 goldrichtig.

Denn beim Spezialisten für Motion Centric Automation dreht sich in diesem Jahr alles um konkrete Industrie 4.0 Lösungen, die flexible, einfach zu handhabende, energieeffiziente Maschinen möglich machen. Zu sehen ist, wie mit modernen Interaktionsmöglichkeiten Inbetriebnahmezeiten wesentlich verkürzt werden, dass durch intelligente Konzepte Energierückspeisung auch wirtschaftlich sinnvoll ist, wie Modularisierung den Maschinenbauer flexibler macht und wie Daten sicher aus der Maschine in die Cloud und zurück gebracht werden und Predictive Maintenance ermöglichen. Ihre Premiere auf der Hannover Messe feiert zudem die neue Frequenzumrichterreihe i500, die hinsichtlich der Baugröße, des Zuschnitts auf die Anwendung sowie der Einfachheit der Inbetriebnahme neue Maßstäbe setzt. Neu sind auch die großen Leistungen der Getriebereihe g500: sie wird bis in die Drehmomentbereiche von 20.000 Nm aufgerundet.

 

Das Thema Big Data und wie damit sicher umgegangen wird, ist momentan in aller Munde. Eine Schlüsselvoraussetzung ist eine sichere Datenverbindung zwischen Produktionsstätte und Cloud sowie der anschließende Schutz der Daten gegen Missbrauch. Auf der Hannover Messe präsentiert Lenze erstmals eine solche Securitylösung, die einen sicheren Verbindungsaufbau von der Maschine zur Cloud und wieder zurück sowie eine Datenanalyse mit anschließender Aufbereitung der Informationen für den Anwender bietet.

 

Größere Flexibilität in Maschinen durch modulare Konzepte

Um individualisierte Produkte zu Konditionen einer industriellen Großserienfertigung herzustellen, müssen Maschinen hochflexibel, intelligent und vernetzt sein, ohne zu komplex in der Handhabung zu werden. Maschinenbauer stehen vor der Herausforderung ihre flexiblen Maschinen möglichst schnell auf den Markt zu bringen. Das gelingt am besten durch die Zerlegung der komplexen Bewegungsabläufe der Maschine in ihre funktionalen Einheiten. Standardisierte Module können leicht wiederverwendet werden, Testzeiten und Fehlerraten sinken und es bleibt mehr Zeit für die Ausarbeitung der Maschinenausprägungen, die dem eigenen Kunden wichtig sind. Lenze ist Vorreiter wenn es um die Modularisierung von Maschinen geht. Auf der Hannover Messe können sich die Besucher vom Lenze-Angebot hinsichtlich modularer Software- und Hardware sowie modernen Schnittstellen für flexible Maschinenkonzepte überzeugen.  

 

Intelligente Konzepte für mehr Energieeffizienz

Mit der neuen Rückspeiseeinheit von Lenze wird Energierückspeisung auch wirtschaftlich attraktiv, sinnvoll und vor allem: einfach. Jetzt kommt sie in zwei Leistungsstufen mit 12/24 und 26/48 kW auf den Markt. Das Besondere: Durch die Trennung von Einspeise- und Rückspeisepfad können beide Zweige separat ausgelegt werden, was eine exakte Dimensionierung nach Bedarf der Anlage ermöglicht. Die Rückspeiseleistung kann durch Parallelschaltung mehrerer Module auf einfachste Weise skaliert werden. Durch seinen hohen Wirkungsgrad und den Verzicht auf externe Filter hat der Rückspeiser eine extrem kurze Amortisierungszeit und besticht mit seiner kompakten Bauweise. Auch eine Nachrüstung in bestehende Maschinen ist problemlos möglich. Typische Einsatzgebiete sind zum Beispiel Hubwerke, bei denen während des Senkens der Last zeitweise eine relativ hohe Energie anfällt, oder auch Prüfstände, bei denen prinzipbedingt dauerhaft die Energie des Prüflings abgeführt werden muss.

 

Produkt gesucht und gefunden Schnell und einfach zum richtigen Produkt – das garantiert der EASY Product Finder. Das neue Lenze-Tool macht die Basisauslegung eines Antriebs extrem effektiv und schnell. Mit nur wenigen Klicks und Parametern hat man das richtige Produkt für seine Anwendung gefunden. Vorteil für den Kunden: Die Zeitersparnis und die Bedienung des Tools ohne umfangreiches Lenze-Produktwissen. Diese Vorgehensweise ist besonders zu Beginn eines Engineering-Prozesses hilfreich, um einen schnellen Überblick über mögliche Antriebskonzepte zu erhalten. Weiterer Pluspunkt für die Usability: Eine Freitextsuche nach Stichwörtern, Produkten oder Typbezeichnungen, Filter für unterschiedliche Suchkriterien oder die Produktvergleichsfunktion.


Software Competence Center Hagenberg: Ausgezeichnet mit dem E-Award - Software für Katastrophenmanagement

Dr. Bernhard Freudenthaler (rechts) mit dem E-Award für das Katastrophenschutzsystem INDCO.
Dr. Bernhard Freudenthaler (rechts) mit dem E-Award für das Katastrophenschutzsystem INDCO. Quelle: (Verwendung frei, Credit: Milena Krobath/Report Verlag)
Situationsbewertungskomponente (Screenshot).
Situationsbewertungskomponente (Screenshot). Quelle: SCCH

18.03.2016

Am 8. März wurden im Rahmen einer großen Preisverleihung im T-Center in Wien besonders wirtschaftliche, kundenfreundliche und innovative IT-Projekte aus Österreich in unterschiedlichen Kategorien ausgezeichnet. Knapp 200 Gäste waren gekommen, um die nominierten Projekte und die Siegerinnen und Sieger zu feiern. In der Kategorie Verwaltung und E-Government wurde das Projekt INDYCO vom Software Competence Center Hagenberg ausgezeichnet.

Dynamisch und agil

Gastgeber Dirk Lukaschik, Vorsitzender der Geschäftsführung T-Systems, überreichte die Siegerurkunden. „Wie die beim eAward eingereichten Projekten eindrucksvoll beweisen, erfasst die Digitalisierung nahezu alle Wirtschafts- und Lebensbereiche. Diese stellt viele Unternehmen, aber auch die gesamte Gesellschaft, vor komplett neue Herausforderungen“, weiß Lukaschik. „Um sich für die digitale Transformation aufzustellen, brauchen auch IT-Organisationen völlig neue Fähigkeiten, Technologien und auch Managementansätze. Sie müssen ihre Ressourcen sehr dynamisch und schnell an die jeweilige Projektsituation anpassen können, das heißt die IT muss äußerst agil sein.“

 

Im Katastrophenfall richtig agieren

Der Kommentar der Jury
- „Vorzeigelösung für Katastrophenmanagement“
- „vorbildhafte Zusammenarbeit vieler unterschiedlicher Projektpartner“
- „Prognosemodell vom Feinsten“

 

Erfahren Sie mehr in der >>Pressemitteilung.


Trotec gewinnt iF Design Award 2016

Trotec gewinnt iF Design Award 2016
Trotec gewinnt iF Design Award 2016

18.03.2016

Am 26.02.2016 erhielt Trotec einen der renommiertesten internationalen Industriedesignpreise in der BMW Welt in München verliehen:

Der Großformat Lasercutter SP3000 wurde mit dem iF Design Award in der Kategorie "Product" ausgezeichnet.

Usability steht im Vordergrund

Der SP3000 ist der größte Lasercutter innerhalb einer Serie von Laserschneidmaschinen für die industrielle Bearbeitung von Acryl, Holz oder Textilien. Einige neue technologische Entwicklungen zeichnen das Gerät aus: Durch das eigenständige und offene Design des V-förmigen Körpers, ist die Bearbeitungsfläche von 2.2 x 3.2 m von allen vier Seiten leicht zugänglich. Das erlaubt schnelles und ergonomisches Be- und Entladen sogar während der Bearbeitung. "

Der Kundenutzen hat für uns oberste Priorität bei der Produktneuentwicklung. Durchdachtes Design leistet dabei einen entscheidenden Beitrag: Schnellere Bedienbarkeit oder erhöhte Ergonomie schafft effizientere Arbeitsabläufe und damit Profitabilität für unsere Kunden. Dass wir jetzt den iF Award gewonnen haben, freut uns sehr", erläutert Dr. Andreas Penz, Geschäftsführer von Trotec Laser GmbH.

 

Erfahren Sie mehr in der >>Pressemitteilung.


Da ist noch großer Spielraum

Die Innenausbauschiene lässt sich an die in Seiten-, Boden- oder Dachflächen des Kompakt-Schaltschranks AE leicht und ganz ohne mechanische Bearbeitung montieren.
Die Innenausbauschiene lässt sich an die in Seiten-, Boden- oder Dachflächen des Kompakt-Schaltschranks AE leicht und ganz ohne mechanische Bearbeitung montieren. Bild: Rittal

17.03.2016

Raum ist kostbar – gerade wenn es um hohe Pa-ckungsdichten in der Elektrotechnik geht. So sind Steuerungs- und Schaltanlagenbauer gefordert, immer mehr mechanische und elektrotechnische Komponenten in Schaltschränken unterzubringen. Wie sich jetzt größere Spielräume für den Innenaus-bau von Kompakt-Schaltschränken schaffen lassen, zeigt Rittal mit einem intelligenten Zubehör-Detail.

Der Innenausbau von Kompakt-Schaltschränken kann sehr zeitaufwändig und kompliziert sein. Oft ist eine mechanische Bearbeitung wie Bohren notwendig, um Komponenten außerhalb der Montageplatte – z. B. an den Seitenwänden – zu befestigen. Das beeinträchtigt nicht nur die Schutzart des Gehäuses, sondern ist auch mit erheblichem Montageaufwand verbunden. Darüber hinaus ist oft der zur Verfügung stehende Montageraum im Gehäuse begrenzt oder es lassen sich vorhandene Montageflächen häufig nicht optimal nutzen.

 

Zur Lösung bietet Rittal eine Innenausbauschiene an, die in Seiten-, Boden- oder Dachflächen des Kompakt-Schaltschrankes AE leicht und ganz ohne mechanische Bearbeitung des Schrankes montiert werden kann. Das spart Zeit und erhält die Schutzart des Gehäuses.

 

Dabei wird die Innenausbauschiene an der gewünschten Stelle im Gehäuse platziert und mit einer Schraube ganz einfach fixiert. Die Schiene verspannt sich dabei in der Gehäuseinnenseite und hat einen stabilen Halt mit einer statischen Last von bis zu 100 N. Zur Montage eines Türpositionsschalters kann zusätzlich noch ein Adapter, der sich im Lieferumfang befindet, auf die Schiene aufgesetzt werden. Das besondere Vorteil hierbei: Die Montage der Schiene kann ganz komfortabel erfolgen, auch wenn die Montageplatte bereits im Gehäuse eingesetzt ist.

 

Die Innenausbauschiene verfügt über zwei Systemloch-reihen und schafft zusätzliche Montagefläche für z. B. Chassis, Schaltschrankleuchten, Türpositionsschalter, Türarretierung, Kabelschlauchhalter und viele weitere Komponenten. Mit dem Einsatz der Schiene im Kompakt-Schaltschrank AE lässt sich die Montagefläche dabei ganz einfach verdoppeln.

 

Weil die Innenausbauschiene darüber hinaus so konstruiert ist, dass das Zubehörprogramm des bewährten Anreihschrank-Systems TS 8 verwendet werden kann, entfällt zudem eine doppelte Bevorratung von Zubehörartikeln für den Anlagenbauer.


Absolut, robust und präzise: Integriertes Messsystem IMS-A von Rexroth

Integriertes Messsystem IMS-A von Rexroth
Führen und Messen kombiniert: Das integrierte Messsystem IMS-A erfasst die absolute Position und arbeitet hoch präzise auch in robustem Umfeld. Bild: Rexroth

11.03.2016

Das neue in Linearführungen integrierte Messsystem IMS-A von Rexroth erfasst die absolute Position der Achse auf +/- 4 Mikrometer genau. Das gegenüber Verschmutzungen, Vibrationen, Stößen und magnetischen Störfeldern unempfindliche Messsystem benötigt dazu während eines Spannungsausfalls keine Pufferbatterien. Zusätzliche Temperatur- und Bewegungssensoren sind vorbereitend für zukünftige Anforderungen hinsichtlich Industrie 4.0 eingebaut.

Beim Einschalten von Maschinen nach Spannungsausfällen muss die Steuerung in vielen Applikationen sofort wissen, auf welcher Position jede Achse gerade steht. Das neue integrierte Messsystem IMS-A von Rexroth erfasst sofort beim Einschalten die absolute Position der Achse mit hoher Präzision und meldet sie ohne Referenzfahrt an die Steuerung. Dazu benötigt das System keine Pufferbatterien, die regelmäßig erneuert werden müssten.

 

Durch das induktive Messprinzip arbeitet das IMS-A berührungslos und damit verschleißfrei. Die Maßverkörperung kann durch externe Magnetfelder nicht gestört oder zerstört werden. Das IMS-A ist unempfindlich gegenüber Vibrationen bis zu 10 G und Stößen bis zu 50 G. Sensoren und Auswertelektronik sind geschützt im einem Gehäuse an der Stirnseite des Führungswagens platziert. Mit dem IMS-A erfolgt die Positionserfassung sehr dicht am Tool Center Point, eine wichtige Voraussetzung für hohe Präzision und damit Oberflächengüte in der spanenden Bearbeitung. Die Positionsauflösung des IMS-A beträgt bis zu 0,025 µm.

 

Die Funktionsintegration von Führen und Messen in einer Baugruppe minimiert die Montagezeiten. Eine Justierung des Messsystems ist nicht notwendig. Anwender können auf einer bis zu 4.500 mm langen Profilschiene mehrere Führungswagen mit IMS-A unabhängig voneinander und ohne Einschränkung bei der Genauigkeit einsetzen.

 

Vorbereitet auf Industrie 4.0

Das Messsystem ist durch die Integration zusätzlicher Temperatur- und Bewegungssensoren bereits auf zukünftige Anforderungen von Industrie 4.0 vorbereitet. Die Sensordaten bilden die Basis für zukünftige Konzepte zur vorausschauenden Wartung. Der Anwender kann damit Betriebszustände online erfassen und auswerten.


RS erweitert Programm industrieller Befestigungselemente und Metallwaren

Breite Auswahl hochwertiger Schrauben, Bolzen und weiterer Befestigungsmittel für die umfangreichen Anforderungen von OEM, Instandhaltung und Bau
Breite Auswahl hochwertiger Schrauben, Bolzen und weiterer Befestigungsmittel für die umfangreichen Anforderungen von OEM, Instandhaltung und Bau. Bild RS Components

10.03.2016

RS hat die Eigenmarke RS Pro um über 800 neue Produktlinien hochwertiger Befestigungselemente und Metallwaren erweitert. Dadurch können Techniker zwischen nahezu 9000 Produkten für allgemeine und anspruchsvolle Anwendungen in Maschinenbau und Bautechnik auswählen.

Durch diese Neuvorstellungen umfasst die Serie RS Pro Maschinenschrauben in verzinkten und Edelstahlausführungen für nahezu alle industriellen Bereiche. Die Bandbreite reicht von allgemeinen Anwendungen in Maschinenbau, Instandhaltung, Reparatur und Installation bis zu speziellen Applikationen wie Schiffsbau und -ausrüstungen. Eine breite Auswahl an Größen und Kopftypen ist lieferbar als preiswerte Ausführungen in verzinktem Stahl und in Edelstahl 304 und 316 für höhere Anforderungen an die Korrosionsbeständigkeit.

 

Außerdem hat RS seine Serie der Innensechskantschrauben aus Stahl und Edelstahl erweitert und bietet eines der umfangreichsten Programme aller Anbieter. Die Schrauben sind für nahezu alle Anwendungen im Innen- und Außenbereich geeignet, die hohe Zuverlässigkeit, Dauerhaftigkeit und Robustheit erfordern.

 

Durch die umfangreiche Auswahl von Befestigungsmitteln für Mauerwerk - mit Haken- und Ringschrauben, Hülsenankern und Durchgangsschrauben in hochwertigen Materialien - hat RS auch sein Angebot für die Baubranche erweitert.

 

Neben den Produkten aus der Serie RS Pro liefert RS industrielle Befestigungselemente und Befestigungsmittel von anerkannten und führenden Unternehmen wie Fischer, Rawlplug, Heico, Holo-Krome, JCS Hi-Torque und Jubilee. Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten sind unter at.rs-online.com auf der RS Website verfügbar.


Erstes duales Studium an der FH OÖ startet mit 9 Unternehmen

Erstes duales Studium an der FH OÖ startet mit 9 Unternehmen
v.li.n.re.: Joachim Haindl-Grutsch (IV Oberösterreich), FH-Prof. Kurt Gaubinger (Studiengangsleiter Automotive Mechatronics and Management), Christian Huber (CNH Industrial), Thomas Uhr (BRP Powertrain), FH-Prof. Günther Hendorfer (Dekan FH OÖ Wels), Christian Ganser (Robert Bosch AG), LH-Stellvertreter Thomas Stelzer, IV OÖ-Präsident Axel Greiner, Markus Baldinger (Alois Pöttinger Maschinenfabrik), Karl Huber (CNH Industrial), Bernhard Reisner (MIBA); Bildquelle: FH OÖ

08.03.2016

Kürzlich unterzeichneten die Geschäftsführer der Firmen Robert Bosch, BRP Powertrain, CNH Industrial, KTM und Cross Industries, Magna Powertrain, Miba, Alois Pöttinger Maschinenfabrik, Rosenbauer International und Wacker Neuson die Kooperationsvereinbarung für das erste duale FH OÖ-Masterstudium „Automotive Mechatronics and Management“ in Wels.

„Mit diesem Studiengang ist es gelungen, eine spezifische akademische Ausbildung für die für OÖ so wichtige Fahrzeugindustrie anzubieten. Damit wird die Hochschulausbildung effizient und effektiv mit der betrieblichen Praxis verzahnt. Durch die internationale Ausrichtung des Studiums können einerseits die Unternehmen Mitarbeiter von internationalen Standorten in Oberösterreich branchenspezifisch ausbilden und besser ins Unternehmen integrieren. Andererseits werden die österreichischen Studierenden auf die exportorientierten Aufgaben der Fahrzeugindustrie optimal vorbereitet“, so Landeshauptmann-Stv. Thomas Stelzer.

 

Einzigartiges praxisintegrierendes Ausbildungskonzept

„Diese Kooperationsvereinbarungen regeln, wie Studierende bereits während ihres Studiums einer fachspezifischen Teilzeitbeschäftigung in einem (Partner-) Unternehmen der Fahrzeugindustrie nachgehen können. Im Wesentlichen besteht für Studierende die Möglichkeit, bei einem Partnerunternehmen für die Dauer von 18 Monaten (zweites bis viertes Semester) ein Beschäftigungsverhältnis einzugehen und in diesem Rahmen die Projekte Company Project (2. Semester), R&D-Project (3. Semester), sowie Master Thesis (4. Semester) basierend auf unternehmensrelevanten Aufgabenstellungen durchzuführen“, berichtet Studiengangsleiter FH-Prof. Dr. Kurt Gaubinger. Die Rahmenbedingungen und der Umfang des Beschäftigungsverhältnisses werden individuell in einem bilateralen Rahmenvertrag zwischen Studierenden und Unternehmen definiert. Die Konzipierung als praxisintegrierendes duales Studienprogramm in dieser Form ist österreichweit einzigartig und soll vor allem die Kooperationsaktivitäten mit Unternehmen im Bereich der Lehre weiter intensivieren.

 

Mechatronisches Know-how für Innovationen aus OÖ

Die Wettbewerbsfähigkeit kommender Fahrzeuggenerationen wird immer mehr von der Leistungsfähigkeit der darin enthaltenen mechatronischen Systeme bestimmt werden. Der Anteil elektronischer und mechatronischer Systeme an der Wertschöpfung eines Fahrzeugs liegt jetzt schon in vielen Fällen bei über 30 Prozent und ein weiteres rasches Ansteigen ist prognostiziert. Die Steigerung von Effizienz, Funktionalität, Komfort und Sicherheit sind in Verbindung mit dem Megatrend Vernetzung und Digitalisierung die zentralen Treiber dieser Entwicklung.

 

Erfahren Sie mehr in der >>Presseinformation


Generationswechsel bei ENGEL

Generationswechsel bei ENGEL
Die aktuelle Geschäftsführung der ENGEL Unternehmensgruppe, von links nach rechts: Dr. Peter Neumann, Dr. Christoph Steger, Dr. Stefan Engleder, Dipl-Oec. Klaus Siegmund Bild: ENGEL

01.03.2016

Mit Wirkung zum 30. November 2016 wird sich Dr. Peter Neumann, langjähriger Vorsitzender der Geschäftsführung der ENGEL Unternehmensgruppe, nach 35 Jahren aus dem operativen Geschäft zurückziehen.

„Es ist ein Schritt, der anlässlich meines 60. Geburtstages seit langem geplant war und im klaren Einvernehmen zwischen mir und den Eigentümerfamilien der ENGEL Unternehmensgruppe stattfindet“, erläutert Neumann die Hintergründe für die Veränderung. Tatsächlich wurde der Generationswechsel in dem eigentümergeführten Unternehmen bereits vor mehreren Jahren mit dem Einstieg der 4. Generation von Mitgliedern der Eigentümerfamilie in die Geschäftsführung Schritt für Schritt in die Wege geleitet. Dr. Stefan Engleder zeichnet inzwischen seit mehr als drei Jahren für die Geschäftsführung Technik und Produktion verantwortlich, Dr. Christoph Steger seit mehr als zwei Jahren für die Geschäftsführung Vertrieb und Marketing.

 

Nun wird der vorläufig letzte Schritt in diesem Prozess gesetzt und Dr. Stefan Engleder, Urenkel des Unternehmensgründers Ludwig Engel, übernimmt mit Wirkung zum 1. Dezember 2016 den Vorsitz in der Geschäftsführung, die auch weiterhin aus vier Personen bestehen wird: neben Herrn Dr. Engleder als neuem Vorsitzenden und Verantwortlichen für den Bereich Entwicklung wird sie aus dem weiteren Familienmitglied Dr. Christoph Steger (verantwortlich für Vertrieb, Marketing und zukünftig Service), Dipl.-Oec. Klaus Siegmund (verantwortlich für den Finanz-, Personal- und Informatikbereich) sowie DI Joachim Metzmacher, bisher Geschäftsbereichsleiter Produktion Großmaschinen, für den Bereich Produktion bestehen.

 

„Es ist eine große Ehre und gleichzeitig Herausforderung, den Vorsitz in der Geschäftsführung von Herrn Dr. Neumann zu übernehmen“, betont Stefan Engleder „Er hat das Unternehmen über Jahrzehnte geprägt und wesentlich zum Erfolg beigetragen. Eben aus diesem Grund war es umso wichtiger, den Übergang langfristig und geordnet vorzubereiten, was uns über die letzten Jahre sehr gut gelungen ist.“ Und er ergänzt: „Gemeinsam mit meinen Kollegen innerhalb der Geschäftsführung ist es unser Ziel, das Unternehmen ganz im Sinne von Herrn Dr. Neumann fortzuführen und dort anzuschließen, wo wir heute stehen.“

 

In die gleiche Kerbe schlägt die Vorsitzende des Aufsichtsrates, Dr. Birgitte Engleder: „Nicht nur als Aufsichtsratsvorsitzende, sondern vor allem auch als Mitglied der Eigentümerfamilie bin ich sehr froh darüber, dass es uns gelungen ist, durch eine gute Planung und Vorbereitung den Übergang in der operativen Führung von der 3. in die 4. Familiengeneration professionell und weitsichtig über die Bühne zu bringen. Ich bin stolz darauf, mitzuerleben, wie nun die nächste Generation endgültig das Ruder übernimmt und sicher, dass Stefan Engleder als Vorsitzender der Geschäftsführung gemeinsam mit Christoph Steger und den weiteren Geschäftsführern die Erfolgsgeschichte, die mein Großvater begonnen hat, fortschreiben wird. Gleichzeitig möchte ich mich im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der übrigen Geschäftsführung und der Eigentümerfamilien bei Herrn Neumann von ganzem Herzen bedanken und ihm für seinen neuen Lebensabschnitt bereits heute alles Gute wünschen. Sein uneingeschränkter Einsatz für ENGEL war und ist bewundernswert und spiegelt sein kompromissloses Engagement wider. Sein Handeln war stets voll und ganz ausgerichtet auf das Wohl des Unternehmens, er hat von Anfang an den Übergang in die nächste Generation voll unterstützt und er hat ENGEL über viele Jahre dorthin geführt, wo wir heute stehen – an die Spitze der weltweit führenden Unternehmen im Bereich Kunststoffmaschinenbau.“

 

Gemeinsam betonen Neumann und Engleder, dass Peter Neumann dem Unternehmen auch nach der offiziellen „Stabsübergabe“ weiterhin verbunden bleibt und auch in Zukunft bei Bedarf mit Rat und Tat zur Seite stehen wird.


Boglárka Simonics HR-Leiterin bei Festo

Mag.a Boglárka Simonics hat die Leitung Human Resources Austria and Business Partner Europe East bei Festo übernommen.
Mag.a Boglárka Simonics hat die Leitung Human Resources Austria and Business Partner Europe East bei Festo übernommen. Bild: Festo / Weinwurm

22.02.2016

Die gebürtige Ungarin Boglárka Simonics ist Leiterin der neugeschaffenen Position

Human Resources Austria and Business Partner Europe East bei Festo Österreich.

Boglárka Simonics, 37, hat die Leitung der neugeschaffenen Position Human Resources Austria and Business Partner Europe East übernommen. Sie ist für 135 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Österreich direkt zuständig sowie indirekt für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Länder Ungarn, Russland, Polen, Bulgarien, Ukraine, Tschechien, Kroatien, Slowenien, Slowakei, Rumänien und Weißrussland. In ihren Zuständigkeitsbereich fallen u.a. die Entwicklung und Umsetzung von Personalstrategien, die Implementierung von HR-Projekten (wie z.B. Talent Management und Performance Management), die Konzeption, die Koordination und das Monitoring von Weiterbildungsprogrammen und die Abwicklung von Recruiting-Aktivitäten. Weiters berät Boglárka Simonics die lokalen Managements und die Führungskräfte von Festo in allen HR relevanten Themen. Sie berichtet direkt an die Geschäftsführung.

 

Die Schwerpunkte ihrer vielfältigen Aufgabe sieht Boglárka Simonics vor allem darin, die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Ländern zu verbessern und die globale HR-Strategie von Festo unter Berücksichtigung der jeweils lokalen Bedürfnisse zu implementieren. Simonics: „Aktuell arbeiten wir an einer gemeinsamen IT-Plattform für HR und optimieren unser Kompetenzmanagement. Dabei überprüfen wir, welche Kompetenzen für welche Position in Zukunft benötigt werden, evaluieren welche dieser Kompetenzen bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schon vorhanden sind und welche wir fördern bzw. aufbauen müssen.“ Bei allen HR-Aktivitäten werden auch der Markt und die Notwendigkeiten des Vertriebs mitbedacht, so die Personalexpertin. „Wir müssen in unserem Engagement auch nahe am Vertrieb sein“, erklärt Simonics.

 

Die gebürtige Ungarin ist seit vielen Jahren im Bereich Human Resources aktiv und sammelte in unterschiedlichen HR-Funktionen umfassende Erfahrungen. So war sie bei der Asfinag für den Bereich Personalentwicklung und Seminarorganisation zuständig, bei Panalpina als Area Human Resources Specialist Eastern Europe im Einsatz und vor ihrem Wechsel zu Festo für die CSN Handel GmbH als Senior Human Resources Analyst tätig. Bereits während ihres Studiums an der Wirtschaftsuniversität Wien spezialisierte sie sich auf das Thema Change Management mit Schwerpunkt Personal. Weiters absolvierte sie den Lehrgang Personalcontrolling am Österreichischen Controller Institut und legte am Wifi die Prüfung zur Arbeitsrechts-Expertin ab.

 

Privat reist Boglárka Simonics gerne um die Welt, um andere Kulturen und Mentalitäten kennen zu lernen. Ausgleich zu ihrem fordernden Job findet sie beim Sport.


Efficiency Day - Management Konferenz 2016

Management Konferenz 2016
Management Konferenz 2016

17.02.2016

Der Markt fordert immer mehr Produktvarianten bei immer kürzeren Durchlaufzeiten. Daraus resultiert die Anforderung an Unternehmen, die Zusammenarbeit von Entwicklung, Konstruktion und Produktion zu verbessern und komplexer zu gestalten. Eine geeignete Produktstruktur liefert hier den strategischen Schlüsselfaktor. Erfahren Sie mehr dazu bei der Management Konferenz 2016.

Am 31. März 2016 findet in der Johann Pölz Halle Amstetten die Management Konferenz 2016 statt. Das Thema diese Kooperationsveranstaltung zwischen Mechatronik-Cluster und EPLAN lautet "Die neue Zeitrechnung im Engineering".

 

Programm:

12.00 Uhr Registrierung und Mittagsbufft

13:00 Uhr Begrüßung

  • Ing. Martin Berger, Eplan Software & Service
  • Mag. Elmar Paireder, Mechatronik-Cluster Büro Oberösterreich
  • SMART Engineering - Trend oder Modeerscheinung? - DI Dr. Franz Fiedle, FH St. Pölten
  • Produktstrukturierung und Workflowoptimierung im Engineering - Uwe Harder, Eplan Software & Service
  • Thermal Design Integration - Matthias Schüle, Rittal
  • Best Practice-Vortrag - Ing. Mag. Gottfried Aschauer, Wintersteiger

16.30 Uhr Together und Ende der Veranstaltung

 

Anmeldung unter: www.eplan.at


Harte Schale, starker Kern

Der Linearantrieb DFPI-NB3 von Festo ist hart im Nehmen.
Der Linearantrieb DFPI-NB3 von Festo ist hart im Nehmen. Bild: Festo

16.02.2016

Je härter die Umgebungsbedingungen, desto robuster müssen die Antriebe in der Prozessautomation sein. Der neue Linearantrieb DFPI-NB3 von Festo besitzt ein integriertes Wegmesssystem und ist extrem hart im Nehmen – zu sehen am Festo Messestand auf der IFAT in München (Halle A4, Stand 339/438).

Wasser, Staub, Schmutzpartikel und aggressive Medien stellen Linearantriebe in der Prozessautomation oft vor große Herausforderungen. Ergeben sich kurzfristig bei vielen Komponenten keine Beeinträchtigungen ihrer Leistungsfähigkeit, so offenbaren sich spätestens im Dauereinsatz ihre Stärken und Schwächen. Was ein pneumatischer Linearantrieb selbst unter rauesten Umgebungsbedingungen leisten kann, zeigt der neue DFPI-NB3 von Festo.

 

Robust und variabel

Konzipiert nach ISO 15552 Bauart, ausgestattet mit einem integrierten Wegmesssystem und einer optimierten Kolbenstangenführung sorgt der innovative Linearantrieb für ein dauerhaft hohes Leistungsniveau. Die chemische Industrie, der Bergbau, Energieerzeuger, Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus sowie der Wasserver- und -entsorgung oder der Schüttgutverarbeitung bauen mit dem DFPI-NB3 auf einen vielseitigen Leistungsträger mit langer Lebensdauer. Mit seiner Robustheit und Variabilität ist er beispielsweise mit Schwenkbewegungen beim Regeln von Lüftungs-, Rauchgas- und Ofendruckregelklappen sowie bei Heißgasventilen und Trommelschiebern oder bei der Regulierung von Durchfluss und Füllstand im Einsatz. Er eignet sich ebenfalls gut für die Verstellung von Turbinenschaufeln und Rotorblättern. Im Bereich der linear betätigten Prozessventile optimiert der DFPI-NB3 auch die Bewegung von Absperr- und Dosierschiebern, Absperrwehren sowie Pinch und Dart Valves.

 

Hart im Nehmen

In den vielen Anwendungen der Prozessautomation werden Antriebe eingesetzt, die zur Regelung externe Anbauteile verwenden. Dadurch erhöht sich oft der Wartungsaufwand und die Laufleistung der Komponenten leidet. Der externe Anbau eines Wegmesssystems erfordert regelmäßiges Nachjustieren. Hinzu kommt ein gesteigerter Verschleiß der beweglichen Bauteile durch Korrosion und Schmutzpartikel. Mit seinem integrierten Wegmesssystem beseitigt der Linearantrieb DFPI-NB3 von Festo diese Gefahrenquelle. Bei den Folgemodellen der bis voraussichtlich 2016 komplettierten Linearantriebsbaureihe DFPI-NB3 wird zusätzlich der Stellungsregler im Antriebsgehäuse untergebracht sein. Neben seiner großen Robustheit zeichnet sich der Linearantrieb DFPI-NB3 durch seine kompakten Abmessungen und daraus resultierend einem geringen Einbauraum aus.

 

Geeignet fürs Schwenken

Ein weiteres Plus bezüglich erhöhter Belastbarkeit und einem erweiterten Einsatzspektrum bietet der Linearantrieb von Festo durch seine Bauart nach ISO 15552. Die damit verbundene optimierte Kolbenstangenführung lässt die Einwirkung von Querkräften auf die Kolbenstange zu, wodurch sich der DFPI-NB3 auch für Schwenkbewegungen optimal eignet.


Steuerungssystem für mobile Automatisierung

B&R präsentiert auf der bauma ein neues Steuerungs- und I/O-System für die mobile Automatisierung
B&R präsentiert auf der bauma ein neues Steuerungs- und I/O-System für die mobile Automatisierung. Bild: B&R

15.02.2016

Auf der bauma präsentiert B&R ein neu entwickeltes modulares Steuerungs- und I/O-System für die mobile Automatisierung. Ein weiteres Highlight auf Stand 314 in Halle A3 ist die revolutionäre mapp Technology, mit der die Entwicklung von Applikationssoftware um durchschnittlich 67% beschleunigt wird.

mapp Technology vereinfacht Software-Entwicklung mit modularen Bausteinen. Alarmsystem, Rezeptsystem und vieles mehr werden einfach per Drag-and-drop in die Applikation gezogen und mit wenigen Klicks parametriert. Dadurch wird die Software-Entwicklungszeit verkürzt und gleichzeitig die Qualität und Wiederverwendbarkeit der Software erhöht. mapp Technology ist in vollem Umfang für das neue Steuerungs- und I/O-System für die mobile Automatisierung verfügbar.

 

Safety inklusive Auch integrierte Sicherheitstechnik und umfangreiche Diagnosemöglichkeiten stehen Nutzern des neuen Systems uneingeschränkt zur Verfügung. Das offene Busprotokoll POWERLINK ermöglicht zudem die Übertragung aller Daten über ein einziges Backbone-Netzwerk.


Weidmüller sponsert Firmenfußball

Weidmüller veranstaltet den Industrial Connectivity Cup für Betriebsmannschaften und spendet 10 Garnituren Dressen.
Weidmüller veranstaltet den Industrial Connectivity Cup für Betriebsmannschaften und spendet 10 Garnituren Dressen. Bild: Weidmüller

15.02.2016

Weidmüller spendet zehn Garnituren Dressen an Firmenmannschaften der österreichischen Industrie und des Gewerbes im Rahmen eines Fotowettbewerbs. - Siegerehrung auf der Smart Automation - Abschlussturnier mit allen Gewinnern.

„Störungsbedingte Ausfälle in der Produktion kosten dem Unternehmen viel Geld. Ebenso stress- beziehungsweise krankheitsbedingte Ausfälle von Mitarbeitern. Daher unterstützen wir gerne die sportlichen Ambitionen und investieren in die Freizeitmöglichkeiten des Amateurfußballs in den Betrieben", erklärt Geschäftsführer Josef Kranawetter die Aktion. Im Rahmen der österreichweiten Kampagne „Industrial Connectivity Cup“ spendet Weidmüller GmbH zehn Garnituren Fußballdressen an österreichische Firmenmannschaften. Voraussetzung für den Erhalt einer Garnitur ist die Teilnahme an einem Fotowettbewerb. Dabei müssen die teilnehmenden Betriebe / Mannschaften Fotos von Spielszenen ihrer Mannschaft, ihres Fanclubs, ihrer Cheerleader oder ihrer Mannschaftsfeiern per Mail an Weidmüller (office.at@weidmueller.com - Betreff Fussball) senden. Eine unabhängige Jury wählt die lustigsten, spannendsten oder künstlerisch wertvollsten Bilder pro Unternehmen aus. Diese werden auf der Webseite (www.weidmueller.at) veröffentlicht und können dort gevotet werden. Jene zehn Bilder mit den meisten Zustimmungen gehen als Sieger hervor. Jeder 10. Der mit abstimmt erhält ein kleines Geschenk.

 

Im Rahmen der Smart Automation 2016 in Wien werden die Gewinner offiziell vorgestellt und erhalten die Dressen überreicht. Am 28. Mai wird im Raum Wien ein Kleinfeldturnier mit allen Gewinnern durchgeführt. Nähere Informationen stehen ab 12. Februar auf www.weidmueller.at/industrialconnectivitycup zur Verfügung.

 

Fakten

Einsendeschluss der Bilder (per Mail): 24. März 2016, 24:00 Uhr

Voting (online): 25. März – 24. April 2016-02-09

Bekanntgabe der Gewinner (online): ab 25. April 2016

Überreichung der Gewinne: 11. Mai 2016 – Smart Automation Wien

Abschlussturnier: 28. Mai 2016


ID-Hammer: weltweit einzigartige Robustheit

di-sorics ID-Hammer setzt mit innovativer Bauweise mit intelligenter Systemtechnik neue Maßstäbe in der industriellen Identifikation
di-sorics ID-Hammer setzt mit innovativer Bauweise mit intelligenter Systemtechnik neue Maßstäbe in der industriellen Identifikation. Bild: di-soric

15.02.2016

di-soric präsentiert mit dem ID-Hammer den weltweit widerstandsfähigsten Handheld-Reader. Damit trotzt er harten Umgebungsbedingungen sowie Stürzen in vielen industriellen Bereichen. Außerdem setzt er in Schnelligkeit, Flexibilität, Ergonomie und gewährleisteter Nutzungsdauer einen völlig neuen Maßstab.

Sein weltweit einzigartiges Gehäuse aus leichtem Flugzeugaluminium macht den ID-Hammer selbst bei widrigsten Umgebungsbedingungen zu einem verlässlichen Partner. Gebrochene Kunststoffgehäuse, sich ablösende Gummierungen sowie Beschädigungen durch manuelles Handling gehören der Vergangenheit an. Die innovative Bauweise und die darunter befindliche intelligente Systemtechnik ermöglichen eine dreijährige Gewährleistung und reduziert Kosten für vermeidbare Arbeitsunterbrechungen, Wartung, Service und teure Ersatzgeräte.

 

Der ID-Hammer sieht alles

Der ID-Hammer ist ein DPM-Lesegerät in höchster, industrieller Qualität für 1D- und 2D-Codes aller Art. Gravur-, Stanz- und Nadelprägungs-Codes dekodiert er ebenso leicht wie postalische und kontrastarme, extrem dichte und kleine Barcodes. Mit seinen internen Beleuchtungsmöglichkeiten und seiner Dualzonen-Optik wählt der ID-Hammer intelligent für jeden Code die richtige Einstellung. Dies ermöglicht eine schnelle und zuverlässige Dekodierung
trotz schwankender Arbeitsabstände. Die Codelesung ist selbst auf schwer lesbaren Oberflächen, von beschädigten, verwischten, verunreinigten oder sogar mit Schmutz überzogenen Codes problemlos möglich.

 

Durchdachtes Handling

Ergonomisch bietet der kompakte ID-Hammer einen perfekt ausbalancierten Schwerpunkt
für ermüdungsfreies Arbeiten. Die massiv ausgeführte Triggertaste sorgt für einen langlebigen Geräteeinsatz. Erfolgte Leserückmeldungen werden mittels programmierbarer LED,
hörbarem Ton und Vibration signalisiert. Per RS-232 Anschluss und industrietauglichem M12-Stecker wird der Handheld-Reader mit der Anlagensteuerung verbunden. Für die Datenaufbereitung und das Parsing wird JavaScript verwendet.


RS Components erweitert sein Produktprogramm durch die Laserausrichtungsdetektoren der Scintacor Visualize-Serie

Die optischen Laser-Ausrichtungswerkzeuge für Tischmontage von Scintacor sind scheibenförmig und haben einen aktiven Durchmesser von 12,6 mm.
Die optischen Laser-Ausrichtungswerkzeuge für Tischmontage von Scintacor sind scheibenförmig und haben einen aktiven Durchmesser von 12,6 mm. Bild:Scintacor

10.02.2016

RS Components (RS), die Handelsmarke der Electrocomponents plc (LSE:ECM), der globale Distributor für Ingenieure und Techniker, führt ab jetzt die Scintacor Visualize-Serie in seinem Lieferprogramm. Das breite Produktionsprogramm des Unternehmens, das im vergangenen Jahr von Applied Scintillation Technologies in Scintacor umbenannt wurde, umfasst Produkte mit hoher Empfindlichkeit für die Umwandlung vieler unterschiedlicher Strahlungsarten in sichtbares Licht zur Bildgebung und Detektion.

Eine wichtige Produktgruppe von Scintacor ist die Visualize-Serie, deren hochempfindliche Detektorkarten und -scheiben Phosphor-Szintillationsschirme enthalten und zur Anwendung in den Wellenlängenbereichen für UV und NIR (nahe Infrarot) geeignet sind. Durch Umwandlung von UV- und NIR-Strahlung in sichtbares Licht ermöglichen die Produkte aus der Visualize-Serie die einfache und sichere Positionsbestimmung von Laserstrahlen und erleichtern dadurch die Ausrichtungsprozedur. Für den flexiblen Einsatz sind montierte und frei stehende Bauformen verfügbar.

„RS besitzt seit Langem einen hervorragenden Ruf für die Lieferung neuer Technologien und Produkte an industrielle Kunden“, sagte Kerry Herbert, Marketing and Administration Manager bei Scintacor. „Durch diese Reputation und Erfahrung sind wir sehr zuversichtlich, dass unsere Laserausrichtungsdetektoren von Technikern und Ingenieuren online ausgewählt und ihnen über das logistische Netzwerk von RS weltweit schnell zur Verfügung gestellt werden“.

„Scintacor begann schon in den 1920er-Jahren mit der Entwicklung von Szintillatortechnologien für die Erfassung von Röntgen-, Neutronen-, und Lichtstrahlung. Das Unternehmen war Pionier für Anwendungen von Laserausrichtungsdetektoren im Kreditkartenformat, und diese Produktpalette ist hinsichtlich Sicherheit, einfacher Anwendung und günstigem Preis nach wie vor unerreicht“, sagte Lance Hemmings, Global Product Group Manager Semiconductors bei RS. „Daher stellen diese Produkte eine bemerkenswerte Erweiterung unseres Portfolios dar und werden unseren Kunden weitere Lösungen für ihre Anwendungen bieten“.


Hausmesse - Additive Fertigung

Hausmesse - Additive Fertigung
Hausmesse - Additive Fertigung

03.02.2016

EVO-tech GmbH ladet alle Interessierten zur Hausmesse mit anschließender Standort-Eröffnungsfeier am 10. bzw. 11. Februar 2016 ein und informieren Sie sich über aktuelle Entwicklungen im Bereich der additiven Fertigung (3D-Druck).

EVO-tech GmbH ladet alle Interessierten zur Hausmesse mit anschließender Standort-Eröffnungsfeier am 10. bzw. 11. Februar 2016 ein. Informieren Sie sich über aktuelle Entwicklungen im Bereich der additiven Fertigung (3D-Druck).

 

Hausmesse

Mittwoch, 10. Februar von 09:00 bis 16:00 Uhr

Donnerstag, 11. Februar von 09:00 bis 16:00 Uhr

Standort-Eröffnungsfeier
Mittwoch, 10. Februar ab 18:30 Uhr mit LH Dr. Josef Pühringer

 

Folgende Lösungen im Bereich der additiven Fertigung werden Ihnen präsentiert:

  • Materialien für die additive Fertigung
  • Additive Fertigung an Hand von Praxisbeispielen
  • Industrie 4.0

Anmeldung bitte per E-Mail office@evotech.eu oder telefonisch +43 7662 228 4823.


Schwebend transportieren und greifen

Festo präsentiert auf der Hannover Messe 2016 neue Konzepte aus der Supraleiter-Forschung.
Festo präsentiert auf der Hannover Messe 2016 neue Konzepte aus der Supraleiter-Forschung.

03.02.2016

Drei neue, spannende Konzepte für den industriellen Einsatz der Supraleiter-Technologie zeigt Festo auf der Hannover Messe 2016. Supraleiter ermöglichen hier die berührungslose Übergabe von Trägerplatten in der Waagerechten und ihren Transport über eine Wasserfläche hinweg, den Einsatz eines schwebenden Greifers und die Bewegung eines Objekts innerhalb eines geschlossenen Rohrs mit Flüssigkeit – zu sehen in Halle 15, Stand D07.

Supraleiter sind Materialien, die unterhalb einer bestimmten Temperatur das Feld eines Permanentmagneten in einem definierten Abstand „einfrieren“ können und ihn so schweben lassen. Der entstehende Spalt bleibt in jeder Raumlage stabil. Auf diese Weise lassen sich Objekte ganz ohne Regelungstechnik berührungslos lagern und mit wenig Energieaufwand bewegen. Festo untersucht nun mit Partnern und Kunden konkrete Anwendungsideen.

 

Drei neue Applikationen

Mit den drei aktuellen Exponaten zu SupraMotion erweitert Festo nochmals das Spektrum der bisher gezeigten Lagerungs- und Bewegungsformen und zeigt auf der Hannover Messe 2016 drei neue mögliche Applikationen. Alle drei Anwendungen verfügen über elektrisch geregelte Kühler mit einer maximalen Leistung von 80 Watt. Sobald man unterhalb der Sprungtemperatur von etwa -180 °C ist, kann die notwendige Kühltemperatur je nach Systemanforderung mit der Regelung genau festgelegt werden – soll der Supraleiter beispielsweise mehr Last tragen, wird er auf niedrigere Temperaturen gekühlt.

 

Mehr Informationen zur Supraleiter-Forschung von Festo gibt’s unter www.festo.com/supramotion und in Halle 15, Stand D07 auf der Hannover Messe


Siemens übernimmt Anbieter von Simulationssoftware CD-adapco

Siemens AG

02.02.2016

- Siemens erweitert Portfolio für Industriesoftware

- CD-adapco führend in der Simulation von Strömungsmechanik

- Kaufpreis 970 Millionen US-Dollar

Siemens und CD-adapco haben eine Vereinbarung für die Übernahme der Anteile von CD-adapco durch Siemens geschlossen. Der Kaufpreis beträgt 970 Millionen US-Dollar. CD-adapco ist ein globales Unternehmen für Simulationssoftware mit Lösungen, die ein weites Spektrum an Engineering Disziplinen abdecken. Dies beinhaltet Fluid Dynamics (CFD), Solid Mechanics (CSM), Wärmeübertragung, Partikeldynamik, Stoffdurchsätze, Elektrochemie, Akustik sowie Rheologie. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte CD-adapco über 900 Mitarbeiter und einen Umsatz von nahezu 200 Millionen US-Dollar mit für die Softwarebranche üblichen zweistelligen Margen. In den vergangenen drei Geschäftsjahren steigerte CD-adapco seinen Umsatz im Durchschnitt bei konstanten Wechselkursen um jährlich mehr als 12 Prozent. Für die Zukunft erwartet Siemens für das Geschäft ein weiterhin kräftiges Wachstum.

 

„Als Teil der Vision 2020 treibt Siemens mit der Übernahme von CD-adapco das Wachstum im digitalen Geschäft voran und erweitert das Portfolio im Bereich der Industriesoftware. Simulationssoftware ist entscheidend, um bessere Produkte schneller und kostengünstiger auf den Markt zu bringen. Mit CD-adapco kaufen wir einen etablierten Technologieführer, mit dem wir unser Weltklasse-Industriesoftware-Portfolio ergänzen und unsere Strategie zum Ausbau unseres digitalen Unternehmensportfolios weiter umsetzen“, sagte Klaus Helmrich, Mitglied des Vorstands von Siemens.

 

Erfahren Sie mehr in der >>Presseinformation.


Siemens: Nach Großbrand - Papiermaschine 10 der Papierfabrik Laakirchen wieder in Betrieb

Die Papiermaschine 10 (PM 10) der Laakirchen Papier AG ist nach dem Großbrand am 24. September 2015 wieder in Betrieb. Copyright: Laakirchen Papier AG
Die Papiermaschine 10 (PM 10) der Laakirchen Papier AG ist nach dem Großbrand am 24. September 2015 wieder in Betrieb. Copyright: Laakirchen Papier AG

02.02.2016

- Rund 12.000 Montagestunden, 80 Kilometer Kabel und 2.000 Meter Kabeltrassen in Rekordzeit

- Wiederaufnahme der Papierproduktion bereits im Dezember 2015 nach etwas mehr als 80 Tagen Stillstand

- Der Vorstand der Laakirchen Papier AG dankt Siemens

Der 24. September 2015 war ein schwarzer Tag für die Papierfabrik der Heinzel Gruppe im oberösterreichischen Laakirchen. Kurz vor 18 Uhr brach in der Pressenpartie der riesigen Papiermaschine 10 (PM 10) ein Feuer aus. Vierzehn Feuerwehren mit insgesamt 250 Einsatzkräften und schwerem Atemschutz bekämpften die Flammen und konnten schließlich gegen 22 Uhr "Brand Aus" geben. Personen kamen zum Glück nicht zu Schaden. Was war passiert? Durch den Bruch eines Gelenks war eine Antriebswelle gebrochen und beschädigte dabei Hydraulikleitungen. Das in weiterer Folge austretende Hydrauliköl entzündete sich und verursachte den Brand. Der Schaden an der PM 10 war enorm.

 

Den Verantwortlichen des Unternehmens bereiteten auch die wirtschaftlichen Einbußen durch den Produktionsausfall der Maschine Kopfzerbrechen. Die PM 10 erzeugt pro Jahr circa 250.000 Tonnen Papier für Magazine, Kataloge und Zeitungsbeilagen. Bei einem Schaden dieser Größenordnung muss in der Regel mit einem Totalausfall von rund einem halben Jahr gerechnet werden. Die Firmenleitung sprach in diesem Zusammenhang von einer der größten Krisen in der Geschichte der Laakirchen Papier AG.

 

Bereits einen Tag nach dem Brand waren Spezialisten von Siemens vor Ort um das Ausmaß des Schadens zu evaluieren. „Die Schaltanlagen der gesamten Antriebstechnik für den Mehrmotorenantrieb waren so stark beschädigt, dass an eine Reparatur nicht zu denken war. Sie mussten komplett erneuert werden. Auch die gesamte Verkabelung von den Schalträumen zu den Verbrauchern, Gebern und Sensoren an der Maschine war den Flammen zum Opfer gefallen und musste inklusive der Kabeltragsysteme getauscht werden. Von den 28 Elektromotoren hingegen war ein Großteil nach Reinigung und Service wieder funktionstüchtig“, fasst Paul Vogler, verantwortlicher Gesamtprojektleiter bei der Siemens AG Österreich, den Schaden zusammen.

 

Mehr dazu lesen Sie in der >>Presseinformation.


8 Jahre Laufzeit mit Ultra Low Power

rapidM2M M220 wird eine 32Bit ARM Cortex-M3 MCU verwendet
rapidM2M M220 wird eine 32Bit ARM Cortex-M3 MCU verwendet. Bild: microtronics

19.01.2016

In vielen IoT und M2M Anwendungen ist ein sparsam Energieverbrauch relevant. Die Devices sollen ohne fixe Stromversorgung Langezeit funktionieren. Beispielsweise an Feuermelder, Wearables und diverse Tracking-Devices. Mit einer gut durchdachten Architektur und der Ultra Low Power Technologie von Microtronics erreichen Sie eine Laufzeit von bis zu 8 Jahren. Vom 23.-25. Februar haben Sie die Gelegenheit Microtronics auf der embedded world in Nürnberg zu treffen und Diskussion rund um M2M, IoT, Ultra Low Power und vieles mehr zu führen.

Das Modem ist einer der größten Energiefresser bei M2M- und Internet of Things Komponenten. So schnellt der Energieverbrauch bei einer Datenübertragung enorm in die Höhe. Doch gerade der Energieverbrauch ist eine relevante Eigenschaft in einer Vielzahl an Applikationen. Denken Sie nur an die steigende Anzahl diverser Gadgets, Wearables oder auch Smart Home Devices wie beispielsweise Feuermelder oder auch Defibrillatoren in öffentlichen Gebäuden oder Unternehmen. In diesen Anwendungen steht keine fixe Stromversorgung zur Verfügung. Dennoch müssen die Geräte über eine lange Zeit funktionieren.

 

Getrennte Architektur sorgt für niedrigen Energieverbrauch

Aufgrund einer Trennung von Modem und MCU ist es möglich das Modem in einen Sleep-Modus zu versetzen ohne Einfluss auf die Ausführung des Skripts. Das Modem wird lediglich bei einer Datenübertragung eingeschaltet. So kann der durchschnittliche Stromverbrauch im Intervall-Modus beim rapidM2M M220 auf 22μA reduziert werden. Bei Verwendung einer D-Zelle im Intervall Modus bedeutet das eine Laufzeit von 8 Jahren. Weitere Modi stehen zur Verfügung. Während beim Intervall-Modus in einstellbaren Intervallen die Daten übertragen werden, kann im Wakeup-Modus zusätzlich zu den regelmäßigen Intervallen jederzeit eine weitere Übertragung ausgelöst werden. Dieses bedarf natürlich einer gewissen Bereitschaft des Modems, um eine Übertragung von der Server-Plattform auszulösen. Der Energieverbrauch steigt hier auf 3mA. Im Online-Modus sendet das Modul ständig Daten und das Modem ist dauerhaft eingeschaltet. Dies resultiert in einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 27mA.

 

Austauschbare Komponenten

Da der Uplink-Baustein bzw. das Modem getrennt von der MCU ist, kann dieser einfach ausgetauscht werden. So ist eine Datenübertragung nicht nur über GSM sondern auch via LoRa, LAN oder Bluetooth möglich. Aber auch die MCU ist austauschbar. Bei rapidM2M M220 wird eine 32Bit ARM Cortex-M3 MCU verwendet. Aufgrund der ARM Architektur ist das Skript einfach auf andere MCUs portierbar. Der integrierte Flash-Speicher ist erweiterbar. So können selbst einzelne Komponenten exakt an die Anforderungen Ihrer Applikationen angepasst werden.

 

rapidM2M PoC Shields zum raschen Testen

Mit den rapidM2M PoC Shields werden Ihnen unterschiedliche Applikationsschnittstellen zur Verfügung gestellt, um schnell einen ersten Proof of Concept (PoC) zu entwickeln. In die PoC Shields stecken Sie Ihr rapidM2M M220 Modul und schon kann an die Entwicklung starten. Die PoC Shields sind als Basis-Ausführung sowie mit einer LAN, CAN, RS232, RS485 oder Bluetooth Smart (BLE) /WiFi verfügbar. Die rasche Entwicklung eines Proof of Concept ist für den weiteren Verlauf von M2M-, IoT- und Industrie 4.0 Anwendungen relevant. So können bereits in einer frühen Projektphase Erfolge aufzeigt werden. Mit Microtronics gelangen Sie in nur 3 Wochen von der Idee zum Proof of Concept. Da keine eigene Entwicklung notwendig ist, minimieren Sie Risiken & Kosten und ein schnellerer Marktstart ist möglich. Microtronics unterstützt Sie bei der Entwicklung eines erfolgreichen, gewinnbringenden Geschäftsmodells rund um Ihre Applikation.

 

Treffen Sie Microtronics auf der embedded world 2016

Microtronics präsentiert die Ultra Low Power Technologie und das Gesamtsystem rapidM2M von 23. – 25.02.2016 in Nürnberg auf embedded world, der weltweit größten Fachmesse im Bereich embedded technology, und freut sich auf viele Besucher, spannende Diskussionen und einen Blick in die Zukunft von M2M. Microtronics auf der embedded world 2016 in Nürnberg 

Wann: 23. bis 25. Februar 2016 

Wo: Nürnberg-Messe, Deutschland Halle 5/Stand 248f


Neueste Molex Leistungssteckverbinder jetzt von RS Components lieferbar

Die neuen Ultra-Fit™-Verbindungssysteme; Bild rs components
Die neuen Ultra-Fit™-Verbindungssysteme; Bild rs components

21.12.2015

Neue Ultra-Fit-Serie mit geringem Platzbedarf, einfacher, sicherer Montage, zuverlässiger Arretierung und hervorragendem Langzeitverhalten.

RS Components (RS), die Handelsmarke der Electrocomponents plc (LSE:ECM), der globale Distributor für Ingenieure und Techniker, hat die neuen Molex Ultra-Fit™ Leistungssteckverbinder vorgestellt. Sie verfügen über die vorteilhaften Eigenschaften der Fit-Familie mit zuverlässiger Zusammenfügung der Kontakte und platzsparenden Gehäusen für Verbindungen zwischen Kabeln und Leiterplatten und sind für Ströme bis zu 14 A geeignet. Damit sind sie ideal für Anwendungen in Haushaltsgeräten, Automobilelektrik, Industrieautomation, Medizintechnik, Beleuchtung und Telekommunikation.

 

Die neuen Ultra-Fit™-Verbindungssysteme mit 3,5-mm-Raster erweitern das Produktprogramm der Fit-Serien Mega-Fit™ mit 5,7-mm-Raster, und bis zu 23 A pro Schaltkreis, Mini-Fit™ mit 4,2 mm und bis zu 13 A sowie Micro-Fit™ mit 3 mm und bis zu 5 A. Ultra-Fit™-Verbindungssysteme sind, wie die anderen Modelle der Fit-Serien, mit Kontaktschnittstellen mit sechs unabhängigen Kontaktpunkten (Split-Box-Kontaktdesign) ausgeführt. Sie bieten eine hohe Langzeit-Zuverlässigkeit und reduzieren durch geringe Einsteckkraft den Kraftaufwand bei der Montage.

 

Mehr dazu lesen Sie in der >>Presseinformation


RECOM: 1 Watt DC/DC-Wandler mit 6.4kVDC Isolation

1 Watt DC/DC-Wandler mit 6.4kVDC Isolation; Bild Recom Electronic GmbH
1 Watt DC/DC-Wandler mit 6.4kVDC Isolation; Bild Recom Electronic GmbH

21.12.2015

Mit den neuen Wandler-Serien RK/H6 und RH/H6 bedient RECOM eine Vielzahl von „Low Power“-Applikationen in Industrieelektronik, Messtechnik und Sensorik, bei denen hohe Isolationsspannungen besonders wichtig sind.

Die beiden Wandler-Serien leisten 1 Watt und sind zwischen Ein- und Ausgang für 1 Sekunde mit bis zu 6.4kVDC isoliert. Im Gegensatz zur RK/H6-Serie ist die RH/H6-Serie mit dualen Ausgängen ausgestattet. Beide Varianten sind mit Eingangsspannungen von 5, 12, 15 und 24 VDC verfügbar und liefern 3.3, 5, 12 und 15 VDC (RK-Serie) bzw. ±3.3, ± 5, ± 12 und ± 15 VDC (RH-Serie) am Ausgang. Die Wandler haben einen Wirkungsgrad von bis zu 80%, sind dauerhaft gegen Kurzschluss geschützt und können ohne Mindestlast betrieben werden.

 

Mehr Informationen erhalten Sie im >>Press Release.


Siemens unterstützt Caritas Oberösterreich

Siemens unterstützt Caritas Oberösterreich; Foto Siemens AG Österreich
Siemens unterstützt Caritas Oberösterreich; Foto Siemens AG Österreich

21.12.2015

Im Rahmen der Aktion „Licht ins Dunkel“ übergab Josef Kinast einen Spendenscheck in der Höhe von 5.000 Euro die Flüchtlingshilfe der Caritas Oberösterreich.

Im Rahmen der Aktion „Licht ins Dunkel“ übergab Josef Kinast, Niederlassungsleiter von Siemens in Linz, einen Spendenscheck in der Höhe von 5.000 Euro an Marion Huber, Abteilungsleiterin Flüchtlingshilfe der Caritas Oberösterreich. Mit der gespendeten Summe wird das Projekt „MILEKIKO - Miteinander lernen Kinder Konzentration“ gefördert. „Als international erfolgreiches Technologieunternehmen nehmen wir unsere soziale Verantwortung sehr ernst. Wir freuen uns daher sehr, dass wir mit unserer Spende und dem gewählten Projekt ganz konkret Kindern helfen können, damit sie in den betreuten Einrichtungen die bestmöglichen Rahmenbedingungen für ihre Entwicklung haben“, erklärt Josef Kinast bei der Spendenübergabe. 

 

Das Projekt MILEKIKO besteht seit dem Jahr 2009 und wird an unterschiedlichen Standorten in Oberösterreich sehr erfolgreich durchgeführt. Kinder von AsylwerberInnen erhalten dabei in regelmäßig stattfindenden Gruppen eine optimale Betreuung und verbessern spielerisch ihre Konzentration sowie Aufmerksamkeit. Denn Unruhe und Konzentrationsmangel sind oft eine Folge von Traumatisierungen. Die Erfahrung in der Arbeit mit den Kindern hat außerdem gezeigt, dass diese durch den geschützten Rahmen und die geregelten Gruppenabläufe gelernt haben, wieder Vertrauen aufzubauen und es genießen können, ganz Kind zu sein.  

 

Lesen Sie mehr in der >>Pressemitteilung:


Festo eröffnet Technologiefabrik der Zukunft

Stefan Schwerdtle, Werksleiter der neuen Festo Technologiefabrik Scharnhausen: „Der Entwicklungsprozess geht weiter ...“; Bild Festo
Stefan Schwerdtle, Werksleiter der neuen Festo Technologiefabrik Scharnhausen: „Der Entwicklungsprozess geht weiter ...“; Bild Festo
Die neue Technologiefabrik von Festo hat den Betrieb aufgenommen – ein Impulsgeber für die Automation der Zukunft. Bild Festo
Die neue Technologiefabrik von Festo hat den Betrieb aufgenommen – ein Impulsgeber für die Automation der Zukunft. Bild Festo
Klaus Zimmermann, Leitung Training and Consulting bei Festo Didactic Deutschland: „Es wird immer wichtiger, hochflexible und in die Arbeit integrierte Lernmodelle anzubieten ...“; Bild Festo
Klaus Zimmermann, Leitung Training and Consulting bei Festo Didactic Deutschland: „Es wird immer wichtiger, hochflexible und in die Arbeit integrierte Lernmodelle anzubieten ...“; Bild Festo
Der Montageroboter arbeitet direkt und ohne Schutzkäfig mit dem Menschen zusammen. Bild Festo
Der Montageroboter arbeitet direkt und ohne Schutzkäfig mit dem Menschen zusammen. Bild Festo
Eine ins Werk integrierte Lernfabrik ermöglicht eine praxisnahe und bedarfsorientierte Aus- und Weiterbildung. Bild Festo
Eine ins Werk integrierte Lernfabrik ermöglicht eine praxisnahe und bedarfsorientierte Aus- und Weiterbildung. Bild Festo

11.12.2015

Die neue Technologiefabrik Scharnhausen von Festo ist ein Impulsgeber für die Automation der Zukunft.

Die Technologiefabrik von Festo in Scharnhausen (D) hat den Betrieb aufgenommen. Sie ist nun das Leitwerk des Automatisierungsspezialisten für die Produktion von Ventilen, Ventilinseln und Elektronik. Die Fertigung verfügt über 66.000 Quadratmeter Gesamtfläche auf der nun rund 1.200 Mitarbeiter arbeiten. Festo hat in den Ausbau des Standorts insgesamt 70 Millionen Euro investiert.

Faktoren für die globale Wettbewerbsfähigkeit
Maßgeblich für das Konzept des Werks waren die hohe Wandlungsfähigkeit des Produktionsstandorts und die Gestaltung von effizienten Wertschöpfungsketten und Wertströmen. Sie sind entscheidende Faktoren für die globale Wettbewerbsfähigkeit von Festo und für den Nutzen der Kunden. „Mit der Technologiefabrik sind wir auch auf künftige Anforderungen gut vorbereitet. Wir haben die räumlichen Voraussetzungen für kooperative Technologie- und Produktentwicklungen geschaffen und außerdem die Produkteinführungszeit durch optimierte Abläufe und neu ausgerichtete Kernprozesse deutlich verbessert“, freut sich der Werksleiter der Technologiefabrik, Stefan Schwerdtle. 

 

Wertströme im Fluss

Ein wichtiger Erfolgsfaktor der Technologiefabrik ist das ganzheitliche Wertstrom-Management. Alle Wertströme von Entwicklung, Logistik und Produktion sollen stets optimal im Fluss sein. Die bereits erzielten Erfolge bei der Optimierung der Wertströme können sich sehen lassen. Zum Beispiel haben sich bei der Produktion des pneumatischen Minischlittens DGSL die gesamten Transportwege von 32 km auf nur noch 240 m reduziert. Dadurch haben sich auch die Durchlaufzeiten um 66 % verringert.

 

Lesen Sie mehr in der >>Pressemitteilung:


15. Juni 2016 - Innovationsnetworking bei MAGNA Steyr Fahrzeugtechnik AG & CCo KG

Magna
15. Juni 2016 - Innovationsnetworking bei MAGNA Steyr Fahrzeugtechnik AG & Co KG

10.12.2015

MAGNA wants you! Wenn Sie mit innovativen Technologien und Dienstleistungen bei einem der bedeutendsten Hersteller Österreichs punkten möchten, dann melden Sie sich jetzt zum Innovationsnetworking der Business Upper Austria, organisiert durch den Automobil-Cluster, bei MAGNA Steyr Fahrzeugtechnik am 15. und 16. Juni 2016 in Graz an. Erfahrungsgemäß sind die begrenzten Teilnahmeplätze immer rasch vergeben, deshalb: Rasch anmelden!

Wenn Sie mit innovativen Technologien und Dienstleistungen bei einem der bedeutendsten Hersteller Österreichs punkten möchten, dann melden Sie sich jetzt zum Innovationsnetworking der Business Upper Austria, organisiert durch den Automobil-Cluster, bei MAGNA Steyr Fahrzeugtechnik am 15. und 16. Juni 2016 in Graz an. Erfahrungsgemäß sind die begrenzten Teilnahmeplätze immer rasch vergeben, deshalb: Rasch anmelden!

 

Das Innovationsprofil soll Ihnen helfen, mit den richtigen Themen bei MAGNA vorstellig zu werden. MAGNA Steyr möchte sich anhand der eingereichten Innovationsprofile einen Überblick über neue Technologien und Ansätze in folgenden Bereichen verschaffen:

  • Connected Mobility
  • Umwelt (Fahrzeug und Produktion)
  • Big Data (Fahrzeug und Produktion)
  • Anlagenbau
  • Leichtbau
  • Gesundheit/Sicherheit/Bedienung (Fahrzeug und Produktion)

Wenn Sie Neues zu diesen Themen beitragen können, sollten Sie unbedingt mit dabei sein und Ihre Produkte präsentieren.

Jetzt anmelden und Innovationsprofil ausfüllen!

Ab sofort können Sie sich mit Ihrer Anmeldung um eine Teilnahme bewerben. Nach einer Vorauswahl durch MAGNA anhand der eingereichten Innovationsprofile kann die intensive Vorbereitung auf die Technologie- und Dienstleistungspräsentation beginnen. Die Vorauswahl durch MAGNA erfolgt im Februar 2016. Danach erhalten Sie von uns eine schriftliche Zu- oder Absage für das Innovationsnetworking in Graz.

 

Marktchancen für kleine und mittlere Betriebe

Unternehmen, die sich bis 31.01.2016 für das Innovationsnetworking in Graz anmelden, werden von MAGNA nach eingehender Prüfung und Vorauswahl eingeladen. Unter der Leitung des Automobil-Clusters Oberösterreich werden die von MAGNA nominierten Unternehmen am 26. Februar 2015 zur gemeinsamen Leistungspräsentation nach Graz fahren. Durch die intensiven Vorarbeiten des Automobil-Clusters können die Teilnehmer eine zielsichere Durchdringung in die verschiedenen Abteilungen erwarten und haben die Gewissheit, dass eine Teilnahme auch mit den richtigen Ansprechpartnern abgestimmt ist.

 

Innovations- & Technologie Consulting mit MAGNA Steyr Industrial Services - Sprechen Sie mit den Pionieren aus der Automobilindustrie

Machen Sie die Magna Steyr Industrial Services-Erfahrung und setzen Sie auf ein Beratungsunternehmen, das Ihre komplexen Produkte, Märkte und Prozesse wirklich versteht.


Lenze präsentiert Lösungen für zukunftsweisende Maschinenvisualisierung

Lenze präsentiert Lösungen für zukunftsweisende Maschinenvisualisierung
Mit einer benutzerzentrierten Maschinenbedienlösung vereinfacht Lenze das Bedienen und Beobachten von Maschinen im weltweiten Einsatz. Foto: Lenze

10.12.2015

Lenze rückt den Maschinenbediener in den Mittelpunkt: Ein benut-zerfreundliches Bediensystem für die Visualisierung vereinfacht das Bedienen und Beobachten von Maschinen. Das gestengesteuerte System überzeugt durch die intuitive und ergonomische Bedienung, die heute bereits vom täglichen Gebrauch mit Smartphones und Tablets bekannt ist.

Lenze rückt den Maschinenbediener in den Mittelpunkt: Ein benutzerfreundliches Bediensystem für die Visualisierung vereinfacht das Bedienen und Beobachten von Maschinen. Das gestengesteuerte System überzeugt durch die intuitive und ergonomische Bedienung, die heute bereits vom täglichen Gebrauch mit Smartphones und Tablets bekannt ist. Eine gelungene Kombination aus modernster Hardware, innovativer Software und einem ergonomischen Bedienkonzept.

 

Für die optimale Skalierbarkeit stehen unterschiedliche Hard- und Software-Varianten zur Verfügung. Die zunehmende Individualisierung von Produkten sowie global unterschiedlichstes Bedienpersonal bringen die Herausforderung mit sich, Einrichtzyklen und Maschinenproduktivität in Einklang zu bringen. Kurze Rüst- und Stillstandszeiten sind nur dann möglich, wenn Maschinen möglichst einfach vom Menschen mit unterschiedlichsten Qualifikationen zu bedienen sind.  

 

Im Fokus stehen bei Lenze deshalb einfache Bedienkonzepte für den Maschinenbediener und Visualisierungslösungen in Form moderner, hochauflösender und multitouchfähiger Hard- und Software. Die neuen v800-Terminals machen den Weg frei für moderne, ergonomische Bedienkonzepte. Durch UX-Design gestützte modulare Komponenten lassen sich die Prozessinformationen deutlich übersichtlicher darstellen. Die Navigation wird für den Bediener wesentlich einfacher – und ist deshalb in kurzer Zeit intuitiv erlernbar. Außer-dem bietet sich die Möglichkeit der sicheren Zweihandbenutzung, um eine Fehlbedienung durch eine Hand auszuschließen. Die Hardware der v800-Bedienterminals wird als Panel PC in IP65 (v800-p protec) wie auch als Einbaupanel (v800-c) angeboten. Sie sind ausgerüstet mit Intel-Prozessoren der 4. Generation, kapazitiven Glastouch-Bildschirmen und integrierten Solid-State-Disks und sind in Bildschirmgrößen ab 13,3ʺ aufwärts verfügbar. Als Softwareentwicklungsumgebung stehen das klassische VisiwinNet und eine modernere, auf VisiWin 7 basierende, Visualisierung zur Realisierung von UX-Design gestützten Bedieneroberflächen, zur Verfügung. Sie sind dafür konzipiert, mit Maschinensteuerung oder überlagerter Leitebene zusammenzuarbeiten.


Intelligenter stapeln

Im Engineering ganz einfach: Lenze bringt Robotik ins Portal
Das neue FAST-Technologiemodul für Portalroboter macht das Engineering von Mehrachssystemen sehr einfach. Foto: Lenze SE

10.12.2015

Ausgewachsene Roboterfunktionen auch in einfachen Portalsystemen und Stapelautomaten der Handhabungstechnik? Mit dem neuen Robotikmodul innerhalb der Application Software Toolbox FAST ermöglicht Lenze jetzt das einfache Projektieren koordinierter Bewegungen mehrerer Achsen im Raum.

Ausgewachsene Roboterfunktionen auch in einfachen Portalsystemen und Stapelautomaten der Handhabungstechnik? Mit dem neuen Robotikmodul innerhalb der Application Software Toolbox FAST ermöglicht Lenze jetzt das einfache Projektieren koordinierter Bewegungen mehrerer Achsen im Raum. Der Spezialist für Antriebs- und Automatisierungstechnik bietet mit dieser neuen Lösung ein leistungsstarkes Pick&Place-Modul, in dem bereits alles integriert ist, was der Maschinenbauer für schnelle, produktive und flexibel einsetzbare Handlingstechnik braucht.

 

Portalsysteme kommen vor allem in den Bereichen Intralogistik, Verpackungstechnik sowie Montage- und Handhabungstechnik zum Einsatz, um Holz, Metall, Kunststoff oder Glas zu stapeln oder umzusetzen. Angetrieben werden die Einheiten häufig von Einzelachsen in Form SPS-gesteuerter Positionierantriebe. Der elegantere Weg, das Ganze mit Portal-Roboterkinematiken und mehrachskoordinierten Achsen im Raum zu realisieren, scheitert bis dato meist an der aufwendigen Programmierung. Das neue FAST-Technologiemodul setzt genau an dieser Stelle an: Es verpackt die Robotik zu einer leicht zu parametrierenden Antriebslösung mit vollwertigem Robotikkern im Inneren, die genauso einfach projektierbar ist wie eine einzelne Positionierachse.

 

„Das FAST-Technologiemodul ist so einfach anzuwenden, dass damit SPS-gesteuerte Portale mit nacheinander ablaufenden Bewegungsbefehlen sehr gut ersetzt werden können“, erklärt Alexander Schlegel aus dem Bereich Business Development beim Lenze Vertrieb. Diese Weiterentwicklung bringt handfeste Vorteile mit sich: Sanfte in sich synchrone Fahrprofile sind im Vergleich zur Punkt-zu-Punkt-Positionierung von Einzelachsen wesentlich schonender für die Mechanik der Maschine. Sie sind auch noch deutlich energieeffizienter auslegbar und mit kleineren Antrieben sowie weniger Leistung schneller unterwegs. Dank der verwendeten offenen Standards PLCopen Part 1/2/4 und IEC 61131-Programmierumgebung lassen sich mit FAST weitere Antriebsaufgaben perfekt integrieren. So können zum Beispiel die vor- und nachgelagerten Förderantriebe mit demselben Controller und Antriebsreglern einfach realisiert werden.

 

Selbst anspruchsvolle mehrachskoordinierte Antriebsverbunde lassen sich durch die vorbereitete und intensiv getestete Softwarelösung ohne spezielles Wissen über die Programmierung von Robotern einfach nutzen. Lenze ist davon überzeugt, dass Maschinenbauer mit dieser Lösung die Scheu vor der Robotik verlieren, zumal Anlagen damit wesentlich effizienter und produktiver arbeiten. Auch bekommt der Maschinenbauer durch die gewonnene Zeit im Engineering mehr Zeit für die Optimierung von Prozessen und der eigentlichen Maschinenfunktionen – was in Summe die Wettbewerbsfähigkeit steigert, weil er sich nicht mehr auf die Bewegungssteuerung zu konzentrieren braucht.


Von der Grundlagenforschung in die Praxis der Flugzeugindustrie

Das aktive Thermografie-Forscherteam
Das aktive Thermografie-Forscherteam v.li.n.re.: Bernhard Stotter MSc, Ingrid Martin BSc, Dekan FH-Prof. Univ.-Doz. Dr. Günther Hendorfer, DI Dr. Karl Heinz Gresslehner, DI (FH) Günther Mayr, DI (FH) Jürgen Gruber, Ing. Josef Suchan BSc. Bild: FH OÖ

09.12.2015

Flugzeuge müssen sicher und sparsam sein. Bei modernen Passagierjets setzen die Konstrukteure daher verstärkt auf leichten Kunststoff. Tragflächen, Rumpf oder Leitwerk bestehen zumeist aus Verbundwerkstoffen. Diese Flugzeugbauteile müssen einer gründlichen Endkontrolle unterzogen werden, um die hohen Sicherheitsstandards der Luftfahrtindustrie zu erfüllen. Bisher durchleuchten die Ingenieure die Teile Stück für Stück relativ zeitaufwändig per Ultraschall. Die FH Oberösterreich in Wels forscht seit 2006 an einem neuen, schnelleren und genaueren Prüfverfahren – der „Aktiven Thermografie“.

Flugzeuge müssen sicher und sparsam sein. Bei modernen Passagierjets setzen die Konstrukteure daher verstärkt auf leichten Kunststoff. Tragflächen, Rumpf oder Leitwerk bestehen zumeist aus Verbundwerkstoffen. Diese Flugzeugbauteile müssen einer gründlichen Endkontrolle unterzogen werden, um die hohen Sicherheitsstandards der Luftfahrtindustrie zu erfüllen. Bisher durchleuchten die Ingenieure die Teile Stück für Stück relativ zeitaufwändig per Ultraschall. Die FH Oberösterreich in Wels forscht seit 2006 an einem neuen, schnelleren und genaueren Prüfverfahren – der „Aktiven Thermografie“. Unterstützt wird die FH OÖ dabei seit Beginn an vom oberösterreichischen Flugzeugteilehersteller FACC AG.

 

Mittlerweile hat das Forscherteam unter der Leitung von FH-Prof. Dr. Günther Hendorfer diese Prüfmethode von der Grundlagenforschung zur erfolgreichen Praxisanwendung weiterentwickelt. Sie wird bei FACC AG bereits verstärkt eingesetzt, da sie bei geeigneten Bauteilen genauer und schneller ist. Alle Prüfingenieure werden bereits darauf geschult. Die Thermografie kennt man aus zahlreichen Anwendungen: Von der Gebäudethermografie bis zur Medizintechnik. Eine Sonderform der Thermografie ist die Aktive Thermografie. "Aktiv" heißt, dass ein intensiver Lichtblitz die Oberfläche erwärmt. Das Verhalten beim Abkühlen verrät Unregelmäßigkeiten, denn Fehler im Material verändern den Wärmefluss. Mit dieser Methode können verborgene Strukturen und Materialfehler in Bauteilen rasch sichtbar gemacht werden. Eine quantitative Auswertung von Materialfehlern, z.B. hinsichtlich der Größe und Tiefenlage von Defekten ist jedoch nicht ohne weiteres möglich. Das Welser FH-Forscherteam hat mit Hilfe physikalischer Modelle ausgefeilte mathematische Algorithmen entwickelt, welche auch quantitative Auswertungen erlauben - insbesondere auch Aussagen zur Schädlichkeit von Defekten. Dies ist natürlich für die Luftfahrtindustrie von größter Bedeutung. „Da die aktive Thermografie auch schnell und kostengünstig in der industriellen Prüftechnik realisiert werden kann, wird weltweit in diesem Themenfeld intensiv geforscht. Die FH OÖ in Wels hat sich in der internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft eine ausgezeichnete Position erarbeitet und macht sie zu einem attraktiven Partner für Forschungskooperationen auch über die Landesgrenzen hinaus“, so Günther Hendorfer.

 

Schneller und genauer als Ultraschall

„Am Beginn unseres Forschungsprojektes sollten wir nur die grundsätzliche Machbarkeit der Fehlererkennung in Verbundwerkstoffen mittels aktiver Thermografie untersuchen. Nach und nach stellte sich heraus, dass mit dieser neuen Prüfmethode nicht nur ausgedehnte Fehler wie Fremdmaterialeinschlüsse, Verklebungsfehler, Delaminationen oder Impact-Schäden - wie etwa nach einem Vogelschlag - gefunden und bewertet werden können, sondern auch die Porosität des Materials äußerst genau festgestellt werden kann. Die Thermografie ist bei Bauteilen, die sich für diese Prüfmethode eignen, nicht nur schneller und damit billiger als Ultraschall, auch die Genauigkeit und Reproduzierbarkeit der Prüfergebnisse ist höher“, freut sich Dekan Hendorfer weiter.

Aktive Thermografie wird bei FACC bereits eingesetzt

Damit die Prüfingenieure beim Flugzeugteilehersteller FACC AG sich dieses Prüf-Know-how aneignen können, müssen sie jetzt ein 3-stufiges Schulungssystem bei der Österreichischen Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüftechnik absolvieren. „Die FACC AG betreibt sehr viel Forschung, um weiterhin in der Flugzeugindustrie vorne mit dabei zu sein. Für viele Auftraggeber ist die Überprüfung der Flugzeugbauteile mittels aktiver Thermografie bereits Voraussetzung. Die von der FH OÖ in Wels entwickelte neue Prüfmethode ist daher für die Zukunft sehr vielversprechend und bringt uns gegenüber unseren Mitbewerbern wertvolle Wettbewerbsvorteile“, so FACC AG-Vorstandsvorsitzender Dr. Walter Stephan und fügt hinzu: „Die FACC AG sitzt auch in den entsprechenden Normungsausschüssen und entwickelt die dazugehörige Ausbildung für dieses Prüfverfahren mit.“


Der größte ABB-Roboter aller Zeiten

Der neue Schwerlastroboter IRB 8700 von ABB
Der neue Schwerlastroboter IRB 8700 von ABB realisiert eine große Reichweite, hohe Handhabungskapazität, nachhaltige Performance bei gleichzeitig bester Wirtschaftlichkeit für den Anwender. Bild: ABB

09.12.2015

Der neue Schwerlastroboter IRB 8700 ist bis zu 25% schneller als vergleichbare Roboter mit den niedrigsten Gesamtbetriebskosten am Markt.

Der neue Schwerlastroboter IRB 8700 bietet eine Handhabungskapazität von 800 kg bei 3,50 m Reichweite bzw. von bis zu 1.000 kg bei geneigtem Handgelenk. Damit übertrifft er vergleichbare aber langsamere Roboter dieser Gewichtsklasse im Schnitt mit um 25% höheren Prozess-geschwindigkeiten. Zu seinen weiteren besonderen Eigenschaften zählen das einfache Design, wartungsarme Hochleistungskomponenten, Foundry-Plus-2-Schutzausführung und LeanID-Ausführungen. „Unsere Entwicklungsziele – große Reichweite, hohe Handhabungskapazität, nachhaltige Performance bei gleichzeitig bester Wirtschaftlichkeit für den Anwender – haben wir mit dem IRB 8700 realisiert“, resümiert Ola Svanström, ABB-Produktmanager für Schwerlastroboter.

 

Die Anwendungsvielfalt und Aufgaben für Schwerlastroboter wachsen mit den Anforderungen in der Automobil-, Maschinenbau-, Be- und Verarbeitungsindustrie, in Gießereien, Schmieden bis hin zur Baubranche. Bei Bearbeitungs- oder Handlingprozessen entstehen hier häufig sehr große Kräfte und Momente. Die Steifigkeit des IRB 8700 dank seines Parallelarmes und die symmetrische Konstruktion vereinfachen seine Steuerung und Überwachung. Beim Punktschweißen kann er einerseits als Positioniervorrichtung für schwere Werkstücke dienen und anschließend per Einwechseln der Schweißzange wieder weiter punkten. Generell prädestinieren ihn die steifen Achsen, die geringen Eigenschwingungen und die hohen Geschwindigkeiten als Positionierroboter in Bearbeitungsanlagen. Sind Werkstücke oder Gebinde mit hohen Gewichten zu palettieren, überzeugen die Handhabungskapazitäten in den unterschiedlichen Positionen. Selbst bei den für Roboter eher exotischen Applikationen wie dem Stapeln oder Umsetzen von schweren Baustoffen und -steinen bewährt sich der IRB 8700. Beide Ausführungen, entweder mit 3,50 m Reichweite und 800 kg Handhabungskapazität (bis zu 1.000 kg bei geneigtem Handgelenk; 630 kg in der Ausführung LeanID) oder mit 4,20 m und 550 kg (620 kg bei geneigtem Handgelenk; 475 kg in der Ausführung LeanID) verfügen über ein Massen-trägheitsmoment von 725 kgm².

 

Sie zeigen die bis ins Detail der Kundenbedürfnisse umgesetzte Konzeption des neuen Schwerlastroboters. Die standardmäßige Foundry-2-Schutzausführung trägt auch bei widrigen Einsatzbedingungen zur sehr hohen Maschinenverfügbarkeit im Dauerbetrieb bei. Jeweils ein Hochleistungsmotor und -getriebe je Achse, Gegengewichte und mechanische Federn statt störungsanfälligen Gasdruckfedern sorgen für wartungsarmen Betrieb und die geringsten Betriebskosten in dieser Roboterklasse. Zusätzlich sind als Varianten LeanID-Kabelführungen wählbar.


Eine Tasche, die Wertgegenstände schützt

Der ToSaBag lässt Dieben keine Chance
Der ToSaBag lässt Dieben keine Chance. Bild: ToSaBag

09.12.2015

Drei oö. Unternehmen setzten sich das Ziel, Taschendieben ihre „Arbeit“ so schwer wie möglich zu machen. Im Zuge eines Cluster-Kooperationsprojektes (gefördert mit Mitteln des Landes OÖ) entwickelten Ziehesberger Elektronik, Kobleder Technische Gestricke & Strickbekleidung und creative Bits den sogenannten ToSaBag (TotallySafe-Bag).

Drei oö. Unternehmen setzten sich das Ziel, Taschendieben ihre „Arbeit“ so schwer wie möglich zu machen. Im Zuge eines Cluster-Kooperationsprojektes (gefördert mit Mitteln des Landes OÖ) entwickelten Ziehesberger Elektronik, Kobleder Technische Gestricke & Strickbekleidung und creative Bits den sogenannten ToSaBag (TotallySafe- Bag).

 

Die Idee für eine handliche Sicherheitstasche ist zwar nicht neu, jedoch hat es bis jetzt noch niemand geschafft, einen flexiblen Sack aus stich- und schnittfestem Textil zu fertigen. Wertsachen, wie Handy, Laptop oder Geldbörse werden in den ToSaBag gegeben und dieser wird mittels eines Nummernschlosses zum Beispiel an einer Liege, einem Tisch oder Heizkörper gesichert. Ein gestohlenes Smartphone im Schwimmbad soll damit der Vergangenheit angehören. Wenn es nach den Entwicklern geht, soll der speziell angefertigte ToSaBag bereits in den nächsten Monaten in den Regalen der Geschäfte erhältlich sein.

Mehr Infos finden Sie auch unter www.tosabag.com


Lenze bringt mehr Tempo ins Engineering

Neue Interaktionsmöglichkeiten sorgen bei Maschinenbauern für Bestzeiten bei der Inbetriebnahme. Bild: Lenze

04.12.2015

Die Antriebstechnik zählt zu den Schlüsseltechnologien im Maschinenbau, weil sie für die Bewegungsführung verantwortlich ist. Im Zuge von Industrie 4.0 wird es immer wichtiger, diese Bewegungen in immer flexibleren Maschinen so simpel wie nur möglich zu konzipieren. Parametrieren statt Programmieren heißt mehr denn je die Devise. Der Anspruch von Lenze mündet deshalb im Engineering darin, Maschinenbauern das Leben einfacher zu gestalten – zum Beispiel durch Interaktionsmöglichkeiten, die für neue Bestzeiten bei der Inbetriebnahme sorgen.

Die Antriebstechnik zählt zu den Schlüsseltechnologien im Maschinenbau, weil sie für die Bewegungsführung verantwortlich ist. Im Zuge von Industrie 4.0 wird es immer wichtiger, diese Bewegungen in immer flexibleren Maschinen so simpel wie nur möglich zu konzipieren. Parametrieren statt Programmieren heißt mehr denn je die Devise.

 

Der Anspruch von Lenze mündet deshalb im Engineering darin, Maschinenbauern das Leben einfacher zu gestalten – zum Beispiel durch Interaktionsmöglichkeiten, die für neue Bestzeiten bei der Inbetriebnahme sorgen. In drei Minuten zum einfachen Rollenband mit fest einstellbarer Geschwindigkeit, fünf Minuten Zeit für den aufwändigeren drehzahlvariablen Gurtförderer und in sieben Minuten zur mehrachsigen Roboterapplikation. Die Zeitangaben stehen für den Anspruch des Spezialisten für Motion Centric Automation, Antriebslösungen so zu entwickeln, dass die Inbetriebnahme einen Zeitraum einnimmt, der – gespiegelt auf die jeweilige Applikation – wirklich angemessen ist. Hierbei handelt es sich um einen Aspekt, der insbesondere in der Smart Factory an Bedeutung gewinnt. Welche Resultate sich konkret in der Anwendung wiederfinden und welche Vorteile während der Betriebsphase auch die Endanwender daraus ziehen, hat Lenze mit einem „3, 5, 7“-Anspruch formuliert.

 

>> Presseaussendung


Neue und smarte Produkte von wenglor: weQube Series 2016

weQube kombiniert unzählige Features auf einer leistungsstarken Plattform.
weQube kombiniert unzählige Features auf einer leistungsstarken Plattform. Bild: Wenglor

03.12.2015

Auf der SPS IPC Drives in Nürnberg hat wenglor sensoric den Produktbereich Industrielle Bildverarbeitung um einige attraktive Neuerungen bereichert. Die von wenglor bekannte Smart Camera weQube wurde neben der Codelese- und der Bildverarbeitungsfunktion um die Fähigkeit der Schrift- und Zeichenerkennung (OCR) erweitert.

Auf der SPS IPC Drives in Nürnberg hat wenglor sensoric den Produktbereich Industrielle Bildverarbeitung um einige attraktive Neuerungen bereichert. Die von wenglor bekannte Smart Camera weQube wurde neben der Codelese- und der Bildverarbeitungsfunktion um die Fähigkeit der Schrift- und Zeichenerkennung (OCR) erweitert. Für spezielle Anwendungen sind diese drei miteinander kombinierbaren Funktionsmodule außerdem in einer weiteren Version jeweils mit C-Mount-Gewindeanschluss erhältlich. Alle Modellvarianten verfügen zusätzlich serienmäßig über beide Standardprotokolle PROFINET und EtherNet/IP™, die nach Bedarf umschaltbar sind. Damit bietet wenglor zum einen eine bisher unerreichte Flexibilität und beweist zum anderen, dass die Fabrikautomation der Zukunft in Sachen „Industrie 4.0“ und „Smart Factory“ schon längst gelebt wird.

>> Presseinformation


Offen für Open Source - Rexroth-Antriebe fügen sich in Linux-Umgebung ein

Open Core Interface SDK
Open Core Interface SDK Bild: Bosch Rexroth

03.12.2015

Open Source Software gewinnt im Maschinenbau immer mehr an Bedeutung, weil Entwickler damit Kosten sparen und flexibel eigene Funktionen verwirklichen können. Mit der Technologieschnittstelle Open Core Interface for Drives können Maschinenhersteller jetzt individuelle Anwendungsprogramme für die Rexroth-Servoantriebe IndraDrive in IT-Hochsprachen programmieren und diese auch auf externen Geräten mit dem Betriebssystem Linux ablegen.

Zusätzlich zur SPS-basierten Automatisierung nach IEC 61131-3 öffnet Rexroth mit Open Core Interface for Drives die Firmware der IndraDrive-Antriebe für IT-Programmiersprachen und Betriebssysteme. Zu den bisher schon unterstützten Betriebssystemen Windows, iOS, Android und Windows Phone können Anwender die individuellen Steuerungsprogramme auch auf dem Betriebssystem Linux einsetzen.

 

Das senkt die Systemkosten und erhöht die Zukunftssicherheit, denn Anwender sind bei Open Source Betriebssystemen unabhängig von den Entscheidungen einzelner Hersteller, die ihre Produkte abkündigen und den Service einstellen können. Linux ist sehr transparent, stabil und flexibel erweiterbar. Diese Vorteile ergänzt Rexroth durch Open Core Interface for Drives. Anwender programmieren zum Beispiel einfach in der bei Linux gewohnten Entwicklungsumgebung Eclipse mit C/C++ oder Java die gewünschte Inbetriebnahmesoftware, die parallel zur SPS auf die IndraDrive-Antriebe zugreifen kann.

 

Die Kommunikation zwischen Linux-PC und beliebigen Antrieben erfolgt über Standard Ethernet mit dem Sercos Internet Protokoll S/IP. Neben der Verwendung von Komfortfunktionen (wie zum Beispiel MoveRelative) ist somit auch das standardisierte Lesen und Schreiben von Geräteparametern möglich. Einfach herunterladen: Open Core Interface SDK Um ihre Maschine zu programmieren, laden Anwender das Software Development Kit "Open Core Interface for Drives" aus dem Rexroth Engineering Network (www.boschrexroth.com/network) herunter und installieren es auf ihrem Zielsystem. Damit können sie in ihren gewohnten Entwicklungsumgebungen Antriebs-, Prozess-, Diagnose- und Bedienfunktionen erstellen.

 

Im Engineering Network diskutieren Entwickler weltweit über die Umsetzung von speziellen Funktionen und finden ein umfangreiches Informations- und Unterstützungsangebot zur Automatisierung mit Steuerungen und Antrieben von Rexroth. Anwender nutzen die Möglichkeiten von Open Core Interface for Drives bereits für virtuelle Inbetriebnahmen mit Rapid Control Prototyping (z. B. mit LabVIEW oder Matlab), die IT-Automation und zur Entwicklung neuartiger Bedienmöglichkeiten über Smartphones und Tablets. Darüber hinaus ermöglicht es die Automatisierung einfacher Bewegungen ohne externe Steuerungshardware und SPS-Kenntnisse in den Programmiersprachen FUP oder ST. IndraDrive Servoantriebe decken durchgängig mit gleicher Intelligenz und Funktionalität den Leistungsbereich von 100 W bis 4 MW ab und können über Open Core Interface integriert werden. Auch die SPS-Variablen des antriebsbasierten Motion Logic System IndraMotion MLD für die dezentrale Regelung von bis zu zehn Antrieben können in der Anwendungssoftware verwendet werden.


FH OÖ: Damit es beim Löschangriff keine bösen Überraschungen gibt

v.li.n.re.: Der Maschinenbau-Absolvent DI Stefan Höppe und sein Firmenbetreuer DI Hannes Hammer von der Rosenbauer International AG; Bildquelle: Rosenbauer International AG, Abdruck honorarfrei
v.li.n.re.: Der Maschinenbau-Absolvent DI Stefan Höppe und sein Firmenbetreuer DI Hannes Hammer von der Rosenbauer International AG; Bildquelle: Rosenbauer International AG, Abdruck honorarfrei
v.li.n.re.: Der Maschinenbau-Absolvent DI Stefan Höppe und sein Firmenbetreuer DI Hannes Hammer von der Rosenbauer International AG; Bildquelle: Rosenbauer International AG, Abdruck honorarfrei
v.li.n.re.: Der Maschinenbau-Absolvent DI Stefan Höppe und sein Firmenbetreuer DI Hannes Hammer von der Rosenbauer International AG; Bildquelle: Rosenbauer International AG, Abdruck honorarfrei

27.11.2015

Der Maschinenbau-Absolvent der FH OÖ in Wels Stefan Höppe hat in seiner Diplomarbeit bei der Firma Rosenbauer International AG Möglichkeiten untersucht, damit in Zukunft beim Löschangriff böse Überraschungen ausbleiben.

Damit im Ernstfall Löschwasser mit entsprechendem Druck zur Verfügung steht, verwendet die Feuerwehr leistungsstarke Pumpen. Diese Pumpen saugen Wasser an und fördern es durch den Schlauch Richtung Feuer.

„Unter gewissen Umständen – zum Beispiel bei großen Wasserabgabemengen – können sich in der Pumpe Blasen bilden, die zu einem Druckabfall am Pumpenausgang führen. Man spricht von Kavitation. Im Extremfall kann die Strömung sogar zusammenbrechen. Die intuitive Reaktion eines Maschinisten auf solch einen Druckabfall ist, die Drehzahl der Pumpe zu erhöhen. Wenn Kavitation vorliegt, führt aber genau das zu einem noch größeren Druckabfall", erklärt Stefan Höppe, der selbst bei der Freiwilligen Feuerwehr Sprinzenstein tätig ist. Aus diesem Grund arbeitet die Firma Rosenbauer International AG gemeinsam mit der FH OÖ in Wels an einem verbesserten Konzept, um Kavitation noch sicherer zu erkennen und dem Maschinisten anzuzeigen.

 

Automatische Kavitationserkennung

In seiner Diplomarbeit bei der Firma Rosenbauer International AG hat Stefan Höppe Möglichkeiten zur sensorgestützten Kavitationserkennung untersucht. „An einem Prüfstand konnte ich zeigen, dass sich gewisse Messgrößen entscheidend ändern, sobald Kavitation vorliegt", erklärt der 25-jährige Rohrbacher weiter.

In einer selbst entwickelten Software analysierte er die Messgrößen mit entsprechenden mathematischen Methoden und brach die Frage „Liegt Kavitation vor oder nicht?" auf ein rotes Signallämpchen herunter. „Leuchtet dieses bei den Löschwasserpumpen auf, so darf die Drehzahl der Pumpe vom Maschinisten nicht erhöht werden", so der Maschinenbau-Absolvent.


Lesen Sie mehr in der >>Pressemitteilung der FH OÖ.


Festo bringt Bionik nach Vorarlberg

Lotus_Effekt
Experimente bei Getzner: „Da perlt ja alles ab“ – der Lotusblüteneffekt, wie er auch bei den Stoffen von Getzner Textil zum Einsatz kommt, kann auf einem Kohlrabi-Blatt ausprobiert werden. Bild: FESTO

24.11.2015

Der Spezialist für Automatisierung und Aus- und Weiterbildung in der Technik – Festo – sorgt mit bionischen Experimentierboxen für Staunen bei Vorarlberger Kindern. Das Gemeinschaftsprojekt von Vorarlberger Unternehmen will junge Menschen an Technik heranführen.

Der Spezialist für Automatisierung und Aus- und Weiterbildung in der Technik – Festo – sorgt mit bionischen Experimentierboxen für Staunen bei Vorarlberger Kindern. Das Gemeinschaftsprojekt von Vorarlberger Unternehmen will junge Menschen an Technik heranführen. 


Woher kommt der Klettverschluss? Warum wachsen die Wurzeln des Baums zur Seite? Was kann man von der Fischflosse lernen? Das sind zentrale Fragen, die Vorarlberger Kinder direkt zur Bionik führen – einer Wissenschaft, die sich die Natur als Vorbild nimmt und aus ihr ungewöhnliche Lösungen für Herausforderungen in der Technik ableitet.

Lehrlinge experimentieren mit Kindern
Drei Bionic-Boxen von Festo Didactic im Wert von je 850 Euro wurden Mitte November 2015 an Vorarlberger Unternehmen übergeben. Die Firmen haben es sich zum Ziel gesetzt, 8 bis 12-Jährige mit praktischen Experimenten auf Technik neugierig zu machen. Durchgeführt werden die spannenden Versuche gemeinsam Lehrlingen, die die Kids bei der Arbeit mit den Bionic-Boxen unterstützen. Mit an Bord sind die namhaften Vorarlberger Unternehmen Blum, Doppelmayr, Getzner Textil, Grass, Hilti (
Thüringen) und Meusburger (Wolfurt). Das Projekt „Bionic Potentials“ wird vor Ort vom Festo Bildungspartner „get up!“ betreut. Das Ausbildungsunternehmen fungiert als Drehscheibe für die Lehrlingsausbildung in Vorarlberg.

Schon frühzeitig beginnen

Die Erlebnisse der Kids bei den eigenen Experimenten bleiben in Erinnerung und sie animieren nachzufragen, sich für Physik und Technik auch zu Hause zu interessieren. Dipl.-Ing. Rainer Ostermann, der Country Manager von Festo Österreich unterstreicht: „Es reicht nicht, sich einfach nur über den Mangel an Technikerinnen und Technikern zu beklagen. Proaktiver Einsatz ist gefragt – auch von Seiten der Industrie. Mit Projekten wie diesem machen wir den Nachwuchs schon frühzeitig neugierig auf Technik und wir nehmen die Scheu davor – bei Burschen und bei Mädchen.“

Bionik für die Fertigung der Zukunft
Auch die Forschung des Automatisierungsspezialisten Festo nimmt sich immer wieder die Natur als Vorbild. Ungewöhnliche Ergebnisse aus der Entwicklungstätigkeit des Festo Bionic Learning Networks, an dem auch Schulen, Universitäten und andere Partner beteiligt sind, kann man unter www.festo.at/bionic bestaunen. Vom Robotervogel über künstliche Fische und Quallen bis zu selbstständig aber vernetzt agierenden Ameisen wurden bereits viele ungewöhnliche bionische Objekte präsentiert, die deutliche Impulse für Industrie 4.0, also die Fertigung der Zukunft, liefern.    

www.festo.at


PSI-CEO stellt neue PSIPENTA-Geschäftsführer vor

Dr. Herbert Hadler
Dr. Herbert Hadler Quelle: PSIPENTA

18.11.2015

Der Vorstandsvorsitzende der PSI AG Dr. Harald Schrimpf stellte auf der 29. Jahrestagung der Interessengemeinschaft der PSIpenta-Anwender (IPA) am 13. November 2015 in Essen das neue Geschäftsführungsduo des Tochterunternehmens PSIPENTA Software Systems GmbH vor.

Der Vorstandsvorsitzende der PSI AG Dr. Harald Schrimpf stellte auf der 29. Jahrestagung der Interessengemeinschaft der PSIpenta-Anwender (IPA) am 13. November 2015 in Essen das neue Geschäftsführungsduo des Tochterunternehmens PSIPENTA Software Systems GmbH vor. Ab dem 1. Januar 2016 werden mit Dr. Herbert Hadler (50), bis dato für das PSIPENTA-Geschäft in Österreich und der Schweiz verantwortlich und Dieter Deutz (52), ehemals Divisionsleiter der PSI Metals Non Ferrous GmbH, zwei erfolgreiche PSI-Manager die operative Verantwortung des Fertigungssoftwarespezialisten übernehmen. Ab dem 1. Januar 2016 wird die PSIPENTA Software Systems GmbH als PSI Automotive & Industry GmbH firmieren.

 

Die neue Doppelspitze folgt dem scheidenden Geschäftsführer Alfred M. Keseberg (65) nach, der zum 31. März 2016 seine hauptberufliche Laufbahn beenden und sich als Berater auf größere Vertriebsfälle der PSI konzentrieren wird. Keseberg leitet das Unternehmen seit 2004 und baute PSIPENTA zu einer stabilen Größe innerhalb des PSI-Konzerns auf. Heute zählt die PSIPENTA zu den etablierten Anbietern im umkämpften ERP- und MES-Markt.

 

„Mit der Wiedereinsetzung einer Doppelspitze sollen die beiden Geschäftsfelder Automotive (Serie) und Maschinen/Anlagenbau (Kleinserien und Einzelfertigung) angemessen in der Geschäftsführung vertreten werden. Mit den beiden Geschäftsführern und weiterer personeller Teamverstärkung sollen die Potentiale aus Industrie 4.0 und aktuell guter Konjunktur aktiv zum Wachstum genutzt werden. Dazu sind insbesondere die auf die Konzernplattform migrierten bzw. völlig neu entwickelten Produkte PSIpenta 9, PSIjscada 2 (neue Maschinen- und Personaldatenerfassung und Visualisierung) sowie PSIjls (Leitstand) in den Markt einzuführen. Herrn Keseberg danke ich sehr, sehr herzlich für seine starke Aufbauleistung und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit in großen Vertriebsfällen und Industrie 4.0 Forschungsprojekten. “, so Dr.-Ing. Harald Schrimpf, Vorstandsvorsitzender der PSI AG. Neben seiner heutigen Tätigkeit für die PSIPENTA in Österreich und der Schweiz wird Dr. Herbert Hadler die Verantwortung für das Industrie-Geschäft sowie die Bereiche Finanzen und Personal übernehmen. In Dieter Deutz‘ Verantwortung fallen das Automotive-Geschäft sowie Vertrieb und Technik.

Nähere Informationen finden Sie in der Presseaussendung anbei.


Kompetenz zum Angreifen

Rittal: Kompetenzzentrum in Wien
Im Februar hat Rittal sein Kompetenzzentrum in Wien eröffnet. Bildquelle: Rittal
Eplan, Rittal und Kiesling bilden die 3 Stufen der Wertschöpfungskette.
Eplan, Rittal und Kiesling bilden die 3 Stufen der Wertschöpfungskette.

18.11.2015

Im neuen Kompetenzzentrum in Wien zeigt Rittal seinen Beitrag zu Industrie 4.0. Hier können interes-sierte Unternehmen im Rahmen von individuellen Live-Vorführungen die Datendurchgängigkeit vom Engineering bis zur Schrankbearbeitung durch eine Kiesling Maschine erleben.

Im neuen Kompetenzzentrum in Wien zeigt Rittal seinen Beitrag zu Industrie 4.0. Hier können interessierte Unternehmen im Rahmen von individuellen Live-Vorführungen die Datendurchgängigkeit vom Engineering bis zur Schrankbearbeitung durch eine Kiesling Maschine erleben. Vor kurzem eröffnete Rittal nach umfangreichen Umbauarbeiten sein neues Kompetenzzentrum in der Laxenburger Straße in Wien und macht hier als Vorreiter aus einer Vision zu Industrie 4.0 eine reale Lösung, die für jeden erlebbar ist.

 

Interessierte Unternehmen, die ihren Schaltschrankbau effizienter gestalten wollen, haben die Möglichkeit sich live und praxisnah im Rahmen von halbtägigen Besuchen im Kompetenzzentrum über die Vorteile der Durchgängigkeit der Datenverarbeitung vom Engineering bis zur Schrankbearbeitung zu informieren.

 

„Die Elektroplanung findet heute praktisch ausschließlich mit leistungsfähigen CAE-Systemen statt“, erklärt Mag. Andreas Hrzina, Marketingleiter Rittal Österreich. „Um die nachfolgenden Prozesse möglichst effizient zu gestalten, ist es von entscheidender Bedeutung, dass die bei der Elektroplanung erzeugten Daten durchgängig weiterverwendet werden können. Bis schließlich auf Basis dieser Daten der Schaltschrank bzw. seine Flachteile automatisiert bearbeitet werden können“. Termine für den Besuch des Kompetenzzentrums können individuell vereinbart werden. (info@rittal.at)


RS Components erweitert die Produktpalette der Single-Board-Computer mit Intel Compute Sticks für Windows und Ubuntu Linux

Intel Compute Stick bietet die Funktionalität eines Plug-and-Play-PCs an Fernsehern und Monitoren mit HDMI - am Arbeitsplatz, zu Hause oder unterwegs <br>Bild: rs components
Intel Compute Stick bietet die Funktionalität eines Plug-and-Play-PCs an Fernsehern und Monitoren mit HDMI - am Arbeitsplatz, zu Hause oder unterwegs
Bild: rs components

17.11.2015

Intel Compute Stick bietet die Funktionalität eines Plug-and-Play-PCs an Fernsehern und Monitoren mit HDMI - am Arbeitsplatz, zu Hause oder unterwegs

RS Components (RS), die Handelsmarke der Electrocomponents plc (LSE:ECM), der globale Distributor für Ingenieure und Techniker, hat die Lieferbarkeit des neuen „Computer on a Stick“ von Intel angekündigt, der zu Hause, im Büro oder unterwegs vorhandene Geräte mit Computerfunktionen erweitert. Der Intel Compute Stick verwandelt jeden Fernseher oder Monitor mit HDMI in einen vollständigen Computer und ist in zwei Versionen für die Betriebssysteme Windows 8.1 und 10 oder Ubuntu Linux lieferbar. Er verfügt über dasselbe Betriebssystem, qualitativ hochwertige Grafik und Wireless-Konnektivität wie ein großer PC, bietet hinreichende Geschwindigkeit und Speicherplatz, ist aber viel preisgünstiger und nimmt durch Abmessungen von nur 103 x 37 x 12 mm wenig Raum ein.

Der Compute Stick beinhaltet einen zuverlässigen Mini-PC, der wie ein großer USB-Speicherstick aussieht und durch Einstecken in den HDMI-Eingang innerhalb von Sekunden die Nutzung der Funktionen eines Büro-PCs ermöglicht. Für den Betrieb werden lediglich ein im Lieferumfang enthaltenes Netzteil sowie drahtlose Tastatur und Maus benötigt, die separat zu beschaffen sind. Intel HD Grafik sowie drahtlose Verbindungsmöglichkeiten über WLAN (802.11bgn) und Bluetooth 4.0 sind bereits im Compute Stick enthalten. Die Ausführung mit dem Betriebssystem 8.1 (inklusive kostenlosem Upgrade auf Windows 10) enthält einen eMMC Flash Speicher mit 32 GB und DDR3L SDRAM mit 2 GB, die Version mit Ubuntu Linux 14.04 ist mit eMMC Flash Speicher mit 8 GB und DDR3L SDRAM mit 1 GB ausgestattet.

 

Lesen Sie mehr in der >>Presseinformation:


Internationales Buchprojekt zur industriellen Bildverarbeitung am FH OÖ Campus Wels präsentiert

v.li.n.re.: FH-Prof. DI Kurt Niel, Research Center-Leiter DI (FH) Dr. Christoph Heinzl, FH OÖ-Prokurist FH-Prof. DI Dr. Johann Kastner; Bildquelle: FH OÖ
v.li.n.re.: FH-Prof. DI Kurt Niel, Research Center-Leiter DI (FH) Dr. Christoph Heinzl, FH OÖ-Prokurist FH-Prof. DI Dr. Johann Kastner; Bildquelle: FH OÖ

17.11.2015

Kürzlich wurde am FH OÖ Campus Wels das neue Buch "Integrated Imaging and Vision Techniques for Industrial Inspection" präsentiert. Es fasst den Stand der industriellen Bildverarbeitung in 15 Kapiteln zusammen.

Bildverarbeitung wird mittlerweile in nahezu allen Wissenschafts- und Ingenieursdisziplinen eingesetzt, wie beispielsweise in der Astronomie, im Maschinenbau, in der modernen Mikroskopie, medizinischen Diagnostik und in der Fernerkundung. Mit Methoden der Bildverarbeitung werden in Maschinen Objekte gezählt, vermessen, Objekte inspiziert oder codierte Informationen gelesen.

„Die Bildverarbeitung kommt sowohl in der Industrie, als auch in unserem Alltag vor. Es wird zum Beispiel das Auswalzen der Stahlbänder in der voestalpine Stahl mit Kameras überwacht und gesteuert. Roboter automatischer Fertigungsstraßen orientieren sich mit Hilfe von Kameras und bewegen sich dementsprechend in ihrer Umwelt. Bildverarbeitung trägt somit zur Qualitätssicherung in Fertigungs- und Produktionsprozessen bei“, so der Leiter des Welser FH-Fachbereichs Industrielle Bildverarbeitung FH-Prof. DI Kurt Niel. „Kameras mit automatischer Bildverarbeitung werden aber auch zur automatischen Untersuchung von Reisegepäck verwendet“, erläutert Niel den alltäglichen Einsatz weiter. Die industrielle Bildverarbeitung ist einer der Schwerpunkte in der Ausbildung an der FH OÖ Campus Wels. Das Buch dient der Unterstützung dieser Lehre.

 

Mehr dazu in den >>FH-OÖ News:


10.000 COMAU-Roboter von B&R gesteuert

10.000 COMAU-Roboter wurden mit B&R-Steuerungstechnik ausgestattet; Bild B&R

17.11.2015

Die Zusammenarbeit von COMAU Robotics und B&R hat einen weiteren Meilenstein erreicht: Mittlerweile sind weltweit 10.000 COMAU-Roboter mit B&R-Steuerungstechnik im Einsatz. Dieser Erfolg unterstreicht die Qualität der COMAU-Produkte, die auf der leistungsfähigen, präzisen und zuverlässigen Steuerungselektro-nik des Automatisierungsspezialisten B&R basieren.

Comau und B&R feiern eine produktive Partnerschaft mit vielversprechender Zukunft

Die Unternehmen arbeiten seit Jahren daran, die Integration von Robotik in die Linienautomatisierung voranzutreiben. Maschinenbauer und Endanwender profitieren von der hervorragenden Synchronisation und der schnellen Reaktionsfähigkeit.

„Das ist das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit, welche es beiden Unternehmen ermöglicht hat, wichtige Akteure auf dem Markt zu werden. Unser Ziel ist es, die Technologien kontinuierlich zu verbessern und in neuen Marktsegmenten zu wachsen“, sagt Tobias Daniel, Leiter der Robotik-Abteilung Europa und Amerika bei COMAU.

„Wir freuen uns sagen zu können, dass diese Zusammenarbeit greifbare Ergebnisse in einem wachsenden Markt hervorbringt“, sagt Walter Burgstaller, Sales Director Europe bei B&R. „Immer mehr Unternehmen sehen in der Robotik eine Chance, um ihre Produktion zu optimieren und so auf die gestiegenen Anforde-rungen hinsichtlich Flexibilität und Komplexität zu reagieren.“


LENZE: Easy Engineering bringt mehr Freiraum für das Wesentliche

Usability steht im Mittelpunkt des diesjährigen Messeauftritts von Lenze auf der SPS IPC Drives.
Usability steht im Mittelpunkt des diesjährigen Messeauftritts von Lenze auf der SPS IPC Drives. Foto: Lenze

17.11.2015

Lenze präsentiert auf der SPS IPC Drives eine brandaktuelle Frequenzumrichterreihe und zeigt neue Interaktionsmöglichkeiten

für eine schnelle Inbetriebnahme.

Easy Engineering – darum dreht sich alles beim Spezialisten für Motion Centric Automation Lenze. Auf der SPS IPC Drives, in Halle 1, Stand 360, können Besucher live erleben, wie Lenze ihnen ihr Arbeitsleben vereinfacht und mehr Freiraum für das Wesentliche verschafft: nämlich innovative Maschinen schnell und sicher auf den Markt zu bringen. Zu sehen sind intelligente mechatronische Systeme, standardisierte modulare Software und moderne intuitive Konzepte, die die Kooperation zwischen Mensch und Maschine erleichtern sowie Interaktionsmöglichkeiten, die für neue Bestzeiten bei der Inbetriebnahme sorgen. Erstmalig präsentiert Lenze die Frequenzumrichterreihe i500. Die Inverter setzen in Sachen Kompaktheit, Modularität und Einfachheit neue Maßstäbe und erfüllen höchste Ansprüche an die Ressourceneffizienz.

 

Mehr dazu erfahren Sie in der >>Presseinformation:


Siemens treibt die Digitalisierung rund um die Werkzeugmaschine voran

Siemens treibt die Digitalisierung rund um die Werkzeugmaschine voran
Siemens treibt die Digitalisierung rund um die Werkzeugmaschine voran

17.11.2015

Der Messe-Stand von Siemens auf der EMO 2015 steht ganz im Zeichen der fortschreitenden Digitalisierung rund um die Werkzeugmaschinen.

Unter dem Motto „On the way to Industrie 4.0 – Digitalization in Machine Tool Manufacturing“ präsentiert der Industriekonzern sein integriertes Portfolio aus Industriesoftware und Automatisierungstechnik, mit dem Unternehmen die Flexibilität und Effizienz in der Produktion steigern sowie ihre Entwicklungs- und Markteinführungszeiten reduzieren können.

„Schon heute können Werkzeugmaschinenhersteller und fertigende Betriebe die Chancen der Digitalisierung nutzen und ihre Wettbewerbsfähigkeit durch unsere integrierten Produkte und Lösungen deutlich steigern“, sagte Dr. Wolfgang Heuring, CEO der Siemens-Geschäftseinheit Motion Control.

Detailliertere Informationen zu Siemens Innovationen für Werkzeugmaschinen entnehmen Sie bitte den beigefügten Pressetexten:

>> Leistungssprung bei CNC-Hardware im High-End-Segment

>> Siemens baut Motoren-Portfolio für Werkzeugmaschinen aus

>> Erweiterte CNC-Programmiersoftware für Arbeitsvorbereitung, Ausbildung und Vertrieb

>> Mehr Produktivität durch einfaches Einbinden der Werkzeugmaschinen in die FertigungCNC-Programmiersoftware für Arbeitsvorbereitung, Ausbildung und Vertrieb

>> Multitasking-Maschinen einfacher bedienen und programmieren

>> Neue Displays mit 10,4 und 15,6 Zoll für Sinumerik 828-Steuerungen

>> Siemens treibt die Digitalisierung rund um die Werkzeugmaschine voran

>> Vertikale und horizontale IT-Integration erhöht die Effizienz von Werkzeugmaschinen


Weitere Infos zu Siemens auf der EMO 2015 unter www.siemens.de/emo

Weitere Presseinformationen zu Neuheiten von Siemens auf der EMO 2015 unter www.siemens.com/presse/emo2015

Ansprechpartner für Journalisten: Siemens AG Österreich Kerstin Glatz-Krainz Tel.: +43 664 80117 23099 E-Mail: karin-kerstin.glatz-krainz@siemens.com


Neue Matrix E-Blocks Hardwaremodule und Entwicklungsumgebung jetzt von RS Components lieferbar

Neue Matrix E-Blocks Hardwaremodule und Entwicklungsumgebung jetzt von RS Components lieferbar; Foto rs components
Neue Matrix E-Blocks Hardwaremodule und Entwicklungsumgebung jetzt von RS Components lieferbar; Foto rs components

17.11.2015

Vielseitige und einfach nutzbare Plattform zur Prototypenerstellung für Ausbildung und professionellen Einsatz wurde noch umfangreicher und besser

RS Components (RS), die Handelsmarke der Electrocomponents plc (LSE:ECM), der globale Distributor für Ingenieure und Techniker, hat die neue Serie der E-Blocks Elektronikmodule und die unterstützende Flowcode 6 Entwicklungsumgebung von Matrix Technology Solutions vorgestellt.

RS führt jetzt alle 50 E-Blocks Module im Lieferprogramm, die von den Anwendern zusammengesteckt werden können, um spezifische elektronische Systeme schnell und einfach aufzubauen. Zu den lieferbaren Modulen gehören ein FPGA-Board und Mikrocontroller-Platinen, die auf verbreiteten CPU-Architekturen basieren, außerdem eine große Anzahl funktionsspezifischer Platinen für GPS, Bluetooth®, USB, kapazitive Berührungssteuerung, Farb-LCD, Keypad, Sprach-Codec, MIDI-Schnittstelle, seriellen Speicher, RFID, Push-Pull-Treiber, Relais, Motorsteuerung, Optokoppler, CAN-Schnittstelle und viele andere. Zum Produktprogramm gehören auch eine Hauptplatine für die Sensorik und 16 Platinen mit Sensorfunktionen für Ultraschall, Infrarot, Berührung, Feuchtigkeit, Bewegung, Temperatur sowie Potenziometer- und Trimmer-Boards. Platinen für die Programmierung und zum Anschluss an das Arduino Shield oder Raspberry Pi Computer sind ebenfalls verfügbar.

 

Lesen Sie mehr in der >>Presseinformation:


wenglor: Sensorik für Extreme: von -60 bis +450 °C

Hitze- und kälteresistent: Die neuen Induktiven Sensoren für extreme Temperaturbereiche; Bildhinweis: wenglor
Hitze- und kälteresistent: Die neuen Induktiven Sensoren für extreme Temperaturbereiche; Bildhinweis: wenglor

10.11.2015

wenglor setzt auf langjährige MEL-Erfahrung in Kalt- und Heißbereichen bei induktiven Sensoren

Die Induktiven Sensoren von wenglor und wenglorMEL stehen für die zuverlässige Erkennung metallischer Objekte in extremen Temperaturbereichen. Mit drei unterschiedlichen  Produktserien deckt das Portfolio einen umfangreichen Temperaturbereich zwischen −60 und +450 °C ab. Dank erhöhter Schaltabstände und des patentierten Wartungsausgangs steigert sich die Anlagenverfügbarkeit. Mit einer hohen Lebensdauer von sieben bis elf Jahren sind die zwölf robusten Sensoren verlässliche und leistungsfähige Produkte für den Einsatz in der Automobil-, Metall-, Lebensmittel- und Glasindustrie.

Erfahren Sie mehr in den >>Produktneuheiten von wenglor: