EU-Projekt I-CON will Lebensmittelproduktion verbessern

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09.11.2017

Die traditionelle Lebensmittelindustrie in Osteuropa steht vor einem Wandel. Um einen neuen Stand der Technik zu erreichen, ist dabei auch Know-how aus Oberösterreich gefragt.

Ausgangspunkt ist das Projekt I-CON: Projektpartner aus Österreich, Deutschland, Italien, Slowenien, Ungarn, Polen und der Slowakei wollen damit die Lebensmittelproduktion in osteuropäischen Ländern verbessern. Unternehmen, die sich am Projekt beteiligen möchten, können sich beim Mechatronik-Cluster informieren. (DI Eva Breuer).

 

Slowenien, Ungarn, Polen und die Slowakei stehen auf Grund der strukturellen Veränderungen in traditionellen Industrien einer rückläufigen Beschäftigungsmöglichkeit gegenüber. Eine Analyse zeigt, dass in diesen Ländern im Bereich des Lebensmittelsektors sowie in dessen Wertschöpfungskette das größte Potenzial für eine Verbesserung der aktuellen Situation gegeben ist. Seit Juni 2016 arbeiten die Länder Österreich, Italien und Deutschland im Zuge des EU-Projekts I-CON intensiv mit den oben genannten Staaten zusammen. Maßnahmen und Aktivitäten werden dabei gesetzt, um das Spannungsfeld – traditionelle und beschäftigungsintensive Produktion versus moderne, technikintensive und automatisierte Herstellung – aufzubrechen.

 

Mechatronik-Cluster unterstützt Produktionsoptimierung

Der Mechatronik-Cluster (MC) bearbeitet im Projekt alle Aufgaben, Fragestellungen und Anforderungen, die das Themenfeld der Mechatronik betreffen. In den kommenden Monaten initiiert der MC mit interessierten oö. Unternehmen Workshops wie auch Studienreisen in ausgewählte Regionen, um konkrete Maßnahmen im Bereich Produktionsoptimierung ableiten zu können. Im zweiten Schritt erfolgt die Erstellung eines Aktivitäten- bzw. Umsetzungskatalogs. Elmar Paireder, MC-Clustermanager, betont: „Technologie und Know-how aus Oberösterreich verbessern die Lebensmittelindustrie im osteuropäischen Raum. Unsere Unternehmen profitieren im Gegenzug von den neuen Kontakten am Markt und den neuen Exportchancen.“

 

Was bisher geschah

Eine Bedarfsanalyse, die in den letzten Monaten von der Arbeitsgemeinschaft erstellt wurde, zeigt konkret jene Bereiche auf, die Optimierungspotenzial haben. Mehr als 710 europäische KMU aus dem Lebensmittelsektor wurden im Zuge eines Fragebogens über Lebensmittelqualität, Sicherheit, Technologiebedarf, Verpackung u.v.m. befragt. Die Auswertung zeigt, die wichtigsten Prioritäten sehen die Firmen in der Verbesserung der Verpackung, Prozess- wie auch Effizienzoptimierung. Hier setzt nun das Konsortium an. Um alle für wichtig erachteten Bereiche optimal abzudecken sind die Themenbereiche wie folgt auf die Länder aufgeteilt: Food-Design und Packaging (Italien), Lebensmitteltechnologie (Deutschland), Mechatronik (Österreich) sowie Lebensmittelqualität/Sicherheit (Ungarn). Das Projekt I-CON wird über das EU-Programm Interreg CENTRAL EUROPE gefördert.

 

Fakten zum EU-Projekt I-CON

Laufzeit: Juni 2016 – Mai 2019

Projektvolumen: 2,2 Mio. EUR

 

Die Projektpartner


Über uns

Foto: DI Eva Breuer

DI Eva Breuer

Projektmanagement

Fachbereich Internationale Projekte

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