Requirements-Engineering im Sondermaschinenbau – was man von der Software-Entwicklung lernen kann.

Hubert Pesendorfer, Geschäftsführer Promot Automation, führte durch das Betriebsgelände. © Business Upper Austria
Hubert Pesendorfer, Geschäftsführer Promot Automation, führte durch das Betriebsgelände. © Business Upper Austria

04.10.2018

Die Zeiten, in denen der Sondermaschinenbau vor allem mechaniklastig war, sind lange vorbei. Elektrik, Sicherheitstechnik und mehrere Software-Disziplinen ergänzen die Engineering-Aufgaben mindestens gleichrangig. Darüber hinaus stellen andere Fachbereiche immer mehr und konkretere Forderungen an die Hersteller von Sondermaschinen. Aber wie gibt das Unternehmen diese vielfältigen Anforderungen den Mitarbeitern in den internen Engineeringprozessen bestmöglich weiter?

Requirements-Engineering auf der einen Seite und agile Methoden auf der anderen sind zwei Werkzeuge, um diesen Herausforderungen gerecht zu werden. Und sie beweisen anschaulich, was der Maschinenbau von den Software-Herstellern lernen kann.

Am 2. Oktober öffnete Promot Automation die Türen zur Betriebsbesichtigung. Hubert Pesendorfer, Geschäftsführer des Unternehmens, zeigte den rund 30 Teilnehmern anschaulich welche Herausforderungen beim Sondermaschinenbau zu meistern sind und wie durch Einsatz von Requirements-Engineering dieser Prozess nicht nur Kosten sondern auch Zeit und Ärger spart.

„Wer vorher mehr über das Gesamtprojekt nachdenkt kann sich dadurch später viel Ärger sparen. So ist ein Pflichtenheft richtig und wichtig. Heißt aber nicht, dass alle Beteiligten auch wirklich dasselbe gemeint haben. Unterschiedliche Sprachen muss man zu Beginn des Projektes klären. Auch dem Kunden in einer früheren Phase richtigere Fragen zu stellen, hilft bei der Produktentwicklung erheblich. 

Hubert Pesendorfer, Geschäftsführer Promot Automation GmbH

 

Über Promot Automation GmbH
Seit 1980 spezialisiert sich Promot auf die Automatisierung von Werkzeugmaschinen in der Metallzerspanung. Vision und Aufgabe ist es, mit intelligenten, vollautomatischen und betriebssicheren Roboterlösungen für Werkstücke und Paletten eine wirtschaftliche Produktion in Westeuropa zu ermöglichen: für die Serienproduktion und auch Losgröße 1.