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Sigmatek liefert Steuerungstechnik für innovatives Beatmungsgerät

© SIGMATEK Automation
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© HAGE Sondermaschinenbau
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© Land Steiermark/Streibl
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18.05.2020

In Österreich wird derzeit intensiv an Lösungsansätzen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie geforscht. Da es weltweit derzeit vor allem bei medizinischen Produkten regelmäßig zu Versorgungsengpässen kommt, ist ein Ziel der österreichischen Initiative die Entwicklung einer kurzfristig verfügbaren, druckkontrollierten Beatmungsform für Krisen- bzw. Notsituationen. Bei HAGE Sondermaschinenbau und HAGE3D hat man daher innerhalb kürzester Zeit intensiv an der Entwicklung zweier Prototypen, mit moderner Steuerungstechnik von Sigmatek, gearbeitet. Für die Software zur Drucksteuerung fungierte Sigmatek, ein Partnerunternehmen des Mechatronik-Clusters, als wichtiger Unterstützer.

„Wir sind seit einiger Zeit in täglichem Kontakt mit unserem Kunden Hage Sondermaschinenbau in Obdach. Es hat uns sehr beeindruckt, dass sie nach Anfrage der österreichischen Regierung im Schnellverfahren ein Beatmungsgerät entwickelt haben. Besonders stolz macht uns, dass Sigmatek mit der notwendigen Steuerungstechnik und Applikations-Know-how einen Teil dazu beitragen konnte.“ erklärt Bernd Hildebrandt, Vertriebsleiter Österreich bei Sigmatek.

Erste Varianten auf Basis eines Beatmungsbeutels und eines Pneumatikzylinders wurden von HAGE-Geschäftsführer Peter Freigassner entwickelt, gedruckt und getestet. Zusammen mit dem HAGE3D-Team entstand schlussendlich eine funktionstüchtige, überwachte Maschine. Die Anforderungen und der Aufbau werden in enger Zusammenarbeit mit Experten der Medizinischen Universität Graz in mehreren Iterationen verfeinert. Der Druck der Sauerstoffzufuhr wird dabei über ein patientennahes Ventilsystem im Beatmungsschlauch geregelt und durch Sensoren kontrolliert. Die übermittelten Werte werden grafisch auf dem Touchdisplay angezeigt. Ein visuelles und akustisches Warnsystem meldet die Abweichung von definierten Sollwerten. Zur Sicherstellung der Hygieneanforderungen sind zahlreiche Komponenten aus medizinischen Einwegmaterialien gefertigt und werden vor jedem Patienten getauscht bzw. gereinigt. Komponenten, die nicht in Kontakt mit dem Patienten kommen, werden mittels hygienischer Flächendesinfektion gereinigt. Funktionstests wurden bereits durch Versuchsreihen verifiziert. Auch alle weiteren Testverfahren sind inzwischen erfolgreich absolviert.


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