Ginzingers Linux Distribution feiert 10. Geburtstag

Manfred Schlägl Leiter der GELin-Entwicklung bei Ginzinger
"Wir wollten unsere Kunden auf keinen Fall in die Abhängigkeit manövrieren" nennt Ing. Schlägl einen der Hauptgründe für die Entscheidung, eine eigene Linux-Distribution zu entwickeln. "Wir wollten unsere Kunden auf keinen Fall in die Abhängigkeit manövrieren" nennt Ing. Schlägl einen der Hauptgründe für die Entscheidung, eine eigene Linux-Distribution zu entwickeln. Manfred Schlägl Leiter der GELin-Entwicklung bei Ginzinger ©Ginzinger

30.01.2019

Mit GELin, der eigenen Linux-Distribution für kundenspezifische Embedded-Plattformen bietet Ginzinger electronic systems seinen Kunden seit zehn Jahren Stabilität und Langlebigkeit. Ginzinger electronic systems bietet mit der Linux-Distribution GELin seit zehn Jahren eine robuste, bewährte Software-Entwicklungsplattform für Embedded Projekte. GELin als Entwicklungstool erleichtert das Handling der komplexen Welt von Linux und ermöglicht es Entwicklern, sich im Projekt auf die Kundenanwendung zu konzentrieren. Auslöser für die eigene Distribution waren Probleme beim Modifizieren von Softwareversionen verschiedener Kundenplattformen.

Seit über 25 Jahren sind kundenspezifische Hard- und Softwareentwicklungen die Spezialität von Ginzinger electronic systems aus Oberösterreich. Dabei übernimmt das Unternehmen die Verantwortung über den gesamten Produktlebenszyklus und ist Komplett-anbieter, von der Idee bis zur Serien-produktion.

Wurde zu Beginn der Softwareentwicklung noch ein kommerzielles Produkt eingesetzt, zeichnete sich im Laufe mehrerer Projekte immer öfter ab, dass dies erhebliche Probleme mit sich bringt: Für die unter-schiedlich eingesetzten Hardware-Plattformen musste jedes Mal die Software modifiziert werden; immer öfter wurde man von einer Version auf die nächste „aus-gesperrt“.  Modifikationen konnten nicht mehr eingefügt werden. 
 
Dazu Manfred Schlägl, Leiter der GELin-Entwicklung bei Ginzinger electronic systems: „Aus diesen Problemen lernten wir mehrere Dinge. Erstens: Um unseren Kunden langfristig zu helfen, brauchte es eine „zuschneidbare“ Lösung. Zweitens durften unsere Kunden nicht in dieselbe Abhängigkeit getrieben werden, wie wir sie erfahren mussten. Außerdem möchte man als Entwickler seine Applikation auf Basis aktueller Softwareframworks weiterentwickeln“, so Schlägl. Das war der Hauptauslöser, sich nach einer anderen Lösung umzusehen. Die Entscheidung fiel auf die Entwicklung einer adaptierbaren Plattform, mit der Aufwände pro Projekt und Kunde gebündelt werden konnten. Es war der Startschuss für GELin.

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