Welser FH-Forscherteam bei Austrian Alpine Robotic Trials

Reform Metron P48RC beim Offroad-Test mit Forschungsleiter Raimund Edlinger © FH OÖ
Der Reform Metron P48RC beim Offroad-Test mit Forschungsleiter Raimund Edlinger. © FH OÖ
Raimund Edlinger im Gespräch mit Klaudia Tanner © FH OÖ
Raimund Edlinger im Gespräch mit Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und Verantwortlichen vom ARWT - Amt für Rüstung und Wehrtechnik © FH OÖ

30.07.2021

Ein Forscherteam des FH OÖ Campus Wels hat in Zusammenarbeit mit dem AIT - Austrian Institute of Technology - und der Firma Reform-Werke erfolgreich beim „Austrian Alpine Robotic Trials“ auf dem Truppenübungsplatz Seetaler Alpe teilgenommen. Bei diesem Event handelte es sich um eine Testveranstaltung für militärisches automatisiertes Fahren abseits von Straßen. Neben den Forschungsinstituten überzeugten sich auch führende Bundesheer-Offiziere und Verteidigungsministerin Klaudia Tanner von den aktuellen Entwicklungen im Bereich Autonomes Fahren abseits von Straßen.

„Automatisiertes Fahren im Offroad-Bereich erfordert neben einem geländegängigen Fahrzeug auch die Erprobung unterschiedlicher Sensorsysteme für die Lokalisierung und Navigation im unwegsamen Gelände. Mit dem Reform Metron P48RC haben wir eine solide und leistungsstarke Fahrzeugplattform, die nicht nur für das Navigieren im freien Gelände, sondern vor allem als Arbeitsmaschine verschiedenste Aufgaben bewältigen kann“, berichtet Forschungsleiter Ass. Prof. DI (FH) Raimund Edlinger MSc. Bei diesem realen Test konnte das Team wertvolle Sensorinformationen sammeln und an den Algorithmen für autonomes Fahren weiter forschen.

„Die Konflikte der Zukunft werden immer komplexer. Daher ist es wichtig, dass das Bundesheer auch auf dem Forschungsfeld der Robotik mit Österreichs wissenschaftlicher und industrieller Elite eng zusammenarbeitet. Die Austrian Alpine Robotic Trials sind da ein besonders gutes Beispiel, wie Technikexperten des Bundesheeres mit Fachleuten aus der Wissenschaft und Industrie gemeinsam an Zukunftstechnologie forschen“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

Die dortigen Bedingungen machten ein Testen auf Herz und Nieren der unterschiedlichen Systeme in einem professionellen, anwendungsspezifischen und abgesicherten Trainingsumfeld möglich. So konnten fünf Teams mit insgesamt vier automatisierten, unbewaffneten Robotersystemen an ihre Leistungsgrenzen gehen. Unter den Teilnehmern der „Austrian Alpine Robotic Trials“ befanden sich Teams der Technischen Universität Graz, der FH Oberösterreich und des Austrian Institute of Technology, des Technologiekonzerns AVL-List, des Rüstungskonzerns Diehl/Mattro und des Joanneum Research.

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