Reifegradmodell - Industrie 4.0

Den digitalen Wettlauf gewinnen!

Das Reifegradmodell Industrie 4.0 - ein Navigationsgerät für den Industrie-4.0 Dschungel - schlägt Richtung und Maßnahmen vor um in kürzester Zeit Unternehmen fit für den digitalen Wandel zu machen. 

Unternehmen sind be­strebt, mittels Innova­tion langfristig erfolg­reich zu sein. Vielfach fehlt es den Unterneh­men jedoch einerseits an einer Standortbe­stimmung der eigenen Expertise und ande­rerseits an konkreten Umsetzungsideen, die auch der Strategie und den Zielen des Unter­nehmens entsprechen. In Kooperation mit dem Institut für Intelligente Produktion (FH OÖ – Campus Steyr – Studiengang PMT/OMT), entwickelte der Mechatronik-Cluster das Reifegradmodell I4.0.

Das Modell dient zur Messung der Industrie 4.0-Reife eines Unternehmens und unterstützt dieses dabei, jene strategischen Potenziale zu identifizieren und zu realisieren, bei denen ein dementsprechender Nutzen generiert werden kann. Potenziale treten in Form von neuen innovativen Ideen, z.B. im Sinne von intelligenten vernetzten Produkten, Cloud-Angeboten, ständiger Konnektivität, Big Data oder digitaler Transformation auf.

 

So geht´s: In vier Schritten zum Erfolg

1. Die Anwendung des Reifegradmodells im Unternehmen beginnt mit einem Startworkshop, bei dem das Bewertungsmodell und die Vorgehensweise vorgestellt werden. Die Präsentation der unternehmenseigenen Strategie und Ziele bildet dabei die Basis. Des Weiteren werden sogenannte Applikationsfelder (z.B.: eine Abteilung oder ein Prozess), Träger (ein Applikationsfeld wird in mehrere Träger unterteilt) und Interviewpartner ausgewählt.

2. Anschließend werden mittels strukturierter Interviews die Applikationsfelder und Träger analysiert, sodass der Ist-Zustand des Unternehmens bewertet werden kann. Die Interviews bilden im gesamten Modell die zentrale Phase, da aus diesen Erkenntnissen die weiteren Handlungsempfehlungen und Vorgehensweisen abgeleitet werden.

3. Anhand der Strategie, der Ziele, der Interviews und der im Modell zur Verfügung gestellten Referenztabellen lassen sich Potenziale identifizieren, die zu einer verbesserten Industrie 4.0-Reife führen. Auf Basis der gewonnenen Informationen werden Verbesserungs- und Projektvorschläge erarbeitet und der Soll-Reifegrad bestimmt.

4. Im Ergebnisworkshop werden die Ergebnisse der Reifegradbewertung den Unternehmensvertretern präsentiert und mit den Teilnehmern besprochen.

 

Best Practice Beispiel:
>> Pressebericht: Tischlerei Lidauer, Elektronikspezialist Melecs und die Maschinenfabrik Albert machten gemeinsam den Industrie-4.0-Fitnesscheck​​​​​​​